{"id":871,"date":"2009-06-24T22:34:49","date_gmt":"2009-06-24T20:34:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=871"},"modified":"2009-06-24T22:34:49","modified_gmt":"2009-06-24T20:34:49","slug":"sinn-bleibt-dabei-das-problem-seien-die-lohne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/06\/24\/sinn-bleibt-dabei-das-problem-seien-die-lohne_871","title":{"rendered":"Sinn bleibt dabei &#8211; Das Problem seien die L\u00f6hne"},"content":{"rendered":"<p>Ich finde es ziemlich \u00e4rgerlich, wie Hans-Werner Sinn am Ende einer krausen Analyse, gespickt mit falschen Zahlen und Behauptungen, in einem <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland-fungiert-in-der-krise-als-stossdaempfer-der-welt-400605\/\" target=\"_blank\">Beitrag f\u00fcr die Wirtschaftswoche<\/a> zu dem Schluss kommt, dass wir zwar eine falsche Wirtschaftsstruktur haben, dass die aber auf dem Wege der Besserung sei, vorausgesetzt die Agenda 2010 wird nicht ausgeh\u00f6hlt, zum Beispiel durch die Einf\u00fchrung von Mindestl\u00f6hnen. Deutschland leidet strukturell an einer zu schwachen Inlandsnachfrage: Das kann man so sehen. Daraus ergibt sich aber nicht zwangsl\u00e4ufig Sinns Schlussfolgerung: &#8222;Die Agenda wird helfen, den Binnensektor weiter zu entwickeln und die verzerrten Wirtschaftsstrukturen &#8230; allm\u00e4hlich wieder ins Lot zu bringen.&#8220; Das Grund\u00fcbel sei die nivellierende Lohnpolitik der Vergangenheit, durch die die &#8222;arbeitsintensiven Binnensektoren vernichtet&#8220; worden seien.<!--more--><\/p>\n<p>Nun erleben wir seit 2006 einen kr\u00e4ftigen Anstieg der Besch\u00e4ftigung, der auch damit zu tun haben d\u00fcrfte, dass der Druck auf die Minderqualifizierten, eine Arbeit, irgendeine Arbeit, anzunehmen stark zugenommen hat. Hartz IV trat 2005 in Kraft. Die Anzahl der Erwerbst\u00e4tigen liegt auch nach dem R\u00fcckgang, der im November 2008 begann, noch um 3,4% \u00fcber dem Stand von 2005, obwohl sich das reale Bruttoinlandsprodukt seitdem per Saldo nicht ver\u00e4ndert hat. Deutlich mehr Leute sind also in Arbeit gekommen, aber sie produzieren nicht mehr als damals. Sollen wir uns dar\u00fcber freuen? Freut Sinn sich dar\u00fcber, dass wir die Arbeit besser verteilt haben?<\/p>\n<p>Er beklagt vor allem, dass unsere Wirtschaft zu langsam w\u00e4chst &#8211; nur die Italiener seien in der EU noch lahmer. Und wie kann das ge\u00e4ndert werden? Irgendwie hat er folgendes Modell im Kopf: Das Lohnniveau ist zu hoch und die Lohnspreizung ist zudem zu gering &#8211; die hochqualifizierten Leute verdienen zu wenig im Vergleich zu den gering Qualifizierten. Das treibt die arbeitsintensive Produktion ins billigere Ausland, dort wird kr\u00e4ftig investiert, zulasten von Investitionen im Inland. Deswegen wiederum ist das BIP-Wachstum hierzulande so mickrig. Senkt man die L\u00f6hne und zwingt dar\u00fcber hinaus die niedrig Qualifizierten in schlechtbezahlte Arbeit, wird auch wieder mehr investiert, wodurch sich dann das Wachstum beschleunigt. Ich denke, ich tue Sinn nicht Unrecht mit dieser Kurzfassung seiner Botschaft.<\/p>\n<p>In der Wachstumstheorie gibt es allerdings nichts, was einer solchen Kausalkette auch nur ann\u00e4hernd entspr\u00e4che. Herr Sinn ist mit seiner Sichtweise ziemlich allein auf weiter Flur. Er mag ja recht haben, aber es ist schon verwunderlich, dass weder in den g\u00e4ngigen Lehrb\u00fcchern noch in den f\u00fchrenden wissenschaftlichen Zeitschriften beim Thema Wirtschaftswachstum so argumentiert wird wie er das tut.