{"id":763,"date":"2009-04-02T17:39:27","date_gmt":"2009-04-02T15:39:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=763"},"modified":"2010-07-28T15:04:55","modified_gmt":"2010-07-28T13:04:55","slug":"rucksichtslose-deutsche-sparer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/04\/02\/rucksichtslose-deutsche-sparer_763","title":{"rendered":"R\u00fccksichtslose deutsche Sparer"},"content":{"rendered":"<p>Am Mittwoch hatte Marco Annunziato von der italienischen Bank UniCredit unter der \u00dcberschrift &#8222;<a href=\"http:\/\/mediaserver.fxstreet.com\/Reports\/3b891523-b6b5-446a-a8e9-93088e5357bb\/77c03074-b214-4d1a-9b32-47d4e9e2e589.pdf\" target=\"_blank\">Reckless Thrift<\/a>&#8220; die \u00dcberschussl\u00e4nder China und Deutschland massiv angegriffen &#8211; sie seien wegen ihrer gewaltigen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse mitverantwortlich f\u00fcr die globale Krise. Sie sparten zuviel, und insbesondere Deutschland setze auf eine Erholung des Welthandels statt die Rezession durch eine kr\u00e4ftige Stimulierung der Inlandsnachfrage abzumildern und zu verk\u00fcrzen. Ebenso wie die anderen L\u00e4nder des Euroraums verlasse es sich zu sehr auf die automatischen Stabilisatoren &#8211; steigende staatliche Defizite durch Steuerausf\u00e4lle und h\u00f6here Sozialleistungen &#8211; und kritisiere die Ausgabenpl\u00e4ne der amerikanischen und britischen Regierungen, hoffe aber gleichzeitig, dass sie die konjunkturelle Wende bringen. Die gr\u00f6\u00dfte europ\u00e4ische Volkswirtschaft wieder einmal als Trittbrettfahrer!<!--more--><\/p>\n<p>Das ist in diesen Tagen der Tenor in der ausl\u00e4ndischen Presse, in den Analysen der internationalen Organisationen und nat\u00fcrlich beim G20-Treffen in London. Ich pl\u00e4diere ja auch immer f\u00fcr eine energischere anti-zyklische Politik Deutschlands, aber weswegen die deutschen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse so verwerflich sein sollten, kann ich nicht erkennen. In einer W\u00e4hrungsunion spielt nur eine Rolle, wie gro\u00df der aggregierte \u00dcberschuss ist &#8211; und der war in den letzten Jahren immer leicht negativ. Niemand k\u00fcmmert sich darum, ob Kalifornien gegen\u00fcber Florida einen \u00dcberschuss hat oder nicht, oder Bayern gegen\u00fcber Brandenburg, und es sollte uns auch nicht sonderlich beunruhigen, dass Deutschland nach Spanien, Italien oder Frankreich mehr an G\u00fctern und Dienstleistungen exportiert als von dort bezieht. Die kapitalreicheren L\u00e4nder und Regionen sind naturgem\u00e4\u00df Nettoexporteure von Kapital &#8211; sie vergr\u00f6\u00dfern daf\u00fcr im Gegenzug ihr Auslandsverm\u00f6gen.<\/p>\n<p>Das Problem war und ist, dass zu viel von dem deutschen Geld in Immobilien landete und offenbar nicht f\u00fcr eine bessere Kapitalausstattung solcher Arbeitspl\u00e4tze genutzt wurde, die dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind. Wenn ich die Vororte von Madrid zubetoniere, habe ich zwar Kapital eingesetzt (und geschaffen), aber meine Exportf\u00e4higkeit um kein Jota gesteigert. Das ist jedoch ein Problem der Strukturpolitik in den Empf\u00e4ngerl\u00e4ndern, kein deutsches.