{"id":84,"date":"2006-10-11T13:44:10","date_gmt":"2006-10-11T12:44:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=84"},"modified":"2006-10-11T13:44:10","modified_gmt":"2006-10-11T12:44:10","slug":"totgesagte-leben-langer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/10\/11\/totgesagte-leben-langer_84","title":{"rendered":"Totgesagte leben l\u00e4nger"},"content":{"rendered":"<p>Leser unseres Blogs sind meist sehr skeptisch, was die Fortdauer des  amerikanischen Konsumbooms angeht. Viele meinen, dass die Verbraucher bis \u00fcber alle Ohren verschuldet seien und es irgendwann einmal zu einem Knall kommen muss. Sie stehen damit nicht alleine. Ich dagegen bin hin und her gerissen und vermute, dass eine kommende Krise eher durch eine Umlenkung der Kapitalstr\u00f6me und eine drastische Korrektur der Wechselkurse charakterisiert sein wird als durch einen Einbruch der Konsumnachfrage in Amerika.<\/p>\n<p>Die Frage, die alle f\u00fcr entscheidend halten, die sich Sorgen um die Stabilit\u00e4t des Finanzsystems der Welt machen, ist die nach der tats\u00e4chlichen finanziellen Lage der amerikanischen Haushalte. <!--more-->Wenn sie so schlecht ist wie manchmal bef\u00fcrchtet, k\u00f6nnten fallende Immobilienpreise und die seit Mitte 2004 deutlich gestiegene Zinslast zu einem Einbruch der Konsumnachfrage f\u00fchren, damit zu deutlich schw\u00e4cherem Wachstum und damit wiederum zu einer Abk\u00fchlung der Weltwirtschaft. Fallende Rohstoffpreise w\u00e4ren dann ebenso programmiert wie fallende Zinsen. Schlie\u00dflich hat Amerika immer noch einen Anteil von einem Viertel am Welt-BIP, wenn man mit tats\u00e4chlichen Devisenkursen rechnet, und von etwa 20 Prozent auf der Basis der Kaufkraftparit\u00e4ten. Das Land ist der mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Importeur.<\/p>\n<p><strong>Es ist wohlbekannt, dass die Sparquote seit Jahren bei Null liegt, <\/strong>dass die steigenden Hauspreise und die niedrigen Zinsen dazu genutzt worden sind, die Hypothekenlast zu erh\u00f6hen und das Geld f\u00fcr SUVs, Reisen, oder Ausfl\u00fcge in die Shopping Malls zu nutzen, und dass die Verschuldung der Haushalte ein Rekordniveau erreicht hat. Wenn man sich die Zahlen ansieht, <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/Pubs\/FT\/GFSR\/2006\/02\/pdf\/statappx.pdf\" target=\"_blank\">die im j\u00fcngsten Global Financial Stability Report des Internationalen W\u00e4hrungsfonds <\/a>oder im <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/document\/22\/0,2340,en_2649_201185_33702486_1_1_1_1,00.html\" target=\"_blank\">OECD Economic Outlook ver\u00f6ffentlicht wurden<\/a>, ist die Lage eigentlich nicht so bedrohlich. Das erkl\u00e4rt vielleicht, weshalb sich die Ausl\u00e4nder mehr Sorgen um die amerikanische Wirtschaft machen als die Amerikaner selbst. Verstehen wir im Grunde nicht, wie die Amerikaner ticken? Hier sind einige Zahlen aus den beiden Publikationen (s. S. 100 bis 102 des IMF-Berichts und <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/document\/61\/0,2340,en_2649_33733_2483901_1_1_1_1,00.html\" target=\"_blank\">Annex-Tabellen 23, 24 und 58 im OECD-Bericht<\/a>), die man kennen sollte, wenn man einsch\u00e4tzen will, wie ernst die Lage denn nun wirklich ist:<\/p>\n<p>1.) Zun\u00e4chst ist klarzustellen, dass das Netto-Verm\u00f6gen der amerikanischen