{"id":822,"date":"2009-05-19T15:08:16","date_gmt":"2009-05-19T13:08:16","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=822"},"modified":"2009-05-19T15:08:16","modified_gmt":"2009-05-19T13:08:16","slug":"deflation-langsam-wird-es-ernst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/05\/19\/deflation-langsam-wird-es-ernst_822","title":{"rendered":"Deflation &#8211; langsam wird es ernst"},"content":{"rendered":"<p>Im Economist gibt es hinten immer zwei Seiten mit volkswirtschaftlich relevanten Statistiken und Prognosen. Wenn ich mir die <a href=\"http:\/\/www.economist.com\/markets\/indicators\/displaystory.cfm?story_id=13652127\" target=\"_blank\">Vorhersagen f\u00fcr die Verbraucherpreise im Jahr 2009 f\u00fcr die 42 L\u00e4nder plus Euroland ansehe<\/a>, hat die Deflation in den reicheren L\u00e4ndern bereits begonnen: In neun von 42 F\u00e4llen steht ein Minuszeichen vor der Inflationsrate. Dazu z\u00e4hlen die USA, Japan, Spanien, die Schweiz, Schweden, aber auch die \u00e4rmeren L\u00e4nder China, Malaysia, Thailand und Taiwan. In weiteren 12 L\u00e4ndern wird eine Inflationsrate von 0% bis 1% erwartet. Im <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/weo\/2009\/01\/index.htm\" target=\"_blank\">World Economic Outlook vom April<\/a> sagt der Internationale W\u00e4hrungsfonds f\u00fcr die &#8222;advanced economies&#8220; in diesem Jahr einen R\u00fcckgang der Verbraucherpreise um 0,2% voraus. F\u00fcr die Schwellenl\u00e4nder und Entwicklungsl\u00e4nder steigen die Preise im (Kaufkraft-)gewogenen Mittel noch um 5,7%, nach 9,3% im Vorjahr (<a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/weo\/2009\/01\/pdf\/c1.pdf\" target=\"_blank\">Kap. 1, S. 10<\/a>). Die Preise f\u00fcr international gehandelte G\u00fcter sinken laut IWF auf breiter Front (<a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/weo\/2009\/01\/pdf\/tables.pdf\" target=\"_blank\">Anhang A, S. 204<\/a>).<!--more--><\/p>\n<p>Mit jeder neuen Prognose fallen sowohl die Zuwachsraten des Sozialprodukts als auch die Inflationsraten niedriger aus. Beim globalen realen BIP ist der IWF (auf der Basis marktm\u00e4\u00dfiger Wechselkurse) bei &#8211;2,5% im Vorjahresvergleich angekommen. Die Stimmung von Unternehmen und Haushalten mag sich in den letzten Wochen etwas verbessert haben, in den &#8222;harten&#8220; Zahlen hat sich das aber noch nicht  niedergeschlagen. Das <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2009\/05\/PD09__185__811,templateId=renderPrint.psml\" target=\"_blank\">deutsche BIP<\/a> ist beispielsweise zuletzt mit einer Verlaufsrate von 14,4% gesunken (das ist die Ver\u00e4nderung im ersten Quartal gg\u00fc. dem vierten Quartal 2008 auf vier Quartale hochgerechnet) und lag damit um 6,9% unter seinem Vorjahreswert; f\u00fcr <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/ITY_PUBLIC\/2-15052009-BP\/EN\/2-15052009-BP-EN.PDF\" target=\"_blank\">Euroland<\/a> insgesamt lauten die entsprechenden Zahlen -9,8% und -4,6%, und f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/www.bea.gov\/newsreleases\/national\/gdp\/2009\/txt\/gdp109a.txt\" target=\"_blank\">USA<\/a> -6,1% und -2,6%. Danach hat sich der Abschwung eher