{"id":7915,"date":"2014-12-02T15:11:40","date_gmt":"2014-12-02T14:11:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=7915"},"modified":"2019-02-14T17:37:23","modified_gmt":"2019-02-14T16:37:23","slug":"russen-und-araber-finanzieren-uns-ein-konjunkturprogramm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2014\/12\/02\/russen-und-araber-finanzieren-uns-ein-konjunkturprogramm_7915","title":{"rendered":"Russen und Araber finanzieren uns ein Konjunkturprogramm"},"content":{"rendered":"<p>Bevor es mit dem Einbruch der \u00d6lpreise losging, importierte Deutschland j\u00e4hrlich Energie f\u00fcr etwa 130 Milliarden Euro. Wenn es von nun an nur noch 90 Milliarden sein sollten \u2013 im laufenden Quartal liegt der \u00d6lpreis um rund 30 Prozent niedriger als in den drei vorangegangenen Quartalen \u2013, verringern sich die Ausgaben f\u00fcr Einfuhren \u00fcberschl\u00e4gig gerechnet um 40 Milliarden Euro oder um 1,4 Prozent des nominalen BIP, bei gleichem Einfuhrvolumen wie vorher. Das ist wie ein Geschenk, das von der Gr\u00f6\u00dfenordnung her bei Weitem alle Konjunktur- und Wachstumsprogramme \u00fcbertrifft, die derzeit diskutiert werden. Anders gewendet, es verbleiben dem Inland zus\u00e4tzlich 40 Milliarden Euro, die sonst an Verbindlichkeiten gegen\u00fcber dem Ausland entstanden w\u00e4ren. Auf einmal w\u00e4re die Kaufkraft da, und zwar nicht in Form von geliehenem Geld, das eines Tages zur\u00fcckzuzahlen ist. Es entsteht zus\u00e4tzliches Einkommen. Das nennt sich <em>terms-of-trade<\/em>-Effekt: F\u00fcr eine bestimmte Menge an Einfuhren muss weniger exportiert, also an inl\u00e4ndischen Ressourcen eingesetzt werden.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7916\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/12\/Dt_Energieimporte.gif\" alt=\"Grafik: Deutsche Energieimporte\" width=\"552\" height=\"309\" \/><\/p>\n<p>Als Volkswirt muss ich nat\u00fcrlich reflexartig darauf hinweisen, dass die Rechnung auch die Nebeneffekte ber\u00fccksichtigen muss, insbesondere den R\u00fcckgang der deutschen Exporte in \u00d6lf\u00f6rderl\u00e4nder wie Russland oder die Golfstaaten. Was hier an zus\u00e4tzlichem Einkommen ankommt, geht dort verloren. Diese Prozesse laufen schon. Andererseits profitieren aber die Nachbarl\u00e4nder in der W\u00e4hrungsunion sowie alle Nettoimporteure von \u00d6l \u2013 und Energie im Allgemeinen \u2013 in \u00e4hnlichem Ma\u00dfe wie Deutschland von den niedrigeren \u00dcberweisungen an das Ausland und erleben dadurch ebenfalls einen Nachfrageschub. Sie werden damit mehr aus Deutschland importieren und die r\u00fcckl\u00e4ufigen deutschen Exporte in die \u00d6lf\u00f6rderl\u00e4nder mehr als ausgleichen. Au\u00dferdem: Wenn eine so wichtige Komponente im Warenkorb wie der Energieverbrauch deutlich billiger wird, verst\u00e4rkt sich dadurch zumindest anfangs der Druck auf das Preisniveau; eine Deflation ist wahrscheinlicher geworden.<\/p>\n<p>Ein anderer absehbarer Nebeneffekt: Wenn Energie auf einmal viel billiger wird, wird der Energieverbrauch steigen, weil es dann n\u00e4mlich weniger dringend ist, sein Haus zu isolieren oder auf verbrauchsarme Autos umzusteigen. F\u00fcr die Energiewende und damit f\u00fcr die Umwelt sind sinkende Preise f\u00fcr fossile Brennstoffe eine schlechte Nachricht.<\/p>\n<p>Insgesamt m\u00fcssen jedoch die Wachstumsprognosen f\u00fcr Deutschland nach oben angepasst werden, nachdem sie seit dem Sommer st\u00e4ndig zur\u00fcckgenommen worden waren. Trotz der expansiven Geldpolitik, der hohen Unternehmensgewinne und der unvermindert z\u00fcgig steigenden Besch\u00e4ftigung war die Konjunktur im zweiten und dritten Quartal ins Stocken gekommen. Offenbar wirkt die Finanzpolitik per Saldo immer noch restriktiver als gedacht, die Banken sind weiterhin mit der Reparatur ihrer Bilanzen befasst und tun sich schwer bei der Vergabe neuer Kredite. Zudem l\u00e4uft es bei den Investitionen und im Au\u00dfenhandel nicht so gut wie erwartet. Der Sachverst\u00e4ndigenrat hatte in seinem <a href=\"http:\/\/www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de\/jahresgutachten-2014-2015.html\" target=\"_blank\">Jahresgutachten<\/a> vom November die Zuwachsraten des realen BIP f\u00fcr 2014 und 2015 auf 1,2 und 1,0 Prozent zur\u00fcckgenommen. Vor einem Jahr war f\u00fcr 2014 noch eine Zuwachsrate von 1,6 Prozent vorhergesagt worden. \u00c4hnliches gilt der Tendenz nach f\u00fcr die \u00fcbrigen L\u00e4nder des Euro-Raums.<\/p>\n<p>Unter der Annahme, dass es keine neuen b\u00f6sen \u00dcberraschungen gibt, d\u00fcrfte der \u00d6lpreiseffekt die Zuwachsrate des realen BIP Deutschlands in diesem Jahr vielleicht um 0,2 Prozentpunkte erh\u00f6hen und im n\u00e4chsten um mehr als 0,5 Punkte, also auf dann 1,5 Prozent oder mehr. Vermutlich wird die Inlandsnachfrage weiterhin die dynamischste Komponente sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bevor es mit dem Einbruch der \u00d6lpreise losging, importierte Deutschland j\u00e4hrlich Energie f\u00fcr etwa 130 Milliarden Euro. 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