{"id":8055,"date":"2015-01-22T13:25:41","date_gmt":"2015-01-22T12:25:41","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=8055"},"modified":"2015-01-22T16:31:43","modified_gmt":"2015-01-22T15:31:43","slug":"restriktive-finanzpolitik-gefaehrdet-den-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2015\/01\/22\/restriktive-finanzpolitik-gefaehrdet-den-euro_8055","title":{"rendered":"Restriktive Finanzpolitik gef\u00e4hrdet den Euro"},"content":{"rendered":"<p>Genug ist genug: Das Wirtschaftswachstum ist vor allem in der Peripherie des Eurolands seit Jahren so gering, dass dort zunehmend gefragt wird, was der Euro eigentlich bringt. Die \u00fcberwiegende Mehrheit m\u00f6chte den Euro zwar behalten, die euro-skeptischen Parteien aber haben starken Zulauf. Sie sind nicht f\u00fcr eine Abschaffung, die Regeln und Auflagen sind ihnen jedoch zu streng und sie w\u00fcrden sie gerne \u00e4ndern. In den vergangenen sieben Jahren sind weder zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze entstanden, noch hat es einen Anstieg des allgemeinen Wohlstands gegeben. Ganz im Gegenteil, im S\u00fcden Europas, liegen die Arbeitslosenquoten immer noch zwischen 13 und 26 Prozent. Das Fatale an der Sache ist, dass die europ\u00e4ische Wirtschaftspolitik auf pro-zyklische Weise versucht, die angeblich gef\u00e4hrliche Staatsverschuldung durch forciertes Sparen statt durch Wirtschaftswachstum in den Griff zu bekommen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nViel besser machen es seit einigen Jahren L\u00e4nder wie die USA und Gro\u00dfbritannien, wo die Geldpolitik \u00e4hnlich expansiv ist wie die der EZB, die aber nicht durch Vertr\u00e4ge gezwungen sind, ihre Haushaltsdefizite unabh\u00e4ngig von der aktuellen konjunkturellen Lage zu reduzieren. Den dortigen Wirtschaftspolitikern ist klar, dass Sparen dann kontraproduktiv ist, wenn die Nachfrage gemessen an der Auslastung der Kapazit\u00e4ten und der Besch\u00e4ftigung schwach, die Outputl\u00fccke also gro\u00df ist und Ressourcen brach liegen. Durch Sparen Wachstum zu erzeugen hat nie funktioniert, und es wird nie funktionieren. Mehr Sparen \u2013 etwa indem Haushaltsdefizite vermindert werden \u2013 bedeutet weniger Ausgaben, weniger Auftr\u00e4ge an die Unternehmen, h\u00f6here Arbeitslosigkeit, weniger Investitionen und ein langsameres Wachstum. So einfach ist das. Wenn niemand Geld ausgeben will, braucht auch niemand zu arbeiten. Sparen kann f\u00fcr den einzelnen Haushalt sinnvoll sein, aber gesamtwirtschaftlich ist es t\u00f6dlich, wenn nicht entsprechend Schulden gemacht, in Human- und Sachkapital investiert und Einkommen generiert wird.<\/p>\n<p>Die folgende Grafik zeigt, mit welcher Entschlossenheit die L\u00e4nder des Euroraums dem Mantra der europ\u00e4ischen Wirtschaftspolitik, Haushaltsdisziplin zu \u00fcben, gefolgt sind und ihre strukturellen, also konjunkturbereinigten Defizite im Verlauf der Eurokrise vermindert haben. Die USA und Gro\u00dfbritannien, aber nat\u00fcrlich auch Japan, waren in dieser Hinsicht viel entspannter. Das konnten sie nicht zuletzt deshalb sein, weil es sich um Nationalstaaten handelt, f\u00fcr die das Thema &#8222;Haften f\u00fcr die ausgabefreudigen, aber unkontrollierbaren Mitgliedsl\u00e4nder&#8220; nicht relevant ist. Solidarit\u00e4t mit den Schuldnern im Inland ist f\u00fcr sie eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, allerdings verbunden mit einer entsprechenden Kontrolle, was in der W\u00e4hrungsunion bisher so noch nicht m\u00f6glich ist. Ihre Strategie bestand darin, erst einmal sehr gro\u00dfe strukturelle Defizite hinzunehmen und dann auf Wachstum zu setzen, wodurch sich die Defizite in der Folge dann sehr rasch verringerten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8056\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/01\/Strukturelle_Defizite_2008-2014.gif\" alt=\"Grafik: Strukturelle Defizite 2008-2014\" width=\"553\" height=\"811\" \/><\/p>\n<p>Auf mittlere Sicht ist es besonders beunruhigend, dass