{"id":1306,"date":"2008-08-27T17:22:50","date_gmt":"2008-08-27T15:22:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/27\/proreli-berliner-burger-streiten-fur-religionsunterricht_1306"},"modified":"2008-08-27T17:22:50","modified_gmt":"2008-08-27T15:22:50","slug":"proreli-berliner-burger-streiten-fur-religionsunterricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/08\/27\/proreli-berliner-burger-streiten-fur-religionsunterricht_1306","title":{"rendered":"ProReli &#8211; Berliner B\u00fcrger streiten f\u00fcr Religionsunterricht"},"content":{"rendered":"<p><em>\u00a0Aus der ZEIT von morgen, Donnerstag, 28.8.2008:<\/em><\/p>\n<p>\tDies also ist der Mann, in dem Berlins rot-rote Regierung einen Agenten des gesellschaftlichen R\u00fcckschritts ausgemacht hat. Christoph Lehmann, ein schlanker 46-j\u00e4hriger Anwalt mit gewinnendem L\u00e4cheln und einem B\u00fcro in bester Lage am Kurf\u00fcrstendamm, bereitet dem Senat mit einer B\u00fcrgerinitiative schlaflose N\u00e4chte. Der bekennende Katholik und CDU-Mann hat n\u00e4mlich <a href=\"http:\/\/www.pro-reli.de\/public\/index.php\">Pro Reli<\/a> gegr\u00fcndet, eine Lobbygruppe f\u00fcr den Religionsunterricht. Katholisch, CDU, Anwalt, Westberliner \u2013 alles klar: Gern m\u00f6chte man Lehmann und seine kleine Truppe als verstockte Westler abtun, die nicht zum bunten, weltoffenen und multikonfessionellen Berlin passen. Aber Lehmann macht es seinen Gegnern schwer. \u00bbNat\u00fcrlich setzen wir uns auch f\u00fcr die Muslime ein\u00ab, sagt er. Sie sollen endlich einen regul\u00e4ren Religionsunterricht haben, ganz wie Katholiken, Evangelische und Juden.\u00ab Im \u00dcbrigen m\u00f6chte er seine Sache nicht von der eigenen Partei instrumentalisiert sehen. Es w\u00e4re ihm nicht recht, sagt Lehmann, wenn Pro Reli vom Berliner CDU-Chef Pfl\u00fcger f\u00fcr dessen n\u00e4chste Kampagne vereinnahmt w\u00fcrde.<br \/>\n\tWie bitte? So spricht ein Mann, der angeblich Berlin in die \u00c4ra der Kirchenk\u00e4mpfe zur\u00fcckzuwerfen versucht und der religi\u00f6sen Segregation das Feld bereitet? Das zumindest behaupten die herrschenden Parteien \u2013 Wowereits SPD und die mitregierende Linke.<\/p>\n<p>\t<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2008\/08\/dr_christoph_lehmann.jpg\" title=\"dr_christoph_lehmann.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2008\/08\/dr_christoph_lehmann.jpg\" alt=\"dr_christoph_lehmann.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p>\t<span style=\"font-style: italic\">Christoph Lehmann<\/span><\/p>\n<p>\tSie werden nicht ohne Grund nerv\u00f6s. Denn Christoph Lehmann hat Chancen, die Regierung der Hauptstadt nachhaltig in Verlegenheit zu bringen.<!--more--> Das liegt an zwei Berliner Besonderheiten. Berlin hat erstens keinen Religionsunterricht, wie man ihn sonst \u00fcberall in Deutschland kennt. Reli\u00adgions\u00adunter\u00adricht war in Berlin vielmehr seit 1948 ein Zusatzangebot, zwar w\u00e4hrend der normalen Schulzeit, doch freiwillig und ohne Einfluss auf den Notendurchschnitt. Vor zwei Jahren hat der Senat nun ab Klasse 7 einen verpflichtenden Ethikunterricht eingef\u00fchrt. Der Religionsunterricht r\u00fcckte damit oftmals in die sp\u00e4ten Nachmittagsstunden. Viele Obersch\u00fcler meldeten sich ab, zumal sie durch die Verk\u00fcrzung von 13 auf 12 Schuljahre ohnehin neue Belastungen zu schultern hatten. Lehmann und seine Initiative wollen nun die Gleichstellung von Religionsunterricht und Ethik erreichen: Jeder Sch\u00fcler ab der ersten Klasse soll sich zwischen Ethik oder katholischem, evangelischem, j\u00fcdischem oder muslimischem Religionsunterricht als Wahlpflichtfach entscheiden k\u00f6nnen. Man hofft, damit die schleichende Verdr\u00e4ngung der Religion aus dem Schulleben zu stoppen.<br \/>\n\tEs ist die zweite Berliner Besonderheit, die Pro Reli hierbei ins Spiel bringt: Der rot-rote Senat hat in der letzten Legislaturperiode die H\u00fcrden f\u00fcr Volksbegehren gesenkt. Man wollte durch die St\u00e4rkung der direkten Demokratie die Politikverdrossenheit bek\u00e4mpfen und die B\u00fcrger einbinden. Doch nun sieht sich die Regierung einem permanenten Legitimationsdruck ausgesetzt. \u00dcber alles und jedes gibt es pl\u00f6tzlich Volksentscheide: den Flughafen Tempelhof, die Situation der Kitas, die Bebauung des Spreeufers \u2013 und nun auch noch den Religionsunterricht. L\u00e4ngst verflucht sich der Senat im Stillen f\u00fcr seine basisdemokratische Gro\u00dfm\u00fctigkeit.