{"id":770,"date":"2009-04-12T22:51:05","date_gmt":"2009-04-12T20:51:05","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=770"},"modified":"2009-04-12T22:51:05","modified_gmt":"2009-04-12T20:51:05","slug":"frohe-ostern-reales-bip-konnte-um-115-gesunken-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/04\/12\/frohe-ostern-reales-bip-konnte-um-115-gesunken-sein_770","title":{"rendered":"Frohe Ostern &#8211; reales BIP k\u00f6nnte um 11,5% gesunken sein"},"content":{"rendered":"<p>Wer gedacht hatte, mit dem <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/02\/25\/konsum-halt-sich-exporte-und-investitionen-brechen-weg_683\" target=\"_blank\">R\u00fcckgang des deutschen BIP um 8,2% im vierten Quartal<\/a> (Ver\u00e4nderung gg\u00fc. dem 3. Quartal, auf ein Jahr hochgerechnet, wie in den USA \u00fcblich) sei das Schlimmste \u00fcberstanden, hat sich leider geirrt. Es geht im freien Fall nach unten, <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Navigation\/Presse\/pressemitteilungen,did=297356.html\" target=\"_blank\">und wenn ich mir die Auftragseing\u00e4nge ansehe<\/a>, also den zuverl\u00e4ssigsten Fr\u00fchindikator, ist noch keine Wende in Sicht. Nur in Japan ist die Rezession \u00e4hnlich tief. Beide L\u00e4nder leiden unter ihrer strukturellen Konsumschw\u00e4che und dem Einbruch der Kapitalg\u00fcterexporte.<!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr die USA wird f\u00fcr das erste Quartal ein BIP-R\u00fcckgang in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 4\u00bd% bis 6% erwartet, in Deutschland k\u00f6nnen es leicht 12% werden. Mein Kollege Uwe Richter hat das im Folgenden mal ausgerechnet und gew\u00e4hrt damit einen Blick in die Werkstatt der volkswirtschaftlichen Gesamtrechner. Die gibt es in den statistischen \u00c4mtern, bei den Notenbanken, den internationalen Organisationen, den Regierungen, den Banken, Verb\u00e4nden und bei den volkswirtschaftlichen &#8222;Forschungsinstituten&#8220;.<\/p>\n<p>Dazu, bevor es losgeht, einige Bemerkungen am Rande (in einem Blog darf man auch mal etwas abschweifen, finde ich): Die Gesamtrechner, die nicht nur in Deutschland gelegentlich ehrf\u00fcrchtig &#8222;Weise&#8220; genannt werden, beschr\u00e4nken sich nicht nur darauf, festzustellen, was ist, sonder wagen sich mit gr\u00f6\u00dfter Selbstverst\u00e4ndlichkeit auch an Prognosen, erleiden dabei allerdings regelm\u00e4\u00dfig Schiffbruch. Warum das? Weil sie sich a) stets im Konsens auf eine mittlere und damit tendenziell optimistische Variante einigen (&#8222;es wird schon besser werden&#8220;) und weil b) die Prognosen entweder theoriefrei sind oder wichtige Determinanten vernachl\u00e4ssigt werden, und zwar in der Regel solche, die lange Zeit keine Rolle gespielt hatten, wie etwa die Effekte geplatzter Blasen auf den M\u00e4rkten f\u00fcr Aktien, Rohstoffe oder Immobilien. Sogenannte nicht-lineare Einfl\u00fcsse werden entweder nicht gesehen oder sie werden untersch\u00e4tzt. Im Ergebnis hei\u00dft das, dass die oberen konjunkturellen Wendepunkte nie, und die unteren Wendepunkte fast immer zu fr\u00fch vorhergesagt werden.