{"id":9797,"date":"2016-08-24T19:29:30","date_gmt":"2016-08-24T17:29:30","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=9797"},"modified":"2016-09-17T11:08:59","modified_gmt":"2016-09-17T09:08:59","slug":"die-neue-normalitaet-eine-wachstumsrate-von-18-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2016\/08\/24\/die-neue-normalitaet-eine-wachstumsrate-von-18-prozent_9797","title":{"rendered":"Die neue Normalit\u00e4t \u2013 eine Wachstumsrate von 1,8 Prozent"},"content":{"rendered":"<p>Am Mittwoch gab es die <a title=\"Ausf\u00fchrliche Ergeb\u00adnisse zur Wirt\u00adschafts\u00adleistung im 2. Quartal 2016, 24.08.2016\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2016\/08\/PD16_291_811.html\" target=\"_blank\">detaillierten Zahlen zum BIP im zweiten Quartal<\/a>. Die Struktur des Wachstums war deutlich anders als im ersten Quartal: dynamischer Au\u00dfenhandel, kleine positive Beitr\u00e4ge vom privaten und staatlichen Konsum, aber Bremseffekte durch die Ausr\u00fcstungsinvestitionen und den Bau. Nichts Dramatisches.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/08\/Wachstumsbeitraege_zum_dt_BIP_2016Q2.gif\" alt=\"Grafik: Wachstumsbeitr\u00e4ge zum BIP\" width=\"560\" height=\"410\" class=\"size-full wp-image-9798\" \/><\/p>\n<p>Da die Stimmung bei den Haushalten und den Unternehmen gut ist, die staatlichen Finanzen gesund und die Zinsen rekordniedrig sind, ist damit zu rechnen, dass die inl\u00e4ndische Nachfrage weiter zunehmen wird. Dass der Au\u00dfenbeitrag noch einmal so gro\u00df ausf\u00e4llt wie zuletzt, ist nicht wahrscheinlich, weil der Welthandel vor sich hin d\u00fcmpelt \u2013 die Globalisierung legt zurzeit eine Pause ein \u2013 und weil der Euro eher auf- als abwertet.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/08\/Welthandel_Zuwachs_ggVj_seit_1992.gif\" alt=\"Grfik: Entwicklung des Welthandels seit 1992\" width=\"559\" height=\"331\" class=\"size-full wp-image-9799\" \/><\/p>\n<p>Es herrscht ein breiter Konsens (dem ich mich anschlie\u00dfe), dass das reale BIP in diesem Jahr knapp zwei Prozent h\u00f6her sein wird als 2015, und dass es 2017 wegen des sogenannten Kalendereffekts etwas weniger sein wird. So sieht derzeit ein deutscher Aufschwung aus. Echte Inflationsgefahren sind in einem solchen Umfeld nicht auszumachen.<\/p>\n<p>Die neue Wachstumsformel lautet: +0,8 Prozent Produktivit\u00e4t mal Zunahme der Arbeitsstunden um etwa ein Prozent ergibt einen j\u00e4hrlicher Anstieg des realen BIP von rund 1,8 Prozent. Es ist erfreulich, dass die Besch\u00e4ftigung in den vergangenen Jahren so kr\u00e4ftig zugenommen hat, aber das wird sich nur aufrechterhalten lassen, wenn die Regierung nicht versucht, die Zuwanderung zu unterbinden oder stark zu beschr\u00e4nken. Auf Dauer h\u00e4ngt das Wachstum sonst allein von der Produktivit\u00e4t ab. Und da sieht es nicht gut aus.<\/p>\n<p>Bekanntlich bestimmen vor allem die Investitionen in Ausr\u00fcstungen, Infrastruktur und berufliche Qualifikation, wie viel mehr pro Stunde erzeugt werden kann und wie sich daher unser Lebensstandard entwickelt. Die Infrastruktur gilt vielfach als ein bisschen verrottet, und auch bei der Bildung besteht immer ein Verbesserungsbedarf, entscheidend ist auf die k\u00fcrzere Sicht, was sich bei den Ausr\u00fcstungen tut, also beim Wachstum des direkt in der Produktion eingesetzten Sachkapitals. Sie h\u00e4ngen von den Umsatz- und damit den Gewinnerwartungen der Unternehmen ab, zudem von der Attraktivit\u00e4t des Standorts &#8222;Deutschland&#8220; im Vergleich zu ausl\u00e4ndischen Alternativen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/08\/Reale_Ausruestungsinvestitionen_1991Q1-2016Q2.gif\" alt=\"Grafik: Entwicklung der realen