{"id":1185,"date":"2008-05-29T12:26:02","date_gmt":"2008-05-29T10:26:02","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/05\/29\/warum-der-begriff-islamophobie-nichts-taugt-obwohl-es-eine-arge-islamfeindlichkeit-gibt-und-warum-es-in-diesem-blog-doch-weitergeht_1185"},"modified":"2008-05-29T12:26:02","modified_gmt":"2008-05-29T10:26:02","slug":"warum-der-begriff-islamophobie-nichts-taugt-obwohl-es-eine-arge-islamfeindlichkeit-gibt-und-warum-es-in-diesem-blog-doch-weitergeht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/05\/29\/warum-der-begriff-islamophobie-nichts-taugt-obwohl-es-eine-arge-islamfeindlichkeit-gibt-und-warum-es-in-diesem-blog-doch-weitergeht_1185","title":{"rendered":"Warum der Begriff Islamophobie nichts taugt, obwohl es eine arge Islamfeindlichkeit gibt (und warum es in diesem Blog doch weitergeht)"},"content":{"rendered":"<p><em>Ein Vortrag vor dem &#8222;3. Zukunftsforum Islam&#8220; der Bundeszentrale f\u00fcr Politische Bildung in Br\u00fchl vom 17. Mai 2008, der vielleicht erkl\u00e4rt, warum dieses Blog abgeschaltet wurde und nun doch weitergeht:<\/em><\/p>\n<p>\tSehr geehrte Damen und Herren,<br \/>\n\tich habe ein Problem: Der Begriff, unter dem ich mich hier bereit erkl\u00e4rt habe anzutreten, taugt n\u00e4mlich eigentlich nichts.<br \/>\n\tIslamophobie \u2013 mit diesem Konzept werden ohne Unterschied irrationale und rationale \u00c4ngste im Bezug auf den Islam zu Symptomen einer Art psychischen Krankheit erkl\u00e4rt.<br \/>\n\tEine Phobie ist schlie\u00dflich etwas anderes als ideologische Voreingenommenheit \u2013 wie sie uns etwa in Form einer rassistischen Einstellung, eines religi\u00f6sen Fanatismus oder politischer Parteilichkeit begegnen. Eine Phobie hat man, unter einer Phobie leidet man, merh noch, sie hat einen, sie nimmt einen in Beschlag. Die Phobie muss behandelt werden wie andere bedrohlich psychische Erkrankungen. Der Phobiker verh\u00e4lt sich zwanghaft. Er kann anderen zur Gefahr werden und wird zugleich als Opfer einer Krankheit betrachtet, statt als Subjekt mit \u00dcberzeugungen und Meinungen, wie fragw\u00fcrdig auch immer.<br \/>\n\tWollen wir wirklich in solchen Begriffen von der \u00f6ffentlichen Debatte um den Islam reden, wie sie sich bei uns in den letzten Jahren entfaltet hat? Ich halte das nicht f\u00fcr sinnvoll. Trotzdem will ich \u00fcber das Thema \u201eIslamophobie \u2013 die Rolle der Medien\u201c sprechen. Denn  ich kann sehr wohl verstehen, warum sich bei manchen Muslimen der Eindruck einer generellen Islamfeindlichkeit festgesetzt hat. Dies auf eine sich immer weiter verbreitende \u201eIslamophobie\u201c zur\u00fcckzuf\u00fchren, hielte ich dennoch f\u00fcr falsch.<br \/>\n\tDenn dadurch werden bestimmte Redeweisen und Einstellungen von vornherein in den Bereich der Angst ger\u00fcckt und somit psychologisiert. Man r\u00fcckt sie damit aus dem Bereich des Verstehbaren und Widerlegbaren heraus und hat sie somit zum Schein neutralisiert. Mit einem Phobiker kann man nicht debattieren. So enifach geht es aber nicht.<br \/>\n\tSchauen wir uns kurz ein paar prominente Versuche an, Islamophobie zu definieren. Dann wird das Problematische dieses Begriffs deutlich werden.