{"id":8288,"date":"2015-04-14T17:15:09","date_gmt":"2015-04-14T15:15:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=8288"},"modified":"2015-04-15T11:26:16","modified_gmt":"2015-04-15T09:26:16","slug":"der-mindestlohn-ist-zu-niedrig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2015\/04\/14\/der-mindestlohn-ist-zu-niedrig_8288","title":{"rendered":"Der Mindestlohn ist zu niedrig"},"content":{"rendered":"<p>Die Katastrophe am Arbeitsmarkt ist bisher ausgeblieben \u2013 der Mindestlohn von 8,50 Euro scheint verkraftbar zu sein. Da sp\u00e4testens seit vergangenem Herbst klar ist, dass er im Januar kommen w\u00fcrde, h\u00e4tten schon damals die Entlassungen beginnen m\u00fcssen. Haben sie aber nicht. Vielmehr hat die Anzahl der Jobs in den sechs Monaten bis zum Februar um nicht weniger als 193.000 zugenommen und damit im selben Rhythmus wie in den Jahren zuvor.<!--more--><\/p>\n<p>Ich gebe zu, dass es f\u00fcr ein abschlie\u00dfendes Urteil noch viel zu fr\u00fch ist und die gute Konjunktur verdecken k\u00f6nnte, was sich vor Ort bei Friseuren, Kellnern, Verk\u00e4ufern, Taxifahrern, dem Sicherheitspersonal oder Altenpflegern an Schrecklichem tut, trotzdem f\u00fchle ich mich bis jetzt best\u00e4tigt: Der Mindestlohn war die richtige Ma\u00dfnahme zur rechten Zeit. Nur: Er ist zu niedrig und sollte daher in den n\u00e4chsten Jahren schrittweise angehoben werden, etwa auf 14 Euro.<\/p>\n<p>In den USA, wo gerade dar\u00fcber diskutiert wird, den seit vielen Jahren bei 7,25 Dollar festgemauerten Mindestlohn zu erh\u00f6hen, l\u00e4uft gerade eine Kampagne f\u00fcr eine Anhebung auf 15 Dollar. Robert Reich, der fr\u00fchere Arbeitsminister in der Clinton-Regierung und heutige Professor in Berkeley, h\u00e4lt selbst das f\u00fcr eher zu wenig (&#8222;<a href=\"http:\/\/robertreich.org\/post\/82134788482\" target=\"_blank\"><em>Why the minimum wage should really be raised to $15 an hour<\/em><\/a>&#8222;).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8292\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/04\/Tab_Mindestlohn_international_2015.gif\" alt=\"Tabelle: Mindestlohn im internationalen Vergleich\" width=\"576\" height=\"749\" \/><\/p>\n<p>Wer heute 170 Stunden im Monat zum Mindestlohn von 8,50 Euro jobbt, kommt auf einen Bruttoverdienst von 1.445 Euro. Das sind gerade einmal 35 Prozent des durchschnittlichen Bruttolohns eines Arbeitnehmers in Deutschland im Jahr 2014 von 24,30 Euro. Eine Familie l\u00e4sst sich davon nicht ern\u00e4hren, sodass der Steuerzahler f\u00fcr den Rest einspringen muss. Bei 14 Euro erg\u00e4ben sich immerhin 2.380 Euro brutto.<\/p>\n<p>Mit anderen Worten, ein deutlich h\u00f6herer Mindestlohn entlastet die Sozialkassen und erm\u00f6glicht es, die Beitr\u00e4ge und Steuern zu senken, kommt daher der Allgemeinheit zugute. Die Subventionierung der Geringverdiener w\u00fcrde vom Staat auf die Unternehmen verlagert, die daher zumindest in der ersten Runde \u2013 bevor die Anpassungsprozesse in Gang kommen \u2013 zu den Verlierern bei dieser Umverteilung geh\u00f6ren. Soweit sie in der Lage sind, die h\u00f6heren Arbeitskosten auf ihre Kunden zu \u00fcberw\u00e4lzen, w\u00fcrde die Allgemeinheit auf diesem Umweg doch zur Kasse gebeten. Fl\u00e4chendeckend wird den Firmen das jedoch nicht gelingen, weil sich die meisten von ihnen in einem scharfen Wettbewerb befinden. Es wird ihnen letztlich an die Gewinne gehen. Auch darauf k\u00f6nnen und werden sie reagieren: Die hohen L\u00f6hne zwingen sie dazu, die Produktivit\u00e4t zu steigern, so wie das in Deutschland zum Nutzen aller jahrzehntelang der Fall war, und wie wir es heute in der Schweiz, dem Land mit dem h\u00f6chsten Lebensstandard, beobachten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Keine Frage, per saldo w\u00fcrde die Lohninflation anziehen. Das tr\u00e4gt tendenziell dazu bei, die Deflationsrisiken zu vermindern und ist daher genau das, was der Arzt zurzeit verschreiben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Warum? Selten hat es Inflation gegeben ohne Lohnsteigerungen, die deutlich \u00fcber die Produktivit\u00e4tsfortschritte