{"id":9386,"date":"2016-03-03T17:51:43","date_gmt":"2016-03-03T16:51:43","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=9386"},"modified":"2016-03-03T18:54:10","modified_gmt":"2016-03-03T17:54:10","slug":"minuszinsen-sind-das-falsche-rezept","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2016\/03\/03\/minuszinsen-sind-das-falsche-rezept_9386","title":{"rendered":"Minuszinsen sind das falsche Rezept"},"content":{"rendered":"<p>Im Februar waren die harmonisierten <a title=\"eurostat Pressemitteilung vom 29. Februar 2016\" href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/documents\/2995521\/7197634\/1-29022016-AP-DE.pdf\/3c9dea96-4b69-41bf-af14-bdc8d74046ab\" target=\"_blank\">Verbraucherpreise Eurolands<\/a> niedriger als vor einem Jahr (-0,2 Prozent); schon 2015 war es einige Mal zu negativen Inflationsraten gekommen. Die EZB argumentiert st\u00e4ndig, dass das vor allem an den gesunkenen Preisen f\u00fcr Erd\u00f6l und andere Rohstoffe liege, nicht an fundamental deflation\u00e4ren Prozessen, dass die Kerninflation n\u00e4mlich deutlich h\u00f6her sei als Null. Leider ist das nur Wunschdenken. Im Februar war sie im Vorjahresvergleich auf 0,7 Prozent gesunken, nach 1,0 Prozent im Januar und Raten um die ein Prozent in den neun Monaten zuvor. Sie will und will nicht auf ein beruhigendes Niveau in der N\u00e4he von zwei Prozent steigen. Da die Preise auf den vorgelagerten Stufen fallen, also bei den Einfuhren, im Gro\u00dfhandel und bei industriellen Produkten, ist vielmehr damit zu rechnen, dass sich der scharfe R\u00fcckgang der Inflationsraten bei den Verbrauchern, der seit Anfang 2012 zu beobachten ist, fortsetzen wird. Die Deflation scheint sich einzunisten.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/03\/EA_Inflation_HVPI_PPI_ImP_201602.gif\" alt=\"Grafik: Inflation im Euroraum\" width=\"560\" height=\"329\" class=\"size-full wp-image-9387\" \/><\/p>\n<p>Mario Draghi sieht seine Felle davonschwimmen und wird daher am 10. M\u00e4rz eine neue Runde expansiver Ma\u00dfnahmen verk\u00fcnden. Er hat zwar bei <a title=\"Introductory statement to the press conference (with Q&#038;A)\" href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/pressconf\/2016\/html\/is160121.en.html\" target=\"_blank\">der letzten Pressekonferenz<\/a> versichert, dass alle denkbaren Instrumente gepr\u00fcft w\u00fcrden, realistischerweise wird es aber nur darum gehen, die Zinsen auf die Einlagefazilit\u00e4t weiter zu senken \u2013 von -0,3 Prozent auf vielleicht -0,5 Prozent &#8211; und\/oder das Ankaufsprogramm noch einmal aufzustocken und zu verl\u00e4ngern, also einfach draufzusatteln. Die Medizin hat bisher nicht gewirkt, erh\u00f6hen wir also die Dosis.<\/p>\n<p>Ein erw\u00fcnschter Effekt hat sich allerdings bereits eingestellt: Der Euro hat in Erwartung eines gr\u00f6\u00dferen Angebots auf den Devisenm\u00e4rkten in den letzten drei Wochen kr\u00e4ftig abgewertet. Tendenziell wird dadurch zum Einen weniger Deflation importiert, zum Anderen verbessert sich die Wettbewerbsf\u00e4higkeit europ\u00e4ischer Produkte; das hilft der Konjunktur. Es ist nur zu w\u00fcnschen, dass das nicht von der internationalen Konkurrenz als Auftakt f\u00fcr einen W\u00e4hrungskrieg angesehen wird. Japan, China, die Schweiz und Gro\u00dfbritannien d\u00fcrften kaum stillhalten.<\/p>\n<p>Ein anderer, ebenfalls erw\u00fcnschter Effekt ist die Stabilisierung der europ\u00e4ischen Aktienm\u00e4rkte: In den ersten beiden Wochen des Jahres sah es nach einem Crash aus. Inzwischen haben sich die Kurse im Durchschnitt wieder um knapp 10 Prozent erholt. Die Marktteilnehmer sind sich sicher, dass die EZB sie nicht h\u00e4ngen lassen wird. An Liquidit\u00e4t wird es nicht mangeln, und der scheinbar unaufhaltsame R\u00fcckgang der Bondrenditen durch die K\u00e4ufe der EZB hat ein \u00dcbriges daf\u00fcr getan, dass Aktien zumindest relativ wieder attraktiver wurden. Zehnj\u00e4hrige Bundesanleihen rentieren nur noch mit 0,2 Prozent; auch an den \u00fcbrigen europ\u00e4ischen Bondm\u00e4rkten bewegen sich die Renditen in der N\u00e4he ihrer Rekordtiefs.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/03\/DE_Zinsen_kurz_lang_1999-201602.gif\" alt=\"Grafik: Kurz- und lanfristige Zinsen in deutschland\" width=\"560\" height=\"357\" class=\"size-full wp-image-9388\" \/><\/p>\n<p>Wenn die niedrigen Zinsen und die g\u00fcnstigen Kreditkonditionen schon nicht dazu f\u00fchren, dass die Kreditvergabe zunimmt, k\u00f6nnte die Konjunktur wenigstens mit Hilfe des sogenannten Verm\u00f6genseffekts anspringen \u2013 die Leute f\u00fchlen sich durch die Kursgewinne reicher, m\u00fcssen nicht so viel sparen und geben mehr Geld aus. Bingo! Nur dass der Wertpapierbesitz nicht so verbreitet ist, oder nicht so wichtig f\u00fcr das Ausgabenverhalten der Haushalte. Auch die b\u00f6rsennotierten Unternehmen reagieren nicht unbedingt auf euphorische Art auf den Anstieg ihres Marktwerts, sprich, sie steigern nicht Eins zu Eins ihre Investitionsausgaben. Sie kaufen mit ihren teureren eigenen Aktien oft lieber andere Unternehmen, was gesamtwirtschaftlich nicht viel bringt \u2013 die Manager erhalten immerhin Boni, steigern also ihr Einkommen und sind in der Lage, mehr zu konsumieren. Nur haben sie meist eine hohe Sparquote. Au\u00dferdem ver\u00e4ndert eine Politik zugunsten der Besitzer von Wertpapieren die Verm\u00f6gensverteilung zulasten der \u00e4rmeren Schichten. Insgesamt kann sich die EZB nicht auf Verm\u00f6genseffekte verlassen, wenn sie die Konjunktur stimulieren und die Inflationsraten erh\u00f6hen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Sehr niedrige Zinsen k\u00f6nnen zudem kontraproduktiv wirken. Darauf hatte k\u00fcrzlich <a title=\"Der Club negativer Zinsen\" href=\"https:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/futility-of-quantitative-easing-in-japan-and-eurozone-by-daniel-gros-2016-02\/german\" target=\"_blank\">Daniel Gros vom Br\u00fcsseler Center for European Policy Studies hingewiesen<\/a>: &#8222;Unter bestimmten Umst\u00e4nden k\u00f6nnen niedrigere Zinsen zu h\u00f6heren Ersparnissen f\u00fchren. Da sie das Einkommen der Sparer mindern, verbrauchen diese weniger, insbesondere wenn sie ein Sparziel f\u00fcr ihre Altersvorsorge verfolgen.&#8220; Studenten der Volkswirtschaft d\u00fcrften sich an das Konzept der r\u00fcckw\u00e4rts gekr\u00fcmmten Sparkurve erinnern. Eine \u00f6ffentliche Diskussion \u00fcber dieses Konzept wurde vor Jahren in Japan gef\u00fchrt, weil sich auch dort die Zinspolitik als stumpfes Schwert erwiesen hatte \u2013 und heute noch ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/03\/Sparkurve.gif\" alt=\"Grafik: theoretische Sparkurve\" width=\"454\" height=\"389\" class=\"size-full wp-image-9389\" \/><\/p>\n<p>Gros macht zudem darauf aufmerksam, dass niedrige Zinsen Schuldnern n\u00fctzen, Gl\u00e4ubigern aber schaden. Euroland insgesamt ist gegen\u00fcber dem Rest der Welt wegen der gewaltigen deutschen und holl\u00e4ndischen Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse seit einigen Jahren in einer Gl\u00e4ubigerposition, so dass es durch die sinkenden Zinsen mehr Verlierer als Gewinner gibt. Das steht im krassen Gegensatz zur Situation in den USA und Gro\u00dfbritannien mit ihren strukturellen Leistungsbilanzdefiziten: Die expansive Politik der Zentralbanken schl\u00e4gt dort viel besser an als hierzulande, abzulesen am robusten Wachstum ihrer Volkswirtschaften.