{"id":83,"date":"2006-10-05T12:47:59","date_gmt":"2006-10-05T11:47:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=83"},"modified":"2006-10-05T12:47:59","modified_gmt":"2006-10-05T11:47:59","slug":"des-ratsels-losung-der-fallende-olpreis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/10\/05\/des-ratsels-losung-der-fallende-olpreis_83","title":{"rendered":"Des R\u00e4tsels L\u00f6sung: der fallende \u00d6lpreis"},"content":{"rendered":"<p>Als der \u00d6lpreis Anfang August fast die Marke von 80 US Dollar erreichte, konnte es einem schon etwas mulmig werden. Das Risiko, dass die Weltwirtschaft am Ende doch noch auf der \u00d6lspur ins Schleudern kommen w\u00fcrde, nahm mit jedem neuen H\u00f6chststand zu, obwohl &#8211; wenn man sich die Umfragen bei Verbrauchern und Unternehmern, oder auch die &#8222;harten&#8220; Statistiken ansah &#8211; zu keinem Zeitpunkt Anzeichen von Panik zu erkennen waren.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nImmerhin waren die \u00d6lpreise Anfang 2002 noch bei 20 US Dollar, einem Niveau, um das herum sie im Jahrzehnt zuvor gependelt waren und an das sich sowohl Produzenten als auch Verbraucher von \u00d6l begonnen hatten zu gew\u00f6hnen. W\u00e4re es \u00fcber das ganze Jahr bei einem Preis von knapp 80 US Dollar geblieben, w\u00e4re die j\u00e4hrliche \u00d6lrechnung innerhalb von viereinhalb Jahren von etwa 560 Mrd. US Dollar auf 2.400 Mrd. US Dollar gestiegen, oder um einen Betrag, der rund 4 Prozent des heutigen Weltsozialprodukts entspricht.<\/p>\n<p>Egal wie man rechnet, f\u00fcr die Verbraucher von \u00d6l h\u00e4tte das eigentlich einen schockartigen Verlust an Kaufkraft bedeutet, zumal die h\u00f6heren \u00d6lpreise ja auch die allgemeine Inflationsrate in die H\u00f6he zu treiben begonnen hatten. Die Zentralbanken hatten darauf mit einer restriktiveren Geldpolitik reagiert, und die Renditen der Anleihen waren aus eben diesem Grund in der Schlussphase der \u00d6lhausse kr\u00e4ftig gestiegen. Die Gefahr f\u00fcr die Konjunktur war mit H\u00e4nden zu greifen. Erstaunlich war nur, dass sich das in den meisten Konjunkturprognosen nicht st\u00e4rker niederschlug. W\u00e4re ich OPEC, w\u00fcrde ich daraus den Schluss ziehen, dass hohe \u00d6lpreise nicht sonderlich weh tun und die Produktion zur\u00fcckgefahren werden kann, wann immer die Preise zu sinken drohen.<\/p>\n<p>Der Einbruch der Notierungen um 25 Prozent innerhalb der letzten zwei Monate hat das Risiko eines Konjunktureinbruchs gl\u00fccklicherweise deutlich vermindert. Ganz im Gegenteil, jetzt sieht es sogar danach aus, als ob die Prognose des Internationalen W\u00e4hrungsfonds, dass die Weltwirtschaft im n\u00e4chsten Jahr real um 4,9 Prozent expandieren wird, gar nicht so ehrgeizig ist, wie es anfangs schien.<\/p>\n<p>Reden wir also \u00fcber die direkten und indirekten Effekte der niedrigeren \u00d6lpreise auf die Wirtschaft und die M\u00e4rkte. Am wenigsten \u00fcberrascht, dass die Inflationsrate kr\u00e4ftig gesunken ist. Lag sie im August bei den deutschen Verbraucherpreisen im Vorjahresvergleich noch bei 1,8 Prozent, war sie einen Monat sp\u00e4ter auf 1,0 Prozent gefallen. F\u00fcr Euroland insgesamt d\u00fcrfte es einen R\u00fcckgang von 2,3 Prozent auf 1,9 oder 1,8 Prozent gegeben haben, womit die EZB ihr Ziel von &#8222;knapp unter 2 Prozent&#8220; endlich wieder einmal erreicht haben d\u00fcrfte. Sprit kostet jetzt nicht mehr 1,40 Euro, sondern nur noch 1,19 Euro.