{"id":1293,"date":"2008-08-20T14:33:19","date_gmt":"2008-08-20T12:33:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/20\/warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann_1293"},"modified":"2008-08-20T14:33:19","modified_gmt":"2008-08-20T12:33:19","slug":"warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/20\/warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann_1293","title":{"rendered":"Warum es keinen Krieg gegen den Terror geben kann"},"content":{"rendered":"<p>Ein gro\u00dfartiger Essay von Lee Harris im aktuellen Merkur analysiert die Fantasie-Ideologie von Al-Qaida:<\/p>\n<p>\t&#8222;Der Terrorangriff vom 11.\u00a0September zielte nicht auf eine \u00c4nderung der amerikanischen Politik, sondern war auf seine Wirkung auf die Terroristen hin entworfen worden. Er war eine spektakul\u00e4re Theaterauff\u00fchrung. Die Ziele waren von Al Qaida nicht aufgrund milit\u00e4rischer \u00dcberlegungen ausgew\u00e4hlt worden \u2013 im Gegensatz etwa zu dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor \u2013, sondern einzig deshalb, weil es von der breiten \u00d6ffentlichkeit der arabischen L\u00e4nder anerkannte Symbole amerikanischer Macht waren. Es waren gigantische Requisiten in einem bombastischen Spektakel, worin die Kollektivphantasie des radikalen Islam anschaulich verk\u00f6rpert wurde: Nur eine Handvoll Muslime \u2013 M\u00e4nner, deren Wille absolut rein war, wie ihr M\u00e4rtyrertum bewies \u2013 brachten die vom Gro\u00dfen Satan errichteten hochm\u00fctigen T\u00fcrme zu Fall. Konnte es einen besseren Beweis daf\u00fcr geben, dass Gott auf der Seite des radikalen Islam stand und das Ende der Herrschaft des Gro\u00dfen Satans nahe war?<\/p>\n<p>\tWie es das Ziel der italienischen Invasion \u00c4thiopiens war, den Italienern selbst zu beweisen, dass sie Eroberer waren, so war es das Ziel der Anschl\u00e4ge vom 11.\u00a0September, den Arabern zu beweisen, dass islamische Reinheit, wie sie der radikale Islam verstand, triumphieren konnte. Der Terror, der uns das Wesentliche zu sein scheint, ist in den Augen von Al Qaida nur ein Nebenprodukt. Ebenso wird das, was Al Qaida und seine Anh\u00e4nger f\u00fcr das Wesentliche an dem heiligen Schauspiel halten \u2013 n\u00e4mlich das heroische M\u00e4rtyrertum der neunzehn Flugzeugentf\u00fchrer \u2013, von uns ganz anders interpretiert. Wir betrachten die Flugzeugentf\u00fchrungen wie die pal\u00e4stinensischen \u00bbSelbstmord\u00ab-Anschl\u00e4ge nur als einen Modus operandi, eine Technik, die nebens\u00e4chlich ist f\u00fcr das \u00fcbergeordnete strategische Ziel: Es ist ein Provisorium, ein technisch primitiver Notbehelf \u2013 ein mit anderen Mitteln gef\u00fchrter Clausewitz\u2019scher Krieg, in diesem Fall mit Selbstmord.<\/p>\n<p>\tAber f\u00fcr die Phantasie-Ideologie des radikalen Islam ist Selbstmord kein Mittel f\u00fcr einen Zweck, sondern ein Endzweck. <!--more-->Durch die Zerrbrille des radikalen Islam betrachtet verwandelt sich der Akt des Selbstmords in einen des M\u00e4rtyrertums \u2013 eines M\u00e4rtyrertums in all seiner transzendenten Herrlichkeit und einhergehend mit all den magischen Kr\u00e4ften, die die religi\u00f6se Tradition dem M\u00e4rtyrertum immer schon zugeschrieben hat.<\/p>\n<p>\tKurzum, man begeht einen Fehler, wenn man versucht, ein solches Verhalten dem von unseren eigenen Kategorien und Erwartungen geschaffenen Denkmuster anzupassen. Nichts demonstriert das anschaulicher als das Videoband, auf dem Bin Laden den Angriff vom 11.\u00a0September diskutiert. Das Band macht deutlich, dass der endg\u00fcltige Einsturz des World Trade Center nicht Teil des urspr\u00fcnglichen Plans der Terroristen war, der offenbar davon ausging, dass die beiden T\u00fcrme stehenbleiben w\u00fcrden. Aber das verlieh dem Ereignis \u2013 im Kontext von Al Qaidas Phantasie-Ideologie \u2013 eine gesteigerte emotionale Kraft: Eben weil das Einst\u00fcrzen der T\u00fcrme nicht Teil der urspr\u00fcnglichen Planung gewesen war, musste es nun als eine Manifestation des Willens Gottes verstanden werden. Nicht die neunzehn Flugzeugentf\u00fchrer brachten die T\u00fcrme zu Fall, sondern Gott.