<\/p>\n<p>Ein anschauliches Beispiel f\u00fcr die Probleme der Gesamtrechner hat die <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/ezb\/monatsberichte\/2009\/200903.mb_ezb.pdf\" target=\"_blank\">EZB in ihrem Monatsbericht vom M\u00e4rz<\/a> geliefert. In einer Graphik zeigt sie, wie sich ihre BIP-Prognose und die anderer Institutionen f\u00fcr Euroland im Laufe der Zeit ge\u00e4ndert hat (Seite 72). Prognostiziert wurde f\u00fcr 2009 im M\u00e4rz 2008 noch eine Zuwachsrate von etwa +2% (real, im Vorjahresvergleich) &#8211; inzwischen sind daraus &#8211;2,7% geworden, ein Swing von beinahe f\u00fcnf Prozentpunkten. Ich wette, dass daraus bis zum Herbst mindestens acht Punkte geworden sind. (Die <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/dataoecd\/61\/46\/42440487.pdf\" target=\"_blank\">j\u00fcngste Interims-Prognose der OECD<\/a>, die nach Erscheinen des EZB Monatsberichts ver\u00f6ffentlicht wurde, liegt mittlerweile bei -4,1%.)<\/p>\n<p>Immerhin ist es ganz ehrenhaft, dass die EZB ihre Arbeit so selbstkritisch darstellt. Sie weist, weil ihr die katastrophale Qualit\u00e4t ihrer Prognosen vielleicht doch nicht ganz geheuer ist und ihrem Ruf abtr\u00e4glich sein k\u00f6nnte, darauf hin, dass andere &#8222;seri\u00f6se&#8220; Gesamtrechner ebenso wie die Marktteilnehmer genauso schief lagen und impliziert damit, dass sie sich in guter Gesellschaft befand. Man kann allerdings auch den Verdacht hegen, dass sie das BIP-Wachstum schon deshalb gern mal \u00fcbersch\u00e4tzt, damit sie nicht zu Zinssenkungen gedr\u00e4ngt werden kann, die sie f\u00fcr verfr\u00fcht h\u00e4lt. \u00c4hnlich kann auch das st\u00e4ndige Leugnen einer Deflationsgefahr interpretiert werden.<\/p>\n<p>Was nun folgt, ist keine eigene Prognose, sondern eine Sch\u00e4tzung des deutschen BIP f\u00fcr das gerade beendete erste Quartal 2009. Die wichtigsten Daten liegen bis Februar vor, und f\u00fcr den M\u00e4rz haben wir bereits die <a href=\"http:\/\/www.arbeitsagentur.de\/nn_27030\/zentraler-Content\/Pressemeldungen\/2009\/Presse-09-027.html\" target=\"_blank\">Zahlen f\u00fcr den Arbeitsmarkt<\/a> und die <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2009\/04\/PD09__142__611,templateId=renderPrint.psml\" target=\"_blank\">Inflation<\/a>. Es ist ein Versuch, m\u00f6glichst zeitnah zu verstehen, wie die Lage ist. Das ist aus vielen Gr\u00fcnden eine wertvolle Information. Vor allem kann mit den Ergebnissen die Illusion zerstreut werden, dass sich die Dinge schon einrenken werden und finanzpolitisch nichts weiter zu tun ist.<\/p>\n<p>So wie in <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Content\/Statistiken\/VolkswirtschaftlicheGesamtrechnungen\/Inlandsprodukt\/content75\/InfoInlandsprodukt,templateId=renderPrint.psml\" target=\"_blank\">der offiziellen Statistik das BIP von der Verwendungs- und der Entstehungsseite her berechnet wird<\/a>, so kann man auch bei der Sch\u00e4tzung beide Seiten getrennt betrachten. Es werden jeweils die Wachstumsbeitr\u00e4ge der einzelnen Teilkomponenten gesch\u00e4tzt, die dann in ihrer Summe das prozentuale Wachstum des realen BIP gegen\u00fcber dem vierten Quartal 2008 ergeben.