Ausr\u00fcstungsinvestitionen seit 1991\" width=\"562\" height=\"332\" class=\"size-full wp-image-9800\" \/><\/p>\n<p>Trotz der ausgezeichneten internationalen Wettbewerbsf\u00e4higkeit, der niedrigen Realzinsen auf Fremd- und Eigenkapital und des erstaunlich spannungsarmen Verh\u00e4ltnisses zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern kommen die Investitionen einfach nicht in Schwung. Nach der kurzen Erholung in den Jahren 2010 und 2011, als Reaktion auf die tiefe Rezession, treten sie fast auf der Stelle. Seit dem zweiten Quartal 2011 sind die realen Ausr\u00fcstungen im Jahresdurchschnitt nur um 1,0 Prozent gestiegen und liegen immer noch um sechs Prozent unter dem Vor-Krisenwert von 2007. Zum Vergleich: Zwischen 1991 und 2007 hatten sie im Jahresdurchschnitt um 2,5 Prozent zugelegt. Die Dynamik ist raus.<\/p>\n<p>Wer daraus schlie\u00dft, daran sei der Euro schuld, liegt falsch. Deutschland ist unter den Industriel\u00e4ndern kein Einzelfall: \u00dcberall schw\u00e4cheln die Investitionen &#8211; und mit ihnen das Produktivit\u00e4tswachstum. Wie die folgende Tabelle zeigt, leiden auch die beiden anderen gro\u00dfen entwickelten Volkswirtschaften \u2013 die USA und Japan \u2013 unter diesem Ph\u00e4nomen; es ging ihnen zuletzt nur marginal etwas besser als der deutschen Wirtschaft. Vom allgemeinen Trend haben sie sich nicht abkoppeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/08\/Tabelle1_Produktivitaetszuwachs_USA_JP_DE.gif\" alt=\"Tabelle 1: Produktivit\u00e4tszuwachs in USA, JP und DE seit 1970\" width=\"409\" height=\"234\" class=\"size-full wp-image-9801\" \/><\/p>\n<p>Von den Wundern der Digitalisierung ist bisher nichts zu sehen. Vielleicht ist es noch zu fr\u00fch f\u00fcr ein abschlie\u00dfendes Urteil, aber wenn sie so gro\u00dfe Effizienzgewinne mit sich bringt wie immer behauptet, m\u00fcssten in den Zahlen doch zumindest erste Anzeichen zu erkennen sein. Sind sie nicht. <a title=\"The Rise and Fall of American Growth: The U.S. Standard of Living since the Civil War\" href=\"http:\/\/press.princeton.edu\/titles\/10544.html\" target=\"_blank\">Robert Gordon, der Produktivit\u00e4tspapst von der Northwestern University in Illinois<\/a>, hat k\u00fcrzlich darauf hingewiesen, dass eine Reise vom Zentrum in Chicago nach Manhattan trotz der schnelleren Flugzeuge heute genauso lange dauert wie 1930 (wenn ich mich recht erinnere) \u2013 weil man an beiden Enden st\u00e4ndig im Stau steht. Produktivit\u00e4tsgewinne werden vielfach durch Produktivit\u00e4tsverluste (sogenannte externe Effekte) aufgefressen.<\/p>\n<p>Innerhalb Eurolands dasselbe Bild: Nach den Wirtschaftwunderjahren der Nachkriegszeit, die bis Ende der Achtziger dauerten, gingen die Zuwachsraten abrupt zur\u00fcck. Sie betragen nur noch ein Viertel dessen, was in den siebziger Jahren Standard war. Am h\u00e4rtesten hat es Italien getroffen: Das Festkurssystem des Euro hat die strukturellen Schw\u00e4chen erbarmungslos offengelegt. Es gibt kein Ventil namens \u201eAbwertung\u201c mehr, und es fehlt offenbar an Konzepten, wie man unter diesen Bedingungen \u00fcberleben kann. Immer mehr Analysten, vor allem angels\u00e4chsische, gehen daher davon aus, dass Italien den Euro \u00fcber kurz oder lang aufgeben muss.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/08\/Tabelle2_Produktivitaetszuwachs_FR_IT_SP_NL.gif\" alt=\"Tabelle 2: Produktivit\u00e4tszuwachs in FR, IT, SP und NL seit 1970\" width=\"517\" height=\"230\" class=\"size-full wp-image-9802\" \/><\/p>\n<p>Dass die Produktivit\u00e4tsschw\u00e4che wenig bis nichts mit der europ\u00e4ischen Einheitsw\u00e4hrung zu tun hat, zeigt auch ein Vergleich mit den Entwicklungen in Gro\u00dfbritannien, Schweden, der Schweiz und Kanada, also L\u00e4ndern mit eigener W\u00e4hrung. Die Botschaft lautet: Auch wenn ich mein Pfund, meine Krone, meinen Franken und meinen Dollar behalte und bei Bedarf abwerten kann, komme ich nicht gegen die globalen Megatrends an, also den unaufhaltsamen R\u00fcckgang der Zuwachsraten bei der Produktivit\u00e4t. Am drastischsten war der Einbruch bislang au\u00dfer in Italien auf der britischen Insel, wo man sich viel darauf zuguteh\u00e4lt, dass man mit den Wirren des Kontinents nichts zu tun hat. Hat nichts geholfen. Vielleicht war es keine so gute Idee, sein Wohl und Wehe so sehr vom Immobilienmarkt, dem Londoner Finanzzentrum und dem Nordsee\u00f6l abh\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/08\/Tabelle3_Produktivitaetszuwachs_UK_SE_CHE_CA.gif\" alt=\"Tabelle 3: Produktivit\u00e4tszuwachs in UK, SE, CHE und CA seit 1970\" width=\"520\" height=\"237\" class=\"size-full wp-image-9803\" \/><\/p>\n<p>Insgesamt ist es verst\u00e4ndlich, dass sich immer mehr \u00d6konomen fragen, woher denn nun diese <em>secular stagnation<\/em> komme. Es ist, ein bisschen versp\u00e4tet, die Modefrage der Saison. Zwei Denkschulen stehen sich gegen\u00fcber. Die Angebotstheoretiker weisen darauf hin, dass die Grenzproduktivit\u00e4t des Kapitalstocks nachl\u00e4sst, je gr\u00f6\u00dfer er ist. Ein zweiter Suezkanal verbessert die internationale Arbeitsteilung nicht im selben Ma\u00dfe wie der erste, oder wenn ich schon zwei Autos habe, bringt mir ein drittes nicht viel an Zusatzgewinn. Es ist eine plausible Argumentation. Begleitet wird das Ganze von der sogenannten <em>Saving Glut<\/em>, einem globalen \u00dcberangebot an Ersparnissen, verbunden mit sogenannten Fehlallokationen \u2013 zu viel Geld flie\u00dft in wenig produktive Immobilienprojekte.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Nachfragetheoretiker liegt das \u00dcbel in einer \u00fcbertriebenen Restriktionspolitik der Staaten: Sie haben auf die gewaltig gestiegenen Haushaltsdefizite und Schulden im Gefolge der Rettungsaktionen f\u00fcr die Banken mit pro-zyklischen Ma\u00dfnahmen reagiert und dadurch die Sache noch schlimmer gemacht. Die Analysten dieses Lagers pl\u00e4dieren daf\u00fcr, Defizite hinzunehmen oder sogar bewusst zu vergr\u00f6\u00dfern, bis die gesamtwirtschaftlichen Kapazit\u00e4ten wieder ann\u00e4hernd voll ausgelastet sind. Das w\u00e4re besonders dann wichtig, wenn wichtige Teile des privaten Sektors damit besch\u00e4ftigt sind, von ihren Schuldenbergen herunterzukommen, also \u00fcberm\u00e4\u00dfig viel zu sparen (im Berliner Finanzministerium und in der Bundesbank d\u00fcrfte eine solche Argumentation Begeisterungsst\u00fcrme ausl\u00f6sen).<\/p>\n<p>Vielleicht haben wir es tats\u00e4chlich mit einer Art ehernen Gesetzes zu tun, dessen Ergebnisse im Wesentlichen hinzunehmen w\u00e4ren. In alternden Gesellschaften w\u00e4re das aber die falsche Reaktion. Es ist ja nicht so, dass der Wirtschaftspolitik die Instrumente ausgegangen w\u00e4ren, mit denen die Produktivit\u00e4t auf einen steileren Wachstumspfad gehievt werden kann. Da es sich um langfristige Entwicklungen handelt, ist das Problembewusstsein leider nicht sehr ausgepr\u00e4gt. Wahlen lassen sich nach allgemeinem Verst\u00e4ndnis nicht mit einer Wachstumspolitik gewinnen. Ich glaube, dass das ein Irrtum ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Mittwoch gab es die detaillierten Zahlen zum BIP im zweiten Quartal. Die Struktur des Wachstums war deutlich anders als im ersten Quartal: dynamischer Au\u00dfenhandel, kleine positive Beitr\u00e4ge vom privaten und staatlichen Konsum, aber Bremseffekte durch die Ausr\u00fcstungsinvestitionen und den Bau. Nichts Dramatisches. 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