<\/p>\n<p>\t&#8230; Falls diese Interpretation korrekt ist, dann ist es an der Zeit, dass wir einige Grundlagen unserer Vorgehensweise im Krieg gegen den Terror \u00fcberdenken. Vor allem sollte klar geworden sein, dass es bei einem ausschlie\u00dflich von einer Phantasie-Ideologie motivierten Gegner absurd ist, die \u00bbeigentlichen\u00ab Gr\u00fcnde f\u00fcr den Terrorismus in Armut, Bildungsmangel, fehlender Demokratie etc. entdecken zu wollen. Derartige Faktoren spielen nicht die geringste Rolle bei der Schaffung einer Phantasie-Ideologie. Im Gegenteil, historisch waren Phantasie-Ideologien die Sch\u00f6pfung von Angeh\u00f6rigen der Intelligenzia, die sozial mindestens zur Mittelschicht geh\u00f6rten und erheblich besser ausgebildet waren als der Durchschnitt. Au\u00dferdem wird bei der hoffnungsvollen Annahme, demokratische Reformen w\u00fcrden den radikalen Islam schw\u00e4chen, die Tatsache \u00fcbersehen, dass fr\u00fchere Phantasie-Ideologien historisch in einem demokratischen Kontext entstanden sind; wie Ernst Nolte, der Erforscher des europ\u00e4ischen Faschismus, feststellte, war die parlamentarische Demokratie eine wesentliche Voraussetzung sowohl f\u00fcr Mussolini wie auch f\u00fcr Hitler.<\/p>\n<p>\tEbenso absurd w\u00e4re die Vorstellung, dass wir unsere Politik gegen\u00fcber der arabischen Welt oder dem Staate Israel revidieren m\u00fcssen, um Mittel und Wege zu finden, wie wir unsere Feinde dazu bringen k\u00f6nnen, uns weniger zu hassen. H\u00e4tten die \u00c4thiopier in der Hoffnung, Mussolini w\u00fcrde seine Eroberungspl\u00e4ne \u00fcberdenken, gr\u00f6\u00dfere Anstrengungen unternommen, sich den Italienern als liebenswert zu pr\u00e4sentieren, h\u00e4tte das nichts an dem Ergebnis ge\u00e4ndert. Es gibt keine Politik, mit der wir die Einstellung unserer Feinde \u00e4ndern k\u00f6nnten \u2013 au\u00dfer vielleicht eine landesweite Massenkonversion zum fundamentalistischen Islam.<\/p>\n<p>\tZweitens folgt aus der \u00dcbernahme des obigen Modells zum Verst\u00e4ndnis unseres Gegners, dass wir den Begriff \u00bbKrieg\u00ab, wie er gegenw\u00e4rtig in diesem Zusammenhang benutzt wird, \u00fcberdenken. Als die Japaner den Krieg am 7.\u00a0Dezember 1941 mit der Bombardierung von Pearl Harbor begannen, geschah das nicht deshalb, weil Pearl Harbor ein Symbol amerikanischer Macht war: Es geschah deshalb, weil sich dort ein gro\u00dfer Flottenst\u00fctzpunkt befand und die Japaner das durchaus rationale strategische Ziel verfolgten, die Flotte der Amerikaner in den ersten Stunden des Krieges entscheidend zu schw\u00e4chen. Au\u00dferdem h\u00e4tte dieser Angriff nicht stattgefunden, wenn die Japaner \u00fcberzeugt gewesen w\u00e4ren, ihre politischen Ziele \u2013 die amerikanische Akzeptanz der japanischen Hegemonie in Asien und im Pazifik \u2013 mit anderen Mitteln erreichen zu k\u00f6nnen. Und der Krieg w\u00e4re sofort!beendet worden, wenn die Vereinigten Staaten unverz\u00fcglich um eine Verhandlungsl\u00f6sung des Konflikts \u2013 unter Bedingungen, die f\u00fcr die Japaner akzeptabel gewesen w\u00e4ren \u2013 gebeten h\u00e4tten.<\/p>\n<p>\tIm Fall des in Pearl Harbor begonnenen Krieges wussten alle Parteien genau, worum es ging, und es bedurfte keiner Experten, die in den Medien dar\u00fcber stritten, was das \u00bbwirkliche\u00ab Ziel dieses Angriffs war. Jeder wusste, dass der japanische Angriff das Resultat einer strategischen Entscheidung war, lieber einen Krieg gegen Amerika zu beginnen, als das amerikanische Ultimatum zu akzeptieren, das die R\u00e4umung der Mandschurei verlangte. Die Entscheidung, den Krieg zu beginnen, wurde ganz im Sinne Clausewitz\u2019 getroffen: Der Einsatz milit\u00e4rischer Gewalt wurde dem vorgezogen, was alle Seiten als eine inakzeptable politische L\u00f6sung betrachteten.<\/p>\n<p>\tDas war nach dem 11.\u00a0September keineswegs der Fall. Die Frage, die sich f\u00fcr die USA stellte, war nicht, ob sie Al Qaidas politische Forderungen, die \u00e4u\u00dferst nebul\u00f6s waren, akzeptieren oder ablehnen sollten. Al Qaida erkl\u00e4rte ja nicht einmal, den Angriff \u00fcberhaupt unternommen zu haben! Die USA und ihre Verb\u00fcndeten sahen sich in der bizarren Situation, erst einmal beweisen zu m\u00fcssen, wer \u00fcberhaupt ihr Feind war \u2013 eine Schwierigkeit, die in einem Clausewitz\u2019schen Krieg definitionsgem\u00e4\u00df nicht auftreten kann, wo es wesentlich wichtig ist, dass den Konfliktparteien die Identit\u00e4t des jeweils anderen bekannt ist, da der Konflikt sonst sinnlos w\u00e4re.