{"id":8934,"date":"2015-10-13T18:47:25","date_gmt":"2015-10-13T16:47:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=8934"},"modified":"2015-12-10T15:51:27","modified_gmt":"2015-12-10T14:51:27","slug":"zinsen-werden-lange-niedrig-bleiben-schuldenuberhang-verhindert-anstieg-der-inflation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2015\/10\/13\/zinsen-werden-lange-niedrig-bleiben-schuldenuberhang-verhindert-anstieg-der-inflation_8934","title":{"rendered":"Zinsen werden lange niedrig bleiben \u2013 Schulden\u00fcberhang verhindert Anstieg der Inflation"},"content":{"rendered":"<p>Immer mehr sieht es danach aus, als ob die europ\u00e4ischen Zinsen f\u00fcr viele Jahre auf ihrem jetzigen niedrigen Niveau bleiben oder sogar noch weiter fallen werden. Der wichtigste Grund: Der Schulden\u00fcberhang, der im Verlauf der Finanzkrise entstanden ist, konnte bisher kaum abgebaut werden, sodass die Nachfrage nach Krediten nicht in die G\u00e4nge kommt \u2013 f\u00fcr Haushalte, Unternehmen und den Staat hat die Sanierung der Bilanzen Vorrang. Billiges Geld wird angeboten wie sauer Bier, aber niemand will es. Und es sieht nicht danach aus, dass sich daran demn\u00e4chst etwas \u00e4ndern wird. In einem solchen Umfeld ist nur schwer vorstellbar, dass die Zinsen wieder steigen werden.<!--more--><\/p>\n<p>In diesem Jahr wird das reale Bruttosozialprodukt sowohl in Deutschland als auch in der W\u00e4hrungsunion mit einer Rate von etwa 1,5 Prozent expandieren und damit so rasch, oder so langsam, wie 2014. Nach der Minirezession der Jahre 2012 und 2013 w\u00e4ren deutlich h\u00f6here Zuwachsraten normal gewesen. Trotz ultra-lockerer Geldpolitik, schwachem Euro und einer bislang robusten Weltwirtschaft will es einfach nicht laufen. Warum? Wenn ich mir ansehe, wie sich die Schulden seit 2008 entwickelt haben, komme ich zu dem Schluss, dass wir es zwar nicht mehr mit einer sogenannten Bilanzrezession zu tun haben \u2013 das Sozialprodukt nimmt ja zu \u2013, aber immer noch mit einer Situation, in der das Niveau der Schulden als zu hoch empfunden wird. Es wird daher zu viel gespart.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8937\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/10\/Private_Verschuldung_Euroraum.gif\" alt=\"Grafik: Private_Verschuldung_Euroraum\" width=\"561\" height=\"415\" \/><\/p>\n<p>Das gilt nicht f\u00fcr Deutschland, was erkl\u00e4ren w\u00fcrde, warum das Thema Schulden\u00fcberhang hierzulande kein Thema ist und warum unsere Wirtschaft vergleichsweise widerstandsf\u00e4hig ist. Es ist offenbar auch immer weniger ein Thema <a title=\"dazu auch die Bundesbank in ihrem Monatsbericht September 2015\" href=\"https:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/Veroeffentlichungen\/Monatsberichtsaufsaetze\/2015\/2015_09_entwicklung_buchkredite.pdf?__blob=publicationFile\" target=\"_blank\">in Spanien, wo die Schulden zumindest im privaten Sektor absolut und relativ zum nominalen Sozialprodukt seit fast f\u00fcnf Jahren z\u00fcgig vermindert werden<\/a>. Da der Schuldenstand im Euroland insgesamt aber unver\u00e4ndert hoch ist, muss es in den \u00fcbrigen L\u00e4ndern in dieser Hinsicht entsprechend schlecht aussehen.