{"id":111,"date":"2007-01-18T00:01:03","date_gmt":"2007-01-17T22:01:03","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/01\/18\/abschied-von-den-lebenslugen_111"},"modified":"2007-01-18T00:01:03","modified_gmt":"2007-01-17T22:01:03","slug":"abschied-von-den-lebenslugen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/01\/18\/abschied-von-den-lebenslugen_111","title":{"rendered":"Abschied von den Lebensl\u00fcgen"},"content":{"rendered":"<p><em>Ich habe einen Leitartikel f\u00fcr die aktuelle Nummer der Bundestags-Zeitschrift <a href=\"http:\/\/www.das-parlament.de\/2007\/03\/Titelseite\/002.html\">Das Parlament<\/a> geschrieben:<\/em><\/p>\n<p><em \/><br \/>\nAuf einmal sagen es alle: Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Einwanderungsland. Haben nun also diejenigen gewonnen, die diese Tatsache l\u00e4nger schon anerkannt haben &#8211; und diejenigen verloren, die viele Jahre mit ihrer Leugnung zugebracht haben? So einfach ist die Sache nicht. Es sind vielmehr die Lebensl\u00fcgen beider politischen Lager an ihr Ende gekommen: Denn ohne Zweifel ist der naive Multikulturalismus mancher Linken gescheitert, die sich Integration als Selbstl\u00e4ufer vorstellten. Wir zahlen aber auch einen hohen Preis daf\u00fcr, dass die Konservativen zwar einst die Anwerbepolitik in Gang setzten, zugleich aber den Menschen vorgaukelten, mit regelrechter Einwanderung h\u00e4tte das nichts zu tun&#8230;<!--more--><\/p>\n<p>Insofern liegt eine gewisse historische Gerechtigkeit darin, dass nun die Christdemokraten in der Bundesregierung die Verantwortung f\u00fcr die Integrationspolitik tragen. Und es ist erstaunlich, wie umstandslos sie das falsche Bewusstsein hinter sich gelassen haben und pragmatisch ans Werk gehen. Die Bundeskanzlerin hat im Sommer &#8211; als erste in diesem Amt &#8211; eine gro\u00dfe Gruppe von Migrantenvertretern feierlich im Kanzleramt zum Integrationsgipfel begr\u00fc\u00dft. Das war ein wichtiger symbolischer Akt, der signalisierte: Ihr seid willkommen! Also kommt aus der Minderheitennische und arbeitet mit!<\/p>\n<p>Nach der Sommerpause setzte Bundesinnenminister Wolfgang Sch\u00e4uble ein zweites lange f\u00e4lliges Zeichen mit der &#8222;Deutschen Islamkonferenz&#8220; im Charlottenburger Schloss in Berlin. Repr\u00e4sentanten der Muslime &#8211; immerhin die zweitgr\u00f6\u00dfte religi\u00f6se Gruppe im Lande &#8211; sahen sich endlich von oberster Stelle beherzt willkommen gehei\u00dfen. Und die Staatsministerin f\u00fcr Integration im Kanzleramt, Maria B\u00f6hmer, nutzt seither bei jeder Gelegenheit die W\u00fcrde ihres neugeschaffenen Amtes, um zu betonen: &#8222;Wir sind ein Einwanderungsland.&#8220; Gut so!<\/p>\n<p>Und nun? Anzuerkennen, dass wir ein Einwanderungsland sind, ist ja wohl kaum mehr als der erste Schritt zu einer neuen Politik.<\/p>\n<p>Wir stehen vor den Tr\u00fcmmern der alten Integrationspolitik, die im R\u00fcckblick als eine Kette von Fehlentscheidungen, Illusionen und Augenwischereien erscheint. 50 Jahre deutsche Migrationspolitik haben ein orwellsches Neusprech irref\u00fchrender und unbrauchbarer Begriffe hinterlassen.