Verbraucher, bewertet zu Marktpreisen, 580 Prozent ihres verf\u00fcgbaren Einkommens ausmacht; dieser Wert von Ende 2005 liegt geringf\u00fcgig unter dem des Jahres 1999, dem ersten Jahr in der IMF-Tabelle, aber deutlich \u00fcber dem von 2002 (500,0 Prozent), als der Aktienmarkt den niedrigsten Stand in diesem Zyklus erreicht hatte. Zum Vergleich: Ende 2004 betrug das Nettoverm\u00f6gen in Deutschland und Japan 572 Prozent und 725 Prozent des jeweiligen verf\u00fcgbaren Einkommens. <strong>So gesehen, spielen die US-Verbraucher in derselben Liga wie die deutschen und die japanischen.<\/strong><\/p>\n<p>2.) Das Netto-Verm\u00f6gen der amerikanischen Haushalte lag Ende 1995 bei 81,5% des<br \/>\nBruttoverm\u00f6gens, was deutlich weniger war als die 86,1% von 1999; das Verh\u00e4ltnis Schulden zu Bruttoverm\u00f6gen ist also stetig gestiegen; die vergleichbaren Zahlen f\u00fcr Europa und Japan lauten 84,2% und 84,6% (2004). Auch hier gilt, dass die USA zwar schw\u00e4cher dastehen, aber nicht klar ist, ob es sich um eine qualitativ andere Gr\u00f6\u00dfenordnung als in anderen L\u00e4ndern handelt.<\/p>\n<p>3.) Die gesamten Verbindlichkeiten in Prozent des verf\u00fcgbaren Einkommens sind laut OECD von 1994 bis 2005 von 91,6 auf 131,8 Prozent gestiegen, deutlich st\u00e4rker als in Deutschland (93,0 auf 108,2 Prozent im Jahr 2004) oder Japan (124,6 auf 131,8 Prozent).<\/p>\n<p>4.) <strong>Trotzdem hat der Anteil des Schuldendiensts am verf\u00fcgbaren Einkommen von 1999 bis 2005 nur von 12,3% auf 13,7% zugenommen;<\/strong> vergleichbare Zahlen f\u00fcr Deutschland und Japan gibt es offenbar nicht. Dass der Anstieg so gering ausgefallen ist, spiegelt vor allem den R\u00fcckgang der Zinsen wider \u2013 wenn diese ernsthaft anziehen, w\u00fcrde der Schuldendienst einen noch gr\u00f6\u00dferen Anteil der Einkommen beanspruchen. Ob es dann gef\u00e4hrlich werden kann, steht auf einem anderen Blatt. Solange es einfach ist, einen Job zu finden, braucht man allerdings keine Bedenken zu haben \u2013 bisher ist das noch der Fall. Auch bei den Zinsen d\u00fcrften wir in der N\u00e4he der H\u00f6chstst\u00e4nde sein, so dass von daher keine zus\u00e4tzlichen Risiken zu erwarten sind. Die langfristigen Zinsen sinken bekanntlich seit einigen Monaten wieder.<\/p>\n<p>5.) <strong>Klar ist, dass in den USA viel weniger auf konventionelle Art gespart wird als in anderen gro\u00dfen Industriel\u00e4ndern. <\/strong>Die volkswirtschaftliche Sparquote ist laut OECD seit 1987 von 15,7 auf 13,0 Prozent gefallen und liegt damit erheblich unter der deutschen (21,1 Prozent) und erst recht der japanischen (26,4 Prozent). Bei der Berechnung dieser Ziffern werden die positiven und negativen Sparbeitr\u00e4ge des Staates und des Unternehmenssektors miteinbezogen. Immerhin: gespart wird auch in den USA, und erst recht wird kr\u00e4ftig investiert, denn die niedrige inl\u00e4ndische Ersparnis wird erg\u00e4nzt durch Kapitalimporte, die zur Zeit 6,5 Prozent des nominalen BIP ausmachen \u2013 so dass unter dem Strich relativ zum BIP sogar mehr investiert wird als in Deutschland und Japan, den Weltmeistern im Konsumverzicht. Was schadet es, wenn das Ausland f\u00fcr Amerika mitspart, wenn auf die Verbindlichkeiten, die daraus entstehen, 3 bis 5 Prozent Zinsen zu zahlen sind, w\u00e4hrend das nominale BIP j\u00e4hrlich um 6 bis 7 Prozent zunimmt? Solange die Konjunktur l\u00e4uft, ist das ein wunderbares Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>6.) Schlie\u00dflich zu den Netto-Sparquoten der privaten Haushalte: Die OECD sch\u00e4tzt die amerikanische f\u00fcr das Jahr 2006 auf -0,5 Prozent, verglichen mit einer japanischen von 2,4 und einer deutschen von 10,5 Prozent. Das sieht in der Tat nicht sehr vertauenserweckend aus.