{"id":76,"date":"2006-09-17T10:14:22","date_gmt":"2006-09-17T09:14:22","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=76"},"modified":"2006-09-17T10:14:22","modified_gmt":"2006-09-17T09:14:22","slug":"die-welt-von-gestern-randbemerkungen-aus-singapur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/09\/17\/die-welt-von-gestern-randbemerkungen-aus-singapur_76","title":{"rendered":"Die Welt von gestern &#8211; Randbemerkungen aus Singapur"},"content":{"rendered":"<p>Vier Millionen L\u00e4cheln hei\u00dfen mich in der L\u00f6wenstadt willkommen. Das lese ich auf jedem zweiten Laternenpfahl. Das erlebe ich auf Schritt und Tritt. Es ist unglaublich. Der Stadtstaat f\u00e4hrt seine gr\u00f6\u00dfte Marketingkampagne. Drei Jahre lang hat er seine Bev\u00f6lkerung auf diese Tage vorbereitet. L\u00e4chelt, Leute, l\u00e4chelt. Und die Menschen l\u00e4cheln und sind wirklich unglaublich hilfsbereit und h\u00f6flich. Es gibt kein Entrinnen, es gibt keine Minute Ruhe, nicht im Taxi, nicht im Bus, nicht in der Hotellobby, nicht auf der Stra\u00dfe. Woher ich komme, ob ich hier schon mal war, ob das <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/am\/2006\/index.htm\" target=\"_blank\">Jahrestreffen des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) und der Weltbank<\/a> besser organisiert sei als in anderen L\u00e4ndern, wie es mir gef\u00e4llt, ob man mir sonst noch helfen k\u00f6nnte?<br \/>\n<!--more-->Frankfurt sage ich. Es folgt eine Hymne auf die deutsche Wertarbeit. Ja, ich war hier schon mal und zwar 1997 auf einer Bondmarket-Konferenz. Oh, zehn Jahre sei lange her, da habe hier noch vieles anders ausgesehen. Ehrlich gesagt, wei\u00df ich das gar nicht mehr. Anyway, ich komme nicht mal dazu ein Stra\u00dfenschild zu lesen, geschweige denn hier im Kongresszentrum ein Schild. \u00dcberall stehen viele nette Menschen und fragen, ob sie mir helfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Tag hatte ich<strong> Hoffnung, etwas ganz Unerh\u00f6rtes w\u00fcrde in Singapur passieren. Die armen L\u00e4nder w\u00fcrden aufbegehren gegen die reichen G7<\/strong> (USA, Japan, Deutschland, Frankreich, UK, Italien und Kanada). Sie w\u00fcrden den Einstieg in die IWF-Reform blockieren. <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/np\/sec\/memdir\/eds.htm\" target=\"_blank\">Daf\u00fcr brauchen sie 15 Prozent der Stimmen.<\/a> Am Freitag waren die Vertreter der G7 noch unsicher, f\u00fcrchteten negative Schlagzeilen. Doch bereits Samstag Nachmittag gab es Entwarnung. Die Rebellen Brasilien, Argentinien, Indien und \u00c4gypten ver\u00f6ffentlichten zwar ein gemeinsames Papier, in dem sie ihre Sorge zum Ausdruck brachten, dass die \u201earmen L\u00e4nder\u201c auch nach der Reform unterrepr\u00e4sentiert blieben. Aber selbst Argentiniens Finanzminister sagte, dass die 85-Prozent-Mehrheit nicht in Gefahr sei. Deutsche Delegationskreise rechneten mit einer Zustimmung von rund 90 Prozent. Mal sehen wie es ausgeht, die Abstimmung l\u00e4uft bis Montag Mittag.<\/p>\n<p>Wie grotesk die ganze Veranstaltung ist, zeigt der Blick auf die G7, die zugleich die gr\u00f6\u00dften Aktion\u00e4re des IWF sind. Das ist die Welt von gestern. <strong>Das ist die Welt vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion, vor dem Aufstieg Chinas und Indiens.<\/strong> Oder kurz: Die Welt vor den BRICs. Dabei ist China bereits heute die viertgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft hinter Deutschland und sp\u00e4testens 2008 vor Deutschland. Indien hat im IWF mit 1,95 Prozent ein kleineres Gewicht als Belgien (2,15 Prozent). Immerhin haben die G7 am Samstag sowohl kurz mit China konferiert als auch kurz mit Russland. Welch Entgegenkommen!<\/p>\n<p>Noch grotesker: Drei Eurolandstaaten sind Mitglied der G7. <strong>Aber die Welt will nicht wissen, wie es Deutschland oder Italien geht, sondern was Euroland macht<\/strong>. Die Wirtschaft des Landes mit einer W\u00e4hrung aber ohne Regierung. Das ist der Konstruktionsfehler, der auf internationaler Eben eklatant ist. Und es ist ein ganz hei\u00dfes Eisen. Finanzminister Peer Steinbr\u00fcck: \u201eIch bin dagegen, dass die Eurozone auf eine einzelne Stimme reduziert wird.\u201c Bundesbankpr\u00e4sident Axel Weber: \u201eZur Zeit ist die Debatte \u00fcber eine gemeinsame Eurolandstimme vollkommen verfr\u00fcht.\u201c Und Luxemburgs Staatschef und heimlicher Euroland-Finanzminister, alias Chef der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker: \u201eEs gibt innerhalb der Europ\u00e4ischen Union eine Debatte, wie wir unsere Au\u00dfenvertretung besser organisieren k\u00f6nnen. Aber eine endg\u00fcltige Antwort gibt es noch nicht. Dennoch: Damit behindern wir keine Prozesse.