{"id":99,"date":"2006-12-06T11:56:26","date_gmt":"2006-12-06T10:56:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=99"},"modified":"2006-12-06T11:56:26","modified_gmt":"2006-12-06T10:56:26","slug":"34-prozent-lohnerhohung-fur-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2006\/12\/06\/34-prozent-lohnerhohung-fur-alle_99","title":{"rendered":"3,4 Prozent Lohnerh\u00f6hung f\u00fcr alle!"},"content":{"rendered":"<p>Endlich hat Deutschland eine volkswirtschaftliche Debatte, die von h\u00f6chster Wichtigkeit ist: Die Lohndebatte. Der Aufschwung, den vor einem Jahr kaum jemand vorhergesagt hat, macht es m\u00f6glich. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen die L\u00f6hne n\u00e4chstes Jahr steigen \u2013 und zwar ansehnlich. Das h\u00e4tten eigentlich schon dieses Jahr passieren m\u00fcssen, um die Ungleichgewichte in Euroland nicht weiter zu versch\u00e4rfen, um die Binnennachfrage zu st\u00e4rken, bevor der Abschwung in Amerika die Exportwirtschaft erwischt. Aber besser die Debatte kommt sp\u00e4t als zu sp\u00e4t.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIch muss schon schmunzeln, wie jetzt einige Zeitungen auf die Politiker eindreschen, die die Debatte losgetreten haben, auf Arbeitsminister M\u00fcntefering, SPD-Chef Beck und selbst die Bundeskanzlerin. Sie h\u00e4tten sich gef\u00e4lligst da raus zu halten. Das ist ziemlich krude. Wer, wenn nicht die Politiker, die die Unzufriedenheit im Land sp\u00fcren, m\u00fcssen solche Debatten anf\u00fchren. Schlie\u00dflich haben sich meine Kollegen in den Schreibstuben ja auch nicht aufgeregt, als die Politiker die Folgen der Globalisierung beschrieben und zur Lohnzur\u00fcckhaltung und den G\u00fcrtel-enger-schnallen aufriefen. Jetzt aber weist die deutsche Wirtschaft Rekordgewinne auf und gleichzeitig sinken die Reall\u00f6hne, also die L\u00f6hne abz\u00fcglich der Inflation. Das passt \u00f6konomisch nicht zusammen und muss korrigiert werden.<\/p>\n<p>Zur Debatte: Das sch\u00f6ne ist, dass eigentlich niemand Lohnerh\u00f6hungen f\u00fcr 2007 in Abrede stellt. Das ist die Wende. Der Streit dreht sich nat\u00fcrlich um die Frage, wie hoch die Lohnerh\u00f6hungen ausfallen d\u00fcrfen. Hierzu einige Anmerkungen:<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnen Volkswirte nur Ratschl\u00e4ge geben, denn der Lohnfindungsprozess ist in erster Linie eine Machtfrage zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Ist die Arbeitslosigkeit hoch, wird der Standort kaputtgeredet und gleichzeitig das Anspruchsniveau der Arbeitslosen durch die Politik abgesenkt, sitzen die Arbeitgeber am l\u00e4ngeren Hebel, wie in den vergangenen Jahren. Die kr\u00e4ftige Umverteilung von den L\u00f6hnen in die Gewinne ist das Ergebnis. Herrscht dagegen Vollbesch\u00e4ftigung und die Konjunktur l\u00e4uft gut, dann ist die Machbalance genau umgekehrt. Dann k\u00f6nnen die Gewerkschaften die Lohnsteigerungen diktieren.<\/p>\n<p>Welche Lohnerh\u00f6hung ist volkswirtschaftlich sinnvoll? Als gute und \u00fcber Jahrzehnte bew\u00e4hrte Daumenregel gilt: Inflation plus Produktivit\u00e4tszuwachs. Eine solche Lohnerh\u00f6hung treibt nicht die Inflation, eine solche Lohnerh\u00f6hung ist verteilungsneutral \u2013 zwischen Gewinn- und Lohneinkommen. Aber nat\u00fcrlich steckt der Teufel im Detail: Welche Inflationsrate soll man ansetzen? Die vergangene, die k\u00fcnftig erwartete, die Kernrate der Verbraucherpreise oder die Verbraucherpreise selbst? Mein Vorschlag: Die von der Europ\u00e4ischen Zentralbank angestrebte j\u00e4hrliche Preissteigerungsrate, also 1,9 Prozent. Und zwar immer, ganz gleich, ob die Inflation in einem Jahr deutlich h\u00f6her oder deutlich tiefer liegt. Mit 1,9 Prozent liegt man stabilit\u00e4tspolitisch richtig, erleichtert der Notenbank die Arbeit und nimmt ihr ihre f\u00fcrchterliche Inflationsangst.<\/p>\n<p>Bei der Produktivit\u00e4t stellen sich noch mehr Fragen: Soll man den Produktivit\u00e4tszuwachs der Volkswirtschaft w\u00e4hlen, der Branche oder der Firma? Muss man die Produktivit\u00e4t noch um die Entlassungsproduktivit\u00e4t bereinigen, also um den Anstieg, der schlicht durch den Rauswurf von Arbeitnehmern zustande gekommen ist, weil deren Arbeit zu teuer geworden sei? Letztere Argumentation, die die Arbeitgeber gerne anf\u00fchren, ist scheinheilig. Ein Produktivit\u00e4tsanstieg geht tendenziell immer mit Entlassungen einher, denn man kann ja mit der gleichen Anzahl Arbeitnehmern mehr produzieren, beziehungsweise mit weniger Menschen den selben Output wie fr\u00fcher. W\u00fcrde der Produktivit\u00e4tszuwachs nie zu Entlassungen f\u00fchren, st\u00fcnden wir alle noch auf dem Feld und w\u00fcrden uns dort mit Traktoren gegenseitig umfahren. Produktivit\u00e4tszuwachs ist permanenter Strukturwandel! Logisch!