{"id":8777,"date":"2015-08-13T13:32:57","date_gmt":"2015-08-13T11:32:57","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=8777"},"modified":"2015-08-13T13:43:32","modified_gmt":"2015-08-13T11:43:32","slug":"alternativen-zu-einem-europaeischen-finanzminister","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2015\/08\/13\/alternativen-zu-einem-europaeischen-finanzminister_8777","title":{"rendered":"Alternativen zu einem europ\u00e4ischen Finanzminister"},"content":{"rendered":"<p>Eins hat uns die griechische Krise gelehrt: So wie der Euro konstruiert ist, wird er nicht \u00fcberleben. Schon das kleine Griechenland hatte eine Existenzkrise ausgel\u00f6st. Was passiert erst, wenn eines Tages wirtschaftliche Schwergewichte wie Italien oder Frankreich nicht mehr in der Lage sein sollten, ihre Schulden zu bedienen? Schon in der j\u00fcngsten Krise war es zeitweise vorstellbar, dass ein Mitgliedsland die W\u00e4hrungsunion verlassen k\u00f6nnte, obwohl die Kosten des Rettungspakets relativ gering waren im Vergleich zu dem, was aufzubringen w\u00e4re, wenn die Schulden eines gro\u00dfen Landes restrukturiert werden m\u00fcssten. Sobald die Spekulanten erkennen, dass sich das nicht stemmen l\u00e4sst und mit einer realistischen Aussicht auf Erfolg beginnen, die einzelnen nationalen M\u00e4rkte gegeneinander auszuspielen, w\u00e4re der Euro am Ende \u2013 und damit, wie die Kanzlerin zurecht meint, f\u00fcr eine lange Zeit auch das europ\u00e4ische Einigungsprojekt.<\/p>\n<p>Griechenland \u00fcber Wasser und damit in der W\u00e4hrungsunion zu halten, war daher die richtige Strategie, zumal die geforderten Strukturreformen und das gro\u00dfe Investitionsprogramm seine Wirtschaft nachhaltig stabilisieren d\u00fcrften. Es war eindrucksvoll, was die Griechen an Auflagen seitens der Gl\u00e4ubiger zu akzeptieren bereit waren \u2013 nur um den Euro behalten zu d\u00fcrfen. Die gemeinsame W\u00e4hrung ist offenbar auch f\u00fcr die \u00e4rmsten Mitglieder ein hohes Gut und daher widerstandsf\u00e4higer als es kleinm\u00fctige Skeptiker hierzulande oder angels\u00e4chsische \u00d6konomen wahrhaben wollen (dazu <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/why-greece-accepted-more-austerity-by-daniel-gros-2015-08\/german\" target=\"_blank\">Daniel Gros: &#8222;Warum Griechenland keine Euro-Auszeit nahm&#8220;<\/a>). Aber Griechenland war vermutlich nur ein Probelauf \u2013 beim n\u00e4chsten Mal wird es mit dem Stopfen von L\u00f6chern nicht getan sein. <!--more--><\/p>\n<p>Am besten w\u00e4re nat\u00fcrlich im Hinblick auf die \u00dcberlebenschancen des Euro eine echte Fiskalunion, mit einem Finanzministerium an der Spitze, als echtem <em>lender of last resort<\/em> und Pendant zur gemeinsamen Geldpolitik der EZB. In der Pr\u00e4ambel des EU-Vertrags hei\u00dft es bekanntlich, dass sich die Mitgliedsstaaten entschlossen h\u00e4tten, &#8222;den mit der Gr\u00fcndung der Europ\u00e4ischen Gemeinschaften eingeleiteten Prozess der europ\u00e4ischen Integration auf eine neue Stufe zu heben&#8220; und &#8222;den Prozess der Schaffung einer immer engeren Union der V\u00f6lker (&#8230;) weiterzuf\u00fchren&#8220;. Eine Fiskalunion und damit eine politische Union sind seit dem Inkrafttreten der r\u00f6mischen Vertr\u00e4ge im Jahr 1958 das Ziel, das sich die Europ\u00e4er gesetzt haben. Wer das nicht will, sollte aus der EU austreten und gar nicht erst der W\u00e4hrungsunion beitreten.