\u201c Gerade der letzte Satz ist interessant, weil die ganze Welt, ganz eigens\u00fcchtig nat\u00fcrlich, auf dieses Manko hinweist und daraus Profite schlagen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Ja, Euroland steht unter Druck. Das hat auch Steinbr\u00fcck zugegeben. Und schon sind wir mitten in der Debatte, um die Neugestaltung der Quoten, um die neue Welt besser im IWF abzubilden. Die <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/np\/exr\/facts\/quotas.htm\" target=\"_blank\">aktuelle Quotenformel<\/a> ist ein kompliziertes Ding, in das das jeweilige Bruttoinlandsprodukt (BIP) eingeht, die H\u00f6he der Devisenreserven und die Offenheit des Landes gemessen an Leistungsbilanzgr\u00f6\u00dfen. Nach dieser Quotenformel h\u00e4tte Amerika heute theoretisch knapp 17 Prozent, hat aber \u2013 weil es lange Zeit keine Anpassung gab, gut 17 Prozent. Die Eurozone (Deutschland) hat 23 (6) Prozent, h\u00e4tte, richtig gerechnet, fast 28 (7)Prozent. Wie auch immer die Diskussion um die neue Formel ausgehen wird, eines ist sicher: Am Ende wird Amerika 17 Prozent der Stimmen bekommen. Damit hat es, wie bislang ein Veto (<a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/aa\/aa03.htm#2\" target=\"_blank\">da eine 85-Prozent-Mehrheit erforderlich ist<\/a>). Weniger ist f\u00fcr die Weltmacht inakzeptabel, mehr unerw\u00fcnscht. Denn die Quoten m\u00fcssen mit Kapital unterlegt werden. Und deshalb m\u00fcsste der amerikanische Kongress neue Gelder f\u00fcr so etwas Multilaterales wie den IWF genehmigen. Das ist politisch kaum durchzusetzen, hei\u00dft es auf den Fluren in Singapur.<br \/>\nDoch Amerika setzt sich daf\u00fcr ein, dass es rechnerisch mehr Gewicht bekommt. Es schl\u00e4gt vor, nur das Bruttoinlandsprodukt als Referenz zu verwenden \u2013 und flugs h\u00e4tten die USA ein Gewicht von knapp 30 Prozent. Dann k\u00f6nnten sie gro\u00dfz\u00fcgig 13 Prozentpunkte an die ehemaligen Entwicklungsl\u00e4nder abgeben, nicht ohne Euroland aufzufordern, es ihnen gleich zu tun.<br \/>\n<strong>Au, das tut nat\u00fcrlich weh.<\/strong> Und deshalb fordert vor allem die deutsche Delegation eine Formel, die die Offenheit der L\u00e4nder stark gewichtet und kontert den amerikanischen Vorschlag, vor allem aufs BIP zu setzen.<\/p>\n<p>Wie auch immer, f\u00fcr Deutschland, den drittgr\u00f6\u00dften Aktion\u00e4r des IWF sieht es nicht sch\u00f6n aus. Innerhalb Eurolands k\u00e4mpfen die Deutschen gegen die einheitliche Euroland-Stimme, innerhalb des IWF k\u00e4mpfen sie gegen Amerikas Quotenformel. Ihre Rache: So laut wie kein anderes Land fordert die Bundesbank den IWF auf, zun\u00e4chst einmal Reformen im eigenen Laden einzuleiten, bevor er sich neue Aufgaben suche. Sozusagen ein Bottom-up-Ansatz im Gegensatz zum <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/np\/exr\/ib\/2006\/041806.htm\" target=\"_blank\">Top-down, den IWF-Chef Rato vorschl\u00e4gt.<\/a><\/p>\n<p>Interessant sind last but not least die wenigen Aspekte, die von allen Delegationen fast gleichlautend vertreten worden sind. Da ist erstens <strong>das neue Risiko f\u00fcr die Weltwirtschaft, genannt Protektionismus. <\/strong>Mit Verve haben die Finanzminister Gordon Brown (UK), Hank Paulson (USA), Peer Steinbr\u00fcck (Deutschland) und Jean-Claude Juncker (Euroland) die Bedeutung des Freihandels f\u00fcr die Globalisierung klar gemacht und versprochen sich daf\u00fcr einzusetzen, dass die Doha-Runde wieder in Schwung kommt. Zweitens die Betonung ansteigender Inflationserwartungen in einigen L\u00e4ndern und die Betonung der Vigilance. Und drittens die mit Inbrunst vorgetragene \u00dcberzeugung, dass das Rebalancing der Weltwirtschaft auf gutem Weg sei. Vor allem die R\u00fcckkehr der heimischen Nachfrage in Euroland stimme froh. Das Wachstum in Amerika werde sich zwar abschw\u00e4chen, daf\u00fcr werde aber Asien weiter kr\u00e4ftig wachsen, Euroland entlang des Potenzials und Japan habe sich von der Nullzinspolitik verabschiedet.<br \/>\nHoffen wir, dass die geballte Weitsicht der Finanzminister und Notenbanker nicht tr\u00fcgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vier Millionen L\u00e4cheln hei\u00dfen mich in der L\u00f6wenstadt willkommen. Das lese ich auf jedem zweiten Laternenpfahl. Das erlebe ich auf Schritt und Tritt. Es ist unglaublich. Der Stadtstaat f\u00e4hrt seine gr\u00f6\u00dfte Marketingkampagne. Drei Jahre lang hat er seine Bev\u00f6lkerung auf diese Tage vorbereitet. L\u00e4chelt, Leute, l\u00e4chelt. 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