{"id":8398,"date":"2015-05-13T16:04:53","date_gmt":"2015-05-13T14:04:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=8398"},"modified":"2015-05-18T11:15:39","modified_gmt":"2015-05-18T09:15:39","slug":"i-s-was-heisst-denn-des","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2015\/05\/13\/i-s-was-heisst-denn-des_8398","title":{"rendered":"I = S, was hei\u00dft denn des?"},"content":{"rendered":"<p>Immer wieder rauchen die K\u00f6pfe, wenn es um die ber\u00fchmte Formel <em>I = S<\/em> geht, also darum, dass die gesamtwirtschaftlichen Investitionen (<em>I<\/em>) gleich den gesamtwirtschaftlichen Ersparnissen (<em>S<\/em>) sind, so zuletzt auch wieder einmal <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2015\/04\/22\/gabriels-investitionskommission-viel-heisse-luft_8303\/comment-page-6#comments\" target=\"_blank\">hier<\/a> im Herdentrieb. Ganze Weltanschauungen scheiden sich daran, wie dieses Gleichheitszeichen zu interpretieren ist.<\/p>\n<p>Neoklassiker glauben, dass erst einmal gespart werden m\u00fcsse, damit sich dann die Investitionen in gleichem Umfang einstellen. Keynesianer denken genau anders herum, dass erst die Investitionen zu den entsprechenden Ersparnissen f\u00fchren w\u00fcrden. Die unterschiedliche Sichtweise ist nicht trivial, denn je nachdem, wie man <em>I = S<\/em> interpretiert, kommt man zu ganz unterschiedlichen wirtschaftspolitischen Empfehlungen.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>So muss nach neoklassischer Lesart mehr gespart werden, damit auch mehr investiert wird \u2013 dadurch w\u00fcrde dann die Wirtschaft angekurbelt und die Besch\u00e4ftigung erh\u00f6ht. Diese Idee steht beispielsweise hinter der zur L\u00f6sung der Eurokrise propagierten Austerit\u00e4tspolitik. Nach keynesiansischer Lesart m\u00fcssten genau umgekehrt einfach die Investitionsausgaben erh\u00f6ht werden und die Ersparnis stelle sich dann ganz von allein ein.<\/p>\n<p>Bei beiden Positionen gibt es allerdings ein Grundproblem: Eine buchhalterische Identit\u00e4t wird als kausaler Zusammenhang zwischen zwei (vermeintlich) unterschiedlichen Gr\u00f6\u00dfen interpretiert. Das hat zu gro\u00dfer Verwirrung nicht nur unter den Kommentatoren hier im Blog, sondern auch unter vielen Professorinnen und Professoren der Volkswirtschaftslehre gef\u00fchrt. Ein Grund f\u00fcr diese Verwirrung mag sein, dass sich die akademische Volkswirtschaftslehre zu selten mit etwas vermeintlich so trivialem wie buchhalterischen Zusammenh\u00e4ngen befasst \u2013 die akademischen Meriten lassen sich eher mit abstrakten und komplizierten Modellen verdienen, die nicht immer viel mit der \u00f6konomischen Realit\u00e4t gemein haben. <\/p>\n<p>Wer die ber\u00fchmte Formel aber wirklich verstehen will, der muss sich leider in die Niederungen der Buchhaltung begeben. Dabei kommt man leider nicht um ein paar Definitionen und Formalien herum. Die sind aber mit den vier Grundrechenarten leicht zu bew\u00e4ltigen (<a href=\"http:\/\/guthabenkrise.files.wordpress.com\/2012\/10\/sparen-fluch-oder-segen.pdf\" target=\"_blank\">einen sehr guten \u00dcberblich zum Thema gibt \u00fcbrigens Johannes Schmidt<\/a>).<\/p>\n<p>Fangen wir damit an, uns klar zu machen, was mit dem &#8222;Sparen&#8220;, also dem <em>S<\/em> in <em>I = S<\/em> eigentlich genau gemeint ist. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir genau verstehen, wie sich das Verm\u00f6gen einer bestimmten Wirtschaftseinheit zusammensetzt \u2013 denn &#8222;Sparen&#8220; ist nichts anderes als die Ver\u00e4nderung dieses Verm\u00f6gens innerhalb eines bestimmten Zeitraums.