hinausgingen. Allein Geld zu drucken und die Zinsen auf Null zur\u00fcckzufahren, wie es die EZB zurzeit macht, ist ein Schuss in den Ofen, solange die Bev\u00f6lkerung noch damit besch\u00e4ftigt ist, sich zu entschulden und jedenfalls mehrheitlich keine Lust hat, neue Schulden aufzunehmen, egal wie g\u00fcnstig die Konditionen auch sein m\u00f6gen. Erst wenn die Leute die Aussicht haben, dass ihre Lohneink\u00fcnfte demn\u00e4chst kr\u00e4ftig und nachhaltig steigen und ihre Arbeitspl\u00e4tze einigerma\u00dfen sicher sind, d\u00fcrften sie sich aus ihrer Reserve locken lassen. Geldpolitik ohne Flankenschutz durch die Lohnpolitik ist ziemlich wirkungslos. Da kommt ein deutlich h\u00f6herer Mindestlohn wie gerufen.<\/p>\n<p>Eine Umverteilung des Volkseinkommens zugunsten von Geringverdienern stimuliert au\u00dferdem die Konjunktur auf sehr wirksame Weise. Wer heute nicht in der Lage ist zu sparen, wird sein zus\u00e4tzliches Einkommen mehr oder weniger komplett ausgeben. Durch den kr\u00e4ftigen Anstieg des Mindestlohns geht daher die gesamtwirtschaftliche Sparquote zur\u00fcck (die Ausgabenquote steigt) und es wird wahrscheinlicher, dass die Binnennachfrage endlich in Schwung kommt. Dadurch wiederum gewinnen die deutschen Einfuhren an Dynamik, der geradezu obsz\u00f6n gro\u00dfe Au\u00dfenbeitrag schrumpft und die Partnerl\u00e4nder, vor allem die im S\u00fcden und Osten Europas, k\u00f6nnen mehr exportieren. Es f\u00e4llt ihnen entsprechend leichter, ihre Schulden zu bedienen. Das stabilisiert den Euro und freut die deutschen Gl\u00e4ubiger. Zudem verbessert eine gute \u2013 oder verbesserte \u2013 Konjunktur die Haushaltslage des Staates und tr\u00e4gt indirekt dazu bei, dass die Realzinsen f\u00fcr l\u00e4ngere Laufzeiten sinken. Gut f\u00fcr die Investitionen!<\/p>\n<p>Ich will nicht \u00fcbertreiben, was die positiven Effekte eines hohen Mindestlohns angeht, aber tendenziell geht es in die Richtungen, die ich hier skizziert habe. Die deutschen Unternehmen sind super-wettbewerbsf\u00e4hig und haben dicke Polster gegen potenzielle Risiken gebildet. Ein Mindestlohn von 14 Euro wird sie nicht umwerfen, zumal sie ja mit einem Anstieg ihrer Ums\u00e4tze rechnen k\u00f6nnen und wegen der schlechten Auslastung ihrer Kapazit\u00e4ten Spielr\u00e4ume bei der Produktivit\u00e4t haben. Die Aktienanalysten erwarten \u00fcbrigens, dass die b\u00f6rsennotierten Unternehmen ihre <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2015\/04\/08\/passiert-wenn-der-oelpreis-dauerhaft-niedrig-bleibt_8271\">Gewinne in diesem Jahr gegen\u00fcber 2014 um etwa 30 Prozent steigern<\/a> werden. In einem Aufschwung ist das der normale Lauf der Dinge. Dadurch verbessert sich aber auch die Verhandlungsposition der Gewerkschaften und nimmt der Vorstellung eines Mindestlohns von 14 Euro ihren Schrecken.<\/p>\n<p>All das mag der Friseurin in Mecklenburg-Vorpommern, die ihren Job los ist, weil sie m\u00f6glicherweise zu teuer geworden ist, nicht viel helfen. Sie steht auf der Verliererseite beim unvermeidlichen Strukturwandel, den der neue Mindestlohn in Gang setzt. Andererseits ist es per saldo w\u00fcnschenswert, wenn der Niedriglohnsektor schrumpft und die Arbeitskr\u00e4fte in Branchen abwandern, die produktiv sind und hohe L\u00f6hne zahlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Insgesamt d\u00fcrfte ein Mindestlohn von 14 Euro nachhaltig zu einer gerechteren Einkommensverteilung beitragen, die Konjunktur stimulieren \u2013 vor allem die Binnennachfrage und die Importe \u2013, Deflationsrisiken vermindern und den Euro stabilisieren. Bisher hat noch niemand zeigen k\u00f6nnen, dass 8,50 Euro irgendwie sch\u00e4dlich sind. Sch\u00e4dlich ist allein, dass dieser Betrag zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Katastrophe am Arbeitsmarkt ist bisher ausgeblieben \u2013 der Mindestlohn von 8,50 Euro scheint verkraftbar zu sein. Da sp\u00e4testens seit vergangenem Herbst klar ist, dass er im Januar kommen w\u00fcrde, h\u00e4tten schon damals die Entlassungen beginnen m\u00fcssen. Haben sie aber nicht. 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