<\/p>\n<p>Der &#8222;Gastarbeiter&#8220; t\u00e4uschte nicht nur die Deutschen, sondern auch die Neuank\u00f6mmlinge \u00fcber den Vorgang der Einwanderung hinweg. Das &#8222;Rotationsprinzip&#8220;, das die Heimischwerdung der G\u00e4ste verhindern sollte, wurde von Anfang an sabotiert &#8211; vor allem von der Wirtschaft. Was 1973 &#8222;Anwerbestopp&#8220; hie\u00df, brachte mehr Migranten als vorher. Die Politik behauptete, die &#8222;R\u00fcckkehrorientierung&#8220; der Einwanderer st\u00fctzen zu wollen, unterminierte diese aber zugleich durch &#8222;Familienzusammenf\u00fchrung&#8220; (noch ein Deckwort f\u00fcr die tabuisierte Einwanderung). Die &#8222;Kettenduldung&#8220; abschiebepflichtiger Fl\u00fcchtlinge und Asylbewerber sanktionierte die Zuwanderung in die Sozialsysteme, die angeblich verhindert werden sollte. Auch die &#8222;Green Card&#8220; war eine Mogelpackung &#8211; eine kurzfristige Ma\u00dfnahme zum IT-Fachkr\u00e4ftenachschub ohne klaren Weg zur Staatsb\u00fcrgerschaft. Und das &#8222;Zuwanderungsgesetz&#8220; von 2005 entpuppte sich &#8211; ausweislich der letzten statistischen Erhebungen &#8211; als Zuwanderungsverhinderungsgesetz. Denn seit seinem Inkrafttreten ist die Einwanderung nach Deutschland nahezu zum Erliegen gekommen. &#8222;Wir haben in Deutschland heute mehr eine gef\u00fchlte Einwanderung&#8220;, sagt Bundesinnenminister Sch\u00e4uble treffend. Die Zuwanderung ist nur noch gef\u00fchlt, doch die Integrationsprobleme der bereits Eingewanderten und ihrer Kinder sind echt. Die Gro\u00dfe Koalition wurde gleich nach ihrer Amts\u00fcbernahme von den Ereignissen in den Pariser Banlieues \u00fcberrascht. In Frankreich geborene, auf franz\u00f6sischen Schulen erzogene franz\u00f6sische Staatsb\u00fcrger lie\u00dfen einen schockierenden Hass auf die Gesellschaft heraus. Der Besitz der Staatsangeh\u00f6rigkeit und aller formalen Rechte eines B\u00fcrgers war offenbar keine ausreichende Bedingung f\u00fcr erfolgreiche Integration. Die frustrierte Hoffnung auf republikanische Teilhabe schlug in blinde Zerst\u00f6rungswut um.<\/p>\n<p>Schnell waren Gr\u00fcnde aufgez\u00e4hlt, warum dies so bei uns nicht passieren w\u00fcrde: keine Kolonialgeschichte mit unseren Einwanderern (und also keine entsprechenden Hassgef\u00fchle), keine (so gro\u00dfen) Ghettos am Rand der St\u00e4dte, keine gebrochenen Gleichheitsversprechen (weil wir nie etwas versprochen hatten).<\/p>\n<p>Aber die deutsche Selbstberuhigung klang wie das Pfeifen im Walde. Die brennende Banlieue wurde von Sch\u00e4uble und B\u00f6hmer als Menetekel gesehen &#8211; zu Recht. Denn auch bei uns wachsen un\u00fcbersehbar die &#8222;ethnischen Kolonien&#8220; in den St\u00e4dten, wie der Politologe Stefan Luft es nennt. Im Bildungssystem macht es sich zuerst bemerkbar. Beispiel Berlin: An der Neuk\u00f6llner R\u00fctli-Schule gaben die Lehrer auf; an der Eberhard-Klein-Schule in Kreuzberg &#8211; mit nunmehr 100 Prozent Sch\u00fclern nichtdeutscher Herkunft &#8211; riet der Direktor deutschen Eltern, ihre Kinder anderswo einzuschulen; die Weddinger Hoover-Schule musste sich eine Deutschpflicht verordnen, um eine Verkehrssprache zu etablieren.<\/p>\n<p>Die Segregationstendenzen in den deutschen St\u00e4dten schreiten fort. Jeder dritte Deutscht\u00fcrke zwischen 25 und 35 hat keine Ausbildung. Jeder zweite 15-J\u00e4hrige geht auf die Hauptschule. Jeder F\u00fcnfte verl\u00e4sst die Schule ohne Abschluss. Die Machokultur t\u00fcrkischer Jungs und M\u00e4nner kompensiert das Loser-Gef\u00fchl. Die Arbeitslosigkeit unter Deutscht\u00fcrken betr\u00e4gt 25 Prozent. Und selbst wer in dieser Gruppe Arbeit hat, ist in der Regel schlecht bezahlt oder h\u00e4lt sich durch Selbstst\u00e4ndigkeit, die in Wirklichkeit Selbstausbeutung ist, \u00fcber Wasser. Das Prekariat hat, was meist verschwiegen wird, eine immer st\u00e4rkere ethnische Einf\u00e4rbung. Die schlechten Pisa-Ergebnisse Deutschlands gehen nicht zuletzt auf die im Bildungssystem abgeh\u00e4ngten Migranten zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Es ist zu einfach, dies pauschal dem Versagen des deutschen Erziehungswesens zuzurechnen. Denn so ist nicht zu erkl\u00e4ren, warum vor allem T\u00fcrken und Italiener so schlecht abschneiden, w\u00e4hrend etwa Vietnamesen und Spanier bei gleicher sozialer Ausgangslage gut zurechtkommen. Neben sozialen spielen offenbar auch kulturelle Faktoren eine Rolle. Und \u00fcber sie muss endlich frei von Rassismusverdacht debattiert werden.