{"id":985,"date":"2009-08-30T22:01:07","date_gmt":"2009-08-30T20:01:07","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=985"},"modified":"2009-08-30T22:01:07","modified_gmt":"2009-08-30T20:01:07","slug":"erholung-auf-niedrigem-niveau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/08\/30\/erholung-auf-niedrigem-niveau_985","title":{"rendered":"Erholung auf niedrigem Niveau"},"content":{"rendered":"<p>Wenn ich mir die j\u00fcngsten Daten zur deutschen Konjunktur so ansehe, komme auch ich bei aller Skepsis zu dem Schluss, dass das Schlimmste wohl hinter uns liegt. Die inl\u00e4ndische Nachfrage hat vermutlich im jetzigen dritten Quartal z\u00fcgig zugenommen, nachdem die Lagerbest\u00e4nde im vorigen Quartal stark abgebaut worden waren. Die Besch\u00e4ftigung h\u00e4lt sich entgegen allen Prognosen bislang erstaunlich gut, die Realeinkommen der Haushalte haben sich deswegen &#8211; und weil sich die Terms of Trade nach wie vor kr\u00e4ftig verbessern &#8211; stabilisiert, und in wichtigen Abnehmerl\u00e4ndern ist die Nachfrage angesprungen.<!--more--><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/08\/terms_of_trade_t12_0907.gif\" alt=\"Terms of Trade - Deutschland (gg. Vj.)\" title=\"Terms of Trade - Deutschland (gg. Vj.)\" \/><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/08\/verf_einkommen_und_konsum_09q2.gif\" alt=\"Verf\u00fcg. Einkommen der HH und Konsumausgaben\" title=\"Verf\u00fcg. Einkommen der HH und Konsumausgaben\" \/><\/p>\n<p>Anders als in den USA, in Gro\u00dfbritannien oder Spanien sind die Haushalte in der Summe nicht \u00fcberschuldet, der konservativen Vergabepolitik der kreditgebenden Banken sei Dank. Das &#8222;deleveraging&#8220;, der forcierte Abbau von Schulden nach dem Platzen einer Immobilienblase, ist hierzulande kein Thema, weil sich die Immobilienpreise weder fr\u00fcher noch heute viel bewegt haben. W\u00e4hrend die amerikanischen Verbraucher finanziell mit dem R\u00fccken an der Wand stehen und sparen m\u00fcssen, was das Zeug h\u00e4lt, nachdem sie jahrelang geglaubt hatten, dass steigende Hauspreise und Aktienkurse einen Konsumverzicht unn\u00f6tig machen, was zu einer Sparquote in der N\u00e4he von Null gef\u00fchrt hatte, bewegt sich die deutsche Sparquote seit fast zwei Jahren auf dem komfortablen Niveau von rund 11 Prozent. Die Haushalte haben noch Reserven.<\/p>\n<p>Ob die Rezession tats\u00e4chlich schon vorbei ist, steht auf einem anderen Blatt. Im Vorjahresvergleich lagen wir beim realen BIP im zweiten Quartal noch bei -5,9 Prozent. Als ich noch beim Sachverst\u00e4ndigenrat war, galt eine Rezession als dann beendet, wenn diese Wachstumsrate wieder positiv war. Davon kann bis auf Weiteres keine Rede sein. Wenn alles nach Plan l\u00e4uft, werden wir im ersten Quartal 2010 dahin kommen. Aber auch dann wird die Outputl\u00fccke, die Differenz zwischen dem was aktuell produziert wird und dem, was bei Normalauslastung produziert werden k\u00f6nnte, gewaltig sein, vielleicht in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 6 Prozent. In der Industrie d\u00fcrfte die L\u00fccke gegenw\u00e4rtig etwa 22 Prozent betragen, eine geradezu atemberaubende Zahl.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/08\/bip_09q2.gif\" alt=\"Wachstum des Bruttoinlandsprodukts\" title=\"Wachstum des Bruttoinlandsprodukts\" \/><\/p>\n<p>Dass die Arbeitslosigkeit angesichts dieser Zahlen nicht geradezu explodiert ist, grenzt fast an ein Wunder. Der Puffer waren vor allem die durchschnittlichen Arbeitsstunden je Kopf, die &#8211; freiwillig oder unfreiwillig &#8211; kr\u00e4ftig zur\u00fcckgefahren wurden. Die Besch\u00e4ftigung sinkt daher erst seit November vergangenen Jahres, wobei der R\u00fcckgang im internationalen Vergleich bislang \u00e4u\u00dferst moderat war (annualisierte Rate von -0,7 Prozent). \u00c4hnlich die Arbeitslosenquote: sie hatte sich im vorangegangenen Aufschwung von \u00fcber 11 Prozent auf 7,6 Prozent im letzten November vermindert und ist seither nur auf 8,3 Prozent gestiegen. Das haben wir nur selten, wenn \u00fcberhaupt, erlebt: ein tiefe Rezession ohne Arbeitslosigkeit (und jetzt k\u00f6nnte es schon bald wieder besser werden). Man muss das nur mal mit den amerikanischen Zahlen vergleichen! Die angeblichen Strukturprobleme am Arbeitsmarkt sind in einer Rezession offenbar eher Strukturvorteile. Oder kommt das dicke Ende noch?<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/08\/beschaeftigung_de_usa_1998-0907_ind98.gif\" alt=\"Besch\u00e4ftigungsentwicklung in DE und USA seit 1998\" title=\"Besch\u00e4ftigungsentwicklung in DE und USA seit 1998\" \/><\/p>\n<p>Die Kapazit\u00e4tsauslastung ist die wichtigste Determinante der Inflation &#8211; ist sie hoch, lassen sich Preise und L\u00f6hne leicht erh\u00f6hen, ist sie, so wie jetzt und auf absehbare Zeit, sehr niedrig, kommt es zu Preisk\u00e4mpfen und moderaten Lohnsteigerungen. Im August haben die Verbraucherpreise kr\u00e4ftig zugenommen und man k\u00f6nnte das, wie manche Analysten, als Auftakt f\u00fcr eine neue Inflationsrunde sehen. Ich halte das f\u00fcr sehr \u00fcbertrieben. In der Pipeline steckt n\u00e4mlich noch eine ganze Menge an Deflation: Die Einfuhrpreise lagen im Juli um 12,3 Prozent unter ihrem Vorjahreswert, die industriellen Erzeugerpreise um 7,7 Prozent. Trotz des neuerlichen Anstiegs der Rohstoffpreise in diesem Jahr, sind die beiden Preisindices Monat f\u00fcr Monat saisonbereinigt weiter gesunken. Der einzige St\u00f6rfaktor waren bisher die sogenannten Lohnst\u00fcckkosten: Zum einen waren die L\u00f6hne trotz der schw\u00e4cheren Konjunktur bis zum Jahreswechsel erstaunlich stark gestiegen &#8211; weil sie als nachlaufende Indikatoren gelten, war das vielleicht doch nicht so erstaunlich -, zum anderen wurde der Input an Arbeit auch nicht ann\u00e4hernd so zur\u00fcckgefahren wie die Produktion gesunken war. Die Unternehmen hofften offenbar auf bessere Zeiten. Inzwischen steigen die L\u00f6hne nicht mehr und die Besch\u00e4ftigung sinkt, so dass auch von dieser Seite, was die Inflationsaussichten angeht, Entwarnung gegeben werden kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/08\/lohntueckkosten_produktivitaet_de_09q2.gif\" alt=\"Lohnst\u00fcckkosten und Produktivit\u00e4t in der Gesamtwirtschaft\" title=\"Lohnst\u00fcckkosten und Produktivit\u00e4t in der Gesamtwirtschaft\" \/><\/p>\n<p>Die Unternehmen sind zuletzt immer optimistischer geworden. Das zeigen jedenfalls die verschiedenen Umfragen. Nach Ifo n\u00e4hern sich die Erwartungen bereits wieder ihren Normalwerten. Nur die Lage ist nach wie vor schlecht. Das reflektiert, was sich in den Orderb\u00fcchern der Unternehmen und bei den Gewinnen tut. Die realen Auftragseing\u00e4nge haben sich im Verarbeitenden Gewerbe zwar in den letzten Monaten erholt &#8211; zwischen dem ersten und zweiten Quartal mit einer Verlaufsrate von 27 Prozent, die ausl\u00e4ndischen sogar mit einer von 40,2 Prozent -, trotzdem lagen sie (in Q2) immer noch um 28,5 Prozent unter ihrem Vorjahreswert. &#8222;Katastrophal schlecht&#8220; w\u00e4re die angemessene Beschreibung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/08\/ifo_index_aug_09_x.gif\" alt=\"Ifo Gesch\u00e4ftsklima - August 2009\" title=\"Ifo Gesch\u00e4ftsklima - August 2009\" \/><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/08\/auftragseingang_de_inland_ausland_0906_x.gif\" alt=\"Auftragseingang in der