<\/p>\n<p><strong>Um es auf den Punkt zu bringen: Die Amerikaner verlassen sich darauf, dass die steigenden Preise ihrer Aktien und H\u00e4user das eigentliche Sparen \u00fcberfl\u00fcssig machen<\/strong>. Bei Aktien ist das, wie zuzugeben ist, eine legitime Strategie, denn die Unternehmen sch\u00fctten ja nur einen Bruchteil ihrer Nettogewinne in Form von Dividenden aus; den Rest investieren sie im eigenen Unternehmen und steigern so dessen inneren Wert.  Bei Immobilien ist das anders: Zwar wurden in den vergangenen f\u00fcnfzehn Jahren, also seit dem Ende der Rezession vom Beginn der neunziger Jahre im Durchschnitt j\u00e4hrlich 7,2 Prozent mehr Bauvorhaben in Angriff genommen als im Jahr zuvor, der Bestand an H\u00e4usern hat sich aber um kaum mehr als 1,5 Prozent j\u00e4hrlich erh\u00f6ht (weil ja immer viel mehr H\u00e4user schon da sind als j\u00e4hrlich hinzukommen). Der Verm\u00f6genszuwachs ist also vor allem der Immobilieninflation geschuldet und steht damit auf wackligem Fundament. Da so lange so viel gebaut wurde und die Zinsen am kurzen Ende zwei Jahre lang gestiegen sind, hat der Markt zu guter Letzt schlie\u00dflich gedreht. Die Hauspreise fallen neuerdings, wodurch es zu Verm\u00f6genseinbu\u00dfen und einem Stillstand der einstigen Geldvermehrungsmaschine kommt. Bisher sieht es aber noch nicht danach aus, als ob die Verbraucher sonderlich davon beeindruckt w\u00e4ren, zumal sie durch die niedrigeren Benzinpreise, das vorl\u00e4ufige Ende der geldpolitischen Restriktionspolitik und die fallenden Hypothekenzinsen zuversichtlicher geworden sind. Auch der Wert ihrer Aktienportefeuilles steigt seit einiger Zeit wieder.<\/p>\n<p>Mit anderen Worten, es k\u00f6nnte sich wieder einmal herausstellen, dass Totgesagte l\u00e4nger leben. <strong>Bisher war es immer falsch, auf ein Ende des amerikanischen Konsumbooms zu setzen. Die Verbraucher haben ja zudem in der Fed einen starken Verb\u00fcndeten, <\/strong>der darauf achtet, dass sie nicht aus lauter Verzweiflung aufh\u00f6ren Geld auszugeben. Das wird auch so bleiben, weil es  nicht danach aussieht, dass die Inflation bei den Verbraucherpreisen aus dem Ruder laufen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Insgesamt sind die Schlussfolgerungen also positiv, jedenfalls f\u00fcr die n\u00e4here Zukunft. Ein Ungleichgewicht allerdings wird weiter zunehmen \u2013 das Defizit in der amerikanischen Leistungsbilanz, also die Abh\u00e4ngigkeit von Kapitalimporten. Wie lange werden Ausl\u00e4nder noch bereit sein, schlechtverzinsliche Dollars zu akkumulieren und den Anteil des Dollarrisikos in ihren Portefeuilles weiter zu steigern? Eine gr\u00f6\u00dfere Korrektur der Wechselkurse wird immer wahrscheinlicher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leser unseres Blogs sind meist sehr skeptisch, was die Fortdauer des amerikanischen Konsumbooms angeht. 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