{"id":86,"date":"2006-10-20T10:17:39","date_gmt":"2006-10-20T09:17:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=86"},"modified":"2006-10-20T10:17:39","modified_gmt":"2006-10-20T09:17:39","slug":"warum-die-lohne-so-langsam-steigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/10\/20\/warum-die-lohne-so-langsam-steigen_86","title":{"rendered":"Warum die L\u00f6hne so langsam steigen"},"content":{"rendered":"<p>Real, also nach Abzug der Inflationsrate, ist bei den Arbeitnehmern im vergangenen Jahrzehnt nicht viel h\u00e4ngen geblieben. Das war die Hauptursache f\u00fcr die schwache Konsumnachfrage und, da diese zwei Drittel der Gesamtnachfrage ausmacht, f\u00fcr das lahme Wirtschaftswachstum und die hohe Arbeitslosigkeit. Das wiederum macht die Reformen so schwer, denn wenn es nicht viel zus\u00e4tzlich zu verteilen gibt, wehren sich die Betroffenen besonders heftig.<\/p>\n<p>Wie sah es konkret mit den L\u00f6hnen aus? Um der Sache eine Perspektive zu geben, lohnt ein Vergleich mit den Entwicklungen in den USA. <!--more-->Hier sind einige Zahlen zum Thema:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>&#8211;<\/strong>  Von 1995 bis 2006 ist das reale Lohneinkommen der Arbeitnehmer im Euroland durchschnittlich nur um j\u00e4hrlich 0,4 Prozent gestiegen, das der amerikanischen dagegen um 1,4 Prozent (siehe Graphik)<\/li>\n<li><strong>&#8211;<\/strong> w\u00e4hrend dieser Zeit hat der Konsum der privaten Haushalte auf dieser Seite des Atlantik real j\u00e4hrlich um 1,9 Prozent zugenommen; die entsprechende Zahl f\u00fcr die USA betrug 3,7 Prozent<\/li>\n<li><strong>&#8211;<\/strong> diese gro\u00dfe Differenz erkl\u00e4rt den gr\u00f6\u00dften Teil des Unterschieds in den Wachstumsraten des realen Sozialprodukts: 2,1 Prozent hier, 3,3 Prozent pro Jahr dort.<\/li>\n<\/ul>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Reales_Arbeitnehmereinkommen_Kopf.jpg' alt='Reales Arbeitnehmereinkommen' \/><\/p>\n<p>Dass der private Verbrauch sowohl im Euroland als auch in den USA st\u00e4rker zugenommen hat als die Pro Kopf-Einkommen, lag vor allem am Anstieg der Besch\u00e4ftigtenzahlen. Auch hier schneiden die Amerikaner mit einer durchschnittlichen Zuwachsrate von 1,4 Prozent besser ab als die Europ\u00e4er (1,1 Prozent). Da das Produkt aus Lohnanstieg und Zunahme der Besch\u00e4ftigung immer noch niedriger ist als die durchschnittliche Wachstumsrate des Verbrauchs, bleibt dann immer noch ein Rest zu , der erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftig ist. Dieser Rest hei\u00dft &#8222;Eink\u00fcnfte aus Kapital&#8220;: Sowohl in Europa als auch in Amerika sind die Gewinne, eine immer wichtigere Komponente der verf\u00fcgbaren Einkommen, kr\u00e4ftig gestiegen. In den USA ist zudem die Sparquote in dieser Zeit auf Null gefallen, was zus\u00e4tzliche Spielr\u00e4ume f\u00fcr den Konsum bedeutete.<\/p>\n<p>Viele Jahre lang haben nun die Einkommen der europ\u00e4ischen Arbeitnehmer deutlich langsamer zugenommen als die der Besitzer von Kapital. Am besten l\u00e4sst sich das an der Differenz zwischen den Zuwachsraten der Reall\u00f6hne (0,4 Prozent) und der Produktivit\u00e4t (1,0 Prozent) ablesen. Die letztere Zahl ist, historisch gesehen, \u00e4u\u00dferst mickrig, und auch fast einen ganzen Prozentpunkt geringer als die vergleichbare amerikanische. Wenn die europ\u00e4ische Konjunktur so gut gelaufen w\u00e4re wie die amerikanische, h\u00e4tten sowohl die Reall\u00f6hne als auch die Gewinne st\u00e4rker steigen k\u00f6nnen. So wie es war, stagnierten die Arbeitseinkommen pro Kopf nahezu, w\u00e4hrend sich die Gewinne aus Unternehmersicht zwar erfreulich entwickelten, makro\u00f6konomisch gesehen aber weit hinter ihrem Potenzial zur\u00fcckblieben.<\/p>\n<p>Amerika hat uns vorgemacht, dass es keinen Widerspruch zwischen Nachfragestimulierung und Strukturverbesserung geben muss, dass man mit einer Wirtschaftspolitik, die darauf ausgerichtet ist, das Wachstum notfalls \u00fcber negative Realzinsen und eine hohe Staatsverschuldung nicht abknicken zu lassen, auch dauerhaft den Wohlstand steigern und Vollbesch\u00e4ftigung erreichen kann. Wie ganz selbstverst\u00e4ndlich wird dabei auch darauf geachtet, dass die Wettbewerbsbedingungen stimmen und das Bildungsniveau hoch gehalten wird.