<\/p>\n<p>Wachstum kann nach allgemeinem Verst\u00e4ndnis dadurch beschleunigt werden, dass sich 1. die Qualifikation der Erwerbst\u00e4tigen verbessert, so dass sie lernen, pro Stunde Arbeit mehr zu produzieren, dass 2. der Konsum zugunsten des Einsatzes von Kapitalg\u00fctern zur\u00fcckgedr\u00e4ngt wird, zumindest wenn Vollbesch\u00e4ftigungen herrscht, und dass es 3. zu Innovationen kommt, dass die Volkswirtschaft also einen gr\u00f6\u00dferen Teil ihrer Ressourcen f\u00fcr Forschung und Entwicklung einsetzt. An diesen Stellschrauben muss gedreht werden, wenn sich beim Wachstum was tun soll. Bei Sinn kommt all das nicht vor. Lohnsenkung und eine ungleichere Einkommensverteilung sind f\u00fcr ihn die Zaubermittel! Hat er schon mal davon geh\u00f6rt, dass L\u00f6hne nicht nur Kosten verursachen, sondern auch unabdingbar sind, wenn man seine Produkte verkaufen will? Wer Wachstum will, will letztlich die Einkommen steigern, denn wie sonst w\u00fcrde es bei den Menschen ankommen?<\/p>\n<p>Wachstum kann auch dadurch zustande kommen, dass die Bev\u00f6lkerung w\u00e4chst und mehr Leute in den Produktionsprozess eingebunden werden &#8211; aber im Grunde kommt es darauf an, dass der Output pro Stunde zunimmt, dass wir uns f\u00fcr unsere Arbeit mehr kaufen k\u00f6nnen an G\u00fctern, Dienstleistungen und Freizeit. Es gibt ja heute vor allem in Europa viele L\u00e4nder, in denen die Bev\u00f6lkerung nicht mehr zunimmt und wo das Angebot an Arbeitskr\u00e4ften demn\u00e4chst abnehmen wird. F\u00fcr Deutschland jedenfalls gibt es nicht die Option, das Arbeitsangebot st\u00e4ndig auszuweiten (zumindest solange es Widerst\u00e4nde gegen eine nennenswerte Zuwanderung gibt) &#8211; der Schl\u00fcssel liegt f\u00fcr uns vielmehr in einer Steigerung der Produktivit\u00e4t.<\/p>\n<p>Sinn pl\u00e4diert einerseits daf\u00fcr, die gering Qualifizierten aus ihren sozialen H\u00e4ngematten zu vertreiben und zum anderen die hoch Qualifizierten relativ besser zu stellen als jetzt, so dass sie im Lande bleiben. Er w\u00fcrde also das Arbeitsangebot erh\u00f6hen, nicht die Produktivit\u00e4t der Arbeit. Das kann, wie wir in den vergangenen Jahren gesehen haben, zu mehr Besch\u00e4ftigung beitragen, f\u00fchrt aber nicht notgedrungen, und jedenfalls nicht sofort, auch zu einem rascheren BIP-Wachstum je Arbeitsstunde. Seit 2005 ist die Produktivit\u00e4t in Wirklichkeit gesunken. Sinn und seine Verb\u00fcndeten, die Arbeitgeberverb\u00e4nde, f\u00fchren leider den falschen Krieg, oder k\u00e4mpfen zumindest an der falschen Front. Die Investitionen m\u00fcssen gef\u00f6rdert werden, ebenso Forschung und Entwicklung sowie das Qualifikationsniveau der Arbeitnehmer und Selbst\u00e4ndigen. Die offensive Strategie besteht darin, die Einkommenschancen in einer hochkompetitiven Welt zu verbessern statt sich dar\u00fcber zu streiten, wer welchen Anteil am einmal gebackenen Kuchen bekommt. Es ist deprimierend, dass in dieser Hinsicht so wenig geschieht und dass den steinzeitlichen Vorschl\u00e4gen eines Herrn Sinn so viel Beachtung geschenkt wird. Wir brauchen in der Politikberatung vorw\u00e4rtsgerichtete Strategien statt wehleidige Klagen \u00fcber \u00fcberbezahlte Nichtstuer. Sinn ist ein deutsches Strukturproblem.<\/p>\n<p>Einige andere Anmerkungen zu Sinns Artikel in der Wirtschaftswoche:<\/p>\n<p>1. Deutschland sei durch seine &#8222;Exportlastigkeit &#8230; unfreiwillig in die Rolle des Sto\u00dfd\u00e4mpfers der Welt geraten&#8220;. Der \u00dcberschuss in der Leistungsbilanz geht zur\u00fcck und im selben Ma\u00dfe vermindert sich das Defizit im Rest der Welt. F\u00fcr Sinn ist das nicht sch\u00f6n f\u00fcr uns. Wer aber Interesse daran hat, dass die Ungleichgewichte im Welthandel, die einer der Ausl\u00f6ser der Krise waren, abgebaut werden, sollte eigentlich gl\u00fccklich dar\u00fcber sein &#8211; die Weltwirtschaft wird stabiler, und wir wiederum m\u00fcssen etwas tun, damit das Wachstum der Inlandsnachfrage wieder in Schwung kommt, was sowohl uns als auch den anderen hilft.