<\/p>\n<p>\tDie Tatsache, dass wir es mit einem Gegner zu tun haben, dem die Clausewitz\u2019sche Kriegf\u00fchrung fremd ist, hat gravierende Folgen f\u00fcr unsere Politik. Denn wir k\u00e4mpfen mit einem Gegner, der bei allem, was er tut, kein strategisches Ziel verfolgt und dessen Handeln nur im Zusammenhang seiner eigenen Phantasie-Ideologie Bedeutung hat. Das hei\u00dft seltsamerweise, dass wir zwar Krieg gegen sie f\u00fchren, sie aber nicht gegen uns \u2013 und es stellte ja eine enorme Verbesserung der Situation dar, wenn sie tats\u00e4chlich Krieg gegen uns f\u00fchrten. In diesem Fall w\u00e4ren sie gezwungen, realistisch zu denken, im Sinne objektiver Faktoren wie \u00fcbergreifender strategischer Ziele, Kriegsziele und so weiter. Sie m\u00fcssten eine realistische statt einer phantasiegeleiteten Einsch\u00e4tzung des Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisses beider Seiten vornehmen. Da sie aber im Kontext ihrer Phantasie-Ideologie operieren, ist eine solche realistische Abw\u00e4gung unm\u00f6glich f\u00fcr sie. Wie viel st\u00e4rker oder m\u00e4chtiger wir sind als sie, ist unwichtig \u2013 wichtig ist, dass Gott ihnen zum Sieg verhelfen wird.<\/p>\n<p>\tDas muss betont werden, denn wenn die Phantasie-Ideologie des italienischen Faschismus eine Form der politischen Illusion war, geht die Phantasie-Ideologie des radikalen Islam gar noch einen Schritt weiter: Sie hat in gewissem Sinne mehr \u00c4hnlichkeit mit einer Form des magischen Denkens. W\u00e4hrend der Sorelsche Mythos letztlich auf eine Ver\u00e4nderung der wirklichen Welt abzielt, ist es fast so, als ob die \u00bbwirkliche\u00ab Welt im Zusammenhang der Phantasie-Ideologie des radikalen Islam unwichtig w\u00e4re. Unsere \u00bbwirkliche\u00ab Welt ist im Grunde genommen v\u00f6llig s\u00e4kular, die Verkettung einer endlosen Folge von Ursache und Wirkung, wobei alle Ereignisse auf einer einzigen ontologischen Ebene stattfinden. Aber die \u00bbwirkliche\u00ab Welt des radikalen Islam ist anders \u2013 in seiner Phantasie-Ideologie kommt derselbe philosophische Okkasionalismus zum Ausdruck, der einen gro\u00dfen Teil der islamischen Theologie bestimmt: Das hei\u00dft, Ereignis B findet nicht deshalb statt, weil es von einem vorangegangenen Ereignis A verursacht wurde. Vielmehr ist das Ereignis A einfach nur ein Anlass f\u00fcr Gott, Ereignis B zu verursachen, so dass die eigentliche Ursache aller Ereignisse, die auf unserer ontologischen Seinsebene stattfinden, nichts anderes als Gott ist. Wenn es sich aber so verh\u00e4lt, dann verfl\u00fcchtigt sich die von uns vorausgesetzte \u00bbwirkliche\u00ab Welt und alles wird etwas durch den Willen Gottes Determiniertes, und so l\u00f6st sich die Grenze zwischen realistischem und magischem Denken auf. Deshalb ist das blo\u00dfe Faktum, dass Al Qaida keine \u00bbrealistische\u00ab Hoffnung hegen kann, die Vereinigten Staaten \u2013 oder gar den Westen insgesamt \u2013 zu zerst\u00f6ren, v\u00f6llig irrelevant. Denn die Vereinigten Staaten und der Westen k\u00f6nnten jederzeit zusammenbrechen, wenn Gott es so wollte.<\/p>\n<p>\tDieses Element magischen Denkens macht Al Qaida jedoch nicht weniger gef\u00e4hrlich.&#8220;<\/p>\n<p>\tMehr <a href=\"http:\/\/online-merkur.de\/\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein gro\u00dfartiger Essay von Lee Harris im aktuellen Merkur analysiert die Fantasie-Ideologie von Al-Qaida: &#8222;Der Terrorangriff vom 11.\u00a0September zielte nicht auf eine \u00c4nderung der amerikanischen Politik, sondern war auf seine Wirkung auf die Terroristen hin entworfen worden. Er war eine spektakul\u00e4re Theaterauff\u00fchrung. Die Ziele waren von Al Qaida nicht aufgrund milit\u00e4rischer \u00dcberlegungen ausgew\u00e4hlt worden \u2013 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":54,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[167],"tags":[],"class_list":["post-1293","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-islamismus-und-terror"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Warum es keinen Krieg gegen den Terror geben kann - J\u00f6rg Lau<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/20\/warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann_1293\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Warum es keinen Krieg gegen den Terror geben kann - J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ein gro\u00dfartiger Essay von Lee Harris im aktuellen Merkur analysiert die Fantasie-Ideologie von Al-Qaida: &#8222;Der Terrorangriff vom 11.