{"id":74,"date":"2006-09-08T09:08:46","date_gmt":"2006-09-08T08:08:46","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=74"},"modified":"2006-09-08T09:08:46","modified_gmt":"2006-09-08T08:08:46","slug":"ubertreiben-sie-nicht-herr-weber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/09\/08\/ubertreiben-sie-nicht-herr-weber_74","title":{"rendered":"\u00dcbertreiben Sie nicht, Herr Weber!"},"content":{"rendered":"<p>Lieber Herr Weber,<\/p>\n<p>ich muss mich heute ausnahmsweise direkt an Sie wenden, in Ihrer Funktion als Bundesbankpr\u00e4sident und als Mitglied des Rates der Europ\u00e4ischen Zentralbank. Denn ich bef\u00fcrchte, Sie berechnen eine zentrale Gr\u00f6\u00dfe der Geldpolitik falsch: Das Produktionspotenzial von Euroland. Nach allem, was ich in letzter Zeit von Ihnen geh\u00f6rt und gelesen habe, beschleicht mich das fatale Gef\u00fchl, dass Sie das Potenzial viel kleiner machen als es in Wirklichkeit ist. Vor allem deshalb plagen Sie Inflationssorgen, vor allem deshalb votieren Sie f\u00fcr weitere Zinserh\u00f6hungen. Ich m\u00f6chte Sie beruhigen. Richtig gerechnet, k\u00f6nnten Sie noch mindestens vier Jahre ruhig schlafen, k\u00f6nnten ein st\u00e4rkeres Wachstum zulassen und dadurch mehr Arbeitspl\u00e4tze entstehen lassen. <!--more-->Ich w\u00fcnsche mir auch, dass Sie mehr auf die Tatsache abstellen, dass die Unterauslastung des Potenzials nach wie vor erheblich ist. Sie werden kaum so weit gehen zu sagen, dass die Inflationsrisiken aus diesem Grund sehr gering sind. Dennoch: So ist es.<\/p>\n<p>Der Reihe nach: Das Produktionspotenzial ist ein zentrales, aber in der \u00d6ffentlichkeit kaum als solches wahrgenommenes Instrument im Analysekasten der Geldpolitiker. Je nach dem wie Sie und Ihre Kollegen im EZB-Rat die Wachstumsrate des Potenzials einsch\u00e4tzen, oder wie sich die L\u00fccke entwickelt zwischen dem, was in der Volkswirtschaft produziert werden kann &#8211; also ihrem Potenzial &#8211; und dem, was tats\u00e4chlich produziert wird, werden Sie die Zinsen eher anheben oder senken und damit die Konjunktur abbremsen oder stimulieren. Sie analysieren nat\u00fcrlich auch eine Vielzahl anderer Indikatoren, etwa die L\u00f6hne und Gewinne, den Wechselkurs, die Preise f\u00fcr Rohstoffe und andere Importe, die Geldmenge und eine Reihe von Umfragen und Fr\u00fchindikatoren &#8211; das Produktionspotenzial aber spielt stets die Schl\u00fcsselrolle.<\/p>\n<p>Sie haben j\u00fcngst immer wieder betont, dass die Wirtschaft Eurolands zur Zeit etwa so rasch expandiert wie das Produktionspotenzial, zuletzt sogar rascher, und es daher angebracht sei, die Zinsen zu &#8222;normalisieren&#8220;, also weiter anzuheben. Dies ist nur auf den ersten Blick eine plausible Aussage, bei n\u00e4herem Hinsehen f\u00fchrt sie aber in die Irre. Lassen Sie mich erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Angenommen, in den vergangenen 5 \u00bc Jahren, seit dem letzten zyklischen H\u00f6hepunkt, sei das Produktionspotenzial von Euroland mit einer Rate von j\u00e4hrlich 2\u00bc bis 2\u00bd Prozent gewachsen, wie das die EZB anfangs erwartet hatte. Das reale Sozialprodukt ist dagegen in dieser Zeit nur um durchschnittlich 1,4 Prozent gestiegen. Setzen wir f\u00fcr beide Aggregate den Ausgangspunkt im ersten Quartal 2001 gleich 100, um die Reihen leicht vergleichbar zu machen, kommen wir auf folgendes Ergebnis: Beim Potenzial lagen wir im zweiten Quartal dieses Jahres bei 113,11, beim Sozialprodukt aber nur bei 107,52. Das ergibt eine &#8222;Kapazit\u00e4tsl\u00fccke&#8220; von 4,9 Prozent (107,52 geteilt durch 113,11). Um soviel ist die Produktionsl\u00fccke also gr\u00f6\u00dfer als Anfang 2001. Sie hat sich im Verlauf dieses Jahres durch das h\u00f6here Wachstum etwas geschlossen, bleibt aber immer noch sehr gro\u00df. Anders ausgedr\u00fcckt, die Ressourcen der Wirtschaft werden heute viel schlechter ausgelastet, oder genutzt, als Anfang 2001. Dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass auch damals keinesfalls Vollbesch\u00e4ftigung herrschte und die Produktion noch Luft nach oben hatte, ohne dass es sofort zu einer Inflationsspirale h\u00e4tte kommen m\u00fcssen. Die Arbeitslosenquote betrug 7,8 Prozent, so wie heute, und die Verbraucherpreise \u00fcbertrafen ihren Vorjahreswert um 2,0%. Von \u00fcberhitzter Wirtschaft konnte auch Anfang 2001 keine Rede sein.