<\/p>\n<p>\u00dcbersch\u00fcsse in der Leistungsbilanz k\u00f6nnen allerdings auch signalisieren, dass die inl\u00e4ndischen Ertragschancen von Investitionen als mickrig angesehen werden, jedenfalls als ung\u00fcnstiger als im Ausland. Das kann mit abnehmenden Grenzertr\u00e4gen zu tun haben, weil der Kapitalstock bereits so gro\u00df ist &#8211; was ich, wenn ich mir den Zustand unseres Bildungswesens und der Infrastruktur ansehe, nicht glauben mag &#8211; oder mit fehlenden anderen Anreizen f\u00fcr Investitionen. Vor allem die schlechten Absatzaussichten angesichts jahrelanger Lohnzur\u00fcckhaltung und die forcierte Konsolidierung der Staatsfinanzen d\u00fcrften daf\u00fcr verantwortlich sein. Der Konsum ist einfach zu schwach.<\/p>\n<p>Deutschland kann jedenfalls eine Menge tun, um der Nachfrage wieder auf die Spr\u00fcnge zu helfen. Die Staatsfinanzen sind gesund, die Sparquote ist hoch (11,8% bei den privaten Haushalten, 23,9% gesamtwirtschaftlich), das Preisniveau sinkt seit vergangenen September mit einer Verlaufsrate von 1,1%, und Probleme mit der Auslandsverschuldung oder dem Wechselkurs gibt es nicht, wie auch?<\/p>\n<p>Welcher finanzpolitische Impuls w\u00e4re angemessen? Entscheidend ist das Ausma\u00df der Unterauslastung der Kapazit\u00e4ten. In den sieben Jahren bis zum letzten zyklischen H\u00f6hepunkt im ersten Quartal 2008 hat sich das reale BIP im Durchschnitt um 1,4% pro Jahr erh\u00f6ht. Diese Zahl kann als Sch\u00e4tzung dienen f\u00fcr die mittelfristige Wachstumsrate des sogenannten Produktionspotentials, also der Kapazit\u00e4ten. Unter der Annahme, dass das reale BIP im ersten Quartal um 2% q\/q sinkt, dann die n\u00e4chsten beiden Quartale um jeweils 1% q\/q und es dann im Schlussquartal eine Stagnation gibt (was etwa dem Konsens entspricht), errechnet sich f\u00fcr Ende 2009 eine Unterauslastung von 9,2%, als Differenz zwischen dem aktuellen und potentiellen realen BIP.<\/p>\n<p>Um also den Nachfrageausfall auszugleichen, w\u00e4re bis Ende 2009 ein gesamtstaatliches Defizit von 2 \u00bd% (f\u00fcr die automatischen Konjunkturstabilisatoren) plus 9,2% gleich 11 \u00bd% des BIP anzustreben. Das entspricht etwa den amerikanischen Gr\u00f6\u00dfenordnungen.<\/p>\n<p>Wie sollte ein solches Programm aussehen? Es geht darum, kurzfristige Nachfrageimpulse auszusenden und mittelfristig die Wachstumsrate des Produktionspotentials, also unseren k\u00fcnftigen Wohlstand, zu erh\u00f6hen. Ich stelle mir bei den rasch greifenden Ma\u00dfnahmen eine Mischung aus niedrigerer Mehrwertsteuer (von 19% auf 10%), Verl\u00e4ngerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes, Aufstockung von Hartz IV und Kindergeld, sowie eine vor\u00fcbergehende Senkung der Sozialabgaben vor. Dazu k\u00e4me ein Programm f\u00fcr die Zukunft: zeitlich limitierte Subventionen f\u00fcr neue Unternehmensinvestitionen, zus\u00e4tzliche Ausgaben f\u00fcr das Bildungswesen auf allen Stufen, vorgezogene Investitionen in das Verkehrswesen (vor allem f\u00fcr die Bahn) und Mehrausgaben f\u00fcr die Forschung.