<\/p>\n<p>Da die Zeit f\u00fcr eine gemeinsame europ\u00e4ische Finanzpolitik noch nicht gekommen ist und sich kein Politiker an dieses Thema wagt, kann es um nicht mehr als um eine Politik der kleinen Schritte gehen. Das ist aber in der EU immer so gewesen. Die n\u00e4chste Aktion, die nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig kontrovers sein d\u00fcrfte, ist der Einstieg in die gemeinsame Einlagensicherung. Bisher hat man sich auf eine Obergrenze von 100.000 Euro je Bankkonto und auf die Art der Bankenumlage geeinigt. Das w\u00e4re die dritte S\u00e4ule des Projekts &#8222;Bankenunion&#8220;, nachdem es nun seit vergangenem November bei der EZB bereits eine <a href=\"https:\/\/www.bankingsupervision.europa.eu\/about\/thessm\/html\/index.de.html\" target=\"_blank\">zentrale Aufsicht \u00fcber die Banken Eurolands<\/a> \u2013 die S\u00e4ule Nummer 1 &#8211; und erste <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/finance\/general-policy\/banking-union\/single-resolution-mechanism\/index_de.htm\" target=\"_blank\">Vereinbarungen \u00fcber die Abwicklung insolventer Institute<\/a> gibt \u2013 die S\u00e4ule Nummer 2. Letztere muss unbedingt gest\u00e4rkt werden, vor allem was das Volumen des <em>Single Resolution Fund<\/em> angeht; es ist viel zu gering. Nach dem jetzigen Konzept bleiben trotz einer Haftungskaskade, also dem <em>Bail-in<\/em> von Eigent\u00fcmern und Gl\u00e4ubigern der Banken, vor allem die nationalen Regierungen f\u00fcr die L\u00f6sung und die Kosten der Probleme zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Es ist noch ein langer und kontroverser Weg bis zu einem schlagkr\u00e4ftigen gemeinsamen Abwicklungsfonds und damit zu einer Bankenunion, die diesen Namen verdient. Noch ist nicht sichergestellt, dass der verh\u00e4ngnisvolle Nexus zwischen dem Schicksal von Banken und nationalen Regierungen gekappt ist. Noch ist vorstellbar, dass sich Mitgliedsstaaten zur Rettung ihrer Finanzsektoren so verschulden m\u00fcssen, dass sie selbst ins Schleudern geraten.<\/p>\n<p>Eine Vorstufe zu einem gemeinsamen Finanzministerium k\u00f6nnte ein Euro-Schatzamt sein, so wie es der \u00d6konom J\u00f6rg Bibow k\u00fcrzlich vorgeschlagen hat (&#8222;<a href=\"http:\/\/www.levyinstitute.org\/pubs\/wp_842.pdf\" target=\"_blank\"><em>Making the Euro Viable: The Euro Treasury Plan<\/em><\/a>&#8222;, Juli 2015). Er geht von der Beobachtung aus, dass die W\u00e4hrungsunion aus selbstverschuldeten Gr\u00fcnden in einer Wachstumskrise steckt \u2013 sprich: wegen des Stabilit\u00e4ts- und Wachstumspakts \u2013, aus der sie nicht herausfinden wird, wenn ihre Konstruktionsfehler nicht behoben werden. Vor allem die Investitionsausgaben, private wie \u00f6ffentliche, sind katastrophal niedrig, was aus konjunkturellen Gr\u00fcnden kontraproduktiv und aus sozialen Gr\u00fcnden geradezu verheerend ist. Dar\u00fcber hinaus werden dadurch die langfristigen Wachstumsaussichten und der Wohlstand k\u00fcnftiger Generationen besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Bibow m\u00f6chte in s\u00e4mtlichen L\u00e4ndern der W\u00e4hrungsunion die staatlichen Investitionen \u2013 und mit ihnen das Wachstum \u2013 ankurbeln, indem das neue Schatzamt am Kapitalmarkt j\u00e4hrlich Schulden in H\u00f6he von drei Prozent des gemeinsamen BIP (von rund 10,4 Billionen Euro) aufnimmt. Zurzeit machen die \u00f6ffentlichen Investitionen nur zwei Prozent