{"id":9766,"date":"2016-08-12T15:22:46","date_gmt":"2016-08-12T13:22:46","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=9766"},"modified":"2016-08-12T15:58:42","modified_gmt":"2016-08-12T13:58:42","slug":"gewaltiger-ueberschuss-in-der-leistungsbilanz-nicht-alle-freuen-sich-darueber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2016\/08\/12\/gewaltiger-ueberschuss-in-der-leistungsbilanz-nicht-alle-freuen-sich-darueber_9766","title":{"rendered":"Gewaltiger \u00dcberschuss in der Leistungsbilanz \u2013 nicht alle freuen sich dar\u00fcber"},"content":{"rendered":"<p>Im <a title=\"Stat. Bundesamt, Pressemitteilung 12.08.2016\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2016\/08\/PD16_279_811.html\" target=\"_blank\">zweiten Quartal ist das deutsche Sozialprodukt<\/a> st\u00e4rker gestiegen als von den meisten erwartet, wenn auch nicht so stark wie im ersten. Real und saisonbereinigt betrug das Plus 0,4 Prozent, nach 0,7 Prozent, und lag damit um 1,8 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert. Nach der kleinen Wachstumsdelle von Ende 2011 bis Anfang 2013 befindet sich die deutsche Wirtschaft weiterhin im Aufschwung. Er ist nicht spektakul\u00e4r, aber robust, und kann sich international sehen lassen. In den USA betrugen die vergleichbaren Quartalszahlen beispielsweise nur 0,3 und 0,2 Prozent.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/08\/Reales_BIP_1991-2016Q2.gif\" alt=\"Grafik: Deutschlamd: Reales Bruttoinlandsprodukt seit 1991\" width=\"562\" height=\"321\" class=\"size-full wp-image-9767\" \/><\/p>\n<p>Bemerkenswert ist, dass die Anzahl der neuen Jobs bis zuletzt z\u00fcgig mit Raten von etwas mehr als ein Prozent zugenommen hat und dass, man h\u00f6re und staune, die Verbraucherpreise in den vergangenen sechs Monaten mit einer Verlaufsrate von 1,7 Prozent gestiegen sind. Es ist eine fast ideale Mischung. Zudem gibt es keine Anzeichen, dass die Auftriebskr\u00e4fte demn\u00e4chst nachlassen k\u00f6nnten. Im Bau lief es im zweiten Quartal schlecht, aber wenn ich mir die realen Auftragseing\u00e4nge im Bauhauptgewerbe ansehe, kann ich nur folgern, dass es dort in den kommenden Quartalen einen ausgewachsenen Boom geben wird \u2013 sie \u00fcbertrafen im April und Mai ihre Vorjahreswerte um 17,1 Prozent. Der <a title=\"ifo Konjunkturtest Juli 2016\" href=\"http:\/\/www.cesifo-group.de\/de\/ifoHome\/facts\/Survey-Results\/Business-Climate\/Geschaeftsklima-Archiv\/2016\/Geschaeftsklima-20160725.html\" target=\"_blank\">Gesch\u00e4ftsklimaindex des Ifo-Instituts<\/a>, ein wichtiger Fr\u00fchindikator f\u00fcr die Industrie, den Handel und den Bau, bewegt sich nach wie vor auf sehr hohem Niveau.<\/p>\n<p>Gibt es einen Haken in diesem <em>goldilocks<\/em>-Szenarium? Ja. Es ist die Tatsache, dass die Expansion des realen BIP wieder einmal fast allein vom Au\u00dfenhandel getragen wurde. Da dessen Beitrag zur Gesamtwachstumsrate von 0,4 Prozent sch\u00e4tzungsweise 0,8 Prozentpunkte betrug, muss der Beitrag der Inlandsnachfrage im ersten Quartal negativ gewesen sein (-0,4 Punkte). Die \u00dcbersch\u00fcsse in der Leistungsbilanz werden gr\u00f6\u00dfer und gr\u00f6\u00dfer, w\u00e4hrend die Inlandskonjunktur hinterherhinkt. Vor allem im Ausland wird beklagt, dass das deutsche Wachstum aus dem Lot ist: Die deutschen \u00dcbersch\u00fcsse sind die Defizite der Anderen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/08\/DE_Leistungsbilanzsalden_seit_1971.gif\" alt=\"Grafik: Deutsche Leistungsbilanzsalden seit 