{"id":7962,"date":"2014-12-17T10:10:37","date_gmt":"2014-12-17T09:10:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=7962"},"modified":"2015-01-02T14:29:50","modified_gmt":"2015-01-02T13:29:50","slug":"russland-3-mal-62","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2014\/12\/17\/russland-3-mal-62_7962","title":{"rendered":"Russland: 3 mal 62"},"content":{"rendered":"<p>Im Sp\u00e4tsommer, als der \u00d6lpreis langsam ins Rutschen kam, behaupteten einige russische \u00d6konomen, dass sich 62 als die Zahl des Jahres erweisen k\u00f6nnte: Putin feierte im Oktober seinen 62. Geburtstag, der \u00d6lpreis w\u00fcrde auf 62 Dollar fallen, und f\u00fcr einen Dollar w\u00e4ren im Dezember 62 Rubel zu zahlen. Keine schlechte Prognose, und eine mutige zudem. Denn damals kostete ein Fass der Sorte Brent noch 115 Dollar \u2013  jetzt sind es 60 Dollar  \u2013, w\u00e4hrend ein Dollar f\u00fcr 33,8 Rubel zu haben war  \u2013  aktuell sind es 66,5 Rubel (ein Euro kostet heute Vormittag 82,3 Rubel). Das Ganze war eher als Witz gedacht und niemand hatte erwartet, dass es tats\u00e4chlich zu einem solchen Preisverfall und einer solchen Abwertung kommen w\u00fcrde. Nun hat die Wirklichkeit zugeschlagen und es ist viel schlimmer gekommen, als die Russen bef\u00fcrchtet hatten. Die Chefin der Notenbank sch\u00e4tzt, dass das reale BIP im n\u00e4chsten Jahr um 4,25 Prozent zur\u00fcckgehen d\u00fcrfte, wenn der \u00d6lpreis bei 60 Dollar bliebe.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/12\/Oilprice_Brent_141216.gif\" alt=\"Grafik Roh\u00f6lpreis, Brent. tgl.\" width=\"549\" height=\"324\" class=\"size-full wp-image-7963\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2014\/12\/Rubel-Euro_Wechselkurs_141216.gif\" alt=\"Grafik: Rubel\/Euro Wechselkurs, tgl.\" width=\"549\" height=\"303\" class=\"size-full wp-image-7964\" \/><\/p>\n<p>Leidtragende sind vor allem die russischen Verbraucher: Die Preise f\u00fcr importierte Waren \u2013 Autos, Elektronik, Nahrungsmittel, M\u00f6bel &#8211;  haben sich innerhalb eines halben Jahres verdoppelt, die Haushaltseinkommen sind dagegen nur um etwa f\u00fcnf Prozent gestiegen. Und ein Umsteigen auf Produkte, die im Inland hergestellt werden, ist meist gar nicht m\u00f6glich, weil die hohen \u00d6lpreise der Vergangenheit verhindert hatten, dass sich eine eigenst\u00e4ndige Industrie entwickeln konnte. Im Ausland lie\u00df sich angesichts des festen Rubel und der gewaltigen Exporterl\u00f6se alles kaufen, wonach den Russen der Sinn stand. Die einzige bedeutende Ausnahme war und ist die R\u00fcstungsindustrie, aber sie stellt nicht viel von dem her, was die Verbraucher gerne h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Reisen an die Cote d\u2019Azur, nach Thailand oder Goa, in die Schweiz oder die T\u00fcrkei sind auf einmal unerschwinglich geworden. Die neuen Ziele d\u00fcrften Krim und Sotschi hei\u00dfen, wenn \u00fcberhaupt noch Geld f\u00fcr den Urlaub vorhanden ist. Im \u00dcbrigen beg\u00fcnstigen der schwache Rubel und eine Inflationsrate von fast 10 Prozent eine Flucht in ausl\u00e4ndische Devisen und russische Immobilien. Inzwischen ist der Leitzins allerdings von 10,5 auf 17 Prozent angehoben worden, so dass einerseits Rubelkonten real sehr attraktiv und andererseits die Finanzierung von Wohnungen und H\u00e4usern fast unerschwinglich teuer geworden ist. Beides verst\u00e4rkt die Rezessionsrisiken. Der Boom am Immobilienmarkt d\u00fcrfte in K\u00fcrze beendet sein.