<\/p>\n<p>Uwe Richter beginnt mit der Verwendungsseite des BIP, und da mit dem Au\u00dfensektor: Die realen Warenexporte lagen bei -12,6% (Jan\/Feb gg\u00fc. 08Q4) und -12,8% (Feb. gg\u00fc. 08Q4), die realen Importe bei -5,5% (Jan\/Feb gg\u00fc. 08Q4) und -7,3% (Feb. gg\u00fc. 08Q4).<\/p>\n<p>Wenn man davon ausgeht, dass im M\u00e4rz die Exporte und Importe real weiter zur\u00fcckgegangen sind, wobei zuletzt (im Februar) die realen Importe st\u00e4rker gesunken sind als die realen Exporte (-4% und -0,5% im Vormonatsvergleich), dann d\u00fcrften die zweiten Zahlen, also die f\u00fcr Februar allein, ein realistischeres Bild der weiteren Entwicklung wiedergeben.<\/p>\n<p>Geht man also in der BIP-Rechnung davon aus, dass die Exporte um 12,5% und die Importe um 7% gegen\u00fcber dem vierten Quartal gesunken sind, hat der Au\u00dfenbeitrag einen Wachstumsbeitrag im ersten Quartal von nicht weniger als &#8211;2,8 Prozentpunkten&#33;&#33;&#33; (\u00dcbrigens d\u00fcrfte es in den USA einen \u00e4hnlich gro\u00dfen Beitrag zum BIP-Wachstum gegeben haben &#8211; nur mit umgekehrtem Vorzeichen: Wegen der stark r\u00fcckl\u00e4ufigen realen Importe sinkt das Leistungsbilanzdefizit dort inzwischen sehr rasch.)<\/p>\n<p>Gleichzeitig d\u00fcrften die deutschen Ausr\u00fcstungsinvestitionen eingebrochen sein, vielleicht um 10% (gg\u00fc. dem Vorquartal, q\/q) &#8211; das w\u00e4re ein Wachstumsbeitrag von -0,8 Prozentpunkten. Warum so viel? Die Produktion des Maschinenbaus ist um 18,5% gesunken (Jan\/Feb gg\u00fc. 08Q4), die der Investitionsg\u00fcterhersteller insgesamt um 18,6% (Jan\/Feb gg\u00fc. 08Q4).<\/p>\n<p>Die Bauinvestitionen waren ebenfalls r\u00fcckl\u00e4ufig, wenn man von der Produktion im Bauhauptgewerbe ausgeht: -2,9% (Jan\/Feb gg\u00fc. 08Q4). Der Wachstumsbeitrag d\u00fcrfte bei -0,1 oder -0,2 Prozentpunkten liegen.<\/p>\n<p>Die drei Komponenten &#8222;Au\u00dfenbeitrag&#8220;, &#8222;Ausr\u00fcstungsinvestitionen&#8220; und &#8222;Bauinvestitionen&#8220; ergeben daher einen R\u00fcckgang des realen BIP von 3,7 oder 3,8% (q\/q), wenn sich bei den \u00fcbrigen nichts ge\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p>Hat es aber nat\u00fcrlich. Wie genau es beim privaten Konsum aussah, l\u00e4sst sich nur schwer einsch\u00e4tzen. Die Einzelhandelsums\u00e4tze (real, ohne Kfz) sind um 0,4% gesunken (Jan\/Feb gg\u00fc. 08Q4) &#8211; f\u00fcr die Einzelhandelsums\u00e4tze &#8222;mit Kfz&#8220; gibt es zur Zeit keine preisbereinigten Zahlen. Nominal ist der Umsatz um gut 7% gestiegen. Uwe Richter vermutet, dass der Wachstumsbeitrag des privaten Konsums leicht positiv gewesen sein d\u00fcrfte, sich also kaum von Null unterscheidet.<\/p>\n<p>Bleibt der Staatskonsum. Hier sch\u00e4tzt er, dass der Beitrag ebenfalls leicht positiv war und vielleicht +0,1 Prozentpunkte betrug.<\/p>\n<p>Wenn man f\u00fcr den privaten Konsum sehr optimistisch einen Wachstumsbeitrag von +0,2 Prozentpunkten veranschlagt, was einem Zuwachs von 0,4% (q\/q) entspricht, d\u00fcrfte das reale BIP im ersten Quartal 2009 von der Verwendungsseite her (ohne Vorratsver\u00e4nderungen) um 3,4% (q\/q) gefallen sein.