{"id":7623,"date":"2014-07-29T00:49:57","date_gmt":"2014-07-28T22:49:57","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=7623"},"modified":"2014-07-29T10:09:02","modified_gmt":"2014-07-29T08:09:02","slug":"mit-hoeheren-loehnen-gegen-deflation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2014\/07\/29\/mit-hoeheren-loehnen-gegen-deflation_7623","title":{"rendered":"Mit h\u00f6heren L\u00f6hnen gegen Deflation"},"content":{"rendered":"<p>Bei den europ\u00e4ischen Notenbankern herrscht Panik \u2013 wie sonst k\u00f6nnten die <a title=\"Spiegel - Bundesbank f\u00fcr h\u00f6here Lohnabschl\u00fcsse\" href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/vorab\/bundesbank-fuer-hoehere-lohnabschluesse-a-981911.html\" target=\"_blank\">Chefvolkswirte der Bundesbank<\/a> und, weniger \u00fcberraschend, <a title=\"tagesschau - Auch EZB f\u00fcr deutlich h\u00f6here L\u00f6hne\" href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/ezb-loehne-in-deutschland-100.html\" target=\"_blank\">der EZB<\/a> pl\u00f6tzlich vorschlagen, dass die deutschen L\u00f6hne st\u00e4rker steigen sollten als bisher? Es sieht danach aus, als ob die Inflationsrate Euro-Lands im Juli auf 0,3 Prozent (gg. Vj.) gesunken sein k\u00f6nnte. Wenn es wenigstens Anzeichen daf\u00fcr g\u00e4be, dass wir vor einer Trendwende stehen. Die fehlen aber bislang.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nNoch sinken im Euro-Raum die Einfuhrpreise und die industriellen Erzeugerpreise. Auf den vorgelagerten Stufen herrscht also schon l\u00e4ngst Deflation. Angesichts einer <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/ITY_PUBLIC\/3-01072014-AP\/DE\/3-01072014-AP-DE.PDF\" target=\"_blank\">Arbeitslosenquote von 11,6 Prozent<\/a> und gewaltiger Kapazit\u00e4tsreserven sind die Unternehmen nicht in der Lage, ihre Preise zu erh\u00f6hen. Im \u00dcbrigen sind sie nicht sonderlich unter Druck, das zu tun, weil sie ihre Kosten im Griff haben und weil sie Gewinner der anhaltenden Umverteilung der Einkommen zugunsten des Faktors Kapital sind. Weil der Welthandel zurzeit real mit einer Rate von rund f\u00fcnf Prozent expandiert, l\u00e4uft ihr Auslandsgesch\u00e4ft ganz gut, der Euro ist erfreulich schwach, sodass sie sich um ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit keine Sorgen zu machen brauchen, die Kredite sind so billig wie nie und werden aller Voraussicht nach f\u00fcr eine lange Zeit so billig bleiben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7624\" alt=\"Grafik: Entwicklung der Inflation im Euro-Raum\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/07\/Inflation_im_Euro-Raum.gif\" width=\"510\" height=\"313\" \/><\/p>\n<p>Kurzum, Deflation kann sich diesmal als ein hartn\u00e4ckigeres Problem erweisen als im Jahr 2009. Wenn ich mir den R\u00fcckgang der Preise f\u00fcr Wohnimmobilien und gewerbliche Bauten anschaue, oder der <a title=\"EZB Pressemitteilung 25.07.2014\" href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/Presse\/EZB_Pressemitteilungen\/2014\/2014_07_25_geldmenge.pdf?__blob=publicationFile\" target=\"_blank\">Kredite an den privaten Nicht-Banken-Sektor Euro-Lands<\/a>, kann ich nur den Schluss ziehen, dass das sogenannte <em>Deleveraging<\/em>, der forcierte Abbau von Schulden, noch l\u00e4ngst nicht beendet ist. Schuldenabbau vertr\u00e4gt sich aber nicht mit einem Anstieg der Ausgaben f\u00fcr G\u00fcter und Dienstleistungen, den es braucht, damit die Konjunktur in der W\u00e4hrungsunion endlich wieder in Fahrt kommt.