<br \/>\n\tDer Begriff wurde durch eine Studie des britischen Runnymede Trust 1997 in die Debatte eingef\u00fchrt. Runnymede Trust ist eine unabh\u00e4ngige Lobbygruppe f\u00fcr eine multi-ethnische, multireligi\u00f6se und multikulturelle Gesellschaft.<br \/>\n\tEine islamophobe Einstellung kommt nach einer Definition des Trust in folgenden Meinungen zum Ausdruck:<\/p>\n<p>\t* Der Islam sei ein allein stehender monolithischer Block, statisch und f\u00fcr Ver\u00e4nderung unempf\u00e4nglich.<\/p>\n<p>\t* Der Islam sei gesondert und fremd, er habe keine gemeinsamen Ziele und Werte mit anderen Kulturen; weder sei er von ihnen beeinflusst noch beeinflusse er sie.<\/p>\n<p>\t* Der Islam sei dem Westen unterlegen, barbarisch, irrational, primitiv und sexistisch.<\/p>\n<p>\t* Der Islam sei gewaltt\u00e4tig, aggressiv, bedrohlich, den Terrorismus unterst\u00fctzend und in einen Kulturkampf verstrickt.<\/p>\n<p>\t* Der Islam sei eine politische Ideologie, die f\u00fcr politische oder milit\u00e4rische Vorteile genutzt werde.<\/p>\n<p>\tSo weit die Definition des Forum Against Islamophobia and Racism (FAIR). Islamophobie und Rassismus stehen hier nahe beieinander, was auch problematisch ist: Denn ich kann sehr wolh feindliche Gef\u00fchle gegen\u00fcber dem Islam als Religion hegen, ohne Muslime dabei rassistisch abzulehnen. Sonst w\u00e4re Islamkritik und Islamfeindlichkeit vonseiten geborener Muslime ja nicht m\u00f6glich. Auch dies ist ein Versuch, jede Kritik am Islam von vornherein als rassistisch zu diskreditieren.<br \/>\n\tAusserdem bin ich der Meinung, dass alle die \u201eislamophoben\u201c Ideen, die der Runnymede Trust hier auf den Index gesetzt hat, prinzipiell unter dem Schutz der Meinungsfreiheit stehen.<br \/>\n\tDer Islam wird von manchen Muslimen als politische Ideologie verstanden. Das bestreiten am allerwenigsten jene Muslime, die sich dagegen verwehren. Ja, der Islam hat ein gewaltt\u00e4iges, aggressives und bedrohliches Gesicht. Terrorismus und Kulturkampf sind ihm nicht fremd. Ist der Islam dem Westen unterlegen? Ist er sexistisch? Ist er barbarisch? Letzteres w\u00fcrde ich nicht sagen, aber Barbaren im Namen eines bestimmten Islam gibt es zweifelsohne. Sie bringen mit Vorliebe andere Muslime um, wie wir mit Schrecken jeden Tag im Irak sehen k\u00f6nnen. Sexismus? Wer hier m\u00f6chte aufstehen und sagen, dies sei ein v\u00f6llig absurder Vorwurf? Dass der Islam dem Westen \u201eunterlegen\u201c sei, ist die gro\u00dfe Angst und der ANTRIEB  aller muslimischen Reformdenker der letzten 200 Jahre. Warum sollten wir diese Aussage also tabuisieren? Nur weil es nicht in Ordnung ist, wenn Nichtmuslime sagen, was Muslime seit 200 Jahren sagen? Genauso verh\u00e4lt es sich mit der Aussage, der Islam sei ein allein stehender monolithischer Block, statisch und f\u00fcr Ver\u00e4nderung unempf\u00e4nglich.<br \/>\n\tEs ist einfach Unsinn, diese Aussage als Indiz f\u00fcr \u201eIslamophobie\u201c anzusehen. Manche Muslime sehen des Islam genau so, manche Muslime k\u00e4mpfen wiederum gegen jene, weil sie Ver\u00e4nderungen wollen. Eine Aussage, die Gegenstand eines innermuslimischen Streits ist, zum Symptom f\u00fcr \u201eIslamophobie\u201c zu erkl\u00e4ren, wenn sie aus dem Mund von Nichtmuslimen zu h\u00f6ren ist, das geht einfach nicht. Das ist eine Gefahr f\u00fcr die freie Debatte, f\u00fcr