1971\" width=\"561\" height=\"330\" class=\"size-full wp-image-9768\" \/><\/p>\n<p>Das muss nicht so bleiben. Aber der Trend ist ziemlich eindeutig. Inzwischen bewegt sich der \u00dcberschuss in der Leistungsbilanz f\u00fcr das Gesamtjahr in Richtung 300 Mrd. Euro und entspricht damit fast 10 Prozent des Sozialprodukts. Nur wenige, durchweg gut aufgestellte L\u00e4nder, kommen auf \u00e4hnliche Raten: die Skandinavier, die Niederlande, die Schweiz und in Asien S\u00fcd-Korea, Taiwan und Thailand. Bei dem heutigen Wechselkurs des Euro ist die deutsche Wirtschaft ganz offensichtlich super-wettbewerbsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Die \u00dcbersch\u00fcsse bedeuten, dass unser Land ein gewaltiges Auslandsverm\u00f6gen ansammelt. Nur in China geht es um \u00e4hnliche Gr\u00f6\u00dfenordnungen. Das l\u00e4sst sich auch anders ausdr\u00fccken: Weil sie so billig sind, ersetzen die deutschen Exporte in vielen Teilen der Welt die inl\u00e4ndische Produktion. Das ist vor allem in den USA, in Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Italien und Spanien der Fall. In den USA und in Gro\u00dfbritannien, wo die Besch\u00e4ftigung bislang kr\u00e4ftig zunimmt, ist das kein Problem, in den Eurol\u00e4ndern mit hoher Arbeitslosigkeit aber schon.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/08\/Tabelle_LBS_gg_ausgewaehlten_Laender.gif\" alt=\"Tabelle: Wo Deutschland seine Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse erzielt\" width=\"432\" height=\"600\" class=\"size-full wp-image-9769\" \/><\/p>\n<p>Deutschland wird von seiner wirtschaftlichen Kraft her und als gr\u00f6\u00dfter Gl\u00e4ubiger immer dominanter. Dass das Ressentiments hervorruft, ist kein Wunder. Populistische Parteien gehen damit auf Stimmenfang (vgl. Philippe Legrain: <a title=\"Project Syndicate, Aug 9, 2016\" href=\"https:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/brexit-european-union-disintegration-by-philippe-legrain-2016-08\" target=\"_blank\">Three Paths to European Disintegration<\/a>, Project Syndicate, Aug 9, 2016) und fordern, den Euro aufzugeben und sich so vom deutschen &#8222;Joch&#8220; zu befreien. Der Erfolg der britischen Volksabstimmung hat ihnen gezeigt, dass das machbar ist.<\/p>\n<p>Es wird jedenfalls von vielen Seiten verlangt, dass die riesigen \u00dcbersch\u00fcsse abgebaut werden m\u00fcssen. In einer W\u00e4hrungsunion geht das leider nicht durch eine Aufwertung des &#8222;deutschen&#8220; Euro, denn den gibt es nicht. Es geht nur \u00fcber ein Zur\u00fcckdr\u00e4ngen der Nachfrage in den Defizitl\u00e4ndern und eine Stimulierung der Nachfrage in Deutschland, und das nachhaltig.<\/p>\n<p>Allerdings m\u00fcsste man vorher anerkennen, dass die deutschen \u00dcbersch\u00fcsse tats\u00e4chlich ein Problem darstellen. In einer W\u00e4hrungsunion sind sie das zun\u00e4chst einmal nicht, so wie beispielsweise die \u00dcbersch\u00fcsse Bayerns gegen\u00fcber Brandenburg weder bekannt noch relevant sind. Sie schlagen sich nieder in der Verschuldung brandenburgischer Haushalte und Unternehmen gegen\u00fcber Bayern sowie in der \u00dcbertragung von Verm\u00f6gen aller Art an die Bayern. Wenn im Osten die Arbeitslosigkeit steigt, kommt es zu Wanderungen in den Westen, einem R\u00fcckgang der relativen L\u00f6hne und Immobilienpreise sowie \u00fcber die gesamtdeutschen Sozialsysteme zu einem Finanztransfer von West nach Ost.