{"id":1222,"date":"2008-06-23T11:43:59","date_gmt":"2008-06-23T09:43:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/06\/23\/wer-hat-angst-vorm-schwarzen-mann-schwierigkeiten-mit-obamas-kanididatur_1222"},"modified":"2008-06-23T11:43:59","modified_gmt":"2008-06-23T09:43:59","slug":"wer-hat-angst-vorm-schwarzen-mann-schwierigkeiten-mit-obamas-kanididatur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/06\/23\/wer-hat-angst-vorm-schwarzen-mann-schwierigkeiten-mit-obamas-kanididatur_1222","title":{"rendered":"Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? Schwierigkeiten mit Obamas Kandidatur"},"content":{"rendered":"<p><em>Meine Kollegin Jeannine Kantara, Mitarbeiterin im Hauptstadtb\u00fcro der ZEIT, schrieb folgenden Zwischenruf, der sich kritisch mit dem Sprach-Krampf auseinandersetzt, der deutsche Kommentatoren \u00fcberf\u00e4llt, wenn sie \u00fcber Barack Obamas Kandidatur schreiben:<br \/>\n\t<\/em><br \/>\n\tIm vergangenen Sommer fragte ich einen befreundeten amerikanischen Journalisten w\u00e4hrend seines Deutschlandsbesuchs, ob er glaube, dass Barack Obama der n\u00e4chste US-Pr\u00e4sident werden k\u00f6nnte. Die Obama-Euphorie in den USA war in vollem Gange und auch in Deutschland besch\u00e4ftigte man sich zunehmend mit dem Ph\u00e4nomen Obama.<br \/>\n\tMein Freund wurde sehr nachdenklich und antwortete: &#8222;Ich glaube, der Rassismus wird noch sein h\u00e4ssliches Gesicht zeigen.&#8220; Auf beiden Seiten des Atlantiks.<\/p>\n<p>\tKnapp ein Jahr sp\u00e4ter ist Barack Obama Pr\u00e4sidentschaftskandidat der Demokraten, und mein Freund behielt dennoch Recht. Ausgerechnet am 5. Juni 2008, dem Tag nach Barack Obamas historischem Sieg bei den demokratischen Vorwahlen in den USA, titelt die Berliner tageszeitung \u00fcber einem Foto des Wei\u00dfen Hauses: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/medien\/artikel\/1\/ist-dieser-witz-rassistisch\/\">\u201eOnkel Baracks H\u00fctte\u201c<\/a>. Deutlicher l\u00e4sst sich die Verachtung f\u00fcr den m\u00f6glicherweise ersten schwarzen US-Pr\u00e4sidenten nicht zum Ausdruck bringen. Der Hinweis auf die tragische Romanfigur des alles erduldenden Sklaven Tom, der mit seinem Leben bezahlt, ist beleidigend und ein kalkulierter rhetorischer Tiefschlag. Vergeblich die Hoffnung, deutschsprachige Kommentatoren h\u00e4tten ihre <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/wp-dyn\/content\/article\/2008\/06\/09\/AR2008060902239.html\">Vorurteile<\/a> in Bezug auf Barack Obamas Hautfarbe endlich hinter sich gelassen haben. Fehlanzeige!<\/p>\n<p>\t<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2008\/06\/barack-obama-basketball-from-xmlgrrl.jpg\" title=\"barack-obama-basketball-from-xmlgrrl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2008\/06\/barack-obama-basketball-from-xmlgrrl.jpg\" alt=\"barack-obama-basketball-from-xmlgrrl.jpg\" height=\"520\" width=\"420\" \/><\/a><\/p>\n<p>\t\u00dcberraschen m\u00fcssen solche Ausf\u00e4lle nicht, denn links und liberal bedeutet nicht automatisch antirassistisch. Eine n\u00e4here Betrachtung der allgemeinen deutschsprachigen Medienresonanz auf Barack Obama seit Bekanntgabe seiner Kandidatur Anfang 2007 offenbart, wie sehr stereotype Vorstellungen \u00fcber schwarze Menschen noch immer in vielen hiesigen Redaktionen verwurzelt sind.