<\/p>\n<p>2. Unsere Exportlastigkeit sei ein Problem. Finde ich nicht. In einem alternden Land gibt es immer Ersparnis\u00fcbersch\u00fcsse, die im Ausland angelegt werden m\u00fcssen. Das Land als Ganzes erwirbt damit Anspr\u00fcche auf k\u00fcnftige Einkommen, die von Ausl\u00e4ndern (jungen L\u00e4ndern) erarbeitet werden. Wir sollten allerdings die Qualifikation unserer Portfolio Manager verbessern, damit sie sich nicht immer nur den schlimmsten Schrott aufschw\u00e4tzen lassen (den sie dann an die &#8222;Doofen und Alten&#8220;, wie es k\u00fcrzlich in einem Fernsehbericht hie\u00df, weiterverscherbeln). Warum k\u00f6nnen es die Schweizer, Schweden und Luxemburger so viel besser als unsere Leute?<\/p>\n<p>Wer sich auf den Weltm\u00e4rkten bewegt, lernt sehr schnell, woher der Wind weht und welche Produkte sich absetzen lassen. Au\u00dferdem w\u00e4chst der Welthandel im Trend fast doppelt so rasch wie das globale BIP. Ein Land, das in die internationale Arbeitsteilung eingebunden ist, wird in der Regel schneller reich als eines, das sich abschottet. Exportlastigkeit und dynamischeres Wachstum im Inneren schlie\u00dfen sich nicht aus.<\/p>\n<p>3. &#8222;Kein gro\u00dfes Land wird derzeit von au\u00dfen so stark gebeutelt wie Deutschland.&#8220; Stimmt nicht &#8211; Japan geht es noch viel schlechter. Und in den USA ist der Konjunktureinbruch wegen der g\u00fcnstigen Entwicklung im Au\u00dfenhandel nicht so stark wie hier, aber daf\u00fcr n\u00e4hert sich die Arbeitslosenquote mit Riesenschritten der 10%-Marke. Vor nicht allzu langer Zeit betrug sie noch 4 1\/2%.<\/p>\n<p>4. Deutschland sei durch seine &#8222;nivellierende Lohnpolitik &#8230;.zum Weltmeister bei der Arbeitslosenquote bei den gering Qualifizierten&#8220; geworden. Stimmt nicht, im internationalen Vergleich nimmt Deutschland hier keineswegs eine herausragende Stellung ein, wie eine Untersuchung der Bundesbank zeigt. Im ihrem <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/volkswirtschaft\/mba\/2007\/200701mba_arbeitsmarkt.pdf\" target=\"_blank\">Monatsbericht vom Januar 2007<\/a> gibt es auf Seite 44 ein Schaubild, aus dem hervorgeht, dass von den 14 untersuchten L\u00e4ndern Deutschland den drittniedrigsten Anteil gering Qualifizierter an der Gesamtzahl der Arbeitslosen hat. &#8222;Zusammenfassend kann man festhalten, dass die Behauptung, in Deutschland sei die Arbeitsmarktlage der h\u00e4ufig als &#8218;gering qualifiziert&#8216; eingestuften Personen au\u00dfergew\u00f6hnlich schlecht, empirisch nicht klar belegbar ist,&#8220; hei\u00dft es dort. (S. 45)<\/p>\n<p>5. Zum Thema &#8222;Vernichtung der arbeitsintensiven Binnensektoren&#8220; und Sinns Behauptung, dass &#8222;das Dienstleistungsgewerbe dezimiert [wurde]&#8220;: Die folgende Graphik zeigt, dass ganz im Gegenteil die Besch\u00e4ftigung in diesem Bereich in all den Jahren nivellierender Lohnpolitik absolut und relativ stark zugenommen hat. Sie h\u00e4tte nat\u00fcrlich noch st\u00e4rker zunehmen k\u00f6nnen, aber wer wird sich angesichts dieser Zahlen wirklich beschweren k\u00f6nnen?<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/06\/erwerbstatige_dienstleistungssektor_de_1970-2008.gif\" alt=\"Erwerbst\u00e4tige im Dienstleistungssektor - Deutschland\" title=\"Erwerbst\u00e4tige im Dienstleistungssektor - Deutschland\" \/><\/p>\n<p>6. Die gesamtwirtschaftliche Sparquote sei 13,1%. Das ist viel zu niedrig. In Wirklichkeit betrug die Quote 25,5%, wenn man so rechnet, wie das \u00fcblich ist, n\u00e4mlich bezogen auf das BIP (und nicht wie Sinn auf das Nationaleinkommen): Im Jahr 2008 machten die Ausgaben f\u00fcr Ausr\u00fcstungen, Bauten und sonstige Anlagen 19,2% des nominalen BIP aus (das ist die Investitionsquote) &#8211; hinzugerechnet werden muss der positive Au\u00dfenbeitrag (Nettokapitalexport) von 6,3% des BIP. Die Ersparnis ist definitionsgem\u00e4\u00df immer gleich den Investitionen plus\/minus dem Au\u00dfenbeitrag. Sinn meint zudem, dass die Investitionsquote 2008 nur bei 5,4% lag &#8211; es handelt sich hier in Wirklichkeit um die Nettoanlageinvestitionen in Prozent des Nettonationaleinkommens &#8211; sie ist in der Tat, wenn auch vorwiegend aus zyklischen Gr\u00fcnden, sehr niedrig.