<\/p>\n<p>Im Euroraum ist die Sache nicht so einfach. Es muss schon viel passieren, dass Leute aus dem Languedoc in Stuttgart auf Arbeitssuche gehen \u2013 durch die Sprachbarrieren und diverse institutionelle H\u00fcrden fehlt es an Mobilit\u00e4t, die die Arbeitsm\u00e4rkte wieder ins Gleichgewicht bringen k\u00f6nnte. Zudem haben die Eurol\u00e4nder kein gemeinsames Sozialsystem. Deutschland kann theoretisch immer mehr ausl\u00e4ndisches Verm\u00f6gen bilden, also Firmen, Immobilien und Staatsanleihen aufkaufen, bis der Arzt kommt, aber wie lange kann das gutgehen? Insofern sind unsere Leistungsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse trotz der W\u00e4hrungsunion ein Problem. Sie k\u00f6nnten das Ende des Euro bedeuten.<\/p>\n<p>Denn eins ist klar: L\u00e4ndern wie Frankreich, Italien oder Griechenland zu empfehlen, Rezessionen zu veranstalten, einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit hinzunehmen und die L\u00f6hne zu senken ist so, als w\u00fcrde man ihnen kollektiven Selbstmord empfehlen. Da ist politisch nicht mehr viel Spielraum, wenn \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen akzeptieren, dass vor allem hierzulande etwas geschehen muss, wenn uns etwas am Fortbestand des Euro gelegen ist. Da die Geldpolitik als Akteur ausf\u00e4llt, ebenso wie das Instrument &#8222;Wechselkurs&#8220;, m\u00fcssen zum Einen die L\u00f6hne viel kr\u00e4ftiger steigen. Fragt sich, ob die Gewerkschaften da mitmachen. Solidarit\u00e4t gegen\u00fcber den Arbeitnehmern im europ\u00e4ischen Ausland ist de facto nicht vorhanden, und bisher sind sie gut damit gefahren, ihre Forderungen in den Lohnverhandlungen nicht auszureizen. Sie d\u00fcrften einigerma\u00dfen zufrieden sein mit dem Mix aus moderaten Lohnerh\u00f6hungen und dem kr\u00e4ftigen Anstieg der Besch\u00e4ftigung \u2013 warum sollten sie dieses erfolgreiche Modell aufgeben?<\/p>\n<p>Es l\u00e4uft daher darauf hinaus, dass der Staat das Wachstum, die Binnennachfrage und die Importe stimulieren muss. Dazu geh\u00f6ren nicht nur eine Steuersenkung, die B\u00fcrger mit einer hohen Konsumquote entlastet (also die unteren Einkommensschichten) sowie eine Umschichtung von Ausgaben zugunsten von Erziehung, Forschung, Weiterbildung und Infrastruktur, sondern vor allem ein Abbau des Haushalts\u00fcberschusses und zus\u00e4tzliche kreditfinanzierte Ausgaben. Die Bonit\u00e4t des Schuldners Bundesrepublik kann nicht besser, und die langfristigen Zinsen k\u00f6nnen kaum niedriger sein als zurzeit. Kleine Schritte werden dabei allerdings nicht ausreichen. Ich wiederhole: Der \u00dcberschuss in der Leistungsbilanz bewegt sich in Richtung 10 Prozent des BIP.<\/p>\n<p>Einen solchen Ansatz zu verkaufen, wird angesichts der verbreiteten Selbstzufriedenheit und des Stolzes auf die staatlichen Haushalts\u00fcbersch\u00fcsse nicht leicht sein. Der beginnende Wahlkampf kann vielleicht manche Blockade aufl\u00f6sen. Es darf au\u00dferdem von den Politikern verlangt werden, dass sie die europ\u00e4ische Seite ihrer Aktivit\u00e4ten im Blick haben. Wenn sie bei ihrer jetzigen Kirchturmpolitik bleiben, wird der Euro nicht zu retten sein. Er ist nicht f\u00fcr alle Teilnehmerl\u00e4nder so attraktiv, wie wir uns das gerne vorstellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im zweiten Quartal ist das deutsche Sozialprodukt st\u00e4rker gestiegen als von den meisten erwartet, wenn auch nicht so stark wie im ersten. Real und saisonbereinigt betrug das Plus 0,4 Prozent, nach 0,7 Prozent, und lag damit um 1,8 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert. 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