<\/p>\n<p>Das Verm\u00f6gen einer Wirtschaftseinheit l\u00e4sst sich in Form einer Verm\u00f6gensbilanz darstellen. Auf der linken Seite der Bilanz, der Aktivseite, stehen das Sachverm\u00f6gen (<em>SV<\/em>) und das Geldverm\u00f6gen (<em>GV<\/em>). Als Geldverm\u00f6gen werden alle Forderungen gegen\u00fcber anderen Wirtschaftseinheiten bezeichnet. Auf der rechten Seite der Bilanz, der Passivseite, stehen die Schulden, d.h. alle Verbindlichkeiten (<em>VB<\/em>) gegen\u00fcber anderen Wirtschaftseinheiten, und, wie wir gleich sehen werden, das Reinverm\u00f6gen. <\/p>\n<p>Der Verm\u00f6gensstatus unserer Wirtschaftseinheit ergibt sich nun dadurch, dass man von der Summe der Aktiva die Schulden abzieht. Man erh\u00e4lt so das Reinverm\u00f6gen (<em>RV<\/em>) einer Wirtschaftseinheit (Formal: <em>RV = SV + GV \u2013 VB<\/em>; wobei der Saldo aus Geldverm\u00f6gen und Verbindlichkeiten auch als Nettogeldverm\u00f6gen (<em>NGV<\/em>) bezeichnet wird, so dass <em>RV = SV + NGV<\/em>).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/05\/Vermoegensbilanz_posNGV.gif\" alt=\"Grafuik: Beispiel einer Verm\u00f6gensbilanz mit positivem NGV\" width=\"424\" height=\"340\" class=\"size-full wp-image-8400\" \/><\/p>\n<p>Jetzt k\u00f6nnen wir genau definieren, was unter &#8222;Sparen&#8220; zu verstehen ist: <strong>Sparen ist die Ver\u00e4nderung des Reinverm\u00f6gens in einem bestimmten Zeitraum<\/strong>. Ist das Reinverm\u00f6gen einer Wirtschaftseinheit, etwa eines Unternehmens oder eines Haushaltes, zwischen dem ersten und dem letzten eines Monats um einen bestimmten Betrag angestiegen, dann hat diese Wirtschaftseinheit in diesem Monat genau diesen Betrag gespart.<\/p>\n<p>Aus der Definition des Reinverm\u00f6gens ergibt sich, dass Sparen rein buchhalterisch gleich der Ver\u00e4nderung des Nettogeldverm\u00f6gens (<em>\u0394NGV<\/em>) plus der Ver\u00e4nderung des Sachverm\u00f6gens (<em>\u0394SV<\/em>) ist, wobei die Ver\u00e4nderung des Sachverm\u00f6gens auch als Investition (<em>I<\/em>) (pr\u00e4ziser: als Nettoinvestition) bezeichnet wird. Als Formel ausgedr\u00fcckt ergibt sich also:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><strong>S = \u0394NGV + I<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Und jetzt kommt die Pointe: Die Investitionen (<em>I<\/em>) sind rein definitorisch eine der zwei Formen des Sparens. Wer Sachverm\u00f6gen bildet, der spart. Wenn jetzt jemand sagt: Die Ersparnis f\u00fchrt zu einer Investition, sagt er nichts anderes, als dass eine Ersparnis zu einer Ersparnis f\u00fchrt; wer sagt, eine Investition f\u00fchrt zur Ersparnis, sagt lediglich, dass eine Investition eine Investition ist.<\/p>\n<p>Allerdings steht in unserer aus dem Bilanzzusammenhang abgeleiteten Sparformel neben dem <em>I<\/em> &#8211; dem Sparen in Form der Sachverm\u00f6gensbildung &#8211; noch das<em> \u0394NGV<\/em>, also das Sparen in Form der Bildung von Nettogeldverm\u00f6gen. Der Unterschied zwischen dieser Formel und der ber\u00fchmten Formel <em>I = S<\/em> ist, dass es sich bei letzterer um die Gesamtwirtschaft handelt und nicht um eine beliebig abgegrenzte Wirtschaftseinheit, die nur einen Teil der Gesamtwirtschaft umfasst, wie z.B. ein einzelnes Unternehmen oder der Unternehmenssektor als Ganzes oder die privaten Haushalte oder der Staat etc. <\/p>\n<p>Betrachtet man eine Gesamtwirtschaft, dann verschwindet die Nettogeldverm\u00f6gensbildung. Um das zu verstehen, m\u00fcssen wir kl\u00e4ren, wie jemand sein Nettogeldverm\u00f6gen eigentlich \u00e4ndern, also auf diese Weise sparen kann. Dazu brauchen wir allerdings wieder ein paar Definitionen.