{"id":9938,"date":"2016-11-02T06:14:17","date_gmt":"2016-11-02T05:14:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=9938"},"modified":"2016-11-02T11:37:37","modified_gmt":"2016-11-02T10:37:37","slug":"freut-euch-sparer-die-zinsen-steigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2016\/11\/02\/freut-euch-sparer-die-zinsen-steigen_9938","title":{"rendered":"Freut Euch, Sparer, die Zinsen steigen"},"content":{"rendered":"<p>Ob aus der kleinen Zinswende, zu der es Ende September kam, eine richtige, also nachhaltige Zinswende wird, l\u00e4sst sich nur spekulieren. Jedenfalls mehren sich die Anzeichen, dass die superexpansive Geldpolitik nun doch anschl\u00e4gt und es nicht mehr in Richtung Deflation geht. Ist der Kampf gewonnen? Der Arbeitsmarkt des Euroraums ist sichtbar in Schwung gekommen \u2013 die Anzahl der Besch\u00e4ftigten nimmt kr\u00e4ftig zu \u2013, die <a title=\"EU - Economic Sentiment Indicators\" href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/economy_finance\/db_indicators\/surveys\/index_en.htm\" target=\"_blank\">Stimmungsindikatoren<\/a> liegen weit \u00fcber den Durchschnittswerten der vergangenen Jahre und weisen nach oben. Das reale BIP nahm im dritten Quartal zwar weiterhin nur mit mickrigen <a title=\"Eurostat: BIP im Euroraum um 0,3% gestiegen, Pressemitteilung 31. Oktober 2016\" href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/documents\/2995521\/7724732\/2-31102016-BP-DE.pdf\" target=\"_blank\">0,3 Prozent gegen\u00fcber dem Vorquartal zu<\/a>, d\u00fcrfte sich aber, wenn es nach dem <a title=\"Sachverst\u00e4ndigerat - Jahresgutachten 2016\/2017\" href=\"http:\/\/www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de\/presse-jahresgutachten-2016-17.html\" target=\"_blank\">neuen Gutachten des Sachverst\u00e4ndigenrats<\/a> geht, von nun an etwas beschleunigen. F\u00fcr Deutschland k\u00f6nnten f\u00fcr das Gesamtjahr 2016 am Ende 1,9 Prozent herauskommen, f\u00fcr Euroland 1,6 Prozent. Die Inflation zieht an.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9939\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/11\/ESI_Wirtschaftsklima_im_Euroraum.gif\" alt=\"Grafik: ESI Wirtschaftsklima im Euroraum\" width=\"564\" height=\"320\" \/><\/p>\n<p>Am Markt wird nicht mehr erwartet, dass die Geldpolitik weiter gelockert wird. Mario Draghi hatte auf <a title=\"EZB Pressekonferenz, 20. Oktober 2016\" href=\"http:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/pressconf\/2016\/html\/is161020.en.html\" target=\"_blank\">seiner letzten Pressekonferenz<\/a> durchblicken lassen, dass die Nettoanleihek\u00e4ufe nicht weiter aufgestockt, sondern, Stand heute, nach dem M\u00e4rz 2017 langsam reduziert werden w\u00fcrden. Zus\u00e4tzliche stimulierende Ma\u00dfnahmen hielt er nicht mehr f\u00fcr erforderlich, allerdings auch keine Zinserh\u00f6hungen. Das will nicht viel hei\u00dfen, da letztlich nur z\u00e4hlt, wie sich die Daten entwickeln. Hinzu kommt, dass die US-Notenbank mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 70 Prozent im Dezember nun doch den n\u00e4chsten Schritt tut und den Leitzins zum zweiten Mal in diesem Zyklus anhebt.<\/p>\n<p>Bei den l\u00e4ngeren Laufzeiten ist es sowohl im Euroraum, als auch in den USA in den vergangenen Wochen zu einem Anstieg der Renditen von rund 30 Basispunkten gekommen. Der Bund kann sich jetzt nicht mehr zu negativen S\u00e4tzen verschulden, aber er ist auch mit den 0,17 Prozent, die er f\u00fcr die Zehnj\u00e4hrigen bieten muss, sehr gut bedient. Es f\u00e4llt ihm weiterhin sehr leicht, seine Schulden abzubauen. Ausrei\u00dfer im negativen Sinne waren zuletzt Italien, wo es angesichts der Krise um die Gro\u00dfbank Monte dei Pasci einen Renditeanstieg von 50 Basispunkten gab, sowie das Vereinigte K\u00f6nigreich, wo die Flucht aus dem Pfund mit 56 Basispunkten zu Buche schlug.