<\/p>\n<p>Auf Bildung kommt es an<\/p>\n<p>Es ist richtig, dass die Integrationsdebatte am Ende immer bei Bildungsfragen landet. Wir erhoffen uns Besserung durch verpflichtende Integrationskurse, Sprachtests im Kindergarten, geb\u00fchrenfreie Kitas, Durchsetzung der Koedukation im Sport, Deutschkurse f\u00fcr M\u00fctter, Sprachtests f\u00fcr Zuwanderer schon im Auswanderungsland, mehr Ausbildungschancen f\u00fcr Migrantenkinder, Islam-Unterricht nach deutschem Curriculum, Imam-Ausbildung an deutschen Universit\u00e4ten und den Ausbau der Ganztagsschule.<\/p>\n<p>Ob Bildungsangebote aber schlie\u00dflich integrationsf\u00f6rdernd wirken k\u00f6nnen, h\u00e4ngt auch von anderen Faktoren ab: von der Wertsch\u00e4tzung des Individuums, seiner Eigeninitiative und seiner Entscheidungsfreiheit (auch in religi\u00f6sen Dingen), von der Verankerung des Pluralismus und vom Respekt f\u00fcr Bildung per se und nicht zuletzt von der Gleichberechtigung der Geschlechter.<\/p>\n<p>Der freiheitliche Staat muss solche Rechte durchsetzen, n\u00f6tigenfalls auch innerhalb der Familie. Er muss gegen Zwangsehen vorgehen und die Teilnahme von M\u00e4dchen am kompletten Schulunterricht &#8211; Schwimmen und Biologie eingeschlossen &#8211; erzwingen. Nur, wenn er so konsequent vorgeht, kann er \u00fcber Bildung Teilhabe erm\u00f6glichen, Werte vermitteln und Grundrechte durchsetzen.<\/p>\n<p>Wir bleiben dabei jedoch &#8211; wenn wir eine liberale Gesellschaft bleiben wollen &#8212; auf das Entgegenkommen der Einwanderer angewiesen, diesen Staat als den ihren anzunehmen. Der Staat kann Integration weder befehlen noch erzwingen. Ob sie gelingt, ist schlie\u00dflich der Verantwortung des Einzelnen \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Zur Panik gibt es (noch) keinen Anlass: Die Verfehlungen der bundesdeutschen Ausl\u00e4nderpolitik liegen heute immerhin offen zutage. Und es macht Mut, dass Integration politisch nicht mehr unter &#8222;Ged\u00f6ns&#8220; l\u00e4uft, sondern als Schicksalsfrage und Querschnittsaufgabe erkannt ist. Mit der Erkenntnis, dass wir ein Einwanderungsland sind, in dem sich eingespielte Verh\u00e4ltnisse von Mehrheit und Minderheit aufl\u00f6sen &#8211; 2010 bereits werden 40 Prozent unter 35 Jahren einen Migrationshintergrund haben -, ger\u00e4t nicht nur die Mehrheitsgesellschaft unter Druck, ein neues Selbstbild zu entwickeln. Auch die Migranten m\u00fcssen an ihre Lebensl\u00fcgen heran, die an den Integrationsproblemen mitschuldig sind. Wer auf Dauer bleibt und eine gute Zukunft f\u00fcr seine Kinder w\u00fcnscht, muss sich zu diesem Land bekennen, muss Selbstabschottung durchbrechen, muss aufh\u00f6ren, sich immer blo\u00df als Opfer verfehlter Politik zu sehen und sein Leben in die eigenen H\u00e4nde nehmen.<\/p>\n<p>Noch sind wir von franz\u00f6sischen Verh\u00e4ltnisse weit entfernt. Wir werden sie aber auf Dauer nur gemeinsam verhindern k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe einen Leitartikel f\u00fcr die aktuelle Nummer der Bundestags-Zeitschrift Das Parlament geschrieben: Auf einmal sagen es alle: Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Einwanderungsland. Haben nun also diejenigen gewonnen, die diese Tatsache l\u00e4nger schon anerkannt haben &#8211; und diejenigen verloren, die viele Jahre mit ihrer Leugnung zugebracht haben? So einfach ist die Sache nicht. 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