die Investitionen seit Beginn der Krise so stark zur\u00fcckgegangen sind. Darin spiegelt sich teilweise wieder, dass es zuvor in der Peripherie einen Immobilienboom gegeben hatte, besser: eine Immobilienblase, die sich als Fehlinvestitionen erwiesen. Die Umstellung auf Investitionen in Maschinen, Anlagen und Software erweist sich offenbar als schwierig, vielleicht auch weil die richtig ausgebildeten Arbeitskr\u00e4fte fehlen. Aber abgesehen von diesem Effekt l\u00e4sst sich dennoch sagen, dass die Investitionen im Euroraum auf einem sehr niedrigen Niveau stagnieren, was wiederum Probleme f\u00fcr die Produktivit\u00e4t, das Produktionspotenzial und den k\u00fcnftigen Wohlstand bedeutet. Euroland ist der lahme Mann der Weltwirtschaft, und es verwundert nicht, dass es bei den ausl\u00e4ndischen Direktinvestitionen keine Nettozufl\u00fcsse gibt. Auch die Euroschw\u00e4che k\u00f6nnte damit zusammenh\u00e4ngen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8062\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/01\/Bruttoanlageinvestitionen_2008Q1-2014Q3_korr.gif\" alt=\"Grafik: Bruttoanlageinvestitionen, 2008Q1-2014Q3\" width=\"550\" height=\"847\" \/><\/p>\n<p>In den USA hatte es im \u00dcbrigen ebenfalls eine Immobilienblase gegeben \u2013 ihr Platzen war letztlich der Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Gro\u00dfe Globale Rezession der Jahre 2008 und 2009. Trotzdem kamen die Investitionen nach ihrem Einbruch seit Anfang 2010 wieder in Schwung, unterst\u00fctzt von einer sehr expansiven Wirtschaftspolitik, nicht zuletzt der Finanzpolitik. \u00c4hnlich war der Ansatz im Vereinigten K\u00f6nigreich, und \u00e4hnlich war auch das Ergebnis bei den Investitionen. Das hatte es im Euroland, mit seinen Maastricht-Kriterien und seinem <a title=\"Six-pack? Two-pack? Fiscal compact? A short guide to the new EU fiscal governance\" href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/economy_finance\/articles\/governance\/2012-03-14_six_pack_en.htm\" target=\"_blank\">Fiskalpakt<\/a>, in dieser Form nicht gegeben.<\/p>\n<p>Amerika spielt beim Wirtschaftswachstum inzwischen in einer anderen Liga als der Euroraum: Gegen\u00fcber dem ersten Quartal 2008 ist sein reales BIP bis zum dritten Quartal 2014 um fast neun Prozent gestiegen, w\u00e4hrend das BIP Eurolands noch um etwas mehr als zwei Prozent darunter lag. Besonders heftig hatte es von den gro\u00dfen L\u00e4ndern Italien getroffen, Spanien scheint endlich auf dem Weg der Besserung zu sein. So sehr sich die deutsche Bev\u00f6lkerung in Umfragen mit der wirtschaftlichen Situation zufrieden zeigt, so bescheiden sind in Wirklichkeit die Zuwachsraten beim Sozialprodukt \u2013 auf vollkommen unn\u00f6tige Weise wurde bis zuletzt trotz Haushalts\u00fcbersch\u00fcssen an einer restriktiven Finanzpolitik festgehalten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8058\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/01\/Reales_BIP_2008Q1-2014Q3.gif\" alt=\"Grafik: Reales BIP, 2008Q1-2014Q3\" width=\"550\" height=\"847\" \/><\/p>\n<p>Die Spielr\u00e4ume, die es in Deutschland gab, wurden zu Schaden aller nicht genutzt. Unser Land ist mitverantwortlich daf\u00fcr, dass Euroland immer noch in der Krise steckt und der Euro selbst immer weniger als Erfolgsmodell gilt. Am allerschlimmsten hatte es Griechenland getroffen (wo an diesem Sonntag eine neue Regierung gew\u00e4hlt wird) \u2013 das reale BIP ist durch die Politik des gewaltsamen Sparens und einer &#8222;internen&#8220; Abwertung inzwischen auf den Stand von 1999 zur\u00fcckgegangen, und die Arbeitslosenquote liegt bei 25,7 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Genug ist genug: Das Wirtschaftswachstum ist vor allem in der Peripherie des Eurolands seit Jahren so gering, dass dort zunehmend gefragt wird, was der Euro eigentlich bringt. Die \u00fcberwiegende Mehrheit m\u00f6chte den Euro zwar behalten, die euro-skeptischen Parteien aber haben starken Zulauf. 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