{"id":85,"date":"2006-10-13T10:36:48","date_gmt":"2006-10-13T09:36:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=85"},"modified":"2006-10-13T10:36:48","modified_gmt":"2006-10-13T09:36:48","slug":"krisenpropheten-wo-seid-ihr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/10\/13\/krisenpropheten-wo-seid-ihr_85","title":{"rendered":"Krisenpropheten, wo seid Ihr?"},"content":{"rendered":"<p>Ich leide unter Entzug. Ehrlich. Mir fehlt das Krisengeheul meiner Kollegen auf den Leitartikelpl\u00e4tzen, der Experten in den Talkshows. Die sch\u00f6nen S\u00e4tze wie: Deutschland ist ein verkrustetes Land. Oder: Ohne echte Blut-, Schwei\u00df- und Tr\u00e4nenreformen wird Deutschlands Wirtschaft nie mehr wachsen \u2013 nie mehr. T\u00e4usche ich mich, oder sind sie tats\u00e4chlich alle verstummt? Hier und da vielleicht mal der etwas ungelenke Versuch den kr\u00e4ftigen Aufschwung mit der Reformagenda der Regierung Schr\u00f6der zu erkl\u00e4ren. Aber das war\u2019s dann auch schon. Denken die Damen und Herren um, oder ist derzeit einfach nicht der richtige Zeitpunkt um die Leier der Jahre 2002 bis Anfang 2006 mit der selben Vehemenz zu verbreiten? Ich f\u00fcrchte Letzteres ist der Fall. <!--more-->Aber vielleicht ist ja auch der ein oder andere dabei, der tats\u00e4chlich leise zweifelt am Dogma der tonangebenden deutschen \u00d6konomen. Der Herbst dieses Jahres ist gerade pr\u00e4destiniert dazu, inne zu halten und noch mal neu nachzudenken.<\/p>\n<p>Hier eine kleine Anleitung:<\/p>\n<p><strong>Anfang der Woche hat die EU-Kommission in Br\u00fcssel das Defizitverfahren gegen Deutschland ausgesetzt.<\/strong> Vier Jahre in Folge hat Deutschland es nicht geschafft, seine Neuverschuldung unter die \u2013 zugegebenerma\u00dfen schwachsinnige, weil durch keine \u00f6konomische Theorie fundierte \u2013 3-Prozent-Grenze des Stabilit\u00e4tspaktes zu dr\u00fccken. Dieses Jahr gelingt es mit Leichtigkeit. Wahrscheinlich steht am Ende etwas ganz knapp \u00fcber zwei Prozent drauf, vielleicht sogar mit einer eins vorm Komma. <strong>Vier Jahre hat der tragische Hans Eichel gespart, Ausgaben gek\u00fcrzt und Abgaben erh\u00f6ht, <\/strong>um den Stabilit\u00e4tspakt im n\u00e4chsten Jahr wieder einhalten zu k\u00f6nnen. Vier Jahre blieb deshalb das Wachstum schw\u00e4cher als erwartet, stieg deshalb die Arbeitslosigkeit. Und wie von selbst war das Haushaltsloch am Ende gr\u00f6\u00dfer als geplant.<\/p>\n<p><strong>Peer Steinbr\u00fcck dagegen setzte f\u00fcr das erste Jahr der Gro\u00dfen Koalition auf \u201eWachstum statt Sparen\u201c. <\/strong>Er kalkulierte bewusst mit dem f\u00fcnften Bruch des Stabilit\u00e4tspaktes in Folge, um 2007 dann wieder unter die heiligen drei Prozent zu kommen. Er k\u00fcrzet weder Ausgaben, noch erh\u00f6hte er f\u00fcr 2006 Steuern und Abgaben. Und siehe da: Seine Sch\u00e4tzung von 3,3 Prozent f\u00fcr die Neuverschuldung ist Makulatur. Es wird deutlich weniger.<\/p>\n<p>Was ist die Moral von der Geschichte: <strong>Kein Finanzminister kann die Neuverschuldung steuern. Sie ist eine Resultante der Wirtschaftsdynamik. <\/strong>Oberste Pflicht eines jeden Finanzministers ist es f\u00fcr Wachstum zu sorgen, dann kommt der Haushalt von allein in Ordnung. Denn mehr Wachstum bedeutet mehr Jobs, bedeutet h\u00f6here Steuereinnahmen und weniger Ausgaben f\u00fcr die Sozialkassen. So einfach ist das. Mit Sparen und G\u00fcrtel enger schnallen, kann das nicht funktionieren.<\/p>\n<p>Hier noch eine Grafik f\u00fcr all jene, die in alten Debatten auf HERDENTRIEB behauptet haben, es habe nicht an der unterschiedlichen Makropolitik in Euroland und Amerika gelegen, dass Amerika den Konjunkturabschwung zu Beginn des Jahrtausends besser verkraftet habe. Es sei viel mehr der flexible Arbeitsmarkt jenseits des Atlantiks, der die Meriten verdiene. Dass ich nicht lache! Die Grafik zeigt den fiskalischen Impuls, den die Wirtschaftspolitik Eurolands, Englands und Amerikas w\u00e4hrend des Abschwungs gesetzt haben. Er zeigt die Entwicklung des Prim\u00e4rbudgets, also der Staatsausgaben ohne Zinsausgaben. Wen wundert es angesichts dieser Kurven, dass Amerika und England rasch durch den Konjunkturabschwung gekommen sind, Euroland und besonders Deutschland als kranker Mann verspottet worden sind?