{"id":747,"date":"2009-03-23T18:56:17","date_gmt":"2009-03-23T17:56:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=747"},"modified":"2009-03-23T18:56:17","modified_gmt":"2009-03-23T17:56:17","slug":"akerlofs-und-shillers-animal-spirits","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/03\/23\/akerlofs-und-shillers-animal-spirits_747","title":{"rendered":"Akerlofs und Shillers &#8222;Animal Spirits&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Das rechte Buch zur rechten Zeit, m\u00f6chte man denken, wenn man <a href=\"http:\/\/elsa.berkeley.edu\/~akerlof\/\" target=\"_blank\">George Akerlofs<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.econ.yale.edu\/~shiller\/\" target=\"_blank\">Robert Shillers<\/a> neues Buch &#8222;<a href=\"http:\/\/press.princeton.edu\/titles\/8967.html\" target=\"_blank\">Animal Spirits. How Human Psychology Drives the Economy, and Why it Matters for Global Capitalism<\/a>&#8220; zu lesen beginnt. Der Nobelpreistr\u00e4ger aus Kalifornien und der Finanzprofessor aus Yale kritisieren in dem Buch die Grundlage der modernen \u00f6konomischen Wissenschaft, n\u00e4mlich die Annahme eines stetig rationalen Homo Oeconomicus.<\/p>\n<p>Nimmt man an, dass Menschen ihre Entscheidungen nicht immer kalt und rational treffen, sondern auch auf ihr Bauchgef\u00fchl und vor allem auf soziale Konventionen h\u00f6ren, werden viele der Schlussfolgerungen obsolet, die \u00d6konomen in den letzten drei\u00dfig Jahren gezogen haben. Das l\u00e4sst sich in der momentanen Finanzkrise besonders gut beobachten. Um es aber gleich vorweg zu sagen: So spannend das alles klingt, ein gro\u00dfer Wurf ist das Buch leider nicht geworden. Aber der Reihe nach.<!--more--><\/p>\n<p>Gleich mit dem Titel zeigen die Autoren, wo sie stehen. Der Titel ihres Buches, &#8222;Aninmal Spirits&#8220;, greift auf eine Wortsch\u00f6pfung John Maynard Keynes aus seiner 1936 erschienen &#8222;General Theory of Employment, Interest and Money&#8220; zur\u00fcck. Des Meisters bis heute leider wenig beachtete Hauptthese war, dass nicht der rationale Homo Oeconomicus die Wirtschaft treibt, sondern die tief liegenden Instinkte von Unternehmern und Konsumenten, die im einen Moment hoch euphorisch sind, um im n\u00e4chsten Moment in tiefe Depression zu versinken.<\/p>\n<p>Dieses Auf und Ab der Gef\u00fchle \u00fcber die M\u00f6glichkeiten der Zukunft bewegen Unternehmer dazu zu investieren &#8211; oder eben nicht. Keynes argumentierte, dass Unternehmer keine kalten Rechner seien, die jedem m\u00f6glichen zuk\u00fcnftigen Ereignis einen Wahrscheinlichkeitswert geben und nach ihrem gew\u00fcnschten Risiko optimal entscheiden. Denn selbst wenn sie kalte Rechner w\u00e4ren, k\u00f6nnen sie zuk\u00fcnftigen Ereignissen gar keine Wahrscheinlichkeiten zuweisen. Und zwar aus einem einfachen Grund: Die Zukunft ist fundamental unsicher. Auch wenn wir mit einem gewissen Wahrscheinlichkeitsgrad das Wetter von morgen voraussagen k\u00f6nnen, was in einem, zwei oder drei Jahren geschehen wird, wissen wir schlicht nicht.<\/p>\n<p>Alle Rechnungen, die sich auf die fernere Zukunft beziehen, sind Kaffeesatzleserei. Weil das die meisten Menschen (aber nur wenige \u00d6konomen) verstehen, h\u00f6ren sie lieber auf ihren Bauch oder handeln so, wie andere es machen, also nach sozialen Normen. Das ist es, was Keynes die &#8222;Animal Spirits&#8220; nennt &#8211; &#8222;a spontaneous urge to action rather than inaction&#8220; (<a href=\"http:\/\/cepa.newschool.edu\/het\/texts\/keynes\/chap12.htm\" target=\"_blank\">GT, 161<\/a>).