<br \/>\n\tDie Reaktionen auf Obama reichten von \u00dcberraschung und Verunsicherung, \u00fcber Misstrauen und Verspottung, bis hin zu Euphorie und Verkl\u00e4rung. Dabei ist das Medieninteresse an dem bisher unbekannten Senator durchaus berechtigt. Man will alles erfahren \u00fcber seine pers\u00f6nliche Biografie und seine politische Agenda. Doch bleiben Analysen und Kommentare allzu oft an \u00c4u\u00dferlichkeiten h\u00e4ngen. Hier offenbart sich ein Dilemma: Wie soll man diesen ungew\u00f6hnlichen Mann beschreiben, der so schnell nicht wieder von der Bildfl\u00e4che verschwinden wird?<br \/>\n\tDie stilistische Ideenvielfalt scheint in dieser Hinsicht unersch\u00f6pflich. Barack Obama ist mal \u201eafroamerikanisch\u201c oder \u201eschwarz\u201c, mal \u201efarbig\u201c oder \u201edunkelh\u00e4utig\u201c, mitunter auch &#8222;braun&#8220; (taz) oder \u201ehalbschwarz\u201c (FAS, Emma) und schlie\u00dflich &#8222;weder schwarz noch wei\u00df&#8220; (Welt) In der FAZ ist er mal \u201eMulatte\u201c, mal \u201eFarbiger, aber kein Afroamerikaner\u201c. Die Kolumne \u201eWest Wing\u201c auf Spiegel Online glaubt, Obama sei \u201ef\u00fcr viele Amerikaner auch zu schwarz\u201c, um ins Wei\u00dfe Haus einzuziehen, w\u00e4hrend die ZEIT fragt, was passiert, wenn durch Obamas Pr\u00e4sidentschaft \u201edas Wei\u00dfe Haus nicht mehr wei\u00df\u201c w\u00e4re. Wenigstens bringe er \u201eFarbe in den politischen Betrieb  in Washington&#8220;, freut sich die taz, sucht an anderer Stelle allerdings nach einer komplexeren Erkl\u00e4rung. Unter der \u00dcberschrift: \u201eAlles, nur nicht wei\u00df&#8220; schreibt das Blatt: &#8222;Man scheint sich einig, dass der Mann nicht schwarz ist, jedenfalls nicht so schwarz, wie es Jesse Jackson war, der immer mal wieder Pr\u00e4sident werden wollte.&#8220; Und einige Zeilen weiter: &#8222;Dennoch ist Obama aber auch ganz entschieden nicht wei\u00df. Dieses Nichtwei\u00df-Sein ist, anders als sein Schwarz-Sein, nicht so ausgeblendet aus dem allgemeinen Bewusstsein&#8220;.<\/p>\n<p>\tSp\u00e4testens an dieser Stelle blendet der Leser sein Bewusstsein aus. Beruhigend klingt auch die Versicherung k\u00fcrzlich im ARD-Presseclub, Obama sei \u201egar nicht so schwarz ist, wie alle glauben\u201c. Auch die Weltwoche stellte Erstaunliches fest: &#8222;Der in Harvard ausgebildete Sohn eines Kenianers und einer weissen Amerikanerin sieht vor l\u00e4ndlichem Publikum ebenso weiss aus wie ein Wall Street Banker&#8220;. Ob dies allerdings Obamas Wahlchancen erh\u00f6ht, bleibt fraglich. Um sich genau diese nicht zu verderben, empfiehlt ihm die taz: \u201eAbwarten und nicht schwarz werden\u201c.<\/p>\n<p>\tDie mitunter abstruse Farbenlehre einiger Kommentatoren stimmt nachdenklich, ebenso wie die h\u00e4ufige, unreflektierte Verwendung des Begriffs \u00bbRasse\u00ab. Dass es sich dabei lediglich um die \u00dcbersetzung des englischen Wortes \u00bbrace\u00ab handelt, reicht als Erkl\u00e4rung nicht aus. \u00bbRasse\u00ab hat im Deutschen noch immer einen bitteren Beigeschmack. Da wird munter geschrieben \u00fcber \u201eRassenidentit\u00e4ten\u201c und \u201eRassenspannungen\u201c (taz), \u00fcber \u201eRassenmotiv\u201c und \u201eRassenproblematik\u201c (SZ) und \u201eRassenpolitik\u201c (Welt) und \u201eRassenfrage\u201c (Tagesspiegel) und \u201eRassenschranken\u201c (Zeit). Die NZZ versucht es mit \u201erassischer Integration\u201c und die FR findet, \u201edie Rassenkarte sticht nicht\u201c. In Bezug auf Barack Obama scheinen solche Bedenken wie weggewischt. So druckte beispielsweise die Zeitschrift Emma einen Artikel aus der New York Times nach, der sich mit dem historischen Verh\u00e4ltnis zwischen B\u00fcrgerrechts- und Frauenbewegung in den USA auseinandersetzt. Der Orginaltitel lautet: \u201eRights vs. Rights: An Improbable Collision Course\u201c. In der \u00dcbersetzung von Emma wird daraus \u201eRasse sticht Geschlecht\u201c. Und w\u00e4hrend deutschsprachige Kommentatoren seit dem Auftauchen von Barack Obama sich intensiv mit rassistischen Ressentiments in den Vereinigten Staaten besch\u00e4ftigen, bedienen sie diese gleichzeitig selbst. Selbst \u201eAmerika-Kenner\u201c kommen mitunter zu seltsamen Schl\u00fcssen. \u201e So unglaublich es klingen mag: Die USA sind kein rassistisches Land mehr\u201c, verk\u00fcndete die Frankfurter Rundschau kurz nach Bekanntgabe von Obamas Kandidatur. \u201eL\u00e4ngst ist die amerikanische Gesellschaft durch die massive Einwanderung so durchmischt, dass die f\u00fcr den Rassismus so wichtige Vorstellung der Blutsreinheit selbst dem letzten Wohnwagenbewohner in Georgia unglaubw\u00fcrdig geworden ist\u201c. Unglaublich \u2013 das findet auch Claire McCaskill, demokratische Senatorin von Missouri und m\u00f6gliche Kandidatin f\u00fcr das Amt der Vizepr\u00e4sidentin. In einem Interview mit dem Sender CNN sagte sie k\u00fcrzlich: \u201eRassismus und Sexismus gedeihen nach wie vor in unserem Land.\u201d<\/p>\n<p>\tMehr als bei jedem anderen Kandidaten thematisieren und kommentieren deutschsprachige Medien die physischen Attribute Barack Obamas. Wir haben viel erfahren \u00fcber sein gutes Aussehen, die schlanke Figur, die samtige Stimme. \u00dcber die Furchen in seinem Gesicht und dass er \u201eder wahrscheinlich einzige Politiker ist, der trotz Segelohren umwerfend aussieht\u201c (Weltwoche). Er sei \u201eder hei\u00dfeste Politiker, den Amerika zurzeit zu bieten\u201c habe, schw\u00e4rmt der Stern, und erw\u00e4hnt gleich zweimal in einem Artikel, dass der \u201eoberste Hemdknopf immer offen\u201c stehe. \u201eSeine kurzen, kraus belassenen Haare\u201c seien \u201eAusweis der eigenen Rassen-Loyalit\u00e4t\u201c, wei\u00df die S\u00fcddeutsche Zeitung zu berichten. Dieser Mann \u201eanderer Hautfarbe\u201c habe eine \u201eWahnsinns-Aura\u201c und \u201etanzte viel besser\u201c als Hillary Clinton, schw\u00e4rmt Brigitte. Die Financial Times Deutschland bescheinigt ihm gar \u201edie gr\u00f6\u00dfte Ethno-Kompetenz\u201c und verspricht im Hinblick auf seine Heimatinsel Hawaii: \u201eWenn Obama Pr\u00e4sident wird, dann kommt wahrscheinlich auch die n\u00e4chste Tiki-Welle. Mit Hularock und Blumenketten.\u201c<\/p>\n<p>\tBesondere Beachtung finden auch Obamas erotische Eigenschaften. Selbst die feministische Zeitschrift Emma bescheinigt ihm \u201eden meisten Sexappeal\u201c. Spiegel Online ereifert sich \u201eObama w\u00e4hlen ist wie eine aufregende Aff\u00e4re.