<br \/>\n\tPro Reli wird am 22. September beginnen, 170\u2008000 Unterschriften zu sammeln, um einen Volksentscheid f\u00fcr ein Wahlpflichtfach Religion herbeizuf\u00fchren. Die Kirchen werden sich voll hinter Lehmann stellen und ihre Mitglieder mobilisieren. Gelingt es binnen vier Monaten, die n\u00f6tigen Unterschriften zu sammeln, wird der Vorschlag wahrscheinlich im Juni 2009, dem Tag der Europawahl, den Berlinern zur Abstimmung vorgelegt. Wenn dann mindestens 610\u2008000 Wahlberechtigte zustimmen sollten, m\u00fcsste der Berliner Senat das Schulgesetz \u00e4ndern und regul\u00e4ren Reli\u00adgions\u00adunter\u00adricht einf\u00fchren \u2013 \u00bbBekenntnisunterricht\u00ab, erteilt von den Glaubensgemeinschaften unter Aufsicht des Staates.<br \/>\n\tDoch in dem Berliner Fall schwingt Grunds\u00e4tzliches mit: Soll Religion Privatsache sein, oder darf sie einen Platz im \u00f6ffentlichen Leben beanspruchen? Sehen wir den Glauben als vitale Ressource f\u00fcr die freiheitliche Gesellschaft oder als Belastung und Gefahr, die der Staat einhegen muss, wie es die Gegner des Religionsunterrichts fordern? Wollen wir fremde Religionen wie den Islam ins Staatskirchenrecht einbinden oder raushalten?<br \/>\n\tDie Verteidiger des Ethikunterrichts argumentieren, ausschlie\u00dflich der weltanschaulich neutrale Unterricht erm\u00f6gliche es den Sch\u00fclern, zwischen verschiedenen Kulturen sprech- und konsensf\u00e4hig zu werden. Nur im gemeinsamen Unterricht ohne Abwahlm\u00f6glichkeit lerne man, so der Berliner Bildungssenator J\u00fcrgen Z\u00f6llner, \u00bbsich Andersdenkenden zu vermitteln, den eigenen Standpunkt nachvollziehbar zu begr\u00fcnden\u00ab und einen Wertekonsens zu finden. In einer Stadt mit einer gro\u00dfen muslimischen Minderheit und einer konfessionslosen Mehrheit ist das nicht von der Hand zu weisen.<br \/>\n\tDoch die Freunde des Religionsunterrichts setzen am gleichen Punkt an: Zur Toleranz sei nur f\u00e4hig, wer den eigenen Glauben kenne. Ein muslimischer Junge, dem man im Ethikunterricht sagt, Mann und Frau seien gleichberechtigt, so Christoph Lehmann, k\u00f6nne der Meinung der Fundamentalisten, im Koran sei das nun mal anders vorgesehen, nicht im eigenen Vokabular entgegentreten. Man k\u00f6nne ihn aber durch einen vern\u00fcnftigen Religionsunterricht in die Lage versetzen, aus der islamischen Tradition heraus dagegen zu argumentieren. Grundlage f\u00fcr Fundamentalismus, meint Lehmann, sei in allen Religionen die Unf\u00e4higkeit, sich die eigene Tradition kritisch anzueignen. Und die daf\u00fcr n\u00f6tigen Kenntnisse seien nicht wertneutral zu vermitteln, sondern nur in der lebendigen Auseinandersetzung mit geschulten und authentischen Vertretern des Glaubens. \u00bbDie Idee, wertneutral den Glauben zu vermitteln\u00ab, sagt Pfarrer Ralph D\u00f6ring-Schleusener, der in Charlottenburg unterrichtet, \u00bbist so sinnvoll wie ein Musikunterricht, in dem nie gesungen wird. Ich bin als Pfarrer nicht neutral, aber ich missioniere auch nicht. Und gerade darum k\u00f6nnen sich meine Sch\u00fcler an mir reiben. Ich gebe zu, wir wollen etwas auf den ersten Blick Paradoxes: Wir streiten f\u00fcr das Recht, als Teil des Bildungssystems auch ein Raum f\u00fcr das ganz andere zu sein \u2013 ein Freiheitsraum f\u00fcr Grundsatzfragen, die man sich anderswo verkneift.\u00ab<br \/>\n\tHat das Fragen nach dem letzten Sinn, Gut und B\u00f6se, Freiheit und Schuld, Verstrickung und Erl\u00f6sung \u2013 mit anderen Worten: Hat die Frage nach Gott einen Platz im normalen Curriculum der Schule? Aufseiten der Ethikbef\u00fcrworter gibt es manche, die das radikal verneinen, etwa die Atheisten des Humanistischen Verbandes. Der Verband ist in Berlin Tr\u00e4ger des Ethikunterrichts. Doch wie wertneutral sind eigentlich die selbst ernannten Humanisten, wenn auf der Web\u00adsite ihres Pressedienstes f\u00fcr T-Shirts mit herabsetzenden Slogans wie \u00bbReligion ist heilbar\u00ab geworben wird?<br \/>\n\tVor allem eine Partei wird wieder einmal leiden, sollte es zur Abstimmung kommen \u2013 die SPD. Denn viele Parteigenossen sind zugleich in der evangelischen Kirche aktiv, die den Erfolg des Volksbegehrens zur \u00bbEhrensache\u00ab erkl\u00e4rt hat. F\u00fcr die betr\u00e4chtliche Gruppe frommer Sozis wird der Volksentscheid damit zu einer schmerzhaften Gretchenfrage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Aus der ZEIT von morgen, Donnerstag, 28.8.2008: Dies also ist der Mann, in dem Berlins rot-rote Regierung einen Agenten des gesellschaftlichen R\u00fcckschritts ausgemacht hat. Christoph Lehmann, ein schlanker 46-j\u00e4hriger Anwalt mit gewinnendem L\u00e4cheln und einem B\u00fcro in bester Lage am Kurf\u00fcrstendamm, bