{"id":960,"date":"2009-08-18T14:21:35","date_gmt":"2009-08-18T12:21:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=960"},"modified":"2009-08-18T14:21:35","modified_gmt":"2009-08-18T12:21:35","slug":"einkommensverteilung-in-den-usa-wie-in-der-dritten-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/08\/18\/einkommensverteilung-in-den-usa-wie-in-der-dritten-welt_960","title":{"rendered":"Einkommensverteilung in den USA : wie in der dritten Welt"},"content":{"rendered":"<p>Warum wird die Einkommensverteilung seit einigen Jahren in den reicheren L\u00e4ndern immer ungleichm\u00e4\u00dfiger? Und warum wird das im gro\u00dfen Ganzen einfach so hingenommen? Die linken Parteien, die die Situation korrigieren k\u00f6nnten, verlieren in Europa st\u00e4ndig an Boden und haben sich offenbar damit abgefunden, dass sich mit dem Thema heutzutage kein Blumentopf mehr gewinnen l\u00e4sst. Hinweise aus den USA, weshalb dies so ist, liefert der <a href=\"http:\/\/homepages.nyu.edu\/~dc66\/index.html\" target=\"_blank\">New Yorker Soziologe Dalton Conley<\/a> in seinem neusten Buch, das ich gerade lese. <a href=\"http:\/\/www.randomhouse.com\/catalog\/display.pperl\/9780375422904.html\" target=\"_blank\">&#8222;Elsewhere, U.S.A.&#8220; (Pantheon Books, 2009)<\/a> beschreibt den Lebensstil der oberen Einkommensschichten &#8211; wie sie auf zunehmend unsichere Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse reagieren, wie sich Freizeit und Arbeit bei ihnen bis zur Unkenntlichkeit vermischen, wie sie immer mehr arbeiten, wie selbst M\u00e4nner neuerdings darauf achten, dass die k\u00fcnftige Ehefrau gut verdient &#8211; auch wenn Kinder da sind, glauben beide arbeiten zu m\u00fcssen -, und wie dadurch ihr Einkommen letztlich viel st\u00e4rker zunimmt als das der unteren Schichten, mit der Folge, dass die Einkommensverteilung allm\u00e4hlich so ist wie in Drittweltl\u00e4ndern. Gerade die richtige Lekt\u00fcre f\u00fcr den Liegestuhl im Schatten: unterhaltsam, manchmal etwas wirr, aber oft mit pr\u00e4zisen Beobachtungen, auf die ich so schnell nicht gekommen w\u00e4re. &#8222;Modern man lives in New York and Silicon Valley &#8230;,&#8220; und auch in Deutschland ist er schon hier und da gesichtet worden.<!--more--><\/p>\n<p>Was der Ferienlekt\u00fcre f\u00fcr einen Volkswirt wie mich zus\u00e4tzlich einen cheap kick gibt, sind die netten Fehler, die der Autor macht &#8211; aber das nur am Rande. Er behauptet beispielsweise, dass Wettverluste sich gegenw\u00e4rtig auf ein Viertel der Ausgaben amerikanischer Haushalte belaufen, nach nur 5 Prozent im Jahr 1970 (S. 34), oder dass die Angst vor Streiks ein wichtiger Grund daf\u00fcr war, dass Amerika seinen Energiebedarf zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts von Kohle auf \u00d6l umstellte (S. 39), oder dass die Geb\u00fchren f\u00fcr Handys 1998 um nicht weniger als 500 Prozent niedriger waren als 1983 (S. 134) &#8211; seit wann k\u00f6nnen Preise um mehr als 100 Prozent sinken? &#8211; ; oder dass eine Steuer von 1 Prozent (!) auf das Verm\u00f6gen zum Jahresende komplett die Einkommensteuer ersetzen k\u00f6nnte &#8211; diese werde von den besser Verdienenden ohnehin umgangen (S. 184). Soziologen haben&#8217;s mit den Zahlen, und Lektoren scheint es in den USA auch nicht mehr zu geben (oder sie haben nur Englisch studiert). In einer <a href=\"http:\/\/homepages.nyu.edu\/~dc66\/index.html\" target=\"_blank\">Besprechung des Buches in der New York Times<\/a> vom Januar wird auf eine ganze Reihe weiterer Fehler und Schw\u00e4chen hingewiesen. Kurz: Das Buch ist nichts f\u00fcr jemanden, der eine systematische Analyse erwartet.