<\/p>\n<p>Die in Deutschland g\u00e4ngige Buchhaltung nennt Transaktionen, die das Nettogeldverm\u00f6gen ver\u00e4ndern, Ausgaben und Einnahmen. Ausgaben und Einnahmen sind etwa L\u00f6hne und Geh\u00e4lter, Zinsen und Dividenden, Steuern, Transfers, Kauf und Verkauf von G\u00fctern etc. Wer einen Einnahmen\u00fcberschuss erzielt (mehr einnimmt als ausgibt), erh\u00f6ht sein Nettogeldverm\u00f6gen, spart also; wer einen Ausgaben\u00fcberschuss hat (mehr ausgibt als er einnimmt), verringert sein Nettogeldverm\u00f6gen, hat also eine negative Ersparnis (Man bezeichnet diese Transaktionen auch als Leistungstransaktionen im Gegensatz zu reinen Finanztransaktionen, die nie das Nettogeldverm\u00f6gen ver\u00e4ndern und von daher f\u00fcr die H\u00f6he der Ersparnis irrelevant sind).<\/p>\n<p>Jetzt ist es aber so, dass die Einnahmen eines Wirtschaftsakteurs immer notwendig die Ausgaben eines anderen Wirtschaftsakteurs sind: Die Lohneinnahmen der Arbeitnehmer sind die Lohnausgaben der Arbeitgeber; der Kauf des Kunden ist der Verkauf des H\u00e4ndlers oder des Produzenten; die Zinseinnahmen des Gl\u00e4ubigers sind die Zinsausgaben des Schuldners etc. <\/p>\n<p>Das hei\u00dft dann: Wenn irgendjemand einen Einnahme\u00fcberschuss hat, m\u00fcssen alle anderen Wirtschaftseinheiten zusammen einen Ausgaben\u00fcberschuss in gleicher H\u00f6he haben. Jemand kann also nur dann &#8222;Geldsparen&#8220; (sein Nettogeldverm\u00f6gen erh\u00f6hen), wenn alle anderen zusammen \u2013 d.h. der Rest der Wirtschaft \u2013 sein Nettogeldverm\u00f6gen um den gleichen Betrag verringert!<\/p>\n<p>Ein Beispiel: Deutschland als eine Wirtschaftseinheit erzielt jedes Jahr einen gigantischen Einnahmen\u00fcberschuss, auch Leistungsbilanz\u00fcberschuss genannt. Der Rest der Welt hat notwendigerweise ein Leistungsbilanzdefizit \u2013 einen Ausgaben\u00fcberschuss \u2013 in gleicher H\u00f6he. <\/p>\n<p>Wenn wir dann alle Einnahmen\u00fcbersch\u00fcsse von allen Ausgaben\u00fcbersch\u00fcssen abziehen, ergibt sich immer: null. Das hei\u00dft, die Welt in ihrer G\u00e4nze (oder die jeweils betrachtete Gesamtwirtschaft) kann nie in Form von Nettogeldverm\u00f6gen sparen. <strong>In der Gesamtheit kann man nur in Form von Sachverm\u00f6gen sparen, also investieren. Genau das hei\u00dft die Formel <em>I = S<\/em><\/strong>. <\/p>\n<p>Um es klar zu sagen: Diese Zusammenh\u00e4nge haben nichts mit dem &#8222;passenden&#8220; Verhalten der Wirtschaftsakteure zu tun; die Identit\u00e4t von Ausgaben und Einnahmen auf der Ebene der Gesamtwirtschaft ist auch kein Gleichgewicht, das sich erst durch geeignete Ver\u00e4nderungen von Einkommen, Preisen oder Zinsen einstellt. Es ist eine immer g\u00fcltige Definition. Wenn Sie das nicht glauben, versuchen Sie mal etwas einzunehmen, ohne einen anderen zu einer entsprechenden Ausgabe zu bringen.<\/p>\n<p>Um noch mal zu veranschaulichen, was <em>I = S<\/em> bedeutet, ist es sinnvoll, genauer zu sagen, was die Formel nicht bedeutet: Sie bedeutet nicht, dass die Ersparnis der Haushalte von den Unternehmen investiert wird. So etwas \u00c4hnliches denken oft die Neoklassiker. Sie hei\u00dft auch nicht, dass das, was Unternehmen investieren, dann irgendwie zu einer entsprechenden Ersparnis bei den Haushalten f\u00fchrt. So was denken manche Keynesianer.<\/p>\n<p>Das l\u00e4sst sich ganz gut an einem Beispiel verdeutlichen: Nehmen wir eine Wirtschaft an, die nur aus zwei Wirtschaftssektoren besteht, einem Unternehmenssektor und einem Haushaltssektor. Die Ausgaben des Haushaltssektors sind dann notwendig die Einnahmen des Unternehmenssektors und umgekehrt.<\/p>\n<p>Am ersten des Monats beschlie\u00dfen die Unternehmen zu investieren, also neue Maschinen zu bauen. Nehmen wir weiter an, die Unternehmen haben genug Geld, um Arbeiter einstellen zu k\u00f6nnen, die ihnen die Maschinen bauen und anschlie\u00dfend damit Konsumg\u00fcter produzieren. Nachdem die Maschinen fertiggestellt und die Konsumg\u00fcter produziert sind, zahlen die Unternehmen ihren Arbeitern den vereinbarten Lohn (die Ausgabe der Unternehmen sind die Einnahme der Haushalte).