die freie Forschung. Das ist eine Attacke auf dem wissenschaftlichen Fortschritt. Und wie verh\u00e4lt es sich mit der letzten Aussage, die Runnymede als signifikant erkl\u00e4rt: Der Islam sei gesondert und fremd, er habe keine gemeinsamen Ziele und Werte mit anderen Kulturen; weder sei er von ihnen beeinflusst noch beeinflusse er sie. Der letzte Teil dieses Satzes ist historischer Unfug. Nat\u00fcrlich ist der Islam beeinflusst von anderen Kulturen, und nat\u00fcrlich beeinflusst er auch sie. Ob der Islam \u201egesondert und fremd\u201c sei, ob er \u201egemeinsame Ziele und Werte\u201c mit anderen Kulturen habe, das ist genau der Kern des Streits, um den sich alles dreht in unserer Debatte. Noch einmal zur Erinnerung: Auf allen Seiten gibt es Vertreter der einen oder anderen Richtung: Muslime, die das Fremde betonen, Muslime, die \u00f6kumenisch denken. Nichtmuslime, die das Gemeinsame sehen, Nichtmuslime, die sich keinen Konsens vorstellen k\u00f6nnen. Es ist dumm, diese Debatte zensieren und regulieren zu wollen. Sie muss ausgetragen werden. Wir m\u00fcssen alle zusammen da durch.<br \/>\n\tNoch ein Beispiel f\u00fcr einen ungl\u00fccklichen Definitionsversuch:<br \/>\n\tIn seiner sozialwissenschaftlichen Studie &#8222;Deutsche Zust\u00e4nde. Folge 4&#8220; macht Wilhelm Heitmeyer Islamophobie im Rahmen einer Befragung u.a. an der Zustimmung zu folgenden Aussagen fest:<\/p>\n<p>\t* &#8222;Muslimen sollte die Zuwanderung nach Deutschland untersagt werden.&#8220;<br \/>\n\t* &#8222;Durch die vielen Muslime hier f\u00fchle ich mich manchmal wie ein Fremder im eigenen Land.&#8220;<br \/>\n\t* &#8222;Es sollte besser gar keine Muslime in Deutschland geben.&#8220;<br \/>\n\t* &#8222;Muslimen sollte jede Form der Religionsaus\u00fcbung in Deutschland untersagt werden.&#8220;<br \/>\n\t* &#8222;F\u00fcr mich sind die verschiedenen islamischen Glaubensrichtungen kaum zu unterscheiden.&#8220;<br \/>\n\t* &#8222;Die Mehrheit der Muslime h\u00e4lt gro\u00dfe Distanz zur restlichen Bev\u00f6lkerung.&#8220;<br \/>\n\t* &#8222;Viele Muslime in Deutschland wollen lieber unter sich bleiben.&#8220;<br \/>\n\t* &#8222;Die islamistischen Terroristen finden starken R\u00fcckhalt bei den Muslimen.&#8220;<br \/>\n\t* &#8222;Ich h\u00e4tte Probleme in eine Gegend zu ziehen, in der viele Moslems leben.&#8220;<br \/>\n\t* &#8222;Ich werde nur solche Parteien w\u00e4hlen, die gegen den weiteren Zuzug von Moslems sind.&#8220;<\/p>\n<p>\tUmgekehrt gilt ihm auch die Ablehnung der folgenden Aussagen als Indiz f\u00fcr eine islamophobe Einstellung:<\/p>\n<p>\t* &#8222;Der Islam hat eine bewundernswerte Kultur hervorgebracht.&#8220;<br \/>\n\t* &#8222;Die muslimische Kultur passt durchaus in unsere westliche Welt.&#8220;<br \/>\n\t* &#8222;Ich w\u00fcrde mein Kind auch in einer Schule anmelden, in der eine moslemische Frau mit Kopftuch unterrichtet.&#8220;<br \/>\n\t* &#8222;Es ist allein Sache der Muslime, wenn sie \u00fcber Lautsprecher zum Gebet aufrufen.&#8220;<br \/>\n\tAuch mit dieser Art der Erfassung habe ich Probleme: Was, wenn ich den Gebetsruf ablehne, wie ich auch das Glockenl\u00e4uten ablehne, weil ich am Sonntag (oder Freitag) nicht gest\u00f6rt werden will, oder weil ich \u00fcberzeugter S\u00e4kularist oder Atheist bin, der Religion nur im Stillen f\u00fcr akzeptabel h\u00e4lt?