<\/p>\n<p>Zur Sache: Conley, Dekan f\u00fcr Social Sciences an der New York University, hat immerhin einiges Interessantes zu den Ursachen der zunehmend ungleichm\u00e4\u00dfigeren Einkommensverteilung zu sagen. (Wer sich f\u00fcr die harten Zahlen interessiert, dem sei eine Studie der OECD empfohlen: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/document\/53\/0,3343,en_2649_33933_41460917_1_1_1_1,00.html\" target=\"_blank\">&#8222;Growing Unequal? Income Distribution and Poverty in OECD Countries&#8220;, 2008<\/a>). Die Gesellschaft zerf\u00e4llt in zwei Klassen: die &#8222;knowledge workers&#8220; und die anderen. Durch den Einzug der Computer in unser t\u00e4gliches Leben sind die stupiden Jobs weitgehend verschwunden &#8211; eine moderne Sekret\u00e4rin nennt sich heute Administrative Assistant und ersetzt ein Schreibb\u00fcro sowie ein Reiseb\u00fcro, f\u00fchrt den Urlaubs- und Terminkalender der ganzen (kleinen) Firma und kocht auch noch den Kaffee, vorausgesetzt, der Chef tut das gelegentlich auch f\u00fcr sie. Die physisch anstrengenden Arbeiten sind derweil in die Niedriglohnl\u00e4nder verlagert worden. Die einzigen &#8222;einfachen&#8220; Jobs, die noch in Amerika geblieben sind, sind Dienstleistungen bei denen ein pers\u00f6nlicher Kontakt zum Kunden unumg\u00e4nglich ist: Kellnern, Zubereitung von Essen, Krankenpflege, Altenpflege, Taxifahren, Babysitting und so weiter. In den Bereichen nimmt die Besch\u00e4ftigung am schnellsten zu. Es ist nur wenig \u00fcbertrieben, wenn man sagt, dass in Amerika nur noch am Bau und in der Landwirtschaft physische Produkte hergestellt werden, die schwere k\u00f6rperliche Arbeit erfordern.<\/p>\n<p>Insgesamt gibt es durch den Wegfall so vieler einfacher Jobs ein \u00dcberangebot an gering qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften. Das h\u00e4lt die L\u00f6hne unter Druck. Au\u00dferdem entwickelt sich eine ganze Klasse von nicht mehr besch\u00e4ftigbaren Menschen: Sie h\u00e4ngen, oft \u00fcber Generationen hinweg, von der Sozialhilfe ab oder landen im Knast. Gegenw\u00e4rtig d\u00fcrfte es etwa 3,8 Millionen Inhaftierte geben &#8211; es sei damit zu rechnen, dass demn\u00e4chst jeder f\u00fcnfzehnte Amerikaner mindestens einmal in seinem Leben gesessen hat.<\/p>\n<p>Dabei gehe es den Armen nicht richtig schlecht, jedenfalls nicht schlecht im traditionellen Sinne. Zyniker weisen darauf hin, dass die Angeh\u00f6rigen der amerikanischen Unterschicht oft \u00fcbergewichtig sind, anders als die wirklich arme Landbev\u00f6lkerung Indiens oder der Sahelzone. Conley meint sogar, dass sich ihr Realeinkommen, anders als in den offiziellen Statistiken dargestellt, in den vergangenen Jahrzehnten erh\u00f6ht habe. Er will damit das Ph\u00e4nomen