{"id":9914,"date":"2016-10-14T18:20:10","date_gmt":"2016-10-14T16:20:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=9914"},"modified":"2016-10-17T10:52:22","modified_gmt":"2016-10-17T08:52:22","slug":"der-wachstumsschock","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2016\/10\/14\/der-wachstumsschock_9914","title":{"rendered":"Der Wachstumsschock"},"content":{"rendered":"<p>Wenn die Volkswirtschaft Eurolands seit 2008 so rasch gewachsen w\u00e4re wie in den vorangegangenen zehn Jahren, l\u00e4gen BIP und Einkommen um etwa 20 Prozent \u00fcber dem aktuellen Niveau. Pro Einwohner w\u00e4re das reale BIP um rund 6.600 Euro h\u00f6her als es tats\u00e4chlich ist. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die USA und f\u00fcr Japan. Die durchschnittliche j\u00e4hrliche Wachstumsrate des realen BIP ist im Euroland von 2,4 im Zeitraum 1998 bis 2007 auf 0,3 Prozent in den Folgejahren gesunken, in den USA von 3,0 auf 1,3 Prozent, und in Japan von 1,0 auf 0,2 Prozent.<!--more--><\/p>\n<p>Da gleichzeitig die Anzahl der Jobs zugenommen hat, ist das BIP pro Besch\u00e4ftigten seit dem Beginn der Finanzkrise de facto kaum mehr gestiegen. Nur in den oberen Einkommensschichten gab es noch nennenswerte Zuwachsraten, was erkl\u00e4rt, warum \u00fcberall in der westlichen Welt Parteien und Kandidaten erfolgreich sind, die mit eing\u00e4ngigen und schlichten, wenn auch meist falschen Rezepten die Situation der wirtschaftlich Zur\u00fcckgebliebenen verbessern wollen \u2013 und das ist die Mehrheit. Wenn die bisherigen Rezepte so offensichtlich nur f\u00fcr Wenige den Lebensstandard gesteigert haben, finden diejenigen immer leichter Geh\u00f6r, die populistische Alternativen anbieten.<\/p>\n<p>Was ist los? Bisher d\u00e4mmert es den \u00d6konomen, Marktteilnehmern und Politikern nur langsam, dass wir es mit einer dauerhaften Wachstumsschw\u00e4che zu tun haben k\u00f6nnten. In den Prognosen der vergangenen Jahre wurde regelm\u00e4\u00dfig erwartet, dass sich Wachstum und Inflation schon wieder beschleunigen w\u00fcrden, und mit ihnen die Leitzinsen der Notenbanken ebenso wie die l\u00e4ngerfristigen Bondrenditen steigen. Der Internationale W\u00e4hrungsfonds hat in seinem <a title=\"IMF World Economic Outlook, October 2016\" href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/weo\/2016\/02\/\" target=\"_blank\">neuen <em>World Economic Outlook<\/em><\/a> zwei Grafiken ver\u00f6ffentlicht, die zeigen, wie sehr der Markt als auch die eigenen Volkswirte in letzter Zeit mit dieser Sicht der Dinge danebenlagen. (Ich gebe sie hier mit deutschen Beschriftungen wieder.) Statt wie erwartet zu steigen sind die Zinsen sowohl am kurzen als auch am langen Ende regelm\u00e4\u00dfig gesunken, und zwar sowohl real als auch nominal.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/10\/US_Leitzinserwartungen.gif\" alt=\"Grafik: US-Leitzinserwartungen\" width=\"333\" height=\"355\" class=\"size-full wp-image-9915\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/10\/Langfr_Zinsen_IWF_Projektionen.gif\" alt=\"Grafik: IWF Prognosen f\u00fcr die langfristigen Zinsen\" width=\"581\" height=\"359\" class=\"size-full wp-image-9916\" \/><\/p>\n<p>Die beiden Grafiken sind ein Beleg daf\u00fcr, dass die Analysten nicht verstehen oder nicht wahrhaben wollen, dass sowohl die Realzinsen als auch die Inflationsraten auf absehbare Zeit niedrig bleiben werden. Verantwortlich ist daf\u00fcr zum Einen der stetige R\u00fcckgang in den Zuwachsraten der Produktivit\u00e4t, zum Anderen weltweit betr\u00e4chtliche ungenutzte Kapazit\u00e4tsreserven, die es erschweren oder