<\/p>\n<p>Insgesamt war es um die deutschen Investitionen in den vergangenen Jahren ganz gut bestellt: Die realen Ausr\u00fcstungen sind in der Aufschwungphase vom zweiten Quartal 2003 bis zum ersten Quartal 2008 um nicht weniger als 40,0% gestiegen; nur bei den Bauten sah es nicht so gut aus. Tendenziell scheint die Produktion immer weniger raum- und fl\u00e4chenintensiv zu sein, zum anderen d\u00fcrften wir bei den Wohnimmobilien nahe der S\u00e4ttigungsgrenze zu sein, so dass man sich \u00fcber die Schw\u00e4che im Bau nicht sorgen muss.<\/p>\n<p>Wenn die Konjunktur gut l\u00e4uft, laufen auch die Investitionen. Von Kapitalflucht, wie sie Sinn wegen der \u00fcberbezahlten gering Qualifizierten auszumachen glaubt, gibt es jedenfalls keine Spur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich finde es ziemlich \u00e4rgerlich, wie Hans-Werner Sinn am Ende einer krausen Analyse, gespickt mit falschen Zahlen und Behauptungen, in einem Beitrag f\u00fcr die Wirtschaftswoche zu dem Schluss kommt, dass wir zwar eine falsche Wirtschaftsstruktur haben, dass die aber auf dem Wege der Besserung sei, vorausgesetzt die Agenda 2010 wird nicht ausgeh\u00f6hlt, zum Beispiel durch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":61,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-871","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-konjunktur-und-wirtschaftspolitik"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Sinn bleibt dabei - Das Problem seien die L\u00f6hne - Herdentrieb<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/06\/24\/sinn-bleibt-dabei-das-problem-seien-die-lohne_871\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Sinn bleibt dabei - Das Problem seien die L\u00f6hne - Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ich finde es ziemlich \u00e4rgerlich, wie Hans-Werner Sinn am Ende einer krausen Analyse, gespickt mit falschen Zahlen und Behauptungen, in einem Beitrag f\u00fcr die Wirtschaftswoche zu dem Schluss kommt, dass wir zwar eine falsche Wirtschaftsstruktur haben, dass die aber auf dem Wege der Besserung sei, vorausgesetzt die Agenda 2010 wird nicht ausgeh\u00f6hlt, zum Beispiel durch [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/06\/24\/sinn-bleibt-dabei-das-problem-seien-die-lohne_871\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2009-06-24T20:34:49+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/06\/erwerbstatige_dienstleistungssektor_de_1970-2008.gif\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Dieter Wermuth\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Dieter Wermuth\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/06\/24\/sinn-bleibt-dabei-das-problem-seien-die-lohne_871\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/06\/24\/sinn-bleibt-dabei-das-problem-seien-die-lohne_871\",\"name\":\"Sinn bleibt dabei - Das Problem seien die L\u00f6hne - Herdentrieb\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\"},\"datePublished\":\"2009-06-24T20:34:49+00:00\",\"dateModified\":\"2009-06-24T20:34:49+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/06\/24\/sinn-bleibt-dabei-das-problem-seien-die-lohne_871#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/06\/24\/sinn-bleibt-dabei-das-problem-seien-die-lohne_871\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/06\/24\/sinn-bleibt-dabei-das-problem-seien-die-lohne_871#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Sinn bleibt dabei &#8211; Das Problem seien die L\u00f6hne\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/\",\"name\":\"Herdentrieb\",\"description\":\"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891\",\"name\":\"Dieter Wermuth\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/17b936dcdfff00d08ede21a6c8044f16e55bc8832ed4a15d30fdb3dcfd0adec3?