{"id":87,"date":"2006-10-24T20:13:28","date_gmt":"2006-10-24T19:13:28","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=87"},"modified":"2006-10-24T20:13:28","modified_gmt":"2006-10-24T19:13:28","slug":"warum-der-staat-schulden-machen-darf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/10\/24\/warum-der-staat-schulden-machen-darf_87","title":{"rendered":"Warum der Staat Schulden machen darf"},"content":{"rendered":"<p>Ich frage mich, wer dem Vorsitzenden der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz die \u00f6konomischen Argumente liefert. <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub61EAD5BEA1EE41CF8EC898B14B05D8D6\/Doc~E2002BA137A7E4D488A013288BFD6AA4E~ATpl~Ecommon~Scontent.html\" target=\"_blank\">In der FAZ.NET wird Christian Wulff folgenderma\u00dfen zitiert<\/a>: &#8222;&#8230; w\u00e4re ich sehr daf\u00fcr, dass wir einen nationalen Entschuldungspakt abschlie\u00dfen, wo sich der Bund und die L\u00e4nder verpflichten, in einem \u00fcberschaubaren Zeitraum auf eine Verschuldung von Null zu kommen und dann zu beginnen, die Schulden abzutragen.&#8220; Vermutlich denkt Herr Wulff, dass es nicht schlecht sein kann, wenn der Staat schuldenfrei ist, zuhause bei sich versucht er das ja auch hinzukriegen. Und die Volksmeinung d\u00fcrfte diese \u00c4u\u00dferung wohl auch widerspiegeln und damit eher Stimmen bringen als kosten. Es ist zum Haareraufen, dass, wenn es um die Schulden des Staats geht, immer wieder zu kurz gesprungen wird.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nPolitiker fast jeglicher Couleur weigern sich, den zentralen Aspekt der Schuldendiskussion zur Kenntnis zu nehmen: Wer investiert, darf sich, ja muss sich verschulden, denn nur so k\u00f6nnen diejenigen, die sparen, auch eine positive Rendite erwirtschaften. Keine Schulden mehr zu haben hei\u00dft, dass es keine M\u00f6glichkeit gibt, Geldersparnisse zu bilden! Das w\u00e4re auch das Ende der Marktwirtschaft. Was gut sein kann f\u00fcr den einzelnen Haushalt oder ein einzelnes Unternehmen, ist oft das Falsche f\u00fcr die \u00f6ffentliche Hand.<\/p>\n<p><strong>Wenn der Staat in H\u00f6he seiner Ausgaben f\u00fcr Sachkapital oder andere Zukunftsaufgaben, Bildung etwa, Schulden macht, verh\u00e4lt er sich nicht anders als der Unternehmenssektor, nur dass seine Ziele gesamtgesellschaftlich und nicht einzelwirtschaftlich sind. <\/strong>Was f\u00fcr beide gleich ist: Die Ausgaben sind heute zu leisten, die Ertr\u00e4ge erstrecken sich dagegen \u00fcber viele Jahre. Im Falle des Staatssektors sind es die erh\u00f6hten Steuereinnahmen, aus denen der Schuldendienst geleistet wird. Da sich die Leistungsf\u00e4higkeit der Wirtschaft durch Infrastrukturausgaben aller Art verbessert, sollte das kein Problem darstellen.<\/p>\n<p>Was vielleicht auch nicht immer klar ist: Weder die Unternehmen als Gruppe noch der Staat, noch im \u00fcbrigen die Haushalte, die Wohneigentum schaffen oder kaufen, zahlen jemals die Schulden zur\u00fcck. Nat\u00fcrlich werden die jeweiligen Kredite bedient, aber gleichzeitig werden st\u00e4ndig neue aufgenommen: f\u00fcr Investitionen in Projekte, die dazu dienen, noch mehr zu produzieren, oder die Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu steigern, oder einfach um noch komfortabler zu wohnen, also besser zu leben.<\/p>\n<p><strong>Wer die Staatsschulden auf Null bringen will, pl\u00e4diert indirekt daf\u00fcr, den Markt f\u00fcr Bundesanleihen und andere staatliche Wertpapiere abzuschaffen.<\/strong> Die Grafik und die Tabelle zeigen die Dynamik des Prozesses. Ausgehend von einer gesch\u00e4tzten Schuldenstandsquote von 65 Prozent f\u00fcr Ende diesen Jahres werden f\u00fcr ein zuk\u00fcnftig j\u00e4hrliches nominales BIP Wachstum von vier Prozent und f\u00fcnf Prozent zwei Szenarien simuliert. Bei einem j\u00e4hrlichen Defizit von drei Prozent w\u00fcrde sich die Schuldenquote bei 75 Prozent bzw. bei 60 Prozent stabilisieren. Aber schon wenn die Defizite auf 1,5% des j\u00e4hrlichen nominalen Bruttoinlandsprodukts beschr\u00e4nkt werden sollten, schrumpft der Markt relativ gesehen sehr rasch. W\u00fcrden die Defizite ab 2007 gar auf Null zur\u00fcckgefahren werden, w\u00fcrde er absolut gesehen auf dem heutigen Niveau stagniert und relativ in die Bedeutungslosigkeit versinken.