<\/p>\n<p>Gleichzeitig sind die Banken unter Druck, bis zum November die Qualit\u00e4t ihrer Bilanzen so zu verbessern, dass sie nicht durch die dann stattfindende <a title=\"ECB - Banking supervision\" href=\"http:\/\/www.ecb.europa.eu\/ssm\/html\/index.en.html\" target=\"_blank\">Pr\u00fcfung durch die EZB<\/a>, der neuen Aufsichtsbeh\u00f6rde, fallen. Dabei geht es um 130 gro\u00dfe oder zumindest systemrelevante Institute, auf die rund 80 Prozent der Bankenaktiva Euro-Lands entfallen, also praktisch um den Sektor als Ganzes. Gab es das schon mal \u2013 eine ultra-lockere Geldpolitik, die den Banken Notenbankgeld in unbegrenztem Umfang und zum Nulltarif hinterherwirft mit der Aufforderung, doch bitte mehr Kredite an die kleinen und mittleren Unternehmen zu vergeben (allerdings nicht an die Bauwirtschaft!), w\u00e4hrend die Banken gleichzeitig ihre Bilanzpr\u00fcfung nur dann unbeschadet \u00fcberstehen, wenn sie sich von einem Teil ihrer tendenziell notleidenden Kredite und Wertpapiere trennen? Das zeigt, wie vertrackt die Lage ist und wie wenig Spielraum die europ\u00e4ische Geldpolitik hat. Man muss es so klar sagen: Sie hat das Ende der Fahnenstange erreicht.<\/p>\n<p>So ist aus dem Saulus Bundesbank, f\u00fcr den Lohninflation stets das \u00dcbel schlechthin war, ein Paulus geworden. Auf einmal sind h\u00f6here deutsche L\u00f6hne ein Mittel gegen die Deflation. Zweifellos w\u00e4re es w\u00fcnschenswert, wenn die Arbeitnehmer mehr Geld in der Tasche h\u00e4tten. Sie geben bekanntlich mehr von ihrem Zusatzeinkommen aus als die Unternehmer und andere Bezieher von Verm\u00f6genseinkommen, sodass der positive Effekt auf die Konjunktur viel st\u00e4rker w\u00e4re als ein weiterer Anstieg der Gewinnquote. Das <em>Deleveraging <\/em>ist au\u00dferdem in Deutschland kein so wichtiges Thema (au\u00dfer bei manchen Banken), weil der letzte kreditbefeuerte Immobilienboom schon 20 Jahre zur\u00fcckliegt.<\/p>\n<p>Auch aus Sicht der Unternehmen w\u00e4re es nicht schlecht, wenn die Leute endlich wieder mehr konsumieren w\u00fcrden. Doch obwohl die Besch\u00e4ftigung seit Jahren \u2013 und bis zuletzt \u2013 mit Raten von fast einem Prozent pro Jahr zunimmt, lassen sich die Haushalte nicht aus der Reserve locken. Die L\u00f6hne steigen einfach nicht rasch genug. W\u00fcrden sie, sagen wir, zwei Jahre in Folge um jeweils 3,5 Prozent zulegen, erg\u00e4be das einen Anstieg der Arbeitnehmereinkommen von zweimal rund 4,5 Prozent. Bei einer Inflationsrate von nur einem Prozent w\u00fcrde real f\u00fchlbar mehr in der Lohnt\u00fcte landen. Nicht alles davon w\u00fcrde zulasten der Gewinne gehen: Die Unternehmen verf\u00fcgen nach wie vor \u00fcber freie Kapazit\u00e4ten und d\u00fcrften damit in der Lage sein, die zus\u00e4tzlichen Kosten durch Produktivit\u00e4tsgewinne aufzufangen, abgesehen davon, dass die Ums\u00e4tze steigen werden. Vor allem w\u00e4re das ein Startschuss f\u00fcr mehr Investitionen und damit f\u00fcr einen nachhaltigen Aufschwung. Niedrige Zinsen, ein ausgeglichener Staatshaushalt und die Erfolge der Unternehmen und Kapitalbesitzer im nationalen Verteilungskampf haben die Investitionen bisher nicht, oder nur entt\u00e4uschend wenig stimuliert. Am wichtigsten ist noch allemal