beschleunigt als verlangsamt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/05\/bip_laender_2009q1.gif\" alt=\"Die Welt in der Rezession - 2009Q1\" title=\"Die Welt in der Rezession - 2009Q1\" \/><\/p>\n<p>Peter Kalmbach zitiert in einem lesenswerten \u00dcbersichtsartikel zum Thema Finanzkrise und Deflation in der <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/archiv\/jahr\/2009\/4\/\" target=\"_blank\">April Ausgabe des Wirtschaftsdiensts<\/a> Ben Bernanke, den Chef der amerikanischen Notenbank: F\u00fcr diesen ist Deflation fast immer ein Nebeneffekt einbrechender gesamtwirtschaftlicher Nachfrage und kein prim\u00e4r monet\u00e4res Ph\u00e4nomen. Die Ausgaben von Unternehmen und Haushalten gehen in einer tiefen Rezession so stark zur\u00fcck, dass die Anbieter ihre Preise st\u00e4ndig senken m\u00fcssen, damit sie \u00fcberhaupt K\u00e4ufer finden.<\/p>\n<p>Bei einer Deflation besteht das Problem darin, dass es sich zum Einen lohnt, K\u00e4ufe von Waren, Dienstleistungen, Aktien und Immobilien aufzuschieben &#8211; weil morgen alles vermutlich noch billiger sein wird als heute -, zum anderen nimmt der Realwert der Schulden bei sinkendem Preisniveau zu, so dass es auch von daher einen starken Anreiz gibt, sein Geld zusammenzuhalten. Wenn zudem die Zinsen bereits 0% erreicht haben und die Notenbank nicht bereit oder gesetzlich nicht in der Lage ist, <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/05\/08\/negative-nominalzinsen-nicht-ausschliesen_797\" target=\"_blank\">negative Nominalzinsen<\/a> einzuf\u00fchren, bedeutet ein sinkendes Preisniveau steigende und damit konjunkturd\u00e4mpfende Realzinsen.<\/p>\n<p>Eine Deflation tendiert daher dazu, sich selbst zu verst\u00e4rken. Es kann sich das Pendant einer Inflationsspirale entwickeln. <a href=\"http:\/\/www.federalreserve.gov\/boarddocs\/speeches\/2002\/20021121\/default.htm\" target=\"_blank\">Bernanke hatte noch 2002 geglaubt, dass die amerikanische Wirtschaft, vor allem ihr Finanzsektor, sehr gesund und damit resistent gegen\u00fcber deflation\u00e4ren Risiken sei, und dass die Fed \u00fcber ein gut gef\u00fclltes Waffenarsenal f\u00fcr den Kampf gegen die Deflation verf\u00fcge<\/a>. Beides hat sich als Wunschdenken erwiesen.<\/p>\n<p>Was den ersten Punkt angeht, waren die amerikanischen Bilanzen zu Beginn der Krise im August 2007 (oder auch schon ein Jahr fr\u00fcher, als der Verfall der Hauspreise begann) keineswegs in guter Verfassung. Wie sich zeigte, war das Verm\u00f6gen der Banken, sonstiger Unternehmen, der Asset Manager und Haushalte n\u00e4mlich viel weniger wert als vermutet. Aus soliden Anlagen waren durch den Liquidit\u00e4tsschock und den Kurseinbruch innerhalb kurzer Zeit toxic assets geworden. F\u00fcr viele schnappte die Schuldenfalle zu.<\/p>\n<p>Es zeigte sich au\u00dferdem, dass die Regulierung des US-Finanzsektors sehr zu w\u00fcnschen \u00fcbrig lie\u00df und den Aufsehern \u00fcberhaupt nicht klar war, was sich da unter ihren Augen zusammengebraut hatte. Oft wird das der zersplitterten Aufsicht angelastet, aber wie sich zeigte, waren die Aufsichtsbeh\u00f6rden in Europa, auf die das weniger zutrifft, ebenfalls ziemlich orientierungslos. Es gibt ein Ph\u00e4nomen, das hei\u00dft &#8222;regulatory capture&#8220;: Im Laufe der Jahre, vor allem konjunkturell guter Jahre, werden die Aufseher zu Freunden der Beaufsichtigten, man kommt sich n\u00e4her, man versteht sich, man traut sich. Wahrscheinlich wird sich dagegen auch in Zukunft wenig tun lassen.