erkl\u00e4ren, dass die Armen erstaunlicherweise keinen \u00c4rger machen und sich ruhig verhalten. Ein anderer Grund ist wohl, dass ihre Jobs unsicher sind, dass sie st\u00e4ndig die Arbeitgeber wechseln und dass sie es sich mit der besser gestellten H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung nicht verderben m\u00f6chten, weil sie von ihr besch\u00e4ftigt werden wollen. Der gewerkschaftliche Organisationsgrad der Arbeitnehmer ist mittlerweile fast im einstelligen Prozentbereich angekommen.<\/p>\n<p>Die oberen 50 Prozent der US-Bev\u00f6lkerung leiden ebenfalls unter beruflicher Unsicherheit. Es geht den Leuten materiell zwar gut, wenn nicht sogar hervorragend, aber sie strampeln sich daf\u00fcr ab ohne Ende. Erstmals in der Geschichte, behauptet Conley, arbeiten sie mehr als die Angeh\u00f6rigen der unteren Einkommensschichten. Sie sind unter anderem deshalb verunsichert, weil sie nicht wissen, wie wertvoll ihr Wissensvorsprung im t\u00e4glichen Konkurrenzkampf tats\u00e4chlich ist und ob sie nicht jederzeit durch J\u00fcngere ersetzt werden k\u00f6nnen, die sich ihr Wissen problemlos \u00fcber Wikipedia und andere Quellen im Internet aneignen k\u00f6nnen. Conley wundert sich auch dar\u00fcber, weswegen die Europ\u00e4er im Durchschnitt so viel weniger arbeiten als die Amerikaner, also andere Pr\u00e4ferenzen hinsichtlich Einkommen und Freizeit haben. (Er zitiert das <a href=\"http:\/\/www.nber.org\/papers\/w11278\" target=\"_blank\">NBER Working Paper 11278<\/a> von Alessina, Glaeser und Sacerdote aus dem Jahr 2005. Auf die f\u00fcr einen Soziologen eigentlich spannende Frage, warum das so ist, geht er nicht ein.) Der Druck, zu arbeiten und Geld zu verdienen, ist so gro\u00df, dass es zunehmend zwischen Arbeitszeit und Freizeit keinen Unterschied mehr gibt. Der Laptop und das Blackberry machen&#8217;s m\u00f6glich. Auch im Urlaub h\u00f6rt der Stress nicht auf &#8211; immer warten neue Aufgaben, immer gibt es noch viel zu erledigen.<\/p>\n<p>Die Bessergestellten strampeln sich auch deswegen so ab, weil sie so viel Geld f\u00fcr alle Arten von Dienstleistungen brauchen, f\u00fcr den Psychotherapeuten, wenn sie einmal ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch f\u00fchren wollen, f\u00fcr den Klavierunterricht und die Feriencamps der Kids, f\u00fcr das Essen, das in die Wohnung geliefert wird &#8211; niemand kocht mehr selbst -, f\u00fcr den jungen Puertorikaner, der die Hunde ausf\u00fchrt, f\u00fcr die Putzhilfen, den Fitness Club, f\u00fcr den Babysitter, das Schulgeld und die Studiengeb\u00fchren, f\u00fcr die \u00e4rztliche Versorgung, die so teuer ist (f\u00fcr die besser Gestellten allerdings auch so gut) wie sonst nirgendwo auf der Welt. Sie wollen ja mithalten. Indem sie so viel arbeiten, erzielen sie letztlich ein auch real kr\u00e4ftig steigendes Einkommen, anders als die in der unteren H\u00e4lfte der Pyramide. Im Jahr 1979 lag das mittlere (Median-) Einkommen eines drei\u00dfigj\u00e4hrigen High School-Absolventen um 17 Prozent unter dem eines College-Absolventen &#8211; zwanzig Jahre sp\u00e4ter waren es bereits 50 Prozent. Die Einkommensverteilung \u00e4hnele inzwischen der von L\u00e4ndern der Dritten Welt.