\u00a0September zielte nicht auf eine \u00c4nderung der amerikanischen Politik, sondern war auf seine Wirkung auf die Terroristen hin entworfen worden. Er war eine spektakul\u00e4re Theaterauff\u00fchrung. Die Ziele waren von Al Qaida nicht aufgrund milit\u00e4rischer \u00dcberlegungen ausgew\u00e4hlt worden \u2013 [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/20\/warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann_1293\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2008-08-20T12:33:19+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/20\/warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann_1293\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/20\/warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann_1293\",\"name\":\"Warum es keinen Krieg gegen den Terror geben kann - J\u00f6rg Lau\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website\"},\"datePublished\":\"2008-08-20T12:33:19+00:00\",\"dateModified\":\"2008-08-20T12:33:19+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/20\/warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann_1293#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/20\/warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann_1293\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/20\/warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann_1293#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Warum es keinen Krieg gegen den Terror geben kann\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/\",\"name\":\"J\u00f6rg Lau\",\"description\":\"Ein Blog \u00fcber Religion und Politik\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57\",\"name\":\"J\u00f6rg Lau\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"J\u00f6rg Lau\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/author\/joerg-lau\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Warum es keinen Krieg gegen den Terror geben kann - J\u00f6rg Lau","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/20\/warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann_1293","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Warum es keinen Krieg gegen den Terror geben kann - J\u00f6rg Lau","og_description":"Ein gro\u00dfartiger Essay von Lee Harris im aktuellen Merkur analysiert die Fantasie-Ideologie von Al-Qaida: &#8222;Der Terrorangriff vom 11.\u00a0September zielte nicht auf eine \u00c4nderung der amerikanischen Politik, sondern war auf seine Wirkung auf die Terroristen hin entworfen worden. Er war eine spektakul\u00e4re Theaterauff\u00fchrung. Die Ziele waren von Al Qaida nicht aufgrund milit\u00e4rischer \u00dcberlegungen ausgew\u00e4hlt worden \u2013 [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/20\/warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann_1293","og_site_name":"J\u00f6rg Lau","article_published_time":"2008-08-20T12:33:19+00:00","author":"J\u00f6rg Lau","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"J\u00f6rg Lau","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/20\/warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann_1293","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/20\/warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann_1293","name":"Warum es keinen Krieg gegen den Terror geben kann - J\u00f6rg Lau","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website"},"datePublished":"2008-08-20T12:33:19+00:00","dateModified":"2008-08-20T12:33:19+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/20\/warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann_1293#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/20\/warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann_1293"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/20\/warum-es-keinen-krieg-gegen-den-terror-geben-kann_1293#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Warum es keinen Krieg gegen den Terror geben kann"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/","name":"J\u00f6rg Lau","description":"Ein Blog \u00fcber Religion und Politik","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57","name":"J\u00f6rg Lau","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g","caption":"J\u00f6rg Lau"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/author\/joerg-lau"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pG02W-kR","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1293","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/users\/54"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1293"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1293\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1293"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1293"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1293"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}