{"id":927,"date":"2009-07-23T07:53:23","date_gmt":"2009-07-23T05:53:23","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=927"},"modified":"2009-07-23T07:53:23","modified_gmt":"2009-07-23T05:53:23","slug":"was-gegen-den-wachstumsschock-zu-tun-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/07\/23\/was-gegen-den-wachstumsschock-zu-tun-ist_927","title":{"rendered":"Was gegen den Wachstumsschock zu tun ist"},"content":{"rendered":"<p>Inzwischen ist allen klar, dass wir es diesmal nicht mit einer normalen Konjunkturdelle, sondern mit etwas viel Ernsterem zu tun haben: die Zuwachsraten des deutschen BIP werden mindestens sieben Quartale in Folge im Vorjahresvergleich negative Vorzeichen aufweisen, was ungew\u00f6hnlich lang ist; im Tiefpunkt der Rezession, der nach unseren Rechnungen im vergangenen Quartal erreicht wurde, lag das reale BIP um 7,6% unter seinem letzten H\u00f6chststand (vom 1. Qu. 2008), ebenfalls ein Rekordwert; die Verbraucherpreise stagnieren seit etwa einem Jahr und d\u00fcrften, wenn man sich die Einfuhrpreise, die industriellen Erzeugerpreise und den Trend bei den L\u00f6hnen ansieht, demn\u00e4chst fallen, so dass es erstmals zu einer Deflation kommen k\u00f6nnte. Sowohl die Geldpolitik als auch die Finanzpolitik bewegen sich, gemessen an den nominalen Notenbankzinsen und den staatlichen Defiziten, auf vollkommen ungewohntem Terrain. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass sie, ob gewollt oder nicht, demn\u00e4chst noch nachlegen m\u00fcssen, nach dem Motto &#8222;Wir haben zwar die Orientierung verloren, aber wir verdoppeln unsere Anstrengungen&#8220;, wie es ein Kommentator k\u00fcrzlich hier im Blog formuliert hatte. <!--more--><\/p>\n<p>Ein Konjunktureinbruch ist schlimm genug, was sich aber als das eigentliche Problem herausstellen k\u00f6nnte, sind die Langfristeffekte der Krise. Die trendm\u00e4\u00dfige Wachstumsrate des sogenannten Produktionspotentials k\u00f6nnte stark zur\u00fcckgehen. Hoffen wir, dass es nicht so kommt wie in Japan, wo die durchschnittlichen Zuwachsraten des realen BIP nach dem Platzen der Aktien- und Immobilienblasen innerhalb von zehn Jahren von fast 4% (in den 80er Jahren) auf etwa 1% (in diesem Jahrzehnt) zusammengeschnurrt waren. Empirische Studien belegen ziemlich eindeutig, dass die Verluste an potentiellem Output dann besonders gro\u00df sind, wenn eine Rezession mit einer Bankenkrise gr\u00f6\u00dferen Ausma\u00dfes einhergeht, so wie jetzt bei uns und in allen \u00fcbrigen OECD-L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>In Deutschland ist der Ausgangspunkt noch viel schlechter als damals in Japan: Das Trendwachstum betr\u00e4gt n\u00e4mlich seit dem letzten zyklischen Spitzenwert im Jahre 2001 nur noch 1,33%. Die Nulllinie ist daher schnell erreicht, wenn es auch nur ann\u00e4hernd so kommt wie in Japan &#8211; dann geht es nicht mehr um Anteile an einem wachsenden, sondern an einem schrumpfenden Kuchen. Fragt sich, ob das unsere Sozialsysteme aushalten werden. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2009\/30\/rente-69-protestwelle\" target=\"_blank\">Der Aufschrei<\/a>, den der <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/volkswirtschaft\/monatsberichte\/2009\/200907mb_bbk.pdf\" target=\"_blank\">Vorschlag der Bundesbank<\/a> ausgel\u00f6st hat, das normale Rentenalter ab 2060 (!) auf 69 Jahre anzuheben, gibt einen Vorgeschmack auf die Verteilungsk\u00e4mpfe, die uns drohen.<\/p>\n<p>In ihrem j\u00fcngsten Jahresbericht f\u00fchrt die Bank f\u00fcr internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) auf <a href=\"http:\/\/www.bis.org\/publ\/arpdf\/ar2009_4_de.pdf\" target=\"_blank\">Seite 82<\/a> vier Gr\u00fcnde an, weswegen sich das Potentialwachstum in der Tat kr\u00e4ftig vermindern k\u00f6nnte:<\/p>\n<p>&#8211; Da der Prozess der Kreditsch\u00f6pfung auf Jahre hinaus nicht mehr richtig funktioniert, verlangen die Banken und Anleger h\u00f6here Risikopr\u00e4mien, was zu h\u00f6heren Zinsen und damit zu geringeren Investitionen f\u00fchrt.