{"id":919,"date":"2009-07-22T21:36:37","date_gmt":"2009-07-22T19:36:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=919"},"modified":"2009-07-22T21:36:37","modified_gmt":"2009-07-22T19:36:37","slug":"bernanke-kennt-sich-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/07\/22\/bernanke-kennt-sich-aus_919","title":{"rendered":"Bernanke kennt sich aus"},"content":{"rendered":"<p>Der Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) muss sich <a href=\"http:\/\/www.federalreserve.gov\/newsevents\/testimony\/bernanke20090721a.htm\" target=\"_blank\">in diesen Tagen den Befragungen des amerikanischen Kongresses<\/a> stellen. Die Abgeordneten aus Senat und Repr\u00e4sentantenhaus treibt dabei vor allem eins um: F\u00fchrt die massive Ausweitung der Zentralbankgeldmenge durch die Fed zu einer Inflation wie in den 70er Jahren, oder gar zu einer Hyperinflation wie in Weimar?<!--more--><\/p>\n<p>Die Befragung kommt in einem ung\u00fcnstigen Augenblick f\u00fcr Bernanke, weil der wegen der \u00dcbernahme von Merrill Lynch durch die Bank of America unter politischem Druck steht. <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,632668,00.html\" target=\"_blank\">So werfen ihm Abgeordnete vor, er habe dem Chef der Bank of America mit Entlassung gedroht, h\u00e4tte er dem Kauf Merrills nicht zugestimmt<\/a>. Die Causa k\u00f6nnte Bernankes zweite Amtszeit als Chef der Fed gef\u00e4hrden. Barack Obama h\u00e4lt es sich bis jetzt offen, ob er Bernanke im n\u00e4chsten Jahr erneut ernennen will, auch, weil schon andere Kandidaten in den Startl\u00f6chern stehen. Was bei diesen politischen R\u00e4nkespielen eine wirkliche Gefahr ist: Sie k\u00f6nnten mit der Reputation Bernankes auch die Krisenpolitik der Fed untergraben, die sich wesentlich mit seinem Namen verbindet.<\/p>\n<p>Vielleicht kann man nur unter diesen Bedingungen verstehen, warum sich Bernanke \u2013 ganz un\u00fcblich f\u00fcr einen politisch unabh\u00e4ngigen Zentralbankbeamten &#8211; pers\u00f6nlich vor der Anh\u00f6rung zur Notenbankpolitik im Wall Street Journal ge\u00e4u\u00dfert hat. Und zwar dar\u00fcber, wie die Fed die von ihr geschaffene Liquidit\u00e4t wieder aus dem Markt nehmen kann. In dem <a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/article\/SB10001424052970203946904574300050657897992.html\" target=\"_blank\">Artikel f\u00fcr das Wall Street Journal<\/a> beschreibt Bernanke allerdings nur Instrumente, von denen jeder Kundige wei\u00df, dass sie der Zentralbank zur Verf\u00fcgung stehen. Die eigentlich Frage, so merken Kritiker an, ist, ob die Zentralbank bei Inflationsdruck diese Instrumente wirklich einsetzt. Nicht die F\u00e4higkeit, sondern der Willen der Zentralbanker wird bezweifelt.<\/p>\n<p>Als Beispiel werden die 70er Jahre angef\u00fchrt, in denen die Fed die Geldmenge zu sehr habe wachsen lassen \u2013 dadurch sei die gro\u00dfe Inflation entstanden. Nur ist die heutige Situation eine ganz andere. Damals stiegen die Preise am Anfang vor allem wegen der beiden \u00d6lschocks \u2013 nicht wegen der steigenden Geldmenge. Die Preise stiegen nach den Schocks deswegen, weil die Gewerkschaften damals noch stark genug waren, h\u00f6here L\u00f6hne durchzusetzen, und Unternehmen reagierten, indem sie die Preise erh\u00f6hten. Die Fed hat das zwar geschehen lassen, also nicht mit h\u00f6heren Zinsen auf die Bremse getreten \u2013 das kann man ihr vorwerfen. Die Ursache f\u00fcr die Inflation war sie aber kaum.<\/p>\n<p>Ganz anders sieht die Situation heute aus. Es stimmt schon, dass die Zentralbank massiv Liquidit\u00e4t geschaffen hat, indem sie ihre Kredite an die Banken stark ausgeweitet und Wertpapiere von Unternehmen gekauft hat und das mit selbst gedrucktem Geld. Dadurch expandiert die Menge an Zentralbankgeld. Die sogenannte Geldbasis hat sich gegen\u00fcber dem Vorjahr verdoppelt. Wenn man sich aber die f\u00fcr die Wirtschaft wirklich wichtige Geldmenge anschaut \u2013 n\u00e4mlich das Geld, das Joe Sixpack und die amerikanischen Unternehmen auf dem Konto haben &#8211; sieht man kaum eine wundersame Geldvermehrung. Die Geldmenge M2 ist im gleichen Zeitraum nur um 8,4% gestiegen. Und von einer Kreditvermehrung kann noch weniger die Rede sein. Der Zuwachs der Kreditmarktverschuldung von Haushalten und Unternehmen ist praktisch zum Erliegen gekommen. Im ersten Quartal lag sie nur um 0,2% \u00fcber dem Vorjahr.