<\/p>\n<p>George Akerlof und Robert Shiller scheinen besonders daf\u00fcr geeignet zu sein, schlaue Dinge \u00fcber die &#8222;Animal Spirits&#8220; zu schreiben. Beide geh\u00f6ren einer Richtung an, die sich &#8222;Behavioral Economics&#8220; nennt, also Verhaltens\u00f6konomie. Diese Richtung der Wissenschaft arbeitet seit Jahren daran, Ans\u00e4tze aus der Psychologie, der Soziologie oder der Politikwissenschaft in die \u00d6konomik zu holen.<\/p>\n<p>Doch obwohl Shiller und Akerlof besonders viel \u00fcber die Konsequenzen f\u00fcr die \u00f6konomische Wissenschaft sagen k\u00f6nnten, die sich aus der genaueren Analyse der Animal Spirits ergeben, kratzen sie oft nur an der Oberfl\u00e4che. Viele Argumente bleiben unvollst\u00e4ndig und vor allem schlecht organisiert. Was die Autoren als gro\u00dfe Theorie und praktische Anwendung dergleichen anpreisen, ist oft wenig zusammenh\u00e4ngend und bleibt St\u00fcckwerk.<\/p>\n<p>Mit so unterschiedlichen Dingen wie Korruption in der Wirtschaft, dem Grad der gesellschaftlichen Zuversicht oder der Rolle von Geschichten, die man sich \u00fcber die Wirtschaft erz\u00e4hlt, werden ebenso unterschiedliche Dinge wie Arbeitslosigkeit, das starke Schwanken der Verm\u00f6genspreise oder warum gerade Minderheiten oft arm sind, erkl\u00e4rt. Zu weit fassen die beiden, was sie unter Animal Spirits verstehen &#8211; n\u00e4mlich so gut wie alles, womit sich die meisten \u00d6konomen in ihren Modellen nicht besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Stark sind die beiden, wenn sie beschreiben, wie der Grad der allgemeinen Zuversicht die Wirtschaft treibt &#8211; so wie auch Keynes es gesehen hat. Sind die Menschen zuversichtlich, investieren sie, kaufen Aktien und H\u00e4user, ob das nun fundamental gerechtfertigt ist oder nicht. Sehen sie, dass die Wirklichkeit mit den hohen Preisen der Verm\u00f6genswerte nichts mehr zu tun hat, verkaufen sie, wo es nur geht. Durch den Herdentrieb verst\u00e4rken sich sowohl Boom als auch der folgende Bust &#8211; die Depression ist damit nicht nur bildlich der Wachstumseinbruch, sondern auch ganz w\u00f6rtlich der psychologische Kollaps.<\/p>\n<p>Getrieben wird die Herde im Aufschwung von den sch\u00f6nen Geschichten, die immer wieder neu erz\u00e4hlen, wie der jetzige Boom etwas ganz anderes als der letzte Boom ist und nicht aufh\u00f6ren kann. In Panik verf\u00e4llt die Herde, wenn es bergab geht und neue Geschichten auftauchen von Korruption und Betrug &#8211; ob in den 30er Jahren die Broker, die durch die Banken gest\u00fctzt merkw\u00fcrdigen Aktien an Kleinanleger verkauft haben, oder heutige Hypothekenbroker, die fahrl\u00e4ssig Kredite vergeben haben und sich von noch fahrl\u00e4ssigeren B\u00e4nkern dieselben haben abkaufen lassen.<\/p>\n<p>Sch\u00f6n ist auch ein Kapitel \u00fcber das Sparen. Mainstream\u00f6konomen gehen gerne davon aus, dass unheimlich rationale Homines Oeconomici ihr permanentes Einkommen nach allen Regeln der Wahrscheinlichkeitsrechnung vorausberechnen und ihren Pr\u00e4ferenzen entsprechend f\u00fcr die Rente sparen. Akerlof und Shiller zeigen aber, wie das Sparen realer Menschen davon abh\u00e4ngt, wie Familie, Bekannte oder Nachbarn sparen, und wie dann oft nicht optimal, sondern zu wenig oder zu viel gespart wird. Das hei\u00dft dann, dass ich einen Riester-Vertrag nicht aus rationaler Erwartung abschlie\u00dfe, weil ich mir jetzt schon ausrechne, wie viel Rente ich weniger im Jahr 2050 bekommen werde, sondern weil alle anderen es eben auch machen.