Industrie\" title=\"Auftragseingang in der Industrie\" \/><\/p>\n<p>Dito die Gewinne. Im zweiten Quartal waren die Einkommen aus Unternehmert\u00e4tigkeit und Verm\u00f6gen um 20,4 Prozent niedriger als vor Jahresfrist; f\u00fcr die Gewinne im engeren Sinne gibt es keine aktuellen Zahlen, es ist aber sicher, dass sie angesichts der Explosion der Lohnst\u00fcckkosten noch weit st\u00e4rker gefallen sind. Erfreulich, dass sich die Unternehmer dadurch nicht abschrecken lassen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/08\/unternehmens_und_vermoegenseinkommen_09q2.gif\" alt=\"Unternehmens- und Verm\u00f6genseinkommen - 09Q2\" title=\"Unternehmens- und Verm\u00f6genseinkommen - 09Q2\" \/><\/p>\n<p>Die funktionale Einkommensverteilung hat sich, da wir schon mal bei diesem Thema sind, kr\u00e4ftig zugunsten der Arbeitnehmereinkommen verbessert. Vom dritten Quartal 2000 bis zum vierten Quartal 2007 war das Arbeitnehmereinkommen um durchschnittlich 1,0 Prozent im Jahr gestiegen, war also real, nach Abzug der Inflationsrate, gesunken, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen Komponenten des Volkseinkommens, also insbesondere die Gewinne, um j\u00e4hrlich 7,3 Prozent zugelegt hatten. Das hatte dazu gef\u00fchrt, dass die Lohnquote von 72,9 auf 63,5 Prozent abgest\u00fcrzt war, auf einen Wert wie zuletzt in den f\u00fcnfziger Jahren. Inzwischen ist die Lohnquote, wie das in Jahren schwacher Konjunktur \u00fcblich ist, kr\u00e4ftig gestiegen und hat im zweiten Quartal 69,5 Prozent erreicht. Das wird wohl nicht das letzte Wort gewesen sein.<\/p>\n<p>Die zarte Pflanze Aufschwung, soweit man davon sprechen kann, wird bislang vom Konsum und den Staatsausgaben getragen. Dass die Investitionen schon bald wieder anspringen werden, ist jedenfalls nicht abzusehen. Neuerdings hat auch der Au\u00dfenhandel wieder zum Wachstum beigetragen. Es ist nur zu w\u00fcnschen, dass der Wechselkurs des Euro nicht zu sehr aufwertet. Dass er sich angesichts der deutlichen Verschlechterung der europ\u00e4ischen und der ebenso deutlichen Verbesserung der amerikanischen Leistungsbilanz so gut h\u00e4lt, und sogar aufwertet, ist eines der R\u00e4tsel in diesen Tagen. Vermutlich sind einfach zu viele Dollars im Umlauf, und das Gelddrucken hat in den USA ganz andere Dimensionen erreicht als im Euroraum. Billig ist, wovon es viel gibt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2009\/08\/wachstumsbeitrag_zum_bip_mit_bip_09q2.gif\" alt=\"Wachstumsbeitr\u00e4ge zum realen BIP\" title=\"Wachstumsbeitr\u00e4ge zum realen BIP\" \/><\/p>\n<p>Insgesamt steht der Aufschwung noch auf wackligen Beinen. Es wird der EZB nichts anderes \u00fcbrig bleiben, als weiter Gas zu geben. Wie die r\u00fcckl\u00e4ufigen Zahlen der Kreditvergabe zeigen, ist der Funke trotz rekordniedriger Zinsen und gro\u00dfz\u00fcgigster Liquidit\u00e4tsbereitstellung noch nicht \u00fcbergesprungen. Die Banken machen nicht mit &#8211; sie haben nach wie vor Probleme mit ihren Bilanzrelationen. Wenn die Kredite nicht anspringen, wird es keinen dauerhaften Aufschwung geben. Dann drohen japanische Verh\u00e4ltnisse. Die Notenbankzinsen werden zwangsl\u00e4ufig niedrig bleiben und es ist verfr\u00fcht, jetzt schon wieder \u00fcber Ausstiegsstrategien nachzudenken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich mir die j\u00fcngsten Daten zur deutschen Konjunktur so ansehe, komme auch ich bei aller Skepsis zu dem Schluss, dass das Schlimmste wohl hinter uns liegt. Die inl\u00e4ndische Nachfrage hat vermutlich im jetzigen dritten Quartal z\u00fcgig zugenommen, nachdem die Lagerbest\u00e4nde im vorigen Quartal stark abgebaut worden waren. 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