<br \/>\n\tMuss ich den Islam nicht nur hinnehmen, sondern sogar bewundern, um nicht als islamophob zu gelten? Ist die Ablehung einer bekopftuchten Lehrerin \u2013 gerade unter T\u00fcrken weit verbreitet \u2013 schon islamophob? Und was ist mit den T\u00fcrken, die Kreuzberg verlassen, weil sie f\u00fcr ihre Kinder bessere Schulen wollen? zu sagen, die islamistischen Parteien f\u00e4nden \u201estarken R\u00fcckhalt bei Muslimen\u201c ist, global gesehen, ein Irrtum, wie wir aus vielen Umfragen wissen. In \u00c4gypten ist es die reine Wahrheit.<br \/>\n\tUnd so weiter, und so fort: Sie sehen schon, was mir an dem Begriff Islamophobie nicht gef\u00e4llt, ist die Tatsache, dass er &#8211; in meist bester Absicht &#8211; die notwendigen, peinigenden Debatten einfach abschneidet, statt sie f\u00fchrbar zu machen. Der Islamophobie-Begriff, wenn er sich durchsetzen sollte in der Breite, in der ich ihn hier skizziert habe, h\u00e4tte f\u00fcrchterliche Folge f\u00fcr unsere liberale \u00d6ffentlichkeit. Er w\u00e4re ein Instrument, um jede mi\u00dfliebige Debatte zu ersticken. Diejenigen muslimischen Gruppen, die ihn in Gro\u00dfbritannien propagieren, sind durch die Salman-Rushdie-Aff\u00e4re entstanden. Ich halte das nicht f\u00fcr einen Zufall. Die Verwendung des Islamophobie-Begriffs seitens dieser Gruppen ist ein Versuch, den in der Rushdie-Aff\u00e4re gewonnenen Boden zu verteidigen und zu vergr\u00f6\u00dfern.<\/p>\n<p>\tWer aber die Wahrnehmung der Menschen ver\u00e4ndern will, ist schlecht berufen, mit Verboten, Tabus und Sprachregelungen zu arbeiten. Besser w\u00e4re es, der \u00d6ffentlichkeit ein anderes Image des Islam zu pr\u00e4sentieren. Allerdings darf das nicht blo\u00df eine Art besch\u00f6nigende Gegenpropaganda sein. Es mu\u00df ein authentisches Gegenbild sein, dass die problematischen Dinge nicht ausblendet und von echter Auseinandersetzung mit ihnen zeugt. Dazu sp\u00e4ter.<br \/>\n\tNachdem ich jetzt so viel Zeit damit verbracht habe, den Begriff, auf dem mein Vortrag fu\u00dft, kaputtzumachen, mu\u00df ich endlich zum zweiten Teil meiner \u00dcberschrift kommen: die Rolle der Medien.<\/p>\n<p>\tIm letzten Jahr habe ich an vier Debatten zu diesem Thema teilgenommen: in  Berlin, 2xFrankfurt und M\u00fcnchen. Jedesmal sa\u00df ich gewissermassen stellvertretend auf der Anklagebank f\u00fcr meine Zunft. Die Unterstellung war: Es gibt immer mehr Islamophobie. Sie (die Medien) sind schuld daran. Was, werter Herr Lau, gedenken Sie also zu \u00e4ndern? Was ist der \u201eBeitrag\u201c, wurde ich einmal gefragt, den die Medien zum gesellschaftlichen Frieden leisten k\u00f6nnen?<br \/>\n\tEin bi\u00dfchen trotzig \u2013 aber auch aus tiefster \u00dcberzeugung \u2013 habe ich dazu gesagt: Nichts. Keinen Beitrag. Daf\u00fcr sind wir nicht zust\u00e4ndig. Ich verbitte mir solche Fragen. Stellen Sie sich einfach vor, unserem Wirtschaftskorrespondenten w\u00fcrde vom Bund der deutschen Industrie vorgehalten, in Deutschland werde das Klima immer wirtschaftsfeindlicher. Immer mehr Geschichten \u00fcber Korruption bei Siemens und VW, immer mehr Kommentare \u00fcber Managergeh\u00e4lter, viel zu viel Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Gewerkschaftsforderungen. Was k\u00f6nnen wir tun, was k\u00f6nnen die Medien tun, damit das Klima in Deutschland wieder wirtschaftsfreundlicher wird? Das w\u00e4re ein Skandal.