<\/p>\n<p>Nach Conley haben sich auch die Pr\u00e4ferenzen der Amerikaner bei der Partnerwahl in den letzten Jahrzehnten radikal ver\u00e4ndert. Weil es so teuer ist, einen bestimmten Lebensstandard zu finanzieren, versuchen nicht nur Frauen, einen gutverdienenden Lebenspartner zu finden, wie es dem klassischen Rollenverst\u00e4ndnis entspricht, auch die M\u00e4nner achten darauf, dass die k\u00fcnftige Ehefrau das Zeug dazu hat, einen erheblichen Beitrag zum Familienbudget zu leisten. Vorbei die Zeiten, als M\u00e4nner stolz darauf waren, dass ihre Frauen nicht zu arbeiten brauchten. Mehr junge Frauen als M\u00e4nner besitzen heute einen College-Abschluss. Inzwischen arbeiten 63 Prozent der Frauen mit Kindern von unter sechs Jahren &#8211; 1975 waren es noch 39 Prozent (S. 61).<\/p>\n<p>Gleich und Gleich gesellt sich gern &#8211; das ist der Trend in den USA, und vermutlich auch bei uns. &#8222;Der Wandel der Heiratsstrategien ist vermutlich f\u00fcr etwa 40 Prozent des Anstiegs in der Ungleichverteilung der Einkommen verantwortlich.&#8220; (S. 62 )<\/p>\n<p>Ich h\u00e4tte ja gern etwas dar\u00fcber gelesen, ob das alles extrapoliert werden kann, was sich da so tut. Da h\u00e4lt sich Conley leider vollkommen zur\u00fcck. Gibt es irgendwelche Gegenkr\u00e4fte? Sollte etwas gegen die immer ungleichere Verteilung der Einkommen und der Lebenschancen getan werden? Er pl\u00e4diert f\u00fcr eine progressivere Besteuerung, aber das ist leichter gesagt als getan. Die eingangs erw\u00e4hnte Steuer von 1 Prozent auf das Verm\u00f6gen ist sicher nicht die L\u00f6sung. Das g\u00e4be nicht nur eine Revolution der Hausbesitzer (inzwischen eine Mehrheit der Bev\u00f6lkerung), das Geld w\u00fcrde auch h\u00f6chstens ein F\u00fcnftel der staatlichen Ausgaben decken &#8211; und was passiert, wenn die Verm\u00f6genspreise um 20 Prozent und mehr sinken, wie wir es gerade erleben? Sollen die Steuern dann erh\u00f6ht werden? Ich will fair sein, das ist nicht das Thema, mit dem sich ein Soziologe herumschlagen muss.<\/p>\n<p>Conley beschreibt im Grunde nur das, was wir ohnehin schon wissen und wie es uns in den anspruchsvolleren Talkshows t\u00e4glich serviert wird. Das ist letztlich unbefriedigend. F\u00fcr Leute wie mich, die nicht einfach hinnehmen m\u00f6chten, dass sich die Einkommen von Arm und Reich immer weiter auseinanderentwickeln, f\u00e4ngt die Diskussion nach der Diagnose erst an &#8211; es muss unter anderem, aber vor allem, um das Schlie\u00dfen von Steuerschlupfl\u00f6chern, das Austrocknen von Steueroasen und die Integration der bildungsfernen Schichten und des Prekariats in den Mainstream gehen. Das wird ja auch hier im Blog immer wieder thematisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum wird die Einkommensverteilung seit einigen Jahren in den reicheren L\u00e4ndern immer ungleichm\u00e4\u00dfiger? Und warum wird das im gro\u00dfen Ganzen einfach so hingenommen? Die linken Parteien, die die Situation korrigieren k\u00f6nnten, verlieren in Europa st\u00e4ndig an Boden und haben sich offenbar damit abgefunden, dass sich mit dem Thema heutzutage kein Blumentopf mehr gewinnen l\u00e4sst. 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