<\/p>\n<p>Die Haushalte k\u00f6nnen sich jetzt \u00fcberlegen, was sie mit ihren Einnahmen bis zum letzten des Monats anstellen. Gehen wir drei M\u00f6glichkeiten durch: Nehmen wir erstens an, die Haushalte geben weniger aus als sie eingenommen haben. Dann nehmen die Unternehmen notwendig weniger ein als sie ausgegeben haben \u2013 die Unternehmensums\u00e4tze sind also geringer als die L\u00f6hne, die sie gezahlt haben. Die Nettogeldersparnis der Haushalte ist dann positiv, die der Unternehmen um den gleichen Betrag negativ.<\/p>\n<p>Geben die Haushalte aber \u2013 zweitens \u2013 so viel aus, wie sie an Lohn erhalten haben, sind die Ums\u00e4tze der Unternehmen nat\u00fcrlich genauso hoch wie das, was sie vorher an L\u00f6hnen gezahlt haben. Weder bei den Haushalten noch bei den Unternehmen \u00e4ndert sich das Nettogeldverm\u00f6gen. Wenn die Haushalte schlie\u00dflich \u2013 drittens \u2013  mehr ausgeben als sie eingenommen haben, verringern sie ihr Nettogeldverm\u00f6gen, und die Unternehmen erh\u00f6hen ihr Nettogeldverm\u00f6gen um den gleichen Betrag.<\/p>\n<p>Wie hoch ist in jedem der drei F\u00e4lle die gesamtwirtschaftliche Ersparnis in dem betrachteten Monat? Ganz einfach: Sie ist jedes Mal genau so hoch wie die Nettoinvestitionen der Unternehmen. Ob die Haushalte ihr Nettogeldverm\u00f6gen also erh\u00f6hen, verringern oder gleich lassen \u2013 immer \u00e4ndert es sich bei den Unternehmen im gleichen Ma\u00df (nur mit umgedrehten Vorzeichen). Gesamtwirtschaftlich addieren sich also notwendig alle \u00c4nderungen des Nettogeldverm\u00f6gens zu null und \u00fcbrig bleiben die neuen Maschinen, also das <em>I<\/em> (<em>= S<\/em>). <\/p>\n<p>Im Beispiel f\u00fchrt die Ersparnis der Haushalte also nicht \u00e0 la Neoklassik irgendwie zu h\u00f6heren Investitionen \u2013 \u00fcber die bestimmen die Unternehmen ganz allein. Die Investitionen f\u00fchren aber auch nicht irgendwie zu einer entsprechend hohen Ersparnis der Haushalte wie es sich manche Keynesianer vorstellen. Es gibt schlicht keinen notwendigen buchhalterischen Zusammenhang zwischen der H\u00f6he der Ersparnis der Haushalt und der der Unternehmen. Das <em>S<\/em> in der Formel ist immer das <em>I<\/em>. Das ist es auch egal, wer genau investiert. W\u00fcrden etwa die Haushalte noch H\u00e4user bauen \u2013 die ja auch zum Sachverm\u00f6gen geh\u00f6ren \u2013, w\u00fcrde das zu h\u00f6herem <em>I<\/em> und damit zu h\u00f6herem <em>S<\/em> f\u00fchren, vollkommen unabh\u00e4ngig davon, wie sie in der gleichen Periode ihr Nettogeldverm\u00f6gen ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>So weit also zu den rein buchhalterischen Zusammenh\u00e4ngen, die die Identit\u00e4t von Investition und Ersparnis begr\u00fcnden. So richtig spannend wird es nat\u00fcrlich erst, wenn wir auf die Pl\u00e4ne der einzelnen Wirtschaftsakteure schauen, also ihre Investitionspl\u00e4nen, Ausgabenpl\u00e4nen und Einnahmepl\u00e4nen, und was passiert, wenn die Pl\u00e4ne nicht aufgehen. Aber f\u00fcr heute war es schon anstrengend genug. Das gro\u00dfe Drama der nicht zusammenpassenden Pl\u00e4ne, die zum Auf und Ab der Konjunktur f\u00fchren, wollen wir ein anderes Mal genauer betrachten. (Wer mag kann auch <a href=\"http:\/\/wer.worldeconomicsassociation.org\/papers\/does-saving-increase-the-supply-of-credit-a-critique-of-loanable-funds-theory\/\" target=\"_blank\">hier<\/a> mal nachschauen.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder rauchen die K\u00f6pfe, wenn es um die ber\u00fchmte Formel I = S geht, also darum, dass die gesamtwirtschaftlichen Investitionen (I) gleich den gesamtwirtschaftlichen Ersparnissen (S) sind, so zuletzt auch wieder einmal hier im Herdentrieb. Ganze Weltanschauungen scheiden sich daran, wie dieses Gleichheitszeichen zu interpretieren ist. 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