\u201c Er sei \u201emitrei\u00dfend\u201c, stehe f\u00fcr \u201eLeidenschaft\u201c und biete \u201epolitische Poesie\u201c. Doch eine Warnung sei ausgesprochen, da so  manche \u201eliebetolle Fremdg\u00e4ngerei schlie\u00dflich reum\u00fctig da ende, wo sie begann \u2013 zu Hause \u201c. Nicht Sexappeal und Charisma, sondern \u201eErfahrung, Nervenst\u00e4rke, Gelassenheit\u201c sind Garanten f\u00fcr eine gute Pr\u00e4sidentschaft \u2013 Eigenschaften, die man eher Hillary Clinton zuschreibt. \u201eNiemand fragt, wenn es brenzlig wird, ob der andere spritzig, lustig, erotisch, anregend, wagemutig oder inspirierend ist\u201c, wei\u00df man im \u201eWest Wing\u201c von Spiegel Online. Als die Nominierung Obamas immer wahrscheinlicher wird, folgen weitere Erkl\u00e4rungsversuche, \u201ewarum Amerikaner nie w\u00e4hlen, was sie wirklich wollen\u201c. Der amerikanische W\u00e4hler leide n\u00e4mlich, laut Spiegel Online, \u201eunter multipler Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung\u201c.<\/p>\n<p>\tVielleicht liegt die Verunsicherung der deutschen Medien durch Obama auch daran, dass sie sich noch nie ernsthaft mit einem schwarzen Mann auseinandersetzen mussten, dessen Einfluss \u00fcber die Unterhaltungsbranche oder den Sportbereich hinausgeht. Der so unbeirrt und zielsicher danach strebt, der m\u00e4chtigste Politiker der Welt zu werden. Und dessen Chancen daf\u00fcr au\u00dferordentlich gut sind. Was bedeutet es, wenn die \u201enichtwestliche Menschheitsmehrheit im Wei\u00dfen Haus\u201c regiert (Zeit). Genauer gesagt, die nicht-wei\u00dfe Menschheitsmehrheit? Apokalyptisch prophezeit die &#8222;Welt&#8220;, am Tage seines Amtseids werde \u201edie Mall schwarz vor Schwarzen sein\u201c.<\/p>\n<p>\tSollte Barack Obama wirklich im November Pr\u00e4sident werden, m\u00fcssten einige Kommentatoren ihre Wortwahl k\u00fcnftig genauer \u00fcberdenken oder darauf hoffen, dass dieser \u201eHohlschw\u00e4tzer\u201c (FTD), diese \u201eBowling-Niete mit Gangster-Connection\u201c und \u201eKandidat f\u00fcr die Chill-Out-Zone\u201c (Spiegel Online) sich zweifelsohne als \u201eein echter Mann\u201c (ZEIT) und Gentleman erweist oder dass er bzw. jemand aus seinem Team keine deutschen Zeitungen liest.<\/p>\n<p>\tDoch auch wenn Barack Obama nicht ins Wei\u00dfe Haus einzieht, w\u00e4re eine Sensibilisierung im Hinblick auf rassistische Sprache w\u00fcnschenswert. Dann w\u00e4ren Deutschlands Kommentatoren vorbereitet auf einen Anw\u00e4rter oder eine Anw\u00e4rterin mit \u201eMigrationshintergrund\u201c f\u00fcr das Bundeskanzleramt. Er oder sie wird kommen \u2013 fr\u00fcher oder sp\u00e4ter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Kollegin Jeannine Kantara, Mitarbeiterin im Hauptstadtb\u00fcro der ZEIT, schrieb folgenden Zwischenruf, der sich kritisch mit dem Sprach-Krampf auseinandersetzt, der deutsche Kommentatoren \u00fcberf\u00e4llt, wenn sie \u00fcber Barack Obamas Kandidatur schreiben: Im vergangenen Sommer fragte ich einen befreundeten amerikanischen Journalisten w\u00e4hrend seines Deutschlandsbesuchs, ob er glaube, dass Barack Obama der n\u00e4chste US-Pr\u00e4sident werden k\u00f6nnte. 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