<\/p>\n<p>&#8211; Die strukturelle Arbeitslosigkeit d\u00fcrfte zunehmen, da manche Jobs, etwa in der Finanzbranche und bei den Autobauern, f\u00fcr immer wegfallen (ohne dass ausreichend viel neue an anderer Stelle entstehen).<\/p>\n<p>&#8211; Es ist davon auszugehen, dass diesmal, noch mehr als in fr\u00fcheren Krisen, die Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung zur\u00fcckgefahren werden. Da gleichzeitig die durchschnittliche Arbeitszeit pro Woche sinken d\u00fcrfte &#8211; Stichwort Kurzarbeit -, vermindert sich die Wachstumsrate der sogenannten Faktorproduktivit\u00e4t, die neben der Zuwachsrate der Erwerbsbev\u00f6lkerung entscheidend daf\u00fcr ist, wie stark das potentielle reale BIP w\u00e4chst.<\/p>\n<p>&#8211; Zudem kann es einen negativen au\u00dfenwirtschaftlichen Effekt geben: Wenn die Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital nicht vollkommen mobil sind, wovon auszugehen ist, f\u00fchrt der krisenbedingte Verlust von Exportm\u00e4rkten zu einem dauerhaften Verlust von Arbeitspl\u00e4tzen und Fabriken.<\/p>\n<p>Keine Frage, es handelt sich hier nicht um Schwarzmalerei, sondern um ein realistisches Szenarium. Was ist zu tun? Am dringendsten ist eine rasche und gr\u00fcndliche Sanierung des Bankensektors, damit die Kreditvergabe wieder in Schwung kommt. Keine zus\u00e4tzlichen Investitionen ohne geliehenes Geld! Seit Beginn des Jahres ist die Kreditvergabe in Deutschland ebenso wie im Euroland insgesamt saisonbereinigt leicht r\u00fcckl\u00e4ufig. Strenge Mahnungen von Seiten der EZB, der Kanzlerin oder des Finanzministers helfen da wenig. Es geht den Banken n\u00e4mlich vor allem darum, ihre Bilanzen wieder in Ordnung zu bringen &#8211; sie enthalten immer noch zu viel \u00fcberwerteten Schrott, nicht nur amerikanischer Provenienz, und die schwache Konjunktur tut ihr \u00dcbriges f\u00fcr die Qualit\u00e4t der Aktiva. Die Banken wollen nicht Kredite vergeben, sondern vielmehr ihr Kreditvolumen herunterfahren, damit es wieder zu ihrem durch Verluste geschrumpften Eigenkapital passt.<\/p>\n<p>Der &#8222;Bad Bank&#8220;-Plan der Bundesregierung ist gerade mal halbherzig. Die saubere L\u00f6sung besteht in einer vor\u00fcbergehenden, leider vielleicht auch l\u00e4ngeren Verstaatlichung der Banken &#8211; das w\u00fcrde die Solvenzproblematik und die Frage des Eigenkapitals auf einen Schlag l\u00f6sen. Allerdings m\u00fcsste der Staat massiv in die Gesch\u00e4ftspolitik eingreifen, also unprofitable Bereiche schlie\u00dfen, Mitarbeiter in gro\u00dfem Stil entlassen, einschlie\u00dflich vieler Manager, auf Fusionen dr\u00e4ngen, wo es dem Wettbewerb nicht schadet, und die Gehaltsstrukturen und Bonisysteme an die neuen Gegebenheiten anpassen. (Wie w\u00e4re es mit Angestelltengeh\u00e4ltern \u00e0 la \u00f6ffentlicher Dienst? Banking ist kein geistig anspruchsvolles Hexenwerk und rechtfertig daher nicht die bislang \u00fcblichen Pr\u00e4mien.) Und dann die solcherart geschrumpften Banken privatisieren!<\/p>\n<p>Ebenso wichtig ist, dass der Staat alles tun muss, damit die Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung nicht schrumpfen. Sie m\u00fcssten sogar trotz der katastrophalen Haushaltslage durch direkte und indirekte Subventionen gesteigert werden, denn auf die Qualit\u00e4t und Quantit\u00e4t des Humankapitals kommt es an beim \u00dcbergang zur Wirtschaftsstruktur der Zukunft. Wir brauchen noch mehr als bisher wissensintensive Arbeitspl\u00e4tze. Wie w\u00e4re es, Frau Merkel, wenn Sie sich mal zusammen mit den Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder vorn\u00e4hmen, dass die beste deutsche Universit\u00e4t innerhalb der n\u00e4chsten zehn Jahre in der internationalen Rangliste auf Platz 20 vorr\u00fcckt, von Platz 55 heute (Uni M\u00fcnchen)? Und dass die n\u00e4chsten neun alle unter den 50 besten sind! Das ist mindestens ebenso wichtig, wie f\u00fcr eine sauberere Umwelt zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich: So ungern ich es als Anh\u00e4nger flexibler Wechselkurse tue, pl\u00e4diere ich doch daf\u00fcr, nicht jedwede Aufwertung