<\/p>\n<p>Im Verlauf der ersten Dekade des neuen Jahrhunderts waren die Schulden geradezu explodiert, vor allem als Folge sinkender Realzinsen nach der Einf\u00fchrung des Euro. In Spanien kam es zu einem gewaltigen kreditfinanzierten Immobilienboom, ebenso wie in Italien, Frankreich, den Niederlanden und einigen kleineren L\u00e4ndern. Nach dem R\u00fcckgang der Immobilienpreise, der zumeist bereits 2007 begann, gerieten weite Teile der Bev\u00f6lkerung und des Unternehmenssektors Eurolands finanziell unter Wasser \u2013 ihre Schulden waren h\u00f6her als der gesunkene Marktwert ihrer H\u00e4user und Wohnungen. Sparsamkeit war daher f\u00fcr sie das Gebot der Stunde. Das war gesamtwirtschaftlich gesehen kontraproduktiv, weil dadurch die Nachfrage nach G\u00fctern und Dienstleistungen deutlich geschw\u00e4cht wurde. Das wiederum f\u00fchrte zu einem steilen Anstieg der Arbeitslosigkeit und zu r\u00fcckl\u00e4ufigen Inflationsraten und war damit genau das Gegenteil dessen, was Schuldner gebrauchen konnten. Bekanntlich lassen sich Schulden per saldo nicht beseitigen, wenn alle Welt nur sparen will.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8948\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/10\/Oeffentl_Verschuldung_im_Euroraum.gif\" alt=\"Grafik: \u00d6ffentliche Verschuldung im Euroraum\" width=\"566\" height=\"415\" \/><\/p>\n<p>Hinzu kamen die Probleme beim Staat. Durch die diversen Rettungsaktionen f\u00fcr Banken und systemisch wichtige andere Unternehmen erh\u00f6hten sich die Schulden der \u00f6ffentlichen Hand weit \u00fcber das hinaus, was bei der Gr\u00fcndung der W\u00e4hrungsunion vereinbart worden war. Bis zuletzt sind die aggregierten staatlichen Schulden Eurolands angestiegen und haben inzwischen 93 Prozent des BIP erreicht \u2013 60 Prozent sollen es h\u00f6chstens sein. Auch hier ist daher, vertragsbedingt, sparsames Wirtschaften angesagt. Wenn es nicht zu einem Sinneswandel kommt, werden vom Staat auf Jahre hinaus kr\u00e4ftige rezessive Impulse auf die Wirtschaft ausgehen. Wir haben es hier nicht mit einem Problem zu tun, das sich innerhalb weniger Jahre in den Griff bekommen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Euroland geht den Weg Japans, wo das Trendwachstum des realen BIP von rund vier Prozent vor der Finanzkrise von 1990 infolge der massiven Bilanzrezession und der andauernden Versuche von Haushalten und Unternehmen, ihre Bilanzen zu sanieren, auf etwa ein Prozent eingebrochen ist. Angesichts des hohen Schuldenniveaus wird die japanische Wirtschaft vermutlich noch jahrelang mit sehr niedrigen Wachstumsraten dahind\u00fcmpeln und immer wieder in die Deflation rutschen. Keine guten Aussichten f\u00fcr uns!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8939\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/10\/Private_Verschuldung_US_UK_JP_CH.gif\" alt=\"Grafik: Private Verschuldung in den USA, UK, Japan und China\" width=\"562\" height=\"418\" \/><\/p>\n<p>In den gro\u00dfen L\u00e4ndern au\u00dferhalb Eurolands wurde der starke Anstieg der staatlichen Verschuldung seit dem Jahr 2008 bisher nicht sonderlich ernst genommen. Es gab ja auch keine negativen Effekte auf die langfristigen Realzinsen oder den realen Wechselkurs, die ein Gegensteuern erfordert h\u00e4tten. Ganz im Gegenteil, die Finanzierung der Budgetdefizite fiel sehr leicht \u2013 sie ging im Fall der USA und Gro\u00dfbritanniens jeweils sogar mit einem festen Wechselkurs und einem festen Bondmarkt einher.