{"id":9692,"date":"2016-07-04T14:21:20","date_gmt":"2016-07-04T12:21:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=9692"},"modified":"2021-08-25T09:53:37","modified_gmt":"2021-08-25T07:53:37","slug":"die-dominanz-der-angebotsorientierten-wirtschaftspolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2016\/07\/04\/die-dominanz-der-angebotsorientierten-wirtschaftspolitik_9692","title":{"rendered":"Die Dominanz der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8431\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2015\/06\/Wirtschaftsdienst_Logo_290x60.gif\" alt=\"Logo: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift f\u00fcr Wirtschaftspolitik\" width=\"280\" height=\"58\" \/><\/a><em><a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst:<\/a><\/em> Die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik mit ihren Zielen &#8222;staatliche Haushaltskonsolidierung&#8220;, &#8222;Konzentration auf die Preisniveaustabilit\u00e4t&#8220; und &#8222;D\u00e4mpfung der Lohnforderungen&#8220; hat sich seit Anfang der 1980er Jahre als Mainstream in Wissenschaft und Politik durchgesetzt. Mit welchen Zusammenh\u00e4ngen argumentieren ihre Bef\u00fcrworter? Halten diese einer empirischen \u00dcberpr\u00fcfung stand? Was ist das eigentliche Ziel der forcierten Angebotsorientierung? Diesen Fragen geht der Politikwissenschaftler Hermann Adam in der aktuellen Ausgabe des <em>Wirtschaftsdienst<\/em> nach.<!--more--><\/p>\n<p>Die Politik wendete sich nach dem Sturz der sozialliberalen Koalition 1982 von der nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik ab. Auch die sp\u00e4teren Regierungen mit sozialdemokratischer Beteiligung haben nicht wieder zu dieser wirtschaftspolitischen Richtung zur\u00fcckgefunden. Dabei geht es im Streit zwischen den beiden Paradigmen im Wesentlichen um die Wirkungsweise von Inflation und staatlichen Nachfrageprogrammen auf Wachstum und Besch\u00e4ftigung. <\/p>\n<p>Zentrales Ziel der Angebotspolitik ist die Stabilisierung des Preisniveaus, die als Voraussetzung f\u00fcr Vollbesch\u00e4ftigung angesehen wird. Ein Blick in die Empirie zeige aber, dass die Arbeitsmarktentwicklung offenbar von anderen \u2013 komplexeren \u2013 Faktoren bestimmt wird. Auch die Behauptung, die Inflation w\u00fcrde &#8222;vor allem Lohnbezieher, Rentner und Sparer benachteiligen&#8220;, halte einer empirischen \u00dcberpr\u00fcfung nicht stand, so Adam.<\/p>\n<p>Gegen staatliche Konjunkturprogramme und die Kreditaufnahme der \u00f6ffentlichen Hand wenden sich angebotsorientierte \u00d6konomen mit unterschiedlichen Argumenten:<\/p>\n<ul type=\"disc\">\n<li>Erstens w\u00fcrde es auf dem Kapitalmarkt zu Verdr\u00e4ngungseffekten kommen, staatliche Kreditnachfrage verdr\u00e4ngt die Privaten, und l\u00e4sst die Zinsen steigen. Die j\u00fcngsten Erfahrungen mit hohen staatlichen Schuldenquoten und sehr niedrigen Zinsen spreche aber ganz offenkundig dagegen.<\/li>\n<li>Zweitens w\u00fcrden Konjunkturprogramme wie ein Strohfeuer nur kurzfristig wirken und langfristig Schaden anrichteten. Dies sei so eindeutig nicht richtig. Adam verweist dabei insbesondere auf die positiven Effekte des Zukunftsinvestitionsprogramms von 1977 und die Konjunkturpakete von 2008\/2009. <\/li>\n<li>Drittens geht es um den grunds\u00e4tzlichen Disput, was dem Wirtschaftswachstum im Konjunkturverlauf f\u00f6rderlich ist: Haushaltskonsolidierung oder Konjunkturprogramme? Dabei wird letzteres mit dem Verweis auf nur geringe oder gar keine Multiplikatoreffekte verworfen. Aufgrund der Auswertung von \u00fcber hundert Studien zu dieser Frage kommt Adam dagegen zu folgendem Fazit: &#8222;Am wirksamsten sind schuldenfinanzierte Erh\u00f6hungen der \u00f6ffentlichen Ausgaben, die direkt zu mehr Nachfrage f\u00fchren, n\u00e4mlich \u00f6ffentliche Investitionen.&#8220;<\/li>\n<li>Viertens wird behauptet, dass zuk\u00fcnftige Generationen durch erh\u00f6hte Staatsverschuldung belastet werden. Auch dies kann Adam so nicht best\u00e4tigen. Wenn Kredite f\u00fcr \u00f6ffentliche Investitionen eingesetzt werden, von deren Ertr\u00e4gen k\u00fcnftige Generationen profitieren, ist ganz im Gegenteil eine gerechtere Verteilung der Lasten \u00fcber die Generationen hinweg m\u00f6glich.