{"id":8079,"date":"2015-01-26T22:28:53","date_gmt":"2015-01-26T21:28:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=8079"},"modified":"2015-01-28T17:56:49","modified_gmt":"2015-01-28T16:56:49","slug":"warum-griechenland-keinen-schuldenschnitt-braucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2015\/01\/26\/warum-griechenland-keinen-schuldenschnitt-braucht_8079","title":{"rendered":"Warum Griechenland keinen Schuldenschnitt braucht"},"content":{"rendered":"<p>Es scheint ja so einfach zu sein: Eine <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2015-01\/griechenland-finanzkrise-schuldenerlass\" target=\"_blank\">Schuldenquote von mehr als 170 Prozent der Wirtschaftsleistung ist zu hoch. Die Schulden m\u00fcssen weg<\/a>, sonst hat Griechenland keine Zukunft.<\/p>\n<p>So einfach ist es aber nicht, denn die H\u00f6he der Verschuldung \u2013 auch in Prozent der Wirtschaftsleistung \u2013 ist f\u00fcr sich genommen nicht sehr aussagekr\u00e4ftig. Angenommen, ich verdiene 100.000 Euro im Jahr und schulde meinem Nachbarn genau den gleichen Betrag: Wenn ich auf diese Schuld keine Zinsen zahle und sie nie tilgen muss, dann kann es mir ziemlich egal sein, dass meine Schulden so hoch sind wie mein Einkommen.<\/p>\n<p>Soviel zur Theorie.<!--more--><\/p>\n<p>In der Praxis sieht es nicht viel anders aus. Das hat mit einer Reihe von Entscheidungen zu tun, die in den vergangenen Monaten getroffen wurden. Die auf die Hilfskredite zu bezahlenden Zinsen sind gesenkt und die Kreditlaufzeiten verl\u00e4ngert worden. Auf die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europ%C3%A4ische_Finanzstabilisierungsfazilit%C3%A4t\" target=\"_blank\">EFSF<\/a>-Kredite bezahlt Griechenland bis 2022 \u00fcberhaupt keine Zinsen (die Zahlungen m\u00fcssen danach allerdings nachgeholt werden). Die Gewinne aus von den Notenbanken gehaltenen Anleihen werden an Griechenland zur\u00fcck\u00fcberwiesen. Die durchschnittliche effektive Verzinsung Griechenlands liegt unter der Deutschlands (siehe Grafik).<\/p>\n<p>Durch diese Ma\u00dfnahmen sinkt die Last der Verschuldung, auch wenn der ausstehende Betrag unver\u00e4ndert bleibt. Technisch gesprochen: Der Barwert der Verschuldung sinkt.\u00a0Das bringt sogar das gewerkschaftsnahe <a href=\"http:\/\/www.socialeurope.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/OP6.pdf\" target=\"_blank\">IMK-Institut<\/a> zu folgender Schlussfolgerung:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Contrary to what most media and political commentary might lead one to believe \u2013 the Greek interest rate burden is not spectacularly high.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/01\/Bildschirmfoto-2015-01-26-um-22.14.54.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8080\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/01\/Bildschirmfoto-2015-01-26-um-22.14.54.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2015-01-26 um 22.14.54\" width=\"695\" height=\"489\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/01\/Bildschirmfoto-2015-01-26-um-22.14.54.png 695w, https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/01\/Bildschirmfoto-2015-01-26-um-22.14.54-300x211.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 695px) 100vw, 695px\" \/><\/a><br \/>\nNach Sch\u00e4tzungen <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/economy_finance\/eu\/forecasts\/2014_autumn\/statistical_en.pdf\" target=\"_blank\">der EU<\/a> zahlt Griechenland in diesem Jahr 4,3 Prozent seiner Wirtschaftsleistung f\u00fcr den Schuldendienst. Das entspricht etwa dem Niveau der USA (3,9 Prozent des BIP). Die Vereinigten Staaten gelten gemeinhin eigentlich nicht als \u00fcberschuldet. Griechenland selbst hat noch im Jahr 2010 5,9 Prozent f\u00fcr Zinsen und Tilgung ausgegeben. Heute ist die Last also deutlich geringer.<\/p>\n<p>Im Umgang mit Griechenland ist vieles falsch gelaufen. Die Sparauflagen waren anfangs zu rigide, und vielleicht sind sie es jetzt noch. Hier sollte man ansetzen und zum Beispiel \u00fcber weniger ambitionierte Ziele f\u00fcr den Prim\u00e4r\u00fcberschuss nachdenken \u2013 also den laufenden Haushalt ohne Ber\u00fccksichtigung der Zinszahlungen.\u00a0Die bislang aufgelaufenen Schulden aber sind nicht das Problem. Man kann den Griechen nur raten, sich an diesem Punkt nicht zu verk\u00e4mpfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es scheint ja so einfach zu sein: Eine Schuldenquote von mehr als 170 Prozent der Wirtschaftsleistung ist zu hoch. 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