<\/p>\n<p>Zweiter Punkt: <a href=\"http:\/\/www.federalreserve.gov\/newsevents\/speech\/bernanke20090113a.htm\" target=\"_blank\">Die Fed hat inzwischen, wie es Bernanke 2002 de facto angek\u00fcndigt hatte, ihre Waffen gegen die Deflation in Stellung gebracht und feuert aus allen Rohren<\/a>. (siehe z.B. auch <a href=\"http:\/\/fbkfinanzwirtschaft.files.wordpress.com\/2009\/02\/deflation-are-we-still-sure-it-cannot-happen-here.pdf\" target=\"_blank\">Dolan 2008<\/a>) Die anderen wichtigen Notenbanken sind ihr dabei staunend gefolgt: Die Fed Funds Rate wurde auf fast 0% gesenkt, die Laufzeit der Kredite verl\u00e4ngert, die Anforderungen an die Bonit\u00e4t der Sicherheiten drastisch reduziert, die Bilanzsumme des Federal Reserve Systems innerhalb kurzer Zeit etwa verdoppelt. Da der private Sektor aber bestrebt war &#8211; und ist &#8211; Liquidit\u00e4t zu horten, mit dem Ziel, seine finanzielle Position nach den gewaltigen Verm\u00f6gensverlusten zu verbessern, werden die Pferde zwar zur Tr\u00e4nke gef\u00fchrt, sie saufen aber nicht, wie sich ein deutscher Finanzminister einmal ausdr\u00fcckte. Die Amerikaner nennen so etwas &#8222;pushing on a string&#8220;. Jetzt wird daher versucht, durch &#8222;unkonventionelles&#8220; &#8222;quantitative easing&#8220; die Renditen l\u00e4ngerlaufender Anleihen zu senken sowie den Zinsabstand zwischen staatlichen und privaten Schuldverschreibungen einzuengen. Nicht zuletzt hat die Fed Funktionen \u00fcbernommen, f\u00fcr die normalerweise die Gesch\u00e4ftsbanken zust\u00e4ndig sind.<\/p>\n<p>Wenn alles nichts fruchtet, k\u00f6nnte Helicopter Ben (Bernanke) auch, wie es Milton Friedman einst vorgeschlagen hatte, Geldscheine gratis verteilen &#8211; die Fed w\u00fcrde nahezu unbegrenzt zus\u00e4tzliche staatliche Schulden \u00fcbernehmen, um zu verhindern, dass die Bondrenditen steigen. Es muss nur jemand in den Keller gehen und die Geldpresse anwerfen. Es k\u00f6nnte sein, oder es ist vielmehr sogar sicher, dass dadurch das Vertrauen in die Notenbank so ersch\u00fcttert wird, dass sich die Gl\u00e4ubiger weigern, dieses solcherma\u00dfen entwertete Geld \u00fcberhaupt anzunehmen &#8211; sie k\u00f6nnten darauf bestehen, dass in ausl\u00e4ndischer W\u00e4hrung gezahlt wird, und die nicht-monet\u00e4re Tauschwirtschaft k\u00f6nnte eine neue Bl\u00fcte erleben.<\/p>\n<p>Trotz der lehrbuchm\u00e4\u00dfigen Gegenma\u00dfnahmen ist die Deflation keineswegs besiegt. Auch die massiven finanzpolitischen Ma\u00dfnahmen schlagen bislang nicht an . Die OECD hat gerade gesch\u00e4tzt (<a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/document\/59\/0,3343,en_2649_34109_42234619_1_1_1_1,00.html\" target=\"_blank\">Economic Outlook, Interim Report<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/dataoecd\/9\/49\/42455824.pdf\" target=\"_blank\">S. 62<\/a>) , dass das zyklisch bereinigte Defizit der USA in diesem Jahr 7,8% des potentiellen BIP erreichen d\u00fcrfte, mehr als je zuvor in der Nachkriegsgeschichte. Die 2,1% Deutschlands nehmen sich daneben geradezu bescheiden aus &#8211; obwohl der R\u00fcckgang von Industrieproduktion und Sozialprodukt viel gr\u00f6\u00dfer ist als in Amerika und daher hier eigentlich mehr getan werden m\u00fcsste.