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/17b936dcdfff00d08ede21a6c8044f16e55bc8832ed4a15d30fdb3dcfd0adec3?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Dieter Wermuth\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/dieter-wermuth\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Sinn bleibt dabei - Das Problem seien die L\u00f6hne - Herdentrieb","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/06\/24\/sinn-bleibt-dabei-das-problem-seien-die-lohne_871","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Sinn bleibt dabei - Das Problem seien die L\u00f6hne - Herdentrieb","og_description":"Ich finde es ziemlich \u00e4rgerlich, wie Hans-Werner Sinn am Ende einer krausen Analyse, gespickt mit falschen Zahlen und Behauptungen, in einem Beitrag f\u00fcr die Wirtschaftswoche zu dem Schluss kommt, dass wir zwar eine falsche Wirtschaftsstruktur haben, dass die aber auf dem Wege der Besserung sei, vorausgesetzt die Agenda 2010 wird nicht ausgeh\u00f6hlt, zum Beispiel durch [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/06\/24\/sinn-bleibt-dabei-das-problem-seien-die-lohne_871","og_site_name":"Herdentrieb","article_published_time":"2009-06-24T20:34:49+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/06\/erwerbstatige_dienstleistungssektor_de_1970-2008.gif"}],"author":"Dieter Wermuth","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@zeitonline","twitter_site":"@zeitonline","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Dieter Wermuth","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/06\/24\/sinn-bleibt-dabei-das-problem-seien-die-lohne_871","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/06\/24\/sinn-bleibt-dabei-das-problem-seien-die-lohne_871","name":"Sinn bleibt dabei - Das Problem seien die L\u00f6hne - Herdentrieb","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website"},"datePublished":"2009-06-24T20:34:49+00:00","dateModified":"2009-06-24T20:34:49+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/06\/24\/sinn-bleibt-dabei-das-problem-seien-die-lohne_871#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/06\/24\/sinn-bleibt-dabei-das-problem-seien-die-lohne_871"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/06\/24\/sinn-bleibt-dabei-das-problem-seien-die-lohne_871#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Sinn bleibt dabei &#8211; Das Problem seien die L\u00f6hne"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/","name":"Herdentrieb","description":"So funktioniert Kapitalismus. Ein Blog","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891","name":"Dieter Wermuth","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/17b936dcdfff00d08ede21a6c8044f16e55bc8832ed4a15d30fdb3dcfd0adec3?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/17b936dcdfff00d08ede21a6c8044f16e55bc8832ed4a15d30fdb3dcfd0adec3?s=96&d=mm&r=g","caption":"Dieter Wermuth"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/author\/dieter-wermuth"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/871","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/61"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=871"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/871\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=871"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=871"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=871"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}