<\/p>\n<p>Also welcher Produktivit\u00e4t sollte die Lohnentwicklung folgen? Nat\u00fcrlich der gesamtwirtschaftlichen. W\u00fcrde man den Produktivit\u00e4tszuwachs versuchen zu individualisieren, also auf die einzelne Firma herunterbrechen, dann m\u00fcsste strikt zu Ende gedacht, der Lehrer und Professor heute noch so viel verdienen wie vor dreihundert Jahren und die Putzfrau soviel wie vor f\u00fcnfzig Jahren, als der Staubsauger sich durchgesetzt hat. So aber funktioniert Volkswirtschaft nicht. Die produktiven Sektoren der Industrie geben den Takt vor, die anderen Jobs, in denen kaum Produktivit\u00e4tszuw\u00e4chse zu verzeichnen sind, ziehen nach. Schlie\u00dflich gibt es in einer funktionierenden Marktwirtschaft eine Dynamik zwischen Produktivit\u00e4ts-, Einkommens-, Nachfrage- und Preisentwicklung, die den Wohlstand insgesamt ansteigen l\u00e4sst. N\u00e4hme man eine Produktivit\u00e4tskennziffer per Branche h\u00e4tte man dasselbe Problem mit Lehrern, Professoren und Putzfrauen. Hinzu kommt, dass man volkswirtschaftlich unrentablen Branchen das \u00dcberleben sichert, weil deren Lohnkosten im Vergleich zu den rentablen Branchen nicht richtig steigen. Viel besser ist es doch, wenn sich hochentwickelte L\u00e4nder aus solchen Sektoren zur\u00fcckziehen, um sie den aufholenden L\u00e4ndern zu \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Hier eine sch\u00f6ne Grafik, wie hoch der Produktivit\u00e4tszuwachs in der exportabh\u00e4ngigen Metallindustrie in der Vergangenheit war (die Idee zur Grafik habe ich der B\u00f6rsen-Zeitung entnommen). Sowohl die L\u00f6hne als auch das Produktivit\u00e4tswachstum sind auf die Arbeitsstunde heruntergebrochen.<\/p>\n<p><img src='https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/old\/ME_Lohn_Produktivitaet.jpg' alt='Metall- und Elektro-Industrie Lohn und Produktivit&Atilde;&curren;t' \/><\/p>\n<p>Die Grafik zeigt, wie schwach die Verhandlungsposition der Gewerkschaften in den vergangenen zw\u00f6lf Jahren war.<\/p>\n<p>Wer es angesichts dieser hohen Produktivit\u00e4t als ungerecht empfindet, dass die Arbeitnehmer in der Metallindustrie sich mit dem gesamtwirtschaftlichen Produktivit\u00e4tszuwachs, der bei rund 1,5 Prozent liegt, abspeisen lassen sollen, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2006\/49\/Argument?page=all\">dem sei mein letzter ZEIT-Artikel zu Investivl\u00f6hnen zur Lekt\u00fcre empfohlen. Es gibt ja noch das sch\u00f6ne, weil flexible Instrument der Gewinnbeteiligung.<\/a> \u00dcbrigens hatte der letzte Metallabschluss genau so ein Instrument f\u00fcr die Firmeneben gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Jedem Hardliner, der in den vergangenen Tagen meinte, die Lohnzur\u00fcckhaltung sei der Hauptgrund f\u00fcr Aufschwung und neue Arbeitspl\u00e4tze in Deutschland, wir beg\u00e4nnen gerade erst die Fr\u00fcchte zu ernten und weitere Jahre Lohnzur\u00fcckhaltung seien n\u00f6tig, sei folgendes zugerufen: Erstens, es ist das Wachstum, Stupid! Zweitens sorgen auch Lohnerh\u00f6hungen f\u00fcr Wachstum, gerade nach einer Phase wie Deutschland sie erlebt hat und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit nun \u00fcber alle Zweifel erhaben ist. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?m=20060127\">Und drittens, denk an den Abwertungswettlauf in Euroland!<\/a><\/p>\n<p>Kurzum: Die L\u00f6hne m\u00fcssen n\u00e4chstes Jahr um 1,9 Prozent plus 1,5 Prozent steigen, sprich um 3,4 Prozent. Boomende Branchen d\u00fcrfen gerne \u00fcber flexible Lohnbestandteile mehr drauflegen.<\/p>\n<p>Die Politiker sollten ihren Worten Taten folgen lassen und im \u00f6ffentlichen Dienst beginnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich hat Deutschland eine volkswirtschaftliche Debatte, die von h\u00f6chster Wichtigkeit ist: Die Lohndebatte. Der Aufschwung, den vor einem Jahr kaum jemand vorhergesagt hat, macht es m\u00f6glich. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen die L\u00f6hne n\u00e4chstes Jahr steigen \u2013 und zwar ansehnlich. 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