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/apps\/news?pid=20601110&#038;sid=auyuQlA1lRV8\" target=\"_blank\">Das Deflationsrisiko ist inzwischen so gro\u00df, dass zwei angesehene amerikanische \u00d6konomen, Gregory Mankiw und Kenneth Rogoff, daf\u00fcr pl\u00e4dieren, mit allen Mitteln f\u00fcr ein paar Jahre eine Inflationsrate von etwa 6% anzustreben<\/a>. Zitat Rogoff: &#8222;There&#8217;s trillions of dollars of debt, in mortgage debt, consumer debt, government debt. It&#8217;s a question of how do you do achieve deleveraging. Do you go through a long period of slow growth, high savings and many legal problems or do you accept higher inflation?&#8220; Weder die Fed noch die US Treasury h\u00e4tten vermutlich etwas dagegen, die Schuldenkrise durch Inflation zu l\u00f6sen, sozusagen auf klassische Weise. Das, was sie auf den Weg gebracht haben, weist jedenfalls in diese Richtung. Nach Mankiw ist eine h\u00f6here Inflationsrate allemal steigender Arbeitslosigkeit, zus\u00e4tzlichen Konjunkturprogrammen und immer h\u00f6heren Staatsschulden vorzuziehen.<\/p>\n<p>Das beantwortet aber immer noch nicht die Frage nach dem &#8222;wie&#8220;? Wie komme ich von hier nach da, von der Deflation heute zur Inflation morgen?<\/p>\n<p>Ein Instrument, \u00fcber das niemand so richtig zu sprechen wagt, ist der Wechselkurs. So wie die USA 1933 durch die Aufgabe des Goldstandards die Depression bek\u00e4mpften, k\u00f6nnten sie heute Handlungsspielraum dadurch gewinnen, dass sie an den Devisenm\u00e4rkten aggressiv Dollars verkaufen. Eine Abwertung erh\u00f6ht die internationale Wettbewerbsposition. Das hei\u00dft, die Einfuhren w\u00fcrden sinken und die Ausfuhren zunehmen, es g\u00e4be mehr Arbeitspl\u00e4tze, und wahrscheinlich w\u00fcrde auch die Inflation wieder anspringen. Das geht nat\u00fcrlich nur, wenn die anderen stillhalten. Genau das aber wird nicht geschehen. Der Rest der Welt leidet ja ebenfalls unter Rezessionen und Deflation.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung des Deflationsproblems kann nur durch internationale Kooperation gelingen, nicht durch einen Abwertungswettlauf. Der G20-Gipfel war ein Anfang in dieser Richtung. Vermutlich muss die Lage aber noch dramatischer werden, bevor sich die Politiker der wichtigsten Volkswirtschaften zu mehr als unverbindlichen Absichtserkl\u00e4rungen durchringen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Economist gibt es hinten immer zwei Seiten mit volkswirtschaftlich relevanten Statistiken und Prognosen. Wenn ich mir die Vorhersagen f\u00fcr die Verbraucherpreise im Jahr 2009 f\u00fcr die 42 L\u00e4nder plus Euroland ansehe, hat die Deflation in den reicheren L\u00e4ndern bereits begonnen: In neun von 42 F\u00e4llen steht ein Minuszeichen vor der Inflationsrate. 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