des Euro hinzunehmen. Die preisliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit darf nicht zu sehr unter einem \u00fcberteuerten Euro leiden. Ich sch\u00e4tze, dass die Schmerzgrenze f\u00fcr Deutschland und die \u00fcbrigen L\u00e4nder des Euroraums bei 1,6 Dollar liegt. Sollte der Euro weiter zulegen wollen, m\u00fcsste unbegrenzt interveniert werden. Bei Deflation macht das nicht viel, ist sogar n\u00fctzlich, <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/07\/22\/bernanke-kennt-sich-aus_919\">und wie wir gerade von Herrn Bernanke gelernt haben (nicht dass wir das nicht ohnehin gewusst h\u00e4tten), verf\u00fcgt die Notenbank \u00fcber gen\u00fcgend Instrumente, mit denen sich die Inflation bek\u00e4mpfen l\u00e4sst<\/a>. Remember: Nach der Weltwirtschaftskrise gab es das Festkurssystem von Bretton Woods, das uns drei\u00dfig Jahre Wohlstand und stabile Preise beschert hat, les trentes glorieuses (ich verk\u00fcrze die Argumentation ein bisschen zu stark, ich wei\u00df). Der Dollar m\u00fcsste ja nicht wieder die Leitw\u00e4hrung sein!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inzwischen ist allen klar, dass wir es diesmal nicht mit einer normalen Konjunkturdelle, sondern mit etwas viel Ernsterem zu tun haben: die Zuwachsraten des deutschen BIP werden mindestens sieben Quartale in Folge im Vorjahresvergleich negative Vorzeichen aufweisen, was ungew\u00f6hnlich lang ist; im Tiefpunkt der Rezession, der nach unseren Rechnungen im vergangenen Quartal erreicht wurde, lag [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":61,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-927","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-konjunktur-und-wirtschaftspolitik"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Was gegen den Wachstumsschock zu tun ist - Herdentrieb<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/07\/23\/was-gegen-den-wachstumsschock-zu-tun-ist_927\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Was gegen den Wachstumsschock zu tun ist - Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Inzwischen ist allen klar, dass wir es diesmal nicht mit einer normalen Konjunkturdelle, sondern mit etwas viel Ernsterem zu tun haben: die Zuwachsraten des deutschen BIP werden mindestens sieben Quartale in Folge im Vorjahresvergleich negative Vorzeichen aufweisen, was ungew\u00f6hnlich lang ist; im Tiefpunkt der Rezession, der nach unseren Rechnungen im vergangenen Quartal erreicht wurde, lag [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/07\/23\/was-gegen-den-wachstumsschock-zu-tun-ist_927\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Herdentrieb\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2009-07-23T05:53:23+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Dieter Wermuth\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@zeitonline\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Dieter Wermuth\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/07\/23\/was-gegen-den-wachstumsschock-zu-tun-ist_927\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/07\/23\/was-gegen-den-wachstumsschock-zu-tun-ist_927\",\"name\":\"Was gegen den Wachstumsschock zu tun ist - Herdentrieb\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\"},\"datePublished\":\"2009-07-23T05:53:23+00:00\",\"dateModified\":\"2009-07-23T05:53:23+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#\/schema\/person\/cded255e8a7893fa16565de10e59b891\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/07\/23\/was-gegen-den-wachstumsschock-zu-tun-ist_927#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/07\/23\/was-gegen-den-wachstumsschock-zu-tun-ist_927\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/07\/23\/was-gegen-den-wachstumsschock-zu-tun-ist_927#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Was gegen den Wachstumsschock zu tun ist\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/\",\"name\":\"Herdentrieb\",\"description\":\"So funktioniert Kapitalismus. 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