{"id":9719,"date":"2016-07-20T14:51:06","date_gmt":"2016-07-20T12:51:06","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=9719"},"modified":"2016-07-20T16:00:23","modified_gmt":"2016-07-20T14:00:23","slug":"italien-wackelt-wird-nicht-fallen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2016\/07\/20\/italien-wackelt-wird-nicht-fallen_9719","title":{"rendered":"Italien wackelt, wird aber nicht fallen"},"content":{"rendered":"<p>Italien k\u00f6nnte das neue Griechenland werden. Gemessen an den notleidenden Krediten im Bankensektor oder an der Verschuldung des Staates steht das Land \u00e4hnlich schlecht da wie der Nachbar auf der \u00f6stlichen Seite der Adria, nur dass es um ganz andere Gr\u00f6\u00dfenordnungen geht. Seit Jahren herrscht Rezession, aber es ist wegen der Auflagen von Maastricht nicht m\u00f6glich, eine expansive Finanzpolitik zu betreiben; eine Abwertung ist ebenfalls ausgeschlossen. Konjunkturpolitisch gibt es kaum Spielraum, und bis Strukturreformen greifen, geht immer viel Zeit ins Land. Dennoch: Die Anleger vertrauen nach wie vor darauf, dass die Krise nicht auf systemgef\u00e4hrdende Weise eskalieren wird, sonst l\u00e4ge die Rendite der zehnj\u00e4hrigen Staatsanleihen nicht bei nur 1,2 Prozent und damit in der N\u00e4he ihres Rekordtiefs. Weil der italienische Staat als guter Schuldner gilt, hat es anders als in Griechenland im Zuge der Eurokrise keine zweistelligen langen Zinsen gegeben.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/07\/Rendite_10j_ital_Staatsanleihen_u_Bundesanleihen_2005-201607.gif\" alt=\"Grafik: Rendite 10-j\u00e4hriger italienischer Staatsanleihen uund Bundesanleihen\" width=\"559\" height=\"356\" class=\"size-full wp-image-9720\" \/><\/p>\n<p>Italienische Aktien werden allerdings seit einiger Zeit nur mit spitzen Fingern angefasst. Vor allem die Banken sind schwer unter Druck.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/07\/FTSE-MIB_und_DAX-Kursindex_2005-201607.gif\" alt=\"Grafik: Italienische und deutsche Aktien \" width=\"561\" height=\"326\" class=\"size-full wp-image-9721\" \/><\/p>\n<p>Viele von ihnen m\u00fcssten wegen Kapitalmangels sofort ihren Betrieb einstellen, wenn sie ihre notleidenden Kredite marktgerecht bewerten w\u00fcrden. Ende 2015 betrugen die Kredite an private Haushalte und nicht-finanzielle Unternehmen rund 1,5 Billionen Euro, <a title=\"Banca d'Italia - Financial Stability Report, April 2016, Table 2.2, p. 20\" href=\"https:\/\/www.bancaditalia.it\/pubblicazioni\/rapporto-stabilita\/2016-1\/en-FSR-1-2016.pdf#page=22\" target=\"_blank\">wovon nach Angaben der Banca d\u2019Italia 0,35 Bill. Euro notleidend waren<\/a> \u2013 das entspricht 21,3 Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts und \u00fcbertrifft die Kapitalpuffer der Banken um ein Vielfaches. Italien hat nicht nur zu viele Banken, die meisten von ihnen sind auch unterkapitalisiert. Die Krise von 2008\/2009 wurde nicht genutzt, den Sektor zu bereinigen und die \u00fcberlebensw\u00fcrdigen Banken auf eine solide finanzielle Basis zu stellen. Das r\u00e4cht sich jetzt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/07\/Tabelle_ital_Grossbanken_im_Vergleich.gif\" alt=\"Grafik: Tabelle italienische Gro\u00dfbanken im Vergleich\" width=\"547\" height=\"390\" class=\"size-full wp-image-9722\" \/><\/p>\n<p>Wenn bei einer Bank das Verh\u00e4ltnis zwischen Aktienkurs und dem Buchwert je Aktie niedriger ist als Eins, schafft das Management aus der Perspektive des Marktes keinen Mehrwert. Je n\u00e4her der Bruch der Nulllinie kommt, desto mehr lohnt es sich, die Bank zu zerschlagen und die Einzelteile zu verkaufen, oder sie zu \u00fcbernehmen (was auf das Gleiche hinausl\u00e4uft). Am kritischsten ist die Situation bei Monte dei Pasci di Siena, wo der Aktienkurs gerade mal ein Zehntel des Buchwerts ausmacht. Die Unicredit \u2013 mit ihren 124.000 Besch\u00e4ftigten die gr\u00f6\u00dfte Bank des Landes \u2013 kommt auf den fast genauso mageren Wert von 0,26.<\/p>\n<p>Eine kleine Abschweifung: Hierzulande ist es kaum besser. Die Deutsche Bank und die Commerzbank, die beiden verbliebenen deutschen Gro\u00dfbanken, stehen, wie die Tabelle zeigt, fast genauso schlecht da wie die italienischen. Welten trennen die Banken Eurolands im \u00dcbrigen von ihren amerikanischen Konkurrenten, auch das zeigt die Tabelle. Es ist an der Zeit, dass das nationale Kleinklein aufh\u00f6rt und die Bankenunion vollendet wird, einschlie\u00dflich einer gut ausgestatteten Abwicklungsinstitution (besser allerdings eines gemeinsamen Finanzministeriums) und einer l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Einlagensicherung. Aus Sicht der Steuerzahler ist es besser, wenn es keine nationalen Champions mehr gibt, nicht nur aus Risikogr\u00fcnden, sondern weil Banken aufgeh\u00f6rt haben, ein Wachstumssektor zu sein. Daf\u00fcr sorgen die flachen und niedrigen Renditekurven, die strengeren Kapitalanforderungen sowie die Konkurrenz aus dem Internet.<\/p>\n<p>Warum halte ich die Situation der italienischen Banken f\u00fcr beherrschbar? Zun\u00e4chst einmal sind notleidende Kredite nicht dasselbe wie drohende hundertprozentige Verluste. Ein gro\u00dfer Teil besteht aus Hypotheken, und die sind stets durch Immobilien abgesichert, die sich verkaufen lassen. Das geht oft nicht schnell und zu den gew\u00fcnschten Preisen, aber es geht. Die Aufsichtsbeh\u00f6rden, einschlie\u00dflich der EZB, werden die Banken zwingen, ihre Bilanzen durch den Verkauf von unterbewerteten Aktiva zu sanieren und andere Aktiva auf ein marktgerechtes Niveau abzuschreiben.<\/p>\n<p>Im Gegenzug d\u00fcrfte es eine Rekapitalisierung geben, entweder durch die Emission von Aktien und langfristigen Schuldverschreibungen, soweit das noch geht, oder durch den <a title=\"Banca d'Italia - Financial Stability Report, April 2016, The Launch of the Atlante Fund, p. 31\" href=\"https:\/\/www.bancaditalia.it\/pubblicazioni\/rapporto-stabilita\/2016-1\/en-FSR-1-2016.pdf#page=33\" target=\"_blank\">Rettungsfonds Atlante<\/a>, der k\u00fcrzlich unter staatlichem Druck von Banken, Versicherungen und Investmentfonds geschaffen wurde. Dieser Fonds hilft den Banken auch dabei, notleidende Kredite zu verkaufen. Der Staat selbst darf sich offiziell nach den neuen europ\u00e4ischen Richtlinien nicht mehr an einem bail-out kriselnder Banken beteiligen und hat das offenbar auch nicht vor. Vermutlich wird es aber Ausnahmen geben, wenn die finanzielle Stabilit\u00e4t eines Tages ernsthaft gef\u00e4hrdet sein sollte. Dar\u00fcber hinaus gibt es ja f\u00fcr diesen Fall auch noch eine europ\u00e4ische Institution wie den ESM, den <a title=\"ESM - Publications\" href=\"http:\/\/www.esm.europa.eu\/publications\/index.htm\" target=\"_blank\"><em>European Stability Mechanism<\/em><\/a>, der <a title=\"ESM - FAQ on the ESM direct recapitalisation instrument\" href=\"http:\/\/www.esm.europa.eu\/pdf\/2014-12-08%20FAQ%20DRI.pdf\" target=\"_blank\">Banken direkt rekapitalisieren kann<\/a>, allerdings nur unter Auflagen, denen die italienischen Regierung nachkommen m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Die bevorzugte Methode f\u00fcr die Rettung von Banken ist nach den Vorgaben des BRRD, der <a title=\"The Bank Recovery and Resolution Directive (BRRD) - deutsche Fassung\" href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/HTML\/?uri=CELEX:32014L0059&#038;from=EN\" target=\"_blank\"><em>Bank Recovery and Resolution Directive<\/em><\/a>, das sogenannte bail-in der nachrangigen Gl\u00e4ubiger: Sie m\u00fcssten bei einem solchen Verfahren auf einen Teil ihrer Anspr\u00fcche verzichten, oder bek\u00e4men f\u00fcr ihre Forderungen Anteile am Aktienkapital. Politisch ist das eine heikle Sache, weil davon nicht zuletzt viele private Haushalte betroffen w\u00e4ren, <a title=\"Crisis and opportunity, The Economist, Jul 9th 2016\" href=\"http:\/\/www.economist.com\/news\/finance-and-economics\/21701755-brexit-vote-has-sideswiped-italys-banksand-testing-europes-new-rules\" target=\"_blank\">die