<br \/>\n\tOder stellen Sie sich vor, der Vorsitzende einer Partei w\u00fcrde sich beschweren, wir w\u00fcrden nur Negativberichte \u00fcber ihn und seine Truppe bringen. (Ach, es gibt diesen Fall in der Wirklichkeit: Denken Sie an Kurt Beck und die SPD und ihr ungl\u00fcckliches Verh\u00e4ltnis zur \u201eBerliner Hauptstadtpresse\u201c.) Was kann die Presse tun, um das Klima wieder freundlicher f\u00fcr die Sozialdemokratie zu gestalten? Absurd! Werden Sie zu Recht sagen.<br \/>\n\tOder nehmen Sie die Chinesen \u2013 sie w\u00fcnschen sich eine andere Tibet-Berichterstattuntg. Wir sollen die Probleme mit diesen paar M\u00f6nchlein nicht so hoch spielen, h\u00f6ren wir da. Wir sollen die Tugenden des chinesischen Wirtschaftswunders mehr in den Vordergrund stellen. Wir sollen die Bedeutung Chinas f\u00fcr den Weltfrieden und die Welt\u00f6konomie im Blick behalten und nicht so sehr auf einzelnen Menschenrechtsverletzungen herumreiten. Eine Presse, die sich darauf einlie\u00dfe, w\u00e4re erledigt.<br \/>\n\tWarum findet niemand etwas dabei, im Bezug auf den Islam mit den gleichen absurden Zumutungen zu kommen?<\/p>\n<p>\tUnd hier muss meine eigene Erfahrung ins Spiel kommen. Ich habe in den letzten 2 Jahren ein Blog gefuehrt, in dem ich mich im Wesentlichen mit den Themen Islam in Europa, Integration, islamische Reform, interreligioeser Dialog und so weiter beschaeftigt habe. Die wichtigste Kategorie in diesem Blog heisst:  Die Freunde und die Feinde des Islam.<br \/>\n\tAlles hat damit angefangen, dass ein iranischer Freund \u2013 der Philosoph Ramin Jahanbegloo \u2013 in Teheran verhaftet wurde. Ich wollte t\u00e4glich ueber seinen Fall berichten, und da schien mir das Internet das richtige Medium. Um Ihnen eine Idee von der Weite des Themenfeldes zu geben: Ich habe \u00fcber den Dialog des Papstes mit den zun\u00e4chst 38, dann 138 islamischen Gelehrten geschrieben. Ich habe \u00fcber eine britische Debatte zur Zul\u00e4ssigkeit des \u201cBurkini\u201d beim Schulsport geschrieben. Die Islamkonferenz, die neueren Repressionen in Iran gegen \u201cunislamische Kleidung\u201d, ein neues Magazin f\u00fcr muslimische Maedchen, die Verhaftung eines Bloggers in Kairo, der Aufstand muslimischer Gelehrter in Nordwestpakistan  gegen eine Pflicht zum Barttragen \u2013 all dies war Thema bei mir im Blog.<br \/>\n\tIm 2 Jahren habe ich 660 Posts geschrieben, es wurden ueber 30.000 Kommentare hinterlassen. Ich n\u00e4here mich der halben Million bei den Besuchern.<br \/>\n\tUnd doch habe ich vor 2 Wochen f\u00fcrs erste aufgehoert. Ich hatte keine Lust mehr, und daran waren vor allem die Reaktionen einiger besonders meinungsstarker Kommentatoren Schuld. Es hatte sich ein festes Ritual eingespielt, in dem einige so genannte \u201cIslamkritiker\u201d entweder mir oder anderen Kommentatoren vorwarfen, wir seien naiv im Bezug auf die Reformfaehigkeit des Islams. Wir wurden dargestellt als n\u00fctzliche Idioten einer schleichenden Islamisierung Europas und unserer Gesellschaft. Ich habe mich bem\u00fcht, hoeflich aber entschieden dagegen zu halten, doch die Debatte began