<\/p>\n<p>Insgesamt sind die Renditekurven steiler geworden. Die Banken k\u00f6nnen mit Neugesch\u00e4ften wieder mehr Geld verdienen. Gleichzeitig verursacht der Renditeanstieg am langen Ende allerdings Kursverluste auf der Aktivseite ihrer Bilanzen. Per Saldo verschlechtert sich dadurch ihre finanzielle Lage. Die ist bekanntlich ohnehin alles andere als rosig. Ein zu schneller \u00dcbergang von einer expansiven zu einer normalen Geldpolitik k\u00f6nnte mit einer neuen europ\u00e4ischen Finanzkrise einhergehen und erfordert daher Augenma\u00df, Einigkeit und Entschlossenheit seitens der EZB, des europ\u00e4ischen Stabilit\u00e4tsmechanismus und der Finanzminister der 19 Mitgliedsstaaten.<\/p>\n<p>Was die globale Konjunktur angeht, hat sich der Wind gedreht, nachdem in den USA inzwischen Vollbesch\u00e4ftigung herrscht und das reale BIP dort im <a title=\"BEA - GDP: Third Quarter 2016\" href=\"http:\/\/www.bea.gov\/newsreleases\/national\/gdp\/gdpnewsrelease.htm\" target=\"_blank\">dritten Quartal mit annualisiert 2,9 Prozent gestiegen ist<\/a>. Mindestens so wichtig ist, dass es in China, allen Unkenrufen zum Trotz, wieder gut l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Nach wie vor ist die Fed die Notenbank, die den Ton angibt: Strafft sie die Z\u00fcgel, wird die EZB bald folgen. Blieben die europ\u00e4ischen Leitzinsen unver\u00e4ndert, k\u00e4me es vermutlich zu einer neuerlichen Abwertung des Euro, was angesichts der anziehenden Inflation, der einigerma\u00dfen robusten Konjunktur und des diesj\u00e4hrigen \u00dcberschusses in der Leistungsbilanz von fast 400 Milliarden Euro nicht gew\u00fcnscht sein kann. Die europ\u00e4ischen Unternehmen sind bereits jetzt im internationalen Vergleich \u00e4u\u00dferst wettbewerbsf\u00e4hig.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9940\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/11\/Reale_Wechselkurse_von_Euro_und_Dollar.gif\" alt=\"Grafik: reale Wechselkurse von Euro und Dollar\" width=\"561\" height=\"319\" \/><\/p>\n<p>Wer will, kann nach wie vor argumentieren, dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht und sich niemand zu fr\u00fch freuen sollte. Es ist zugegebenerma\u00dfen unwahrscheinlich, dass die Inflationsraten jetzt z\u00fcgig in Richtung zwei Prozent steigen und die Rendite der zehnj\u00e4hrigen Bundesanleihen auf drei Prozent steigt \u2013 also einen Wert, der angesichts der niedrigen Zuwachsraten der Produktivit\u00e4t so etwas wie ein Gleichgewichtszins sein d\u00fcrfte, wenn die Inflationserwartungen stabil bei zwei Prozent gehalten werden k\u00f6nnen. Daf\u00fcr sind die gesamtwirtschaftlichen Kapazit\u00e4ten immer noch zu wenig ausgelastet \u2013 und die Arbeitslosenquote liegt wie betoniert bei 10,1 Prozent.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Grafik zeigt aber, dass Optimismus angebracht ist. Im <a title=\"Eurostat: J\u00e4hrliche Inflation im Euroraum auf 0,5% gestiegen, Pressemitteilung 31. Oktober 2016\" href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/documents\/2995521\/7724717\/2-31102016-AP-DE.pdf\/fefd28d3-c8ea-4e4f-9fd2-4afb74846b7b\" target=\"_blank\">Vorjahresvergleich haben die europ\u00e4ischen Verbraucherpreise inzwischen +0,5 Prozent erreicht<\/a>, nachdem sie noch im April bei -0,2 Prozent lagen. Wenn ich mir nur die vergangenen sechs Monate anschaue und die Ver\u00e4nderung auf ein Jahr hochrechne, komme ich auf rund 1,5 Prozent und damit in die N\u00e4he des Zielwerts der EZB. Es ist aufgrund eines starken sogenannten Basiseffekts wahrscheinlich, dass die Inflationsrate im Euroraum in den ersten Monaten des n\u00e4chsten Jahres zwei Prozent erreichen wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9941\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/11\/Inflation_im_Euroraum_1997-201610.gif\" alt=\"Grafik: Inflation im Euroraum, 1997-Okt. 2016\" width=\"561\" height=\"330\" \/><\/p>\n<p>Auf den vorgelagerten Stufen, bei den Preisen f\u00fcr Industrieprodukte und Einfuhren, ist mit gutem Willen ebenfalls eine Trendumkehr auszumachen. Stark sind die inflation\u00e4ren Impulse trotz des schwachen Euro jedoch nicht, daf\u00fcr sind die sogenannten Outputl\u00fccken einfach noch zu gro\u00df \u2013 sie sind die Differenz zwischen dem, was produziert wird und dem, was bei Normalauslastung produziert werden k\u00f6nnte. Euroland leidet seit Jahren unter schwacher Nachfrage, nicht zuletzt, weil so viel Wert auf die Konsolidierung der \u00f6ffentlichen Haushalte gelegt wurde, die vor allem aus deutscher Sicht als sine qua non f\u00fcr den Erhalt des Euro gilt. Jedenfalls erschweren die unterausgelasteten Kapazit\u00e4ten die Weitergabe steigender Kosten an die Endverbraucher. Der Wettbewerb ist hart.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9942\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/11\/Produzentenpreise_Einfuhrpreise_im_Euroraum.gif\" alt=\"Grafik: Produzentenpreise und Einfuhrpreise im Euroraum\" width=\"561\" height=\"345\" \/><\/p>\n<p>Die Outputl\u00fccke ist auch daf\u00fcr verantwortlich, dass die sogenannten Lohnst\u00fcckkosten im Euroraum seit Jahren stagnieren. Das ist umso bemerkenswerter, als das schwache Wachstum der Produktivit\u00e4t, \u00fcber das ich k\u00fcrzlich <a title=\"Herdentrieb - Das Wachstumsschock\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2016\/10\/14\/der-wachstumsschock_9914\" target=\"_blank\">an dieser Stelle<\/a> geschrieben habe, f\u00fcr sich genommen inflation\u00e4r wirkt. Davon ist nichts zu sehen. Abgesehen von Deutschland, wo die L\u00f6hne wieder mit Raten von etwa 2,5 Prozent zunehmen, gibt es im Euroraum nicht ann\u00e4hernd etwas, was sich mit dem Begriff Lohninflation beschreiben lie\u00dfe. Da Einkommen generiert werden \u2013 das reale BIP nimmt langsam aber stetig zu \u2013, verschiebt sich ihre Verteilung zugunsten der Kapitalbesitzer, was wiederum einen bremsenden Effekt auf die Nachfrage nach G\u00fctern und Dienstleistungen hat und so die Inflation in Schach h\u00e4lt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9943\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/files\/2016\/11\/Lohnstueckkosten_im_Euroraum.gif\" alt=\"Grafik: Lohnst\u00fcckkosten im Euroraum\" width=\"546\" height=\"319\" \/><\/p>\n<p>Was lernt der deutsche Sparer aus dieser Analyse? Es sieht nicht mehr so trist aus wie noch im Sommer, aber eine gute Rendite l\u00e4sst sich mit Spareinlagen und Staatsanleihen nicht erzielen. Real, nach Abzug der Inflationsrate, sind die Ertr\u00e4ge deutlich negativ. Es besteht die Chance, dass sich die europ\u00e4ische Konjunktur trotz Brexit weiter erholt, weil es seitens der Geldpolitik, neuerdings vielleicht auch der Finanzpolitik, der etwas robusteren Weltkonjunktur und des schwachen Euros R\u00fcckenwind gibt. Das Ganze tr\u00e4gt sich aber noch nicht selbst. R\u00fcckschl\u00e4ge sind nicht auszuschlie\u00dfen, vor allem, wenn es noch einmal zu einer Finanzkrise kommen sollte. Wer f\u00fcr sein Alter vorsorgen m\u00f6chte, kommt wohl nicht darum herum, einen gr\u00f6\u00dferen Teil seiner Ersparnisse in Aktien zu stecken, zum Beispiel in ETFs, und sich so auf die Seite der Kapitalbesitzer zu schlagen. Niemand darf sich aber dar\u00fcber wundern, wenn es mit den Kursen gelegentlich bergab geht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob aus der kleinen Zinswende, zu der es Ende September kam, eine richtige, also nachhaltige Zinswende wird, l\u00e4sst sich nur spekulieren. 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