die Aussicht auf steigende Ums\u00e4tze. Dazu passt ein rascherer Anstieg der Arbeitseinkommen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/07\/Funktionale_Einkommensverteilung_Deutschland_1991-2014Q1.gif\" alt=\"Grafik: Funktionale Einkommensverteilung in Deutschland, 1991-2014Q1\" width=\"512\" height=\"317\" class=\"size-full wp-image-7635\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7626\" alt=\"Grafik: L\u00f6hne und Produktivit\u00e4t in Deutschland\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/07\/Loehen_und_Produktivitaet_in_DE_1992-2014Q1.gif\" width=\"520\" height=\"327\" \/><\/p>\n<p>Als ich noch im Stab des Sachverst\u00e4ndigenrats war, lang ist\u2019s her, galt es irgendwie als normal und fair, dass die L\u00f6hne mit einer Rate steigen sollten, die sich aus dem Produkt der Zuwachsraten von mittelfristiger Produktivit\u00e4t und angestrebter Inflationsrate errechnete, mit Anpassungen nach unten oder oben, je nach Auslastung des Produktionspotenzials. Wie das vorhergehende Schaubild eindrucksvoll zeigt, ist von einer solchen Formel schon seit Jahren keine Rede mehr \u2013 bis vergangene Woche! Vermutlich d\u00e4mmert es der Bundesbank am Ende doch, dass es irgendwie einen Zusammenhang zwischen Lohninflation und Deflationsrisiko gibt. Die europ\u00e4ischen Nachbarn d\u00fcrften applaudieren. Sie dr\u00e4ngen schon l\u00e4nger darauf, dass in Deutschland eine expansivere Einkommenspolitik betrieben wird.<\/p>\n<p>Fragt sich, wie die Tarifparteien reagieren werden. Fr\u00fcher ging der implizite Deal immer so: Die Bundesbank w\u00fcrde die Zinsen nicht erh\u00f6hen, wenn die Abschl\u00fcsse m\u00e4\u00dfig blieben. Jetzt soll es in die andere Richtung gehen. Allerdings haben Bundesbank und EZB nichts in der Hand, das Arbeitgeber und Gewerkschaften in irgendeiner Weise beeindrucken k\u00f6nnte. Die Zinsen lassen sich nicht weiter senken und es ist dar\u00fcber hinaus schon seit Langem klar, dass es auf Jahre hinaus bei Nullzinsen bleiben wird. Die Notenbanken haben bereits geliefert. Sie k\u00f6nnen lediglich hoffen, dass die deutschen Tarifparteien h\u00f6here Abschl\u00fcsse hinkriegen.<\/p>\n<p>Zum Schluss noch eine Bemerkung am Rande: Ich bin gespannt, wie sich die Bundesbank demn\u00e4chst zur angemessenen Finanzpolitik \u00e4u\u00dfern wird. Hier im Herdentrieb argumentiere ich schon lange, dass die deutsche Outputl\u00fccke viel gr\u00f6\u00dfer ist als die von OECD, Instituten, Bundesbank oder Sachverst\u00e4ndigenrat berechnete. F\u00fcr mich bedeutet das, dass wir es gegenw\u00e4rtig konjunkturbereinigt mit einem \u00dcberschuss von vier Prozent des BIP zu tun haben, oder mehr. Ein ausgeglichener Haushalt, \u00fcber den sich Minister Sch\u00e4uble so freut, ist so gesehen nicht situationsgerecht \u2013 die Finanzpolitik ist pro-zyklisch und tr\u00e4gt damit zu den deflation\u00e4ren Tendenzen bei. Muss nicht sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei den europ\u00e4ischen Notenbankern herrscht Panik \u2013 wie sonst k\u00f6nnten die Chefvolkswirte der Bundesbank und, weniger \u00fcberraschend, der EZB pl\u00f6tzlich vorschlagen, dass die deutschen L\u00f6hne st\u00e4rker steigen sollten als bisher? Es sieht danach aus, als ob die Inflationsrate Euro-Lands im Juli auf 0,3 Prozent (gg. Vj.) gesunken sein k\u00f6nnte. 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