<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Strukturelles_Defizit.jpg' alt='Strukturelles Prim&Atilde;&curren;rdefizit US UK EA' \/><\/p>\n<p>Die richtige Finanzpolitik erkl\u00e4rt einen gro\u00dfen Teil der Wachstums\u00fcberraschung f\u00fcr dieses Jahr. Leider scheint ja Steinbr\u00fcck nichts aus seinem Erfolg gelernt zu haben, denn n\u00e4chstes Jahr will er eisern sparen und die Verbraucher brutal belasten. Damit wiederholt er die Fehler von Eichel und Theo Waigel, seinem Vorvorg\u00e4nger. Armes Deutschland.<\/p>\n<p>Aber es gibt noch einen zweiten wichtigen Grund, der die Wiederauferstehung Deutschlands erkl\u00e4rt: <strong>Die Last der \u00f6konomisch unsinnig gestalteten Wiedervereinigung scheint nach 16 Jahren endlich ausgestanden. <\/strong>Darauf hat unl\u00e4ngst Holger Schmieding, der Eurolandchefvolkswirt der Bank of America hingewiesen. Unter der \u00dcberschrift \u201eCelebrating the return to normal\u201c feierte er den 3. Oktober. Seine aus meiner Sicht wichtigste Feststellungen: Die elf Jahre andauernde Krise beim Bau ist beendet. Der Bausektor, der Ende 1994 f\u00fcr 14,4 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes stand hat, sich auf 9,3 Prozent reduziert. Damit liegt der Anteil des Baus heute wieder knapp unter dem Niveau, das er im Westen vor der Wiedervereinigung hatte. Die interessanteste Rechnung: <strong>Wenn sich der Bau seit 1994 parallel zum BIP entwickelt h\u00e4tte, w\u00e4re Deutschland in den vergangenen zehn Jahren mit 1,9 Prozent gewachsen anstelle der mickrigen 1,4 Prozent. <\/strong>Das ist doch der Hammer. Dieses Argument habe ich in den vergangenen Jahren nur ganz vereinzelt geh\u00f6rt. Dabei ist es so wichtig, um die Underperformance von Deutschland zu analysieren. Aber mangelnde Strukturreformen anzuprangern und in dem vermeintlich verkrusteten Arbeitsmarkt die Schuld zu suchen, war opportuner.<\/p>\n<p>Was schreibt Schmieding noch: Durch eine Reihe von Steuersenkungen liegt die Steuer- und Abgabenquote heute bei 43,1 Prozent des BIP und damit auf dem Niveau Westdeutschlands von 1989\/90, nat\u00fcrlich deutlich tiefer als 1999, wo sie sich auf 46,7 Prozent belief.<br \/>\nDer Staatsanteil am BIP d\u00fcrfte nach OECD-Sch\u00e4tzungen n\u00e4chstes Jahr auf 45,1 Prozent fallen: Damit w\u00e4re er geringer als selbst Englands (gesch\u00e4tzte 45,9 Prozent) und l\u00e4ge unterhalb Eurolands (47,5 Prozent).<br \/>\nDaneben habe die Lohnzur\u00fcckhaltung seit 2000 die Lohnst\u00fcckkosten nur halb so rasch wachsen lassen wie im Rest Eurolands. Dadurch sei der Schock in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung auch ausgestanden.<\/p>\n<p>Kurzum: Die richtige Makropolitik und das Ende der Wiedervereinigungslast zeichnen zum gro\u00dfen Teil f\u00fcr das ansehnliche deutsche Wachstum verantwortlich. Im dritten Quartal d\u00fcrfte es nur unwesentlich unter dem des zweiten liegen. Und damit wieder \u00fcber drei Prozent gegen\u00fcber dem Vorquartal &#8211; aufs Jahr hochgerechnet.<\/p>\n<p>Kann es sein, dass das Gros der deutschen \u00d6konomenelite ein Jahrzehnt mit der falschen Brille auf die Wirtschaft geschaut hat \u2013 und deshalb heute so still ist? Meine Damen, meine Herren, es ist an der Zeit, Irrt\u00fcmer einzur\u00e4umen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich leide unter Entzug. Ehrlich. Mir fehlt das Krisengeheul meiner Kollegen auf den Leitartikelpl\u00e4tzen, der Experten in den Talkshows. Die sch\u00f6nen S\u00e4tze wie: Deutschland ist ein verkrustetes Land. 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