{"id":8067,"date":"2015-01-23T17:09:23","date_gmt":"2015-01-23T16:09:23","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=8067"},"modified":"2015-01-23T17:09:23","modified_gmt":"2015-01-23T16:09:23","slug":"leute-macht-schulden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2015\/01\/23\/leute-macht-schulden_8067","title":{"rendered":"Leute, macht Schulden!"},"content":{"rendered":"<p>Im Augenblick kann sich der Bund f\u00fcr zehn Jahre Geld zu einem Festzins von 0,35 Prozent leihen; auch f\u00fcr 30 Jahre sind es nicht mehr als 1,07 Prozent. Gemessen an den Inflationserwartungen sind das negative Realzinsen. Die Marktteilnehmer schenken dem Staat gewisserma\u00dfen Geld, Mario Draghis <em>quantitative easing<\/em> sei Dank.<\/p>\n<p>Auf der Basis inflationsgesch\u00fctzter Bundesanleihen l\u00e4sst sich berechnen, dass am Markt f\u00fcr die kommenden zehn Jahre eine durchschnittliche Inflationsrate von 0.94 Prozent erwartet wird, \u00e4hnlich wie \u00fcbrigens in Frankreich (1,11 Prozent) und Italien (0,98 Prozent). Die EZB publiziert au\u00dferdem regelm\u00e4\u00dfig die Inflationserwartungen &#8222;<a  title=\"ECB - SPF, 2015Q1\" href=\"http:\/\/www.ecb.europa.eu\/stats\/prices\/indic\/forecast\/html\/table_3_2015q1.en.html\" target=\"_blank\">professioneller Prognostiker<\/a>&#8222;. Der folgenden Grafik ist zu entnehmen, dass sie in f\u00fcnf Jahren eine Rate in der Gr\u00f6\u00dfenordnung 1,7 bis 1,8 Prozent vorhersagen. Zwar beziehen sich die Zahlen auf den gesamten Euroraum, d\u00fcrften f\u00fcr Deutschland aber nicht viel anders sein. So oder so, nach beiden Ans\u00e4tzen  \u00fcbertreffen die Inflationserwartungen die nominalen Bondrenditen betr\u00e4chtlich. Ob sie sich am Ende auch als zutreffend erweisen, ist allerdings nicht ausgemacht.<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/01\/SPF_Inflationserwartungen_Euroraum.gif\" alt=\"Grafik: SPF - Inflationserwartungen Euroraum\" width=\"549\" height=\"309\" class=\"size-full wp-image-8068\" \/><\/p>\n<p>Selten war es so g\u00fcnstig, f\u00fcr lange Perioden Geld aufzunehmen. Die Chance sollte genutzt werden, da es nach menschlichem Ermessen m\u00f6glich sein sollte, es so f\u00fcr Investitionen in Sachkapital und Humankapital zu nutzen, dass ein positiver realer Ertrag herauskommt. Der Staat hat bekanntlich einen gewaltigen Nachholbedarf und kann angesichts der \u00dcbersch\u00fcsse im Haushalt betr\u00e4chtliche Schulden machen, ohne damit auch nur im Entferntesten seine Bonit\u00e4t zu gef\u00e4hrden. Deutschland ist zusammen mit Luxemburg das einzige Land der W\u00e4hrungsunion, dessen Schulden von den Ratingagenturen mit der Note AAA bewertet werden.<\/p>\n<p>Auch der private Sektor kann sich ungew\u00f6hnlich g\u00fcnstig verschulden. Ich sehe auf Bloomberg, dass sich Banken durch die Emission von Pfandbriefen f\u00fcr f\u00fcnf Jahre Geld zu 0,20 Prozent leihen k\u00f6nnen, f\u00fcr zehn Jahre zu 0,70 Prozent. F\u00fcr Haushalte bedeutet das, dass es m\u00f6glich sein sollte, Hypotheken zu S\u00e4tzen aufzunehmen, die 0,3 bis h\u00f6chstens 1,0 Prozentpunkte dar\u00fcber liegen, je nach Bank und Eigenmittelanteil. Da sich Wohnimmobilien, gemessen an den Mieten, immer noch mit Raten zwischen zwei und f\u00fcnf Prozent verzinsen, haben wir es hier mit echten Schn\u00e4ppchen zu tun. Ich bin mir im \u00dcbrigen sicher, dass sich die Immobilienpreise durch den absehbaren Anstieg der Nachfrage von nun an st\u00e4rker erh\u00f6hen werden als bisher. <\/p>\n<p>F\u00fcr Unternehmen wiederum ist durch den dramatischen R\u00fcckgang der langfristigen Zinsen sowohl das Fremdkapital als auch das Eigenkapital (wegen des neuen Booms am Aktienmarkt) sehr viel billiger geworden, so dass Investitionen in Sachanlagen lohnender sind als bisher. Insgesamt haben sich die Rahmenbedingungen f\u00fcr einen Aufschwung, getragen von steigenden staatlichen und privaten Investitionen, durch die neuen Ma\u00dfnahmen der EZB stark verbessert.<\/p>\n<p>Wie wird es mit der Inflation weitergehen? Schulden aufzunehmen lohnt sich ja vor allem dann, wenn diese durch Inflation real vermindert werden. Im Dezember lagen die Verbraucherpreise in Deutschland um 0,2 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahreswert, im Januar d\u00fcrften sie um 0,1 Prozent niedriger gewesen sein. Es scheint, dass sich die Deflation erst einmal fortsetzt und es mit dem Schuldenmachen daher keine Eile hat. Mario Draghi jedenfalls will daf\u00fcr sorgen, dass sich die Deflation nicht einnistet.<\/p>\n<p>Anleger k\u00f6nnen auf <a  title=\"Mario Draghi - Einleitende Bemerkungen, 22. Januar 2015\" href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/pressconf\/2015\/html\/is150122.de.html\" target=\"_blank\">seine gestrige Aussage<\/a> setzen, dass die Anleihek\u00e4ufe von monatlich 60 Mrd. Euro notfalls auch \u00fcber den September 2016 hinaus fortgesetzt werden, n\u00e4mlich so lange, bis sich die Inflationsraten auf nachhaltige Weise dem Zielwert von knapp unter zwei Prozent gen\u00e4hert haben. Wann das sein wird, ist schwer zu sagen, zumal die Outputl\u00fccken gewaltig sind und damit rasche Preissteigerungen erst einmal verhindern. Irgendwann aber wird sich die Geldschwemme in Kombination mit den niedrigen Zinsen, steigenden Investitionsausgaben und Assetpreisen, einer weniger restriktiven Finanzpolitik und dem sehr schwachen Euro (aktuell 1,12 Dollar\/Euro) in anziehenden Inflationsraten niederschlagen, vorausgesetzt, die EZB kann ihre Linie durchhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Augenblick kann sich der Bund f\u00fcr zehn Jahre Geld zu einem Festzins von 0,35 Prozent leihen; auch f\u00fcr 30 Jahre sind es nicht mehr als 1,07 Prozent. Gemessen an den Inflationserwartungen sind das negative Realzinsen. Die Marktteilnehmer schenken dem Staat gewisserma\u00dfen Geld, Mario Draghis quantitative easing sei Dank. 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