sogar unm\u00f6glich machen, die Preise und L\u00f6hne auf gewohnte Weise zu erh\u00f6hen. Solange die Barrieren f\u00fcr die Exporte und Importe von Waren sowie f\u00fcr Kapitalstr\u00f6me niedrig bleiben, wird der erbarmungslose internationale Preiskampf um Kunden weitergehen. Da, wo sich Arbeitnehmer frei in anderen L\u00e4ndern Jobs suchen k\u00f6nnen und die Lohnniveaus sehr unterschiedlich sind \u2013 wie in der EU \u2013, kommt es zu Wanderungen, die den Druck auf Preise und L\u00f6hne zus\u00e4tzlich erh\u00f6hen. Ob das Deleveraging, der Schuldenabbau nach den Schuldenexzessen vor der Finanzkrise, noch eine Rolle spielt, ist nicht sicher, tendenziell d\u00fcrfte dieser Faktor jedenfalls mit zur allgemeinen Nachfrageschw\u00e4che und Disinflation in den OECD-L\u00e4ndern beitragen.<\/p>\n<p>Die Notenbanken k\u00f6nnen gegen diese Trends nur wenig ausrichten. Wenn sie die Leitzinsen nicht mehr weiter senken k\u00f6nnen, weil sie die Nulllinie erreicht haben, sind sie ohnehin im Wesentlichen mit ihrem Latein am Ende.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend es aus den genannten Gr\u00fcnden einigerma\u00dfen plausibel ist, dass die Inflation auf Jahre hinaus niedrig bleiben wird und der Kampf gegen die Deflation keineswegs gewonnen ist, jedenfalls solange die sogenannten Faktorpreise international so weit auseinander liegen, ist v\u00f6llig unklar, warum die Produktivit\u00e4t jegliche Dynamik verloren hat und die Realzinsen so stark gesunken sind.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten beiden Grafiken zeigen die enge Korrelation zwischen der Entwicklung der Produktivit\u00e4t und den Realzinsen am Bondmarkt. Sie zeigen auch, dass es sich um ein globales Ph\u00e4nomen handelt und Unterschiede in der Effektivit\u00e4t der Wirtschaftspolitik offenbar keine, oder nur eine geringe Rolle spielen. Die Amerikaner k\u00e4mpfen mit den gleichen Problemen wie Europ\u00e4er und Japaner.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/10\/Arbeitsproduktivitaet_US_DE_JP_CN_1960-2016.gif\" alt=\"Grafik: Entwicklung der Arbeitsproduktivit\u00e4t (1960-2016) in ausgew\u00e4hlten L\u00e4ndern\" width=\"573\" height=\"337\" class=\"size-full wp-image-9917\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/10\/Reale_Rendite_10j-Staatsanleihen_DE_US_JP_1982-2016.gif\" alt=\"Grafik: Entwicklung der realen Rendite 10-j\u00e4hriger Staatsanleihen in ausgew\u00e4hlten L\u00e4ndern seit 1982\" width=\"572\" height=\"337\" class=\"size-full wp-image-9918\" \/><\/p>\n<p>Wenn nicht zu erwarten ist, dass das Wachstum der Produktivit\u00e4t wieder nachhaltig anspringt, ist auch nicht damit zu rechnen, dass die Realzinsen wieder ihre fr\u00fcheren Niveaus erreichen werden. Wo die erwarteten Ertr\u00e4ge zus\u00e4tzlicher Investitionen real zwischen null und ein Prozent liegen (oder, wie zuletzt in den USA, sogar negativ sind), werden Schuldner und Kreditnehmer nur entsprechend niedrige Zinsen zahlen \u2013 worunter wiederum die Zinsertr\u00e4ge der Sparer und Kreditgeber leiden. Ohne Wirtschaftswachstum gibt es kein Zinseinkommen, jedenfalls nicht im Durchschnitt.<\/p>\n<p>In der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur gibt es noch keinen Konsens, warum denn das Wachstum der Produktivit\u00e4t so stark nachgelassen hat und ob es demn\u00e4chst wieder an Fahrt gewinnt. Wie so oft in der \u00d6konomie, k\u00f6nnen die Ursachen auf der Angebots- oder auf der Nachfrageseite liegen.