insgesamt Bankanleihen von etwa 200 Mrd Euro halten<\/a> und diese bisher f\u00fcr absolut sicher gehalten hatten. Es ist inzwischen klar, dass sie nicht richtig \u00fcber die Risiken dieser Papiere aufgekl\u00e4rt worden waren: Vor allem Kleinanleger m\u00fcssten daher vor Verlusten gesch\u00fctzt werden. F\u00fcr Premierminister Renzi ist das ein Muss, weil er sonst mit gro\u00dfer Sicherheit das Verfassungsreferendum verlieren w\u00fcrde, das im Oktober stattfinden soll. Eine weitere Ma\u00dfnahme, die die Regierung auf den Weg gebracht hat, besteht darin, die Konkursverfahren europ\u00e4ischen Normen anzupassen und so den Verkauf notleidender Kredite zu erleichtern.<\/p>\n<p>Insgesamt gibt es noch viel Spielraum auf der Kostenseite der italienischen Banken: Sie haben gro\u00dfe \u00dcberkapazit\u00e4ten und entsprechend niedrige Ertr\u00e4ge. Ohne Fusionen wird es nicht gehen, auch nicht ohne gr\u00f6\u00dfere Entlassungen, was angesichts einer Arbeitslosenquote von 11,6 Prozent nicht leicht zu vermitteln sein wird (die Jugendarbeitslosigkeit betrug im Mai nicht weniger als 36,9 Prozent).<\/p>\n<p>Vieles ist also auf den Weg gebracht, was eine katastrophale Eskalation der italienischen Bankenkrise verhindern wird. (siehe dazu auch <a title=\"Italy's Banking Problem Is Serious But Can Be Fixed, July 14, 2016\" href=\"http:\/\/veron.typepad.com\/main\/2016\/07\/italys-banking-problem-is-serious-but-can-be-fixed.html\" target=\"_blank\">den j\u00fcngsten Beitrag von Nicolas V\u00e9ron: Italy&#8217;s Banking Problem Is Serious But Can Be Fixed<\/a>) Die <a title=\"Cleaning-up Bank Balance Sheets: Economic, Legal, and Supervisory Measures for Italy, IMF Working Paper July 2016\" href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/wp\/2016\/wp16135.pdf\" target=\"_blank\">Reformen waren l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig<\/a>, jetzt werden sie notgedrungen endlich in Angriff genommen. Gl\u00fccklicherweise ist der Staat trotz des hohen Schuldenstands (130 Prozent des BIP) finanziell einigerma\u00dfen gesund; sein aggregiertes Haushaltsdefizit d\u00fcrfte in diesem Jahr minus 2,5 Prozent des BIP erreichen und damit unter der Maastrichter Schwelle von drei Prozent bleiben. Au\u00dferdem weist die Leistungsbilanz einen betr\u00e4chtlichen \u00dcberschuss auf: Das Land ist daher ein Nettoexporteur von Kapital und vermindert so seine Schulden gegen\u00fcber dem Ausland.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_9723\" aria-describedby=\"caption-attachment-9723\" style=\"width: 561px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2016\/07\/20\/italien-wackelt-wird-nicht-fallen_9719\/de_fr_sp_it_reale_bip_seit_2008q1\" rel=\"attachment wp-att-9723\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/07\/DE_FR_SP_IT_reale_BIP_seit_2008Q1.gif\" alt=\"Grafik: Italiens Wirtschaftsentwicklung seit 2008 im Vergleich\" width=\"561\" height=\"337\" class=\"size-full wp-image-9723\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-9723\" class=\"wp-caption-text\">Italiens Wirtschaftsentwicklung seit 2008 im Vergleich<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Ein gutes Ende w\u00e4re noch wahrscheinlicher, wenn sich die Konjunktur in den \u00fcbrigen L\u00e4ndern des Euroraums auch nach dem Brexit weiter erholen w\u00fcrde. Die Bankenkrise ist nicht zuletzt durch die jahrelange Rezession ausgel\u00f6st worden. Herr Sch\u00e4uble ist hier der Hauptadressat \u2013 vielleicht kann er seine sinnlose &#8222;schwarze Null&#8220; mal f\u00fcr eine Weile vergessen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Italien k\u00f6nnte das neue Griechenland werden. Gemessen an den notleidenden Krediten im Bankensektor oder an der Verschuldung des Staates steht das Land \u00e4hnlich schlecht da wie der Nachbar auf der \u00f6stlichen Seite der Adria, nur dass es um ganz andere Gr\u00f6\u00dfenordnungen geht. 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