<\/p>\n<p>Aus Sorge, dass Inflation und Staatsschulden aus dem Ruder laufen und so den Euro gef\u00e4hrden k\u00f6nnten, wurde hierzulande durchg\u00e4ngig eine vergleichsweise restriktive Wirtschaftspolitik verfolgt, bis heute. In der zweiten H\u00e4lfte der neunziger Jahre wurde versucht, die H\u00fcrden, die in Maastricht vor dem Beitritt zum Euro aufgebaut worden waren, zu nehmen, also die Kriterien betreffend Budgetdefizit, Staatsverschuldung und Inflation zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Nachdem der Euro dann 1999 eingef\u00fchrt war, blieb es im Wesentlichen dabei: Der EZB waren angeblich die H\u00e4nde gebunden, weil die Inflation st\u00e4ndig \u00fcber ihrer Zielmarke lag, w\u00e4hrend vor allem die gro\u00dfen L\u00e4nder Deutschland, Frankreich und Italien Probleme mit den \u00f6ffentlichen Finanzen hatten und immerfort von Br\u00fcssel Strafen angedroht bekamen &#8211; mit der Folge, dass sie eine pro-zyklische Politik betrieben. Anders als in den USA vers\u00e4umten es die Wirtschaftspolitiker, den Verbrauchern und Unternehmern Vertrauen zu vermitteln und darauf zu setzen, dass die Inflation auf Dauer auf die Kerninflationsrate, die stets deutlich unter 2% lag, zur\u00fcckfallen w\u00fcrde und dass die Staatsdefizite am leichtesten durch ein hohes Wachstum des Sozialprodukts zu vermindern sind.<\/p>\n<p>Die US-Wirtschaftspolitik hat also die Ausgabeneigung der Bev\u00f6lkerung stets gest\u00fctzt statt wie hierzulande vor allem die Gefahren f\u00fcr die Stabilit\u00e4t an die Wand zu malen, wenn die Nachfrage einmal anzog. Vergessen wir nicht, Stabilit\u00e4t ist nicht nur positiv: Der negative Aspekt besteht darin, dass sich wenig bewegt, dass es kaum Wachstum gibt, wenn alles immer nur stabil ist. Man kann es also in dieser Hinsicht auch \u00fcbertreiben. In Europa wurde \u00fcbertrieben.<\/p>\n<p>Der Abstand im Pro-Kopf-Einkommen zwischen den USA und Euroland wird angesichts dieser gro\u00dfen Unterschiede in den Wachstumsraten immer gr\u00f6\u00dfer. Dabei kann ich den Einwand nicht gelten lassen, dass in Amerika ja alles nur auf Pump gemacht wird. Das ist so schlimm nicht. Der gr\u00f6\u00dfte Teil aller Investitionen wird ohnehin immer mit Fremdkapital finanziert, und ob die Sparer vorwiegend aus dem Inland oder Ausland kommen, spielt solange keine Rolle, wie die Ertr\u00e4ge der Investitionen, gesamtwirtschaftlich also die Wachstumsrate des nominalen Sozialprodukts, \u00fcber den zu zahlenden Zinsen liegen. Das ist nach wie vor der Fall.<\/p>\n<p>Auf Seite 28 des &#8222;<a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/economy_finance\/publications\/quarterly_report_on_the_euro_area_en.htm\" target=\"_blank\">Quarterly Report on the Euro Area. Oct. 2006<\/a>&#8220; der EU-Kommission findet sich eine erstaunliche Graphik zur relativen Entwicklung von L\u00f6hnen und Kapitaleinkommen, die ich unten wiedergebe. Sie zeigt, vermutlich entgegen dem, was man gemeinhin vermutet, dass die europ\u00e4ische Lohnquote deutlich niedriger ist als die amerikanische und zudem stetig gefallen ist, was wiederum nach dem Gesagten weniger \u00fcberrascht. Die Kommission misst die Lohnquote, indem sie das (bereinigte) Arbeitseinkommen durch die gesamtwirtschaftliche Wertsch\u00f6pfung teilt &#8211; sie sinkt, wenn die Reall\u00f6hne langsamer steigen als die Produktivit\u00e4t.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Lohnquote_EA_USA.jpg' alt='Lohnquote Euroland USA' \/><\/p>\n<p>Dass die US-Produktion arbeitsintensiver ist als die europ\u00e4ische, liegt vor allem daran, dass die Amerikaner, was die Anzahl der Stunden angeht, im Durchschnitt um 26,6% mehr arbeiten als Deutsche, Franzosen und Italiener. Warum das so ist, ist umstritten. In empirischen Studien wird auf die ungleichere Einkommensverteilung, das durchl\u00e4ssigere soziale Netz und die geringere Jobsicherheit verwiesen. Au\u00dferdem ist nat\u00fcrlich die Arbeitslosigkeit viel niedriger als bei uns.