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/Schuldenquote_Szenarien_r.jpg' alt='Szenarien zur Entwicklung der Schuldenquote' \/><\/p>\n<table border=\"1\" width=\"400\" bordercolor=\"#000000\">\n<tr>\n<td width=\"100%\" colspan=\"4\"><font face=\"Arial\" size=\"2\"><b>Szenarien zur Entwicklung der<br \/>\n            Staatsschulden<\/b><\/font><font face=\"Arial\" size=\"1\"><sup>1)<\/sup><\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\" rowspan=\"2\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\"> nom. BIP,<br \/>\n            j\u00e4hrliche Wachstumsrate<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" rowspan=\"2\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">j\u00e4hrliches Defizit<br \/>\n            in<br \/>\n            % des BIP<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"50%\" colspan=\"2\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">Staatsschulden<br \/>\n            in % des BIP*<\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">nach<br \/>\n            10 Jahren<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">Konvergenzwert<\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\" rowspan=\"3\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">4%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">3%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">68,4%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">75%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">1,5%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">56,0%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">37,5%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">0%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">43,6%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">0%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"100%\" align=\"center\" height=\"10\" colspan=\"4\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font face=\"Arial\" size=\"2\">&nbsp;<\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\" rowspan=\"3\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">5%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">3%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">63,1%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">60%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">1,5%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">51,3%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">30%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">0%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">39,5%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" align=\"center\">\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 0; margin-bottom: 0\"><font size=\"2\" face=\"Arial\">0%<\/font><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"100%\" colspan=\"4\">\n            <font face=\"Arial\" size=\"1\">* Eigene<br \/>\n            Berechnungen<br \/>\n            1) Ausgehend von einer Schuldenstandsquote von 65% in 2006.<\/font>\n          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Vor allem f\u00fcr Versicherungen, Pensionskassen und jeden, der im Alter ein verl\u00e4ssliches Zusatzeinkommen mit festen Zinszahlungen braucht, bedeutet das allm\u00e4hliche Verschwinden des Marktes f\u00fcr Staatsschulden einen gro\u00dfen Verlust. Sie m\u00fcssten auf riskantere inl\u00e4ndische Anlagen oder aufs Ausland und die damit noch zus\u00e4tzlich verbundenen W\u00e4hrungsrisiken ausweichen. 