<\/p>\n<p>Doch andere Teile des Buches sind weniger gelungen. Etwa wenn die beiden Autoren Akerlofs Theorie der unfreiwilligen Arbeitslosigkeit pr\u00e4sentieren. Danach ginge es Arbeitnehmern nicht allein um die H\u00f6he ihres Lohnes, sondern auch um soziale Anerkennung durch den Arbeitgeber und darum, fair behandelt zu werden. Fair behandelt zu werden dr\u00fcckt sich aber in fairer Bezahlung aus. Und die sei, so Akerlof, meistens zu hoch. Deswegen gebe es unfreiwillige Arbeitslosigkeit. Dabei wird nicht ganz klar, warum gerade faire L\u00f6hne zu hohe L\u00f6hne sein m\u00fcssen. Und warum man gerade eine Theorie von sozialer Anerkennung und Fairness braucht, um zu erkl\u00e4ren, warum Menschen ein m\u00f6glichst hohes Gehalt verdienen wollen.<\/p>\n<p>Auch ihre Diskussion der Geldpolitik scheint etwas unausgegoren. Gleich in zwei Kapitel erkl\u00e4ren Akerlof und Shiller, welche Konsequenzen die Animal Spirits f\u00fcr die Geldpolitik haben, und zwar f\u00fcr die Kreditversorgung der Wirtschaft und f\u00fcr den Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation. Beides mal betonen sie zwar &#8211; im Gegensatz zu Verfechtern der reinen Lehre von den rationalen Erwartungen -, dass Geldpolitik reale Wirkungen auf Wachstum und Besch\u00e4ftigung haben kann, nur finden sie keine einheitliche Erkl\u00e4rung daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Im einen Kapitel erkl\u00e4ren sie, wie die Zentralbank durch ihren Zins die Kreditversorgung der Wirtschaft regelt und wie das nicht klappt, wenn Panik ausbricht und die Banken trotz Liquidit\u00e4t und niedriger Zinsen Konsumenten und Unternehmern einfach keine Kredite geben wollen. Im anderen Kapitel erkl\u00e4ren sie, ohne die Rolle von Krediten auch nur zu erw\u00e4hnen, wie eine etwas erh\u00f6hte Inflationsrate zu mehr Besch\u00e4ftigung f\u00fchren kann. Wenn Arbeitnehmer eine Lohnerh\u00f6hung nicht als Ausgleich f\u00fcr Inflation sehen, sondern als Anerkennung ihrer individuellen Leistungen, k\u00f6nnen die realen L\u00f6hne sinken. Wegen dieser Geldillusion kann die Zentralbank bei moderaten Inflationsraten mehr Besch\u00e4ftigung schaffen.<\/p>\n<p>Doch diese Ans\u00e4tze bringen die beiden Autoren nicht zusammen. Sie erkl\u00e4ren zwar, dass Kredite eine Rolle f\u00fcr die Realwirtschaft spielen und wie die Kreditversorgung auch in der Krise aufrechterhalten werden kann. Dann erkl\u00e4ren sie aber nicht die fehlende Kreditvergabe als Ursache von Arbeitslosigkeit, sondern die Geldillusion und das Gef\u00fchl f\u00fcr Fairness, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben. Es m\u00f6gen nur ein paar S\u00e4tze fehlen, beide Erkl\u00e4rungen zusammenzuf\u00fchren &#8211; so stehen sie aber unverbunden nebeneinander.<\/p>\n<p>Das Buch ist sicher daf\u00fcr geeignet, in einem wichtigen Moment der Wirtschaftsgeschichte interessante und anregende Impulse zu geben, weil es aufzeigt, welchen Beitrag die Behavioral Economics zur besseren Erkl\u00e4rung wirtschaftlicher Zusammenh\u00e4nge leisten kann. Nur leider haben sich Akerlof und Shiller nicht die M\u00fche gegeben, \u00fcber einzelne Impulse hinauszugehen. Zu unzusammenh\u00e4ngend sind ihre Argumente oft. Das sollte den geneigten Leser aber nicht von der Lekt\u00fcre von <a href=\"http:\/\/press.princeton.edu\/titles\/8967.html\" target=\"_blank\">Akerlofs und Shillers &#8222;Animal Spirits&#8220;<\/a> abhalten, einem Buch, das zeigt, wie die Entscheidungen von Menschen, die sich wie Menschen verhalten, die \u00d6konomie treiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das rechte Buch zur rechten Zeit, m\u00f6chte man denken, wenn man George Akerlofs und Robert Shillers neues Buch &#8222;Animal Spirits. How Human Psychology Drives the Economy, and Why it Matters for Global Capitalism&#8220; zu lesen beginnt. 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