sich irgendwann im Kreis zu drehen. Wenn man auch nur darauf verwies, dass es selbstkritische Stimmen aus der islamischen Community gibt, dass es Theologen mit abweichender Meinung zu Frauenrechten, Menschenrechten, zum Wirkungsbereich der Scharia gibt, dann wurde man gescholten, man wolle nur vom \u201cwirklichen Islam\u201d ablenken, in dem es nun einmal keine Reform geben k\u00f6nne. Von anderer Seite wurde ich angegriffen, weil ich diesen so genannten \u201cIslamkritikern\u201d nicht auf meiner Website den Mund verbieten wollte. Ich fand es aber wichtig, dass es ein Forum gab, auf dem sich fromme Muslime (auch einige Konvertiten), interessierte Laien und Islamkritiker argumentativ auseinandersetzen mussten. Ich betrachtete mich als Moderator, der jeweils von den besten (und den schlechtesten)  Argumenten lernen konnte.<\/p>\n<p>\tDa verteidigte ein s\u00e4kularer tuerkischer Intellektueller die Hamas, in der er eine legitime Freiheitsk\u00e4mpfer-Armee sieht. Er sah sich daf\u00fcr (auch von mir) angegriffen, er rede die v\u00f6lkerm\u00f6rderischen Passagen in der Hamas-Charta sch\u00f6n. Ein ostdeutscher Konvertit verteidigte einen konservativen Islam gegen meine Versuche, liberalen Auslegungen ein Forum zu geben. Ein Atheist versuchte zu zeigen, dass alle Religionen sch\u00e4dlich seien, und der Islam gewissermassen nur der Inbegriff des monotheistischen Irrsinns. Eine katholische Debattantin begr\u00fcndete immer wieder, dass die einzig sinnvolle Reform des Islam in der Konversion aller Muslime bestehen muesse. Ein iranischer Arzt aus S\u00fcddeutschland unterst\u00fctzte meine Kritik des Teheraner Regimes und wandte sich zugleich gegen die D\u00e4monisierung des Islams per se.<br \/>\n\tDas alles war sehr interessant und oft temperamentvoll vorgetragen. Aber am Ende frustrierte mich die Unlust der haeufigsten Kommentatoren, irgendetwas dazulernen zu wollen.<br \/>\n\tAlso habe ich mit diesen Worten das Blog geschlossen:<br \/>\n\t&#8222;Das Thema Islam\/Integration\/Migration l\u00e4\u00dft sich einfach nicht mehr verhandeln, ohne zu den immer gleichen Abschweifungen \u00fcber die muslimische Gefahr, den allzu weichen Westen, die Illusionen des Mulitkulturalismus (dem ich nie gehuldigt habe) etc. anzuregen.<br \/>\n\tIch habe keine Lust, die Kommentare abzuschalten.<br \/>\n\tIch habe immer weniger Lust, auf die Kommentare der meisten hier zu antworten.<br \/>\n\tIch gebe mich vorerst geschlagen und bitte eventuelle unbekannte Mitleser um Nachsicht.&#8220;<\/p>\n<p>\tJetzt mache ich doch wieder weiter, weil ich es falsch finde, die Web-\u00d6ffentlichkeit nur Islamisten und Anti-Islam-Paranoikern zu \u00fcberlassen. Ich danke allen, die mich darin mit freudlichen Mails oder direktem Zuspruch best\u00e4tigt haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Vortrag vor dem &#8222;3. Zukunftsforum Islam&#8220; der Bundeszentrale f\u00fcr Politische Bildung in Br\u00fchl vom 17. Mai 2008, der vielleicht erkl\u00e4rt, warum dieses Blog abgeschaltet wurde und nun doch weitergeht: Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe ein Problem: Der Begriff, unter dem ich mich hier bereit erkl\u00e4rt habe anzutreten, taugt n\u00e4mlich eigentlich nichts. 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