<\/p>\n<p>F\u00fcr die russische Regierung ist der Verfall des \u00d6lpreises ein Schock. Da etwa die H\u00e4lfte der staatlichen Einnahmen an die Energiepreise gekoppelt ist, wird sich ein kleiner Budget\u00fcberschuss rasch in ein gewaltiges Defizit verwandeln und zwingt sie, nicht nur Ausgaben f\u00fcr Investitionen (wie die Southstream-Pipeline) zu streichen, sondern auch f\u00fcr Geh\u00e4lter und Sozialleistungen. H\u00f6here S\u00e4tze bei der Einkommensteuer und den Verbrauchssteuern werden folgen. Bisher bestand der implizite gesellschaftliche Kontrakt darin, dass Putin ungehindert von jeglicher Opposition &#8222;durchregieren&#8220; konnte und der Bev\u00f6lkerung daf\u00fcr im Gegenzug einen st\u00e4ndig steigenden Lebensstandard verschaffte. Damit ist Schluss, wenn \u00d6lpreis und Wechselkurs da bleiben wo sie sind \u2013 oder noch weiter fallen. Bisher ist Putin sehr popul\u00e4r und daher ungef\u00e4hrdet. Schrittweise wird sich jetzt aber der R\u00fcckgang der Realeinkommen im t\u00e4glichen Leben bemerkbar machen und sich immer weniger durch patriotische Appelle oder Verschw\u00f6rungstheorien (&#8222;es ist alles ein amerikanisches Komplott&#8220;) kompensieren lassen.<\/p>\n<p>Im Grunde sind Abwertung und \u00d6lpreisverfall genau das, was Russland braucht, um sich aus der Abh\u00e4ngigkeit von Rohstoffen zu befreien und die Wirtschaft auf ein breiteres Fundament zu stellen. Auf Dauer ist das extreme Auf und Ab des Wechselkurses, der Aktienm\u00e4rkte und der Konjunktur, das durch diese Abh\u00e4ngigkeit verursacht wird, nicht f\u00f6rderlich f\u00fcr ein (middle income-) Land, das seinen Wohlstand langfristig deutlich steigern m\u00f6chte. Je gr\u00f6\u00dfer die Unsicherheit, desto h\u00f6her sind die Investitionspr\u00e4mien \u2013 und desto weniger wird investiert. Von den Ausgaben f\u00fcr Kapitalg\u00fcter aber h\u00e4ngt das Trendwachstum des realen BIP entscheidend ab. Rohstoffl\u00e4nder zeichnen sich zudem stets durch eine sehr ungleiche Verteilung von Einkommen und Verm\u00f6gen aus \u2013 auch das ist eine Wachstumsbremse, wie k\u00fcrzlich etwa die <a title=\"OECD: Inequality hurts economic growth\" href=\"http:\/\/www.oecd.org\/newsroom\/inequality-hurts-economic-growth.htm\" target=\"_blank\">OECD<\/a> gezeigt hatte. Russland braucht dringend eine andere Wirtschaftsstruktur. Selten war das so offensichtlich wie zur Zeit. Es ist zu w\u00fcnschen, dass die Krise in dieser Hinsicht als Chance begriffen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Sp\u00e4tsommer, als der \u00d6lpreis langsam ins Rutschen kam, behaupteten einige russische \u00d6konomen, dass sich 62 als die Zahl des Jahres erweisen k\u00f6nnte: Putin feierte im Oktober seinen 62. Geburtstag, der \u00d6lpreis w\u00fcrde auf 62 Dollar fallen, und f\u00fcr einen Dollar w\u00e4ren im Dezember 62 Rubel zu zahlen. Keine schlechte Prognose, und eine mutige zudem. 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