des BIP aus. Diese Mittel w\u00fcrde er proportional zur der H\u00f6he des nationalen Sozialprodukts oder des Anteils am Kapital der EZB an die einzelnen L\u00e4nder f\u00fcr Investitionszwecke aussch\u00fctten. Nach diesen Anteilen bemessen sich auch die Zahlungen, die an das zentrale Schatzamt f\u00fcr den Schuldendienst zu leisten sind. Ich vermute, dass die durchschnittliche Zinsbelastung in einem solchen Modell kaum h\u00f6her sein wird als die von Deutschland heute, es im Durchschnitt also zu einer dramatisch niedrigeren Zinsbelastung als heute kommen w\u00fcrde. Ein Beleg: der Zins, den der EFSF zur Zeit auf seine langfristigen Bonds zu zahlen hat, betr\u00e4gt 0,57 Prozent, w\u00e4hrend der Bund 0,62 Prozent zu zahlen hat \u2013 die Anleger geben sich wegen der besseren Risikostreuung mit einer niedrigen Rendite zufrieden.<\/p>\n<p>F\u00fcr Bibow sollte das Schatzamt zudem berechtigt sein, f\u00fcr den Zinsendienst direkt eine eigene Steuer zu erheben, ohne dass dadurch aber ein Finanztransfer von den reichen an die armen L\u00e4nder ausgel\u00f6st wird. Eine europ\u00e4ische Transferunion, die in Deutschland auf so gro\u00dfen Widerstand st\u00f6\u00dft, sollte wie bisher \u00fcber das EU-Budget organisiert werden.<\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre w\u00fcrde ein gewaltiger liquider Markt f\u00fcr Anleihen des Euro-Schatzamtes entstehen. Sie w\u00e4ren die neuen Referenzanleihen Europas, aus denen sich die Zinskurve f\u00fcr risikolose Papiere ableiten l\u00e4sst, die f\u00fcr viele Finanztransaktionen wichtig ist. Und die EZB w\u00fcrde sich nicht mehr dem Vorwurf aussetzen, dass sie selektiv Staatsfinanzierung betreibe \u2013 auf ihrer Bilanz h\u00e4tte sie am Ende nur noch die neuen &#8222;Euro-Treasuries&#8220; (neben Forderungen gegen\u00fcber Banken sowie W\u00e4hrungsreserven). Nationale Anleihen bes\u00e4\u00dfe sie nicht mehr.<\/p>\n<p>Da die europ\u00e4ische Wirtschaft so weit unter ihrem Potenzial operiert, empfiehlt Bibow, in den ersten Jahren nicht nur drei Prozent des BIP, sondern f\u00fcnf Prozent oder mehr \u00fcber das neue Schatzamt zu finanzieren. Das halte ich f\u00fcr sinnvoll. Warum sollten die rekordniedrigen Zinsen am Kapitalmarkt nicht f\u00fcr eine Investitionsoffensive genutzt werden, die die Wirtschaft Eurolands endlich wieder auf einen steileren Wachstumspfad hebt?<\/p>\n<p>Nicht zuletzt entst\u00fcnde ein neues supranationales Machtzentrum, das in Krisenzeiten in Kooperation mit der EZB praktisch unbegrenzt Mittel mobilisieren kann, nach amerikanischem, britischem oder Schweizer Muster. Wenn Griechenland das n\u00e4chste Mal vor der Pleite steht, wird sein Ministerpr\u00e4sident nicht mehr mit Frau Merkel und Monsieur Hollande verhandeln m\u00fcssen, sondern mit dem Chef des europ\u00e4ischen Schatzamtes. Es w\u00e4re n\u00fctzlich, wenn Bibow sein Konzept demn\u00e4chst einmal in Berlin, Frankfurt, Paris und Br\u00fcssel vorstellen k\u00f6nnte. Meine Unterst\u00fctzung hat er.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eins hat uns die griechische Krise gelehrt: So wie der Euro konstruiert ist, wird er nicht \u00fcberleben. Schon das kleine Griechenland hatte eine Existenzkrise ausgel\u00f6st. Was passiert erst, wenn eines Tages wirtschaftliche Schwergewichte wie Italien oder Frankreich nicht mehr in der Lage sein sollten, ihre Schulden zu bedienen? 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