<\/li>\n<li>F\u00fcnftens: Auch gegen die Behauptung, die staatliche Handlungsfreiheit werde dadurch eingeschr\u00e4nkt, dass zunehmende Zinszahlungen das Staatsbudget belasten, sprechen die aktuellen Erfahrungen. Trotz hoher Verschuldung hat in Deutschland die Zins-Steuer-Quote den niedrigsten Stand seit Anfang der 1990er Jahre erreicht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Warum gelingt es der Lehre von der angebotsorientierte Wirtschaftspolitik trotz aller Einw\u00e4nde so hartn\u00e4ckig die Position des herrschende Paradigmas zu verteidigen? <\/p>\n<p>Wirtschaftspolitik ist interessengeleitet und so ist f\u00fcr Adam auch die Angebotsorientierung derselben als Herrschaftsinstrument zu verstehen. Es geht dabei um eine gesellschaftspolitische Grundsatzfrage, n\u00e4mlich der nach der Verteilung. Nicht der wissenschaftliche Diskurs sondern der politische Prozess entscheide deshalb, welchen Stellenwert die Besch\u00e4ftigungspolitik einnimmt. Da sich bei Vollbesch\u00e4ftigung die Machtbalance zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Richtung der Gewerkschaften verschiebt, ist sie im konservativ-liberalen politischen Spektrum kein vorrangiges Ziel. Deren &#8222;politische Formel&#8220; sei aber in der Gesellschaft fest verankert.<\/p>\n<p>Dass es so leicht ist, die Angebotsorientierung in der \u00d6ffentlichkeit durchzusetzen, h\u00e4nge unter anderem damit zusammen, dass deren Argumentationslinien relativ einfach zu vermitteln sind. Jeder kann das Ideal der &#8222;sparsamen schw\u00e4bischen Hausfrau&#8220; nachvollziehen. &#8222;Zu erkl\u00e4ren, warum das Verhalten eines Privathaushalts nicht auf den Staat \u00fcbertragen werden kann, erfordert indessen ein kleines Kolleg \u00fcber Makro\u00f6konomie&#8220;, schreibt Adam.<\/p>\n<p>Vor allem eine wichtige institutionelle Weichenstellung habe die Priorisierung des Ziels Preisniveaustabilit\u00e4t langfristig verankert: Die Unabh\u00e4ngigkeit der Zentralbank und die Fokussierung der Bundesbank und sp\u00e4ter im Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsraum der EZB auf die Preisstabilisierung. Damit haben die jeweiligen demokratisch gew\u00e4hlten Regierungen auch finanzpolitisch weniger Spielraum, meint Adam, der durch die Maastricht-Kriterien ohnehin schon eingeschr\u00e4nkt ist.<\/p>\n<p>Obwohl Adam aufgrund von Umfragen unter \u00d6konomen bezweifelt, dass die Angebotsorientierung in der Wissenschaft tats\u00e4chlich als der Mainstream angesehen werden kann, wird dieser Eindruck dennoch nach au\u00dfen vermittelt. Adam erkl\u00e4rt das unter anderem damit, dass vor allem die gro\u00dfen Wirtschaftsforschungsinstitute in der \u00d6ffentlichkeit Geh\u00f6r finden, die abgesehen vom Deutschen Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) und dem Institut f\u00fcr Makro\u00f6konomie und Konjunkturforschung (IMK) eher angebotsorientierte Positionen vertreten.<\/p>\n<p>Um in Wissenschaft und Politik unterschiedlichere Auffassungen zu ihrem Recht zu verhelfen, fordert Adam den Sachverst\u00e4ndigenrat f\u00fcr Wirtschaft pluraler zu besetzen, die Unabh\u00e4ngigkeit und die einseitige Zielsetzung der Zentralbank zu \u00fcberdenken und Forschung und Lehre n\u00e4her an wirtschaftspolitischen Fragestellungen auszurichten und mit vielf\u00e4ltigeren Ans\u00e4tzen zu betreiben.<\/p>\n<p>Lesen Sie ausf\u00fchrlich den Beitrag von Hermann Adam aus der Juli-Ausgabe des <em>Wirtschaftsdienst<\/em>:<\/p>\n<p><a title=\"Hermann Adam: Von der Inflationsphobie bis zur \u201eschwarzen Null\u201c, in: Wirtschaftsdienst 7\/2016\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/07\/wirtschaftsdienst_7_2016_Adam_Inflationsphobie_und_schwarze_Null.pdf\">Hermann Adam: <em>Von der Inflationsphobie bis zur \u201eschwarzen Null\u201c<\/em>, in: Wirtschaftsdienst 7\/2016<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Exklusiv aus dem Wirtschaftsdienst: Die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik mit ihren Zielen &#8222;staatliche Haushaltskonsolidierung&#8220;, &#8222;Konzentration auf die Preisniveaustabilit\u00e4t&#8220; und &#8222;D\u00e4mpfung der Lohnforderungen&#8220; hat sich seit Anfang der 1980er Jahre als Mainstream in Wissenschaft und Politik durchgesetzt. 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