<\/p>\n<p>Was den privaten Sektor in den USA, Japan und Gro\u00dfbritannien angeht, ist das Schuldenniveau gemessen am nominalen Sozialprodukt im historischen Vergleich immer noch sehr hoch, wenn auch niedriger als vor f\u00fcnf oder sechs Jahren. Tendenziell wirkt das wie eine Ausgabenbremse. Jedenfalls d\u00e4mpfen die hohen Schulden die Risikofreude potenzieller Schuldner in diesen L\u00e4ndern, sodass die expansive Geldpolitik nicht richtig greift, jedenfalls hinsichtlich der Kreditvergabe und der Ausgabeneigung des privaten Sektors. Auch sie flirten zurzeit mit einem sinkenden Preisniveau, also mit Deflation.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8940\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/10\/Oeffentl_Verschuldung_US_UK_JP_CH.gif\" alt=\"Grafik: \u00d6ffentliche Verschuldung in den USA, UK, Japan und China\" width=\"562\" height=\"418\" \/><\/p>\n<p>Eine signifikante Ausnahme ist China. Dort nahmen die privaten Schulden bis zuletzt enorm zu und haben relativ zum Sozialprodukt fast dasselbe omin\u00f6se Niveau erreicht wie in Japan vor der wirtschaftlichen Zeitenwende im Jahr 1990. Das Tempo des Anstiegs ist sogar h\u00f6her als damals in Japan. Ich halte diese Schuldenexplosion f\u00fcr das gr\u00f6\u00dfte Risiko, dem die Weltwirtschaft im Augenblick ausgesetzt ist. Die Korrektur der \u00fcberhitzten M\u00e4rkte f\u00fcr Aktien, Rohstoffe und Immobilien ist inzwischen in Gang gekommen. Da sie bisher verglichen zu Japan in den fr\u00fchen neunziger Jahren moderat ausgefallen ist, d\u00fcrfte sie sich noch zwei oder drei Jahre lang fortsetzen. China exportiert so viel Deflation wie kein anderes Land.<\/p>\n<p>Global gesehen bedeuten die anhaltenden Versuche von Haushalten, Unternehmen, Staaten und Banken \u2013 auf die ich hier nicht eingegangen bin \u2013, ihre Bilanzen zu sanieren, also ihre Schuldenquoten zu vermindern und ihre Kreditw\u00fcrdigkeit zu verbessern, dass die Kapazit\u00e4tsauslastung niedrig bleiben wird. Das hei\u00dft nichts anderes, als dass es nicht leicht f\u00e4llt, Preise und L\u00f6hne auf die gewohnte Weise zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Fragt sich, wie sich der gordische Knoten aufl\u00f6sen l\u00e4sst. Wie kommt die Welt aus ihrer Schuldenfalle, wenn Schuldenabbau \u00fcberall, oder fast \u00fcberall, Priorit\u00e4t hat? Die expansive Geldpolitik ist vermutlich ohne Alternative, einschlie\u00dflich negativer Einlagenzinsen und massiver Expansion der Notenbankbilanzen. Wenn nichts davon anschl\u00e4gt und sich die deflation\u00e4ren Tendenzen nicht ausrotten lassen, werden die Geldpolitiker wohl doch zu <a title=\"Herdentrieb - Mehr Geld drucken!\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2014\/08\/21\/mehr-geld-drucken_7666\" target=\"_blank\"><em>Helicopter Money<\/em><\/a> greifen m\u00fcssen, dem Verschenken von Geld an die B\u00fcrger, und zwar so lange bis eine allgemeine Inflationsrate von zwei Prozent wieder als normal empfunden wird. Lassen wir uns \u00fcberraschen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr sieht es danach aus, als ob die europ\u00e4ischen Zinsen f\u00fcr viele Jahre auf ihrem jetzigen niedrigen Niveau bleiben oder sogar noch weiter fallen werden. 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