<\/p>\n<p>Und das ist genau das Problem: Banken bekommen zwar von der Fed Liquidit\u00e4t hinterhergeschmissen, nutzen sie aber nicht, um ihre Kredite an Unternehmen und Haushalte zu erh\u00f6hen. Eine Situation, die nichts mit den 70ern, sehr wohl aber mit der Gro\u00dfen Depression zu tun hat. Und wenn man in die 30er Jahre schaut, sieht man, wie gef\u00e4hrlich die Angst vor der Inflation sein kann, wenn man ihr voreilig nachgibt. Die Straffung der Geldpolitik aus genau diesem Grund f\u00fchrte 1937 n\u00e4mlich zu einer zweiten Rezession nach der Gro\u00dfen Depression zu Beginn des Jahrzehnts.<\/p>\n<p>Was war damals passiert? Die Fed bekam wegen der massiven Ausweitung der Geldbasis kalte F\u00fc\u00dfe. Die Zentralbanker f\u00fcrchteten sich vor einer m\u00f6glichen gro\u00dfen Inflation und erneuten Spekulationen mit dem reichlich vorhandenem Geld. Die Zentralbanker hatten auch deswegen so gro\u00dfe Angst vor den inflation\u00e4ren Folgen der Liquidit\u00e4tsausweitung, weil sie gar nichts mit derselben zu tun hatten.<\/p>\n<p>Zu der Liquidit\u00e4tszufuhr kam es, weil Geld aus dem politisch fragilen Europa in die USA fl\u00fcchtete, und den Banken so mehr Mittel zur Kreditvergabe zur Verf\u00fcgung standen. Ab 1933 kam es zu einer deutlichen Erholung der Wirtschaft, die kr\u00e4ftig mit Raten bis zu neun Prozent wuchs und die Arbeitslosigkeit fiel von 25% w\u00e4hrend der Depression auf 14% im Jahre 1937. Aber den W\u00e4hrungsh\u00fctern gefiel nicht, dass sie die Geldmengenausweitung und das damit verbundene Kreditwachstum nicht kontrollieren konnten.<\/p>\n<p>Deswegen erh\u00f6hte sie ab 1936 schrittweise die Mindestreserveanforderungen der Banken \u2013 die nun sehr viel mehr Mittel bei der Zentralbank halten mussten, und so in ihren Kreditvergabem\u00f6glichkeiten beschr\u00e4nkt wurden. Der restriktive Kurs, den die Fed damit einschlug, brachte den Aufschwung der Wirtschaft prompt zum Stillstand und die Arbeitslosenrate stieg wieder auf 19%.<\/p>\n<p>Die Wirtschaftshistorikerin und jetzige Chef-Wirtschaftsberaterin Barack Obamas, Christina Romer, hat sich intensiv mit den Ursachen der Rezession von 1937-38 besch\u00e4ftigt. Sie warnte deshalb k\u00fcrzlich in eine <a href=\"http:\/\/www.economist.com\/businessfinance\/displaystory.cfm?story_id=13856176\" target=\"_blank\">Artikel im Economist<\/a> davor, die expansive Politik der Fed vorschnell aufzugeben.<\/p>\n<p>Weil Bernanke vor dem Zentralbankjob als Wirtschaftsprofessor die Gro\u00dfen Depression ausgiebig studiert hat, wird er die Geschichte um die Rezession 1937 und deren Ursachen kennen. Und auch den Unterschied zwischen der Inflation der 70er Jahre und der Deflation der 30er Jahre. Gerade deswegen hat die Fed unter Bernanke die Geldpolitik durch schnelle und kr\u00e4ftige Zinssenkungen und dann durch die Ausweitung der Geldbasis per quantitativer Lockerung so aggressiv gestaltet \u2013 Bernanke hat aus der Depression gelernt, dass die Zentralbanker den Geschehnissen nicht einfach nur zuschauen d\u00fcrfen. Sie m\u00fcssen entschlossen handeln, damit aus einer schweren Rezession keine gro\u00dfe Depression wird.<\/p>\n<p>Das politische Kreuzfeuer, in dem Bernanke jetzt steht, k\u00f6nnte seiner entschiedenen Antikrisenpolitik gef\u00e4hrlich werden und damit zu einer Wiederholung von 1937 f\u00fchren. Denn die Fed ist zwar unabh\u00e4ngig, aber auch dem Kongress verantwortlich. Die USA und die Weltwirtschaft k\u00f6nnen es sich nicht leisten, auf Bernanke und seine Politik zu verzichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) muss sich in diesen Tagen den Befragungen des amerikanischen Kongresses stellen. 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