<\/p>\n<p>Da die \u00d6lpreise seit Mitte September, als die j\u00fcngsten Inflationszahlen erhoben wurden, weiter r\u00fcckl\u00e4ufig sind, ist zu vermuten, dass diese zumindest kurzfristig noch etwas sinken werden. Es hilft, dass sich die Einfuhrpreise neuerdings im R\u00fcckw\u00e4rtsgang befinden, ebenso wie vermutlich die Lohnst\u00fcckkosten. Das sind die beiden f\u00fcr eine Volkswirtschaft wichtigsten Kostenkomponenten. Ob diese positiven Entwicklungen die j\u00fcngste Rallye am Rentenmarkt mit ausgel\u00f6st haben, ist nicht sicher, aber zu vermuten. Jedenfalls haben sich in den vergangenen Wochen auch die Inflationserwartungen verbessert.<\/p>\n<p>Es scheint den Marktteilnehmern \u00fcbrigens weitgehend gleichg\u00fcltig zu sein, dass die kommende Anhebung der Mehrwertsteuer die deutsche Inflationsrate im Januar um etwa 1\u00bd Prozentpunkte, die von Euroland immerhin auch noch um einen halben Punkt erh\u00f6hen wird, also die eine von etwa 0,8 Prozent auf 2,3 Prozent und die andere von 1,8 Prozent auf 2,3 Prozent. So unplausibel es auf den ersten Blick scheint, der neue Griff in die Tasche der Verbraucher verbessert die Inflationsaussichten. Warum? Er vermindert die Kaufkraft, schw\u00e4cht die Konjunktur und tr\u00e4gt tendenziell zu einer Aufwertung des Euro bei, weil die EZB wegen der h\u00f6heren Inflation die Zinsen eher weiter anheben als unver\u00e4ndert lassen d\u00fcrfte. Wie es aussieht, d\u00fcrfte sie im Augenblick angesichts der recht robusten Konjunktur in dieser Hinsicht keine gr\u00f6\u00dferen Bedenken haben.<\/p>\n<p>Ein absehbarer Effekt der sinkenden \u00d6lpreise und der steigenden Notenbankzinsen ist, dass sich die kurzfristigen und die langfristigen Zinsen immer mehr ann\u00e4hern. Je nachdem wie weit die Inflation noch zur\u00fcckgeht, k\u00f6nnten die Geldmarkts\u00e4tze demn\u00e4chst sogar \u00fcber den Renditen f\u00fcr Regierungsanleihen liegen, so wie das in den USA schon seit einigen Monaten der Fall ist. Das d\u00e4mpft in der Regel die Kreditvergabe der Banken, weil die Fristentransformation nicht mehr funktioniert, also die Strategie, kurzfristige Einlagen zu niedrigen Zinsen aufzunehmen und die Gelder zu h\u00f6heren Zinsen l\u00e4ngerfristig zu verleihen. Eine traditionelle Haupteinnahme der Banken w\u00fcrde versiegen. Je ausgepr\u00e4gter die sogenannte Inversion der Zinsstrukturkurve, desto negativer ist das f\u00fcr die Konjunktur. Aus diesem Grund ist in Amerika die Neigung der Kurve die wichtigste Komponente im Leading Indicator.