30-j\u00e4hrige Staatsanleihen, vielleicht die besten, weil billigsten und liquidesten Langfristpapiere w\u00fcrden als erste aussterben. So geschehen in den USA als die Regierung Ende der neunziger Jahre auf einmal auf j\u00e4hrliche \u00dcbersch\u00fcsse zusteuerte, mit der Folge, dass es zu einem &#8222;Squeeze&#8220; kam, der die Kurse dieser Anleihen stark in die H\u00f6he trieb und damit die Rendite f\u00fcr die Anleger drastisch sank.<\/p>\n<p>Ein Gesetz, das stets ausgeglichene Haushalte verlangt, engt zudem die Handlungsm\u00f6glichkeiten des Staates in gef\u00e4hrlicher Weise ein. H\u00e4tte die japanische Regierung nicht seit Mitte der neunziger Jahre durch die Hinnahme gewaltiger Defizite daf\u00fcr gesorgt, dass zumindest ein wichtiger makro\u00f6konomischer Akteur seine Nachfrage aufrechterhielt, w\u00e4hrend die anderen durch das Platzen der Blasen am Aktienmarkt und sp\u00e4ter am Immobilienmarkt so geschockt waren, dass sie ein Jahrzehnt lang damit besch\u00e4ftigt waren, ihre Finanzen in Ordnung zu bringen, dann w\u00e4re das Land auch heute noch nicht aus der Deflationsfalle heraus.<\/p>\n<p>Hierzulande ist das Deflationsrisiko nicht besonders hoch, schon weil es keine Blasen gibt, die platzen k\u00f6nnten. Aber stellen wir uns nur einmal vor, der Euro w\u00fcrde auf 1,80 Dollar steigen, weil alle Welt zu der &#8222;Erkenntnis&#8220; kommt, dass einfach zu viele Greenbacks im Umlauf sind und daher nicht so viel wert w\u00e4ren. Das w\u00e4re ein Schock nicht nur f\u00fcr die Exportwirtschaft, sondern auch f\u00fcr alle Bereiche, die im Inland mit Anbietern aus dem Dollarbereich konkurrieren. Das schlie\u00dft China und Indien ein. Wollen wir nicht, dass der Staat dann f\u00fcr eine Weile in die Bresche springt? <strong>Feste Regeln sind oft das Gegenteil von gesundem Menschenverstand und guter Wirtschaftspolitik.<\/strong><\/p>\n<p>Zuletzt noch ein Punkt, der in der Diskussion bisher \u00fcberhaupt keine Rolle spielt, der aber trotzdem f\u00fcr den Wohlstand in Deutschland und im Euroraum von Bedeutung ist: die Rolle des Euro als Reservew\u00e4hrung. Das Sch\u00f6ne am Dollar, der wichtigsten Reservew\u00e4hrung, ist aus amerikanischer Sicht, dass Ausl\u00e4nder bereit sind, immer mehr Schuldverschreibungen der US-Regierung zu erwerben. Da diese darauf nur drei oder vier Prozent bezahlt, das nominale Sozialprodukt aber eher mit sechs oder sieben Prozent w\u00e4chst, ist das ein gutes, wohlstandssteigerndes Gesch\u00e4ft. Es gibt fast noch etwas Tolleres: Die Dollarscheine, die in vielen L\u00e4ndern als Parallelw\u00e4hrung umlaufen, brauchen \u00fcberhaupt nicht verzinst zu werden. Viele von ihnen verschwinden gar v\u00f6llig. Mit anderen Worten, es ist erstrebenswert, den Euro zu einer Reservew\u00e4hrung vom Rang des Dollars zu machen. Dazu braucht es aber einen Geld- und Kapitalmarkt, der sehr liquide ist und auf dem es Anlagem\u00f6glichkeiten gibt, deren Bonit\u00e4t nicht in Frage steht. <strong>Viele ausl\u00e4ndische Notenbanken argumentieren, dass sie mehr in Europa investieren w\u00fcrden, wenn der Markt f\u00fcr Staatspapiere mehr Tiefe h\u00e4tte. Auch von daher kann es nicht in unserem Interesse sein, die Staatsschulden absolut oder relativ gegen Null konvergieren zu lassen.<\/strong><\/p>\n<p>Der Mangel an \u00f6konomischem Verst\u00e4ndnis ist f\u00fcr mich eines der wichtigsten Strukturprobleme \u00fcberhaupt. Wie kann man die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen setzen, wenn man gar nicht wei\u00df, was sie im Einzelfall bewirken, ob sie zum Wachstum beitragen oder nicht. Man sollte allen Ministerpr\u00e4sidenten ein Sabbatjahr am MIT spendieren, unter der Voraussetzung, dass sie alle Pr\u00fcfungen, die zur Absolvierung von Economics 101 verlangt werden, auch ablegen und bestehen. Denn wir wollen von gut ausgebildeten Politikern regiert werden, die zwischen Stammtischthesen und seri\u00f6sen Argumenten unterscheiden k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich frage mich, wer dem Vorsitzenden der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz die \u00f6konomischen Argumente liefert. 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