<\/p>\n<p>Auf der Entstehungsseite des Sozialprodukts sieht es wie folgt aus:<\/p>\n<p>Der Produktionsindex f\u00fcr das Produzierende Gewerbe ohne Bau ist um 11,5% zur\u00fcckgegangen, der f\u00fcr das Bauhauptgewerbe um 2,9% (jeweils Jan\/Feb gg\u00fc. 08Q4).<\/p>\n<p>Geht man in der BIP-Rechnung davon aus, dass die reale Wertsch\u00f6pfung des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) im ersten Quartal um 10% (q\/q) gesunken ist, entspricht das allein einem Wachstumsbeitrag von -2,2 Prozentpunkten.<\/p>\n<p>Die Bauinvestitionen d\u00fcrften um 2% (q\/q) gefallen sein, woraus sich f\u00fcr sie ein Wachstumsbeitrag von -0,1 Prozentpunkten errechnet.<\/p>\n<p>Handel, Gastgewerbe und Verkehr, die zusammen einen BIP-Anteil von 16% haben, d\u00fcrften leicht geschrumpft sein, ebenso der Output von Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleistern, deren Anteil bei 27% des BIP liegt. Angenommen, beide Bereiche waren um jeweils 1% (q\/q) r\u00fcckl\u00e4ufig, ergibt das zusammengenommen einen Wachstumsbeitrag von -0,5 Prozentpunkten.<\/p>\n<p>\u00d6ffentliche und private Dienstleister, die n\u00e4chsten Kandidaten auf der Entstehungsseite des BIP, mit einem Anteil von 20%, d\u00fcrften einen Wachstumsbeitrag von vielleicht null Prozentpunkten geleistet haben. Der Wachstumsbeitrag dieses Wirtschaftsbereichs liegt im Allgemeinen immer nahe bei diesem Wert.<\/p>\n<p>Alle Wirtschaftsbereiche zusammen ergeben demnach einen negativen Wachstumsbeitrag von etwa 2,8 Prozentpunkten.<\/p>\n<p>Es fehlen jetzt noch die Nettog\u00fctersteuern, die einen Anteil von 10% am BIP haben. Da das BIP auf der Verwendungsseite zu Marktpreisen ausgewiesen wird, die Wertsch\u00f6pfung der Wirtschaftsbereiche aber zu Herstellungspreisen berechnet wird, m\u00fcssen die Nettog\u00fctersteuern auf der Entstehungsseite noch hinzugef\u00fcgt werden. Im vierten Quartal 2008 lag ihr Wachstumsbeitrag bei -0,3 Prozentpunkten. Im ersten Quartal 2009 k\u00f6nnte es \u00e4hnlich gewesen sein.<\/p>\n<p>Von der Entstehungsseite her ist ein R\u00fcckgang des BIP um 3% (q\/q) also nicht unrealistisch.<\/p>\n<p>Kommt die Rechnung auf der Verwendungsseite in etwa hin, also -3,4% (q\/q), w\u00fcrden die Vorratsver\u00e4nderungen einen Wachstumsbeitrag von +0,4 Prozentpunkten haben. Demnach h\u00e4tte sich damit der volkswirtschaftliche Lagerbestand weiter erh\u00f6ht. Im letzten Quartal 2008 lag dessen Wachstumsbeitrag bereits bei +0,5 Prozentpunkten.<\/p>\n<p>Kann das sein? Jedenfalls gehen wir dann mit einem \u00fcberh\u00f6hten Lagerbestand ins zweite Quartal. Eine Rezession kann aber nur enden, wenn sich die Vorr\u00e4te vermindern.<\/p>\n<p>So oder so, im ersten Quartal ist es beim realen Bruttoinlandsprodukt saisonbereinigt wohl zu einem R\u00fcckgang von 3% gegen\u00fcber dem vierten Quartal 2008 gekommen. Das entspricht einer Verlaufsrate von -11,5%. Die Rezession ist dabei, in eine Depression abzugleiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer gedacht hatte, mit dem R\u00fcckgang des deutschen BIP um 8,2% im vierten Quartal (Ver\u00e4nderung gg\u00fc. dem 3. Quartal, auf ein Jahr hochgerechnet, wie in den USA \u00fcblich) sei das Schlimmste \u00fcberstanden, hat sich leider geirrt. 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