<\/p>\n<p>Die Graphik belegt im \u00dcbrigen die These, dass Arbeit insgesamt eher reichlich als knapp ist. Das gilt selbst f\u00fcr die USA &#8211; gelang es den Arbeitnehmern in den Hochkonjunkturjahren 1997 bis 2000 noch, ihren Anteil an der Wertsch\u00f6pfung zu steigern, war das in j\u00fcngster Zeit, als die Konjunktur ebenfalls auf Hochtouren lief, nicht mehr der Fall.<\/p>\n<p>Allen Industriel\u00e4ndern ist gemeinsam, dass ihre Arbeitsm\u00e4rkte einem Angebotsschock ausgesetzt sind. Hunderte von Millionen Menschen sind in den Entwicklungsl\u00e4ndern Asiens und Lateinamerikas in die internationale Arbeitsteilung, also Globalisierung, eingebunden worden und haben in ihrer oft verzweifelten Suche nach Einkommen niedrigste L\u00f6hne akzeptiert. Inzwischen geht es dabei l\u00e4ngst nicht mehr nur um ungelernte Arbeitskr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Das bedeutet f\u00fcr uns, dass in Sektoren, die dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind, also nicht nur in der Exportwirtschaft sondern auch in allen Bereichen, die mit Importen konkurrieren, die L\u00f6hne stark unter Druck sind. Das m\u00fcsste nicht so sein, wenn die W\u00e4hrungen der neuen super-kompetitiven L\u00e4nder aufwerten w\u00fcrden. Genau das aber verhindern deren Zentralbanken bisher, da sie aus den Erfahrungen Japans und Koreas, auch Deutschlands nach dem Krieg, gelernt haben, dass der schnellste Weg zu mehr Wohlstand, Wachstum und Einfluss \u00fcber einen festen und vor allem unterbewerteten Wechselkurs f\u00fchrt. Gegen eine solche Politik ist nicht viel zu machen, denn es ist sehr leicht, durch den unbeschr\u00e4nkten Ankauf von Dollar jeden beliebigen Wechselkurs zu verteidigen (Das ist jedenfalls viel leichter als eine schwache W\u00e4hrung durch Dollarverk\u00e4ufe zu stabilisieren &#8211; die eigene W\u00e4hrung kann man beliebig durch das Anwerfen der Notenpresse im Keller vermehren, nicht aber die W\u00e4hrungen anderer L\u00e4nder).<\/p>\n<p>Mit anderen Worten: Es gibt neuerdings so etwas wie einen globalen Arbeitsmarkt. Jeder konkurriert mit Jedem. Unsere Arbeitnehmer haben daher f\u00fcr&#8217;s erste schlechte Karten. Ihre Einkommen werden sicher weiterhin weniger rasch zunehmen als die Gewinne. Andererseits gibt es durch den Import von Preisstabilit\u00e4t und die niedrige Auslastung der Kapazit\u00e4ten und die hohe Arbeitslosigkeit einen recht gro\u00dfen Spielraum f\u00fcr eine expansivere Wirtschaftspolitik &#8211;  wegen der niedrigen Lohnsteigerungen und Au\u00dfenhandelsinflation (abgesehen von Rohstoffen) ist die Preisstabilit\u00e4t nicht in Gefahr. Amerika hat gezeigt, wie es geht.<\/p>\n<p>Da wir ja mit beiden Augen in die Welt schauen sollten, dem linken wie dem rechten, rate ich dringend dazu, dass alles unternommen wird, dass die Produktivit\u00e4t auch durch strukturelle Ma\u00dfnahmen gesteigert wird, wozu vor allem eine viel gr\u00f6\u00dfere Anstrengung im Bildungssektor, mehr Wettbewerb in Bereichen wie Landwirtschaft, Energie oder Gesundheit sowie eine Umschichtung der Staatsausgaben in Richtung Investitionen geh\u00f6ren. Nur wenn die Produktivit\u00e4t wieder rascher zunimmt, kann man sich international behaupten und gleichzeitig auch die Einkommen der Arbeitnehmer st\u00e4rker steigern. Strukturpolitik hat den Vorteil, dass die Angebotsseite verbessert wird und so nicht zuletzt auch die Inflation besser in Schach gehalten wird. Das wiederum erlaubt es, die Konjunktur und das Wachstum st\u00e4rker zu stimulieren als es ohne eine solche Strukturpolitik ratsam w\u00e4re.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Real, also nach Abzug der Inflationsrate, ist bei den Arbeitnehmern im vergangenen Jahrzehnt nicht viel h\u00e4ngen geblieben. Das war die Hauptursache f\u00fcr die schwache Konsumnachfrage und, da diese zwei Drittel der Gesamtnachfrage ausmacht, f\u00fcr das lahme Wirtschaftswachstum und die hohe Arbeitslosigkeit. 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