<\/p>\n<p>Im Klartext: die Produktionsl\u00fccke hat sich im letzten halben Jahrzehnt dramatisch ausgeweitet. Wir verschwenden in gro\u00dfem Stil Ressourcen und geben uns mit einem Lebensstandard zufrieden, der weit unter den M\u00f6glichkeiten liegt. Ich gehe, wenn Sie mir den Gedankensprung erlauben, so weit zu sagen, dass wir im Grunde kein Rentenproblem, also kein Problem mit dem k\u00fcnftigen Lebensstandard der Rentner haben, sondern wir haben vielmehr Probleme mit dem Wachstum und der schlechten Ausnutzung des Potenzials. Das ist nat\u00fcrlich ein Vorwurf an die Wirtschaftspolitik.<\/p>\n<p>Diese Aussagen gelten im \u00dcbrigen auch, wenn Sie, als konservativer Zentralbanker, annehmen, dass das Wachstum des Potentials wegen des schwachen Anstiegs des realen Sozialprodukts in den letzten Jahren bei nur 2% j\u00e4hrlich lag. Die L\u00fccke w\u00e4re dann kleiner, w\u00e4re aber nach wie vor sehr gro\u00df. Wenn Euroland von nun an mit einer Rate von, sagen wir, 3 Prozent expandieren sollte, wird es zwischen drei und f\u00fcnf Jahren dauern, ehe man in einen Bereich kommt, wo man sich ernsthaft Sorgen um die Inflation machen m\u00fcsste. Die stets misstrauischen Investoren in festverzinslichen Wertpapieren scheinen ebenfalls dieser Meinung zu sein. Sie begn\u00fcgen sich n\u00e4mlich f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn Jahre mit einer nominalen Rendite von 3,85 Prozent.<\/p>\n<p>Auch von anderer Seite wird signalisiert, dass die Kapazit\u00e4tsl\u00fccke gro\u00df und damit das Inflationsrisiko sehr gering sein muss &#8211; von den L\u00f6hnen. Seit Jahren geben sich die Arbeitnehmer Eurolands mit stagnierenden Reall\u00f6hnen zufrieden. Sie k\u00f6nnen sich nicht dagegen wehren. Der gesamte Zuwachs an Wertsch\u00f6pfung, den es ja immerhin doch gibt, geht an die Unternehmen und Selbst\u00e4ndigen. Die \u00d6lpreisexplosion ist, anders als bei der ersten \u00d6lkrise, ganz zu Lasten der Lohnempf\u00e4nger gegangen. Sie haben keine Verhandlungsmacht und es ist auch nicht zu erkennen, dass sich das demn\u00e4chst \u00e4ndern k\u00f6nnte. Im Weltma\u00dfstab existiert nach wie vor ein \u00dcberangebot an Arbeit.<\/p>\n<p>Ich bin ein wenig abgeschweift. Ich wiederhole daher noch einmal mein Anliegen: F\u00fcr die Geldpolitik ist entscheidend, wie gro\u00df die Outputl\u00fccke ist, vielleicht auch, aber weniger wichtig, wie rasch sie sich schlie\u00dft. Es bringt wenig, wenn Produktionspotenzial und reales Sozialprodukt um jeweils 2% oder 2 \u00bd% j\u00e4hrlich zunehmen. Dann steigt zwar der Wohlstand, an der Verschwendung der Ressourcen \u00e4ndert sich aber nichts. Relativ gesehen bleibt die L\u00fccke so gro\u00df wie zuvor und es drohen keine Inflationsgefahren. Im \u00dcbrigen ist ein weiteres Anheben der Zinsen gef\u00e4hrlich, weil es den Wechselkurs des Euro in die H\u00f6he treibt, sollte es in den USA zu der vermuteten Zinswende kommen. Auch diese Wechselkursentwicklung w\u00fcrde restriktiv wirken und tendenziell die Outputl\u00fccke vergr\u00f6\u00dfern. Das ganze sieht nach einem Overkill aus, der neben bei bemerkt verhindert, dass Euroland seinen Beitrag zum Abbau der weltwirtschaftlichen Ungleichgewichte leistet. Dieser Beitrag besteht n\u00e4mlich darin, dass die USA langsamer wachsen, vor allem beim Konsum, und dass Euroland rascher expandieren sollte. Das d\u00fcrfte wieder das Hauptthema der IWF-Tagung in Singapur sein.<\/p>\n<p>Herr Weber, \u00fcbertreiben Sie die Inflationsrisiken nicht! Spielraum f\u00fcr eine Geldpolitik der ruhigen Hand ist allemal vorhanden.<\/p>\n<p>In alter Verbundenheit,<br \/>\nIhr Dieter Wermuth<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=71\"><br \/>\n<em>Dieter Wermuth schreibt seit dem 1. Sept. als neuer Hirte im Weblog HERDENTRIEB.<br \/>\n<\/em><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lieber Herr Weber, ich muss mich heute ausnahmsweise direkt an Sie wenden, in Ihrer Funktion als Bundesbankpr\u00e4sident und als Mitglied des Rates der Europ\u00e4ischen Zentralbank. Denn ich bef\u00fcrchte, Sie berechnen eine zentrale Gr\u00f6\u00dfe der Geldpolitik falsch: Das Produktionspotenzial von Euroland. 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