<\/p>\n<p>Im \u00dcbrigen verlangsamt die Minuszinspolitik der EZB die Sanierung des Bankensektors \u2013 auch das ist ein nicht-gewollter Nebeneffekt. Durch das Bond-Ankaufsprogramm haben die Banken seit Ende 2014 gewaltige \u00dcberschussreserven bei der EZB angeh\u00e4uft, auf die sie zurzeit einen Strafzins von 0,3 Prozent zu zahlen haben. Per Ende Februar waren es 672 Mrd Euro. Sollte der Strafzins tats\u00e4chlich am 10. M\u00e4rz auf 0,5 Prozent angehoben werden, w\u00fcrden Banken auf\u2019s Jahr gerechnet 3,36 Mrd Euro verlieren, Tendenz steigend, weil das Ankaufsprogramm weiterl\u00e4uft und das Kreditgesch\u00e4ft, mit dem die \u00dcberschussreserven zumindest verringert werden k\u00f6nnten, einfach nicht in die G\u00e4nge kommt. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/03\/Ueberschussliquiditaet_der_Banken.gif\" alt=\"Grafik: \u00dcberschussliquidit\u00e4t der Banken im Euroraum\" width=\"565\" height=\"345\" class=\"size-full wp-image-9390\" \/><\/p>\n<p>Zu guter Letzt leidet Euroland intern nach wie vor unter der Schuldenlast des privaten Sektors. Gegen\u00fcber der Zeit vor der Finanzkrise sind die Schulden in Relation zum nominalen BIP nicht geringer geworden und liegen auf Rekordniveau, so dass Schuldenabbau (<em>deleveraging<\/em>) weiterhin eine gro\u00dfe Rolle spielt und verhindert, dass sich ein kreditfinanzierter Aufschwung entwickelt. Anders ausgedr\u00fcckt, der private Sektor hat nicht die Kraft, die gro\u00dfe gesamtwirtschaftliche L\u00fccke zwischen aktuellem und potenziellem Output zu f\u00fcllen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/03\/EA_Bruttoschulden_priv_Sektor_1999-2015Q3.gif\" alt=\"Grafik: Bruttoschulden des privaten Sektors im Euroraum\" width=\"558\" height=\"352\" class=\"size-full wp-image-9391\" \/><\/p>\n<p>Es gibt nur einen Akteur, der da helfen kann: den Staat. Nicht nur in den \u00dcberschussl\u00e4ndern, vor allem aber dort, ist er gefordert, Wachstumsprogramme aufzulegen. Die langfristigen Zinsen sind so niedrig wie noch nie und an bislang vernachl\u00e4ssigten Aufgaben herrscht wahrlich kein Mangel, man denke nur an die Infrastruktur, das Bildungswesen oder die Umwelt. Im Nachhinein wird der Fokus auf den Abbau staatlicher Defizite einmal als der gr\u00f6\u00dfte Fehler der heutigen Wirtschaftspolitiker gelten: Statt dieses kurzfristige und letztlich irrelevante Ziel zu verfolgen, h\u00e4tte alles daf\u00fcr getan werden m\u00fcssen, dass Produktivit\u00e4t und mit ihr das Potenzialwachstum endlich wieder st\u00e4rker zunehmen. Wer immer nur spart, verhindert Wachstum und Wohlstand. Das ist bekannt unter dem Stichwort &#8222;Paradox des Sparens&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Februar waren die harmonisierten Verbraucherpreise Eurolands niedriger als vor einem Jahr (-0,2 Prozent); schon 2015 war es einige Mal zu negativen Inflationsraten gekommen. 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