<\/p>\n<p>Bereits jetzt \u00fcber die Inversion der Zinskurve zu spekulieren ist allerdings schon ziemlich weit vorgegriffen. Zun\u00e4chst einmal werden die gesunkenen \u00d6lpreise die Nachfrage stimulieren, sowohl in Europa als auch im Rest der Welt. Sie wirken wie ein massives Konjunkturprogramm. Die Verbraucher haben mehr Geld in der Tasche als sie gedacht hatten, und sie werden daher ihre Ausgaben steigern. Sie brauchen nicht mehr so viel von ihrem Einkommen an die \u00d6lproduzenten abzugeben und sind daher wohlhabender geworden. Es ist so, als h\u00e4tten sie ihre L\u00f6hne erh\u00f6hen k\u00f6nnen, ohne mehr arbeiten zu m\u00fcssen. Gleichzeitig k\u00f6nnen sich auch die Unternehmer freuen, denn es gibt nicht nur mehr Nachfrage nach ihren Produkten, sondern es sinken auch ihre Inputpreise und damit die Kosten.<\/p>\n<p>Es \u00fcberrascht daher nicht, dass die Aktienkurse in den \u00f6limportierenden L\u00e4ndern im Aufwind sind. <a href=\"http:\/\/www.economist.com\/finance\/displaystory.cfm?story_id=7975153\" target=\"_blank\">Im Economist vom vergangenen Freitag wunderte sich der Autor der Kolumne &#8222;Buttonwood&#8220;<\/a> dar\u00fcber, dass in den letzten Wochen sowohl die Rentenkurse als auch die Aktienkurse gestiegen sind &#8211; das ginge ja wohl nicht. Entweder setzten die einen oder die anderen auf das falsche Pferd. Die einen glauben offenbar an eine kommende Rezession und kaufen Rentenpapiere, die anderen erwarten im Gegenteil einen kr\u00e4ftigen Wirtschaftsaufschwung, steigende Gewinne und kaufen Aktien.<\/p>\n<p>Das R\u00e4tsel ist in Wirklichkeit keines. F\u00fcr einige Monate k\u00f6nnen die beiden M\u00e4rkte ohne weiteres synchron laufen. Das verbindende Element ist die Einsch\u00e4tzung der Geldpolitik: Weil die Inflationserwartungen zur\u00fcckgehen, nicht zuletzt wegen der \u00d6lpreise, sind Bonds zur Zeit eine plausible Anlage. Andererseits ist auch zu erwarten, dass die EZB oder die Fed wegen der besseren (heutigen oder k\u00fcnftigen) Inflationszahlen tendenziell eine weniger restriktive oder sogar leicht expansive Politik verfolgen k\u00f6nnen, was der Konjunktur und damit den Unternehmensgewinnen hilft. Also sollte man Aktien kaufen!  Bingo! Geht doch.<\/p>\n<p>Sind irgendwelche R\u00fcckwirkungen auf die Wechselkurse zu erwarten? Soweit es um die Effekte geht, die \u00fcber die Ver\u00e4nderung der Leistungsbilanzen auf die Nachfrage nach einer W\u00e4hrung laufen, d\u00fcrften die Wechselkurse der \u00f6limportierenden L\u00e4nder tendenziell fester sein als vorher, und zwar umso mehr je gr\u00f6\u00dfer die Abh\u00e4ngigkeit von \u00d6leinfuhren. Da aber alle gro\u00dfen Wirtschaftsregionen in diese Kategorie geh\u00f6ren, einschlie\u00dflich China und Indien, d\u00fcrfte sich an den wichtigsten Devisenkursen nicht viel \u00e4ndern. Vielleicht werden Rubel oder Norwegische Krone etwas weniger fest sein als vor einigen Monaten, es wird aber kaum ins Gewicht fallen.<\/p>\n<p>Insgesamt \u00fcberwiegen aus europ\u00e4ischer Sicht die positiven Aspekte: die sinkenden Inflationsraten, der verringerte Druck auf die EZB, die Zinsen \u00fcber 3 \u00bd Prozent hinaus anzuheben, sowie die Stimulierung der Konjunktur durch den Gewinn an Kaufkraft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als der \u00d6lpreis Anfang August fast die Marke von 80 US Dollar erreichte, konnte es einem schon etwas mulmig werden. 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