<\/p>\n<p>Um  mit der Angebotsseite zu beginnen: Nach Robert Gordon von der Northwestern University ist die sogenannte digitale Revolution bisher eine einzige Entt\u00e4uschung. Noch wurde nichts erfunden, was einen Produktivit\u00e4tsschub ausl\u00f6sen k\u00f6nnte, nichts, was in seinen Wirkungen an die Dampfmaschine, die Elektrizit\u00e4t, die st\u00e4dtischen Netze f\u00fcr Wasser, Gas und Strom, den Verbrennungsmotor, das Telefon, das Penicillin oder das Flugzeug herankommt. Die Kommunikation und der Zugang zum Wissen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch verbessert, aber eben nur verbessert. Da das so ist, wird es beim allgemeinen Lebensstandard in den reichen L\u00e4ndern nur marginale Fortschritte geben.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem h\u00e4ngen die Produktivit\u00e4tsgewinne davon ab, wie gro\u00df der Kapitalstock einer Volkswirtschaft bereits ist. Er umfasst nicht nur Sachkapital sondern auch Humankapital, also Dinge wie berufliche Qualifikation, Arbeitsethos und Chancengleichheit. Wenn der Kapitalstock bereits sehr gro\u00df ist, sind die Zusatzertr\u00e4ge von Investitionen naturgem\u00e4\u00df eher bescheiden. In einer solchen Situation befinden sich die meisten OECD-L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Nach dem klassischen Say\u2019schen Gesetz schafft sich das Angebot seine eigene Nachfrage \u2013 indem die Menschen arbeiten und G\u00fcter und Dienstleistungen herstellen, erzielen sie Einkommen, mit dem sie diese G\u00fcter und Dienstleistungen kaufen k\u00f6nnen. Da das Angebot in den entwickelten L\u00e4ndern aber nur wenig Eigendynamik hat, sind von diesem Mechanismus keine Wunder zu erwarten.<\/p>\n<p>Vielleicht gibt es jedoch so etwas wie eine Inverse von Say\u2019s Law, dass n\u00e4mlich die Nachfrage das Angebot bestimmt. Aber in dieser Beziehung hapert es ebenfalls: Die Reall\u00f6hne steigen als Folge des intensiven internationalen Wettbewerbs nur sehr langsam, wenn \u00fcberhaupt, die Kapazit\u00e4ten sind nur schwach ausgelastet (sonst w\u00e4ren ja die Inflationsraten nicht so niedrig wie sie sind), warum sollen die Unternehmen da viel investieren? Und, wie erw\u00e4hnt, auch das Deleveraging k\u00f6nnte immer noch ein nachfragebremsendes Thema sein.<\/p>\n<p>Mit anderen Worten, wenn die Finanzpolitik nicht massiv auf der Nachfrageseite eingreift, da von der Geldpolitik nichts mehr gro\u00df zu erwarten ist, wird es vermutlich bei den mickrigen Zuwachsraten der Produktivit\u00e4t und des Lebensstandards bleiben, und daher nat\u00fcrlich auch bei realen Bondrenditen in der N\u00e4he von Null. Erstmals seit Generationen k\u00f6nnen Eltern nicht mehr sicher sein, dass es ihren Kindern besser gehen wird als ihnen selbst.<\/p>\n<p>Im Grunde sind sich die meisten \u00d6konomen und Politiker einig, dass der naheliegendste Ausweg aus dem Wachstumsdilemma gro\u00dfangelegte, schuldenfinanzierte staatliche Programme in den Bereichen Infrastruktur, Bildung und Unternehmensgr\u00fcndungen sind. Wenn der private Sektor blockiert ist, schl\u00e4gt die Stunde des Staates. Noch nie konnte er sich zu so g\u00fcnstigen Konditionen wie heute das erforderliche Geld leihen. Der Juncker-Plan der EU kommt da zur rechten Zeit. Aber wie ernst ist es den Politikern damit?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn die Volkswirtschaft Eurolands seit 2008 so rasch gewachsen w\u00e4re wie in den vorangegangenen zehn Jahren, l\u00e4gen BIP und Einkommen um etwa 20 Prozent \u00fcber dem aktuellen Niveau. Pro Einwohner w\u00e4re das reale BIP um rund 6.600 Euro h\u00f6her als es tats\u00e4chlich ist. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die USA und f\u00fcr Japan. 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