<\/p>\n<p>Bei allem Aktionismus muss darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Unsinniges passiert. <a href=\"http:\/\/blogs.ft.com\/maverecon\/2009\/03\/please-torch-my-car\/\" target=\"_blank\">Willem Buiter hat am Dienstag in seinem FT-Blog die Abwrackpr\u00e4mie als ein Paradebeispiel f\u00fcr eine verfehlte Politik dargestellt<\/a> &#8211; das sei so, als w\u00fcrde man empfehlen, m\u00f6glichst viele H\u00e4user abzufackeln, damit die Bauwirtschaft wieder mehr zu tun hat. Das sei schlimmer als Gr\u00e4ben auszusch\u00fctten und dann wieder zuzukippen. Wohl wahr.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/archiv\/index.php?mode=jahr&#038;jahr=2009&#038;heftnummer=3&#038;PHPSESSID=514d118d7141cdbf94eeaf2019e06dce\" target=\"_blank\">Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker haben im letzten Wirtschaftsdienst einmal mehr daf\u00fcr pl\u00e4diert, dass die Crux bei uns der viel zu langsame Anstieg der (Real-)L\u00f6hne sei<\/a>. Das kann man beklagen, und es ist auch richtig, nur wei\u00df ich nicht, wie das zu \u00e4ndern w\u00e4re. Lediglich beim Staat haben die Gewerkschaften relativ leichtes Spiel in der gegenw\u00e4rtigen Situation, und hohe Abschl\u00fcsse (8% f\u00fcr zwei Jahre?) k\u00f6nnten eine Signalwirkung f\u00fcr die \u00fcbrige Wirtschaft haben. Stark wird sie nicht sein, denn die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer schw\u00e4cht sich zusehends &#8211; bis Jahresende wird die Arbeitslosenquote wieder bei 9 \u00bc% liegen, nach ihrem zyklischen Tiefpunkt von 7,6% im vergangenen Herbst. Das wird vermutlich nicht das Ende sein, denn der Arbeitsmarkt ist bekanntlich ein nachlaufender Indikator der Konjunktur. Nein, von den L\u00f6hnen sollte man keinen starken Impuls erwarten, so w\u00fcnschenswert das w\u00e4re.<\/p>\n<p>Die Ank\u00fcndigung eines gro\u00dfes Konjunkturprogramms w\u00e4re \u00fcbrigens hilfreich bei den kommenden Verhandlungen \u00fcber die k\u00fcnftige Struktur des Finanzsektors, vor allem was Steueroasen, Hedge Funds, Aufsichtsstandards und dergleichen betrifft. Das quid pro quo hie\u00dfe, wir kommen den Amerikanern und Briten beim Konjunkturprogramm entgegen, daf\u00fcr sind sie bereit, Risiken aus dem Finanzsystem zu nehmen.<\/p>\n<p>R\u00fccksichtslose deutsche Sparer? Ist Herr Mustermann, zusammen mit Frau Watanabe aus Japan und Herrn Li aus China tats\u00e4chlich mit schuld an der gegenw\u00e4rtigen Misere? Die Leute sind nun mal so wie sie sind, und sie haben bestimmte Pr\u00e4ferenzen bez\u00fcglich ihres Ausgaben-Sparmixes. Wenn sie aus Makrosicht zu viel sparen, was gegenw\u00e4rtig tats\u00e4chlich der Fall ist, muss die Politik das Anreizsystem \u00e4ndern und einen Teil der Nachfragel\u00fccke f\u00fcllen, oder sogar mehr als das. Nur bei den Zinsen wurde bisher das getan, was zu tun war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Mittwoch hatte Marco Annunziato von der italienischen Bank UniCredit unter der \u00dcberschrift &#8222;Reckless Thrift&#8220; die \u00dcberschussl\u00e4nder China und Deutschland massiv angegriffen &#8211; sie seien wegen ihrer gewaltigen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse mitverantwortlich f\u00fcr die globale Krise. 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