{"id":7707,"date":"2014-08-28T21:42:27","date_gmt":"2014-08-28T19:42:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=7707"},"modified":"2014-08-29T11:27:30","modified_gmt":"2014-08-29T09:27:30","slug":"us-arbeitslosenquote-kein-guter-indikator-fuer-inflationsgefahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2014\/08\/28\/us-arbeitslosenquote-kein-guter-indikator-fuer-inflationsgefahren_7707","title":{"rendered":"US-Arbeitslosenquote kein guter Indikator f\u00fcr Inflationsgefahren"},"content":{"rendered":"<p>Wann erh\u00f6ht die Fed die Zinsen? Sie liegen seit Dezember 2008 bei knapp \u00fcber Null, also seit fast sechs Jahren. Das war wieder einmal das Hauptthema der <a title=\"2014 Economic Policy Symposium\"  href=\"http:\/\/www.kc.frb.org\/publications\/research\/escp\/escp-2014.cfm\" target=\"_blank\">Jackson Hole-Konferenz<\/a> der Zentralbanker in Wyoming. Urspr\u00fcnglich sollte es zur Zinswende kommen, sobald die Arbeitslosenquote auf etwa 6,5 Prozent gefallen war. Jetzt hat sie 6,2 Prozent erreicht \u2013 seit dem zyklischen Hoch von 10 Prozent Ende 2009 befindet sie sich im Abw\u00e4rtstrend -, aber es gibt keine Anzeichen, dass die L\u00f6hne rascher steigen und eine neue Lohn-Preis-Spirale ins Haus steht. Die Stundenl\u00f6hne nehmen seit Jahren stetig mit Raten von rund zwei Prozent zu und haben nicht im Geringsten auf den rapiden R\u00fcckgang der Arbeitslosenquote reagiert. Real bewegen sich die Zuwachsraten in der Nachbarschaft von Null.<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/08\/US_Stundenverdienste_nom_real_seit_2007.gif\" alt=\"Grafik: Nominale und reale Stundenverdienste in den USA\" width=\"496\" height=\"298\" class=\"size-full wp-image-7708\" \/><\/p>\n<p>Weder Janet Yellen noch die meisten anderen Direktoren der Fed, noch die Mehrzahl der Analysten erwarten einen ersten Zinsschritt vor dem dritten Quartal 2015. Wenn es mit der Arbeitslosenquote so weitergeht wie bisher, wof\u00fcr der starke Anstieg der Besch\u00e4ftigung spricht, k\u00f6nnte sie bis dahin auf 5 bis 5,5 Prozent gesunken sein. Das w\u00e4re in der N\u00e4he dessen, was zurzeit als nat\u00fcrliche Arbeitslosigkeit gilt; sp\u00e4testens dann w\u00fcrden sich nach diesem Konzept Engp\u00e4sse auf der Angebotsseite bemerkbar machen und die L\u00f6hne nachhaltig in die H\u00f6he treiben &#8211; und mit ihnen die Inflationsraten.<\/p>\n<p>Zurzeit aber gibt es aus Sicht der Fed keinen Handlungsbedarf, niedrige Arbeitslosenquote hin oder her. Das <a title=\"FRB - Why does the Federal Reserve aim for 2 percent inflation over time?\" href=\"http:\/\/www.federalreserve.gov\/faqs\/economy_14400.htm\" target=\"_blank\">bevorzugte Ma\u00df f\u00fcr die amerikanische Geldentwertung<\/a> ist der Preisindex der privaten Konsumausgaben \u2013 er lag zuletzt 1,6 Prozent \u00fcber seinem Wert von vor einem Jahr. Angestrebt wird eine Inflationsrate von zwei Prozent. Auch von daher besteht kein Handlungsbedarf. Die Chefin der Fed hatte in ihrer <a title=\"Labor Market Dynamics and Monetary Policy, speech by Janet Yellen\"href=\"http:\/\/www.federalreserve.gov\/newsevents\/speech\/yellen20140822a.htm\" target=\"_blank\">Rede vom 22. August<\/a> abgelehnt, sich auf die Arbeitslosenquote als einzigen Indikator f\u00fcr die Situation am Arbeitsmarkt zu verlassen. Weshalb sich von einem einzelnen Indikator zum handeln dr\u00e4ngen lassen, wenn andere, nicht weniger wichtige Kennziffern in die entgegengesetzte Richtung weisen.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6rt vor allem die Erwerbsquote, die erfasst, welcher Prozentsatz der \u00fcber 16-j\u00e4hrigen Amerikaner besch\u00e4ftigt ist oder sich auf Jobsuche befindet. Sie ist seit ihrem H\u00f6chststand von 67,3 Prozent Anfang 2000 erst langsam, dann in der &#8222;gro\u00dfen Rezession&#8220; sehr rasch auf mittlerweile nur noch 62,9 Prozent zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/08\/Beschaeftigung_in_den_USA.gif\" alt=\"Grafik: Entwicklung der Besch\u00e4ftigung in den USA\" width=\"500\" height=\"311\" class=\"size-full wp-image-7709\" \/><\/p>\n<p>Viele Amerikaner haben offenbar angesichts der tristen Lage am Arbeitsmarkt die Suche aufgegeben und fallen in der Statistik aus der offiziellen Arbeitslosenquote heraus. Dazu geh\u00f6ren diejenigen, die gezwungenerma\u00dfen nur Teilzeit arbeiten, aber gerne einen Vollzeitjob h\u00e4tten (im Juli waren es 7,5 Millionen, nach 4,6 Millionen im Dezember 2007), oder solche, die keinen Job haben und auch keinen suchen, aber gerne arbeiten w\u00fcrden, wenn es denn ginge. Ber\u00fccksichtigt man diese Gruppen ergibt sich eine Unterbesch\u00e4ftigungsquote von 12,2 Prozent (die <a title=\"BLS - Alternative measures of labor underutilization\" href=\"http:\/\/www.bls.gov\/news.release\/empsit.t15.htm\" target=\"_blank\">sogenannte U-6<\/a>). Mit anderen Worten, die &#8222;Arbeitslosenquote&#8220; vermittelt ein viel zu freundliches Bild.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/08\/Arbeitslosenquoten_in_den_USA.gif\" alt=\"Grafik: Arbeitslosenquoten in den USA\" width=\"495\" height=\"308\" class=\"size-full wp-image-7710\" \/><\/p>\n<p>Frau Yellen hatte eingangs ihrer Rede die Idee in den Raum geworfen, dass die niedrige Lohninflation selbst ein wichtiger Indikator f\u00fcr die fehlende Anspannung am Arbeitsmarkt sei. Nach den L\u00f6hnen zu urteilen sei das Arbeitsangebot im Vergleich zur Nachfrage weiterhin sehr gro\u00df, auch dies ein Zeichen daf\u00fcr, dass man weit von Vollbesch\u00e4ftigung und stabilit\u00e4tsgef\u00e4hrdender Lohninflation entfernt sei. Allerdings verwendet sie dann sp\u00e4ter in der Rede viel Energie auf den Nachweis, dass es sich in Wirklichkeit nur um aufgestaute Lohndeflation (!) handele, nicht um dauerhaft niedrige Steigerungsraten: In der Rezession waren die L\u00f6hne nicht so stark gesunken wie in fr\u00fcheren Zeiten, daf\u00fcr w\u00fcrden sich jetzt die Arbeitnehmer mit ihren Forderungen zur\u00fcckhalten, gewisserma\u00dfen aus Dankbarkeit. Wenn der Stau eines Tages, vermutlich in der n\u00e4heren Zukunft, aufgel\u00f6st sei, d\u00fcrfte es zu sehr hohen Lohnsteigerungen kommen. Man solle sich nicht t\u00e4uschen lassen, in Wirklichkeit warte die Lohninflation nur darauf, sich wieder Bahn zu brechen.<\/p>\n<p>Es ist verwirrend. Ich habe den Eindruck, dass sie selbst nicht so genau wei\u00df, was sie glauben soll. Die \u00d6konomen von Goldman Sachs um Jan Hatzius haben inzwischen laut einem <a title=\"Link Bloomberg\"  href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/news\/2014-08-27\/hatzius-sees-little-pent-up-u-s-wage-deflation-yellen-cited.html\" target=\"_blank\">Bericht auf Bloomberg<\/a> &#8222;nachgewiesen&#8220;, dass es so etwas wie eine aufgestaute Lohndeflation nicht gibt \u2013 die niedrigen Zuwachsraten seien einfach ein Zeichen daf\u00fcr, dass der Faktor Arbeit immer noch unterausgelastet sei.<\/p>\n<p>Andere Indikatoren best\u00e4tigen f\u00fcr Yellen ebenfalls, dass noch keine Rede sein kann von normalen Zust\u00e4nden am amerikanischen Arbeitsmarkt. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise die freiwilligen K\u00fcndigungen \u2013 sie nehmen zu, wenn es leicht f\u00e4llt, einen neuen Job zu finden \u2013 und die offenen Stellen: Bei beiden gab es seit dem Ende der Rezession deutliche Verbesserungen, aber sie sind noch weit von den Werten entfernt, die sie vor 2008 erreicht hatten. Der Stab des Federal Reserve Board hat k\u00fcrzlich einen <a title=\"FEDS Notes - Assessing the Change in Labor Market Conditions.\" href=\"http:\/\/www.federalreserve.gov\/econresdata\/notes\/feds-notes\/2014\/assessing-the-change-in-labor-market-conditions-20140522.html\" target=\"_blank\">Indikator aus 19 Variablen<\/a> entwickelt, der die einzelnen Arbeitsmarktstatistiken in einer einzigen Zahl b\u00fcndelt. Danach \u00fcberzeichnet der R\u00fcckgang der Arbeitslosenquote in gewisser Weise (&#8222;<em>somewhat overstates<\/em>&#8222;) die Verbesserung der Situation am Arbeitsmarkt.<\/p>\n<p>In der amerikanischen Diskussion \u00fcber die Geldpolitik geht es jedenfalls nicht mehr darum, weitere expansive Ma\u00dfnahmen zu ergreifen. Die einzige Frage ist, wann die Zinsen erh\u00f6ht werden. Janet Yellen d\u00fcrfte mit ihrer Hinhaltetaktik zunehmend in eine Minderheitenposition geraten. Jedenfalls unterscheidet sich die Lage am US Arbeitsmarkt fundamental von der europ\u00e4ischen, wo die Fortschritte bisher nur marginal waren. Das spricht zumindest f\u00fcr einige Quartale f\u00fcr eine Aufwertung des Dollar gegen\u00fcber dem Euro. Der EZB w\u00e4re es recht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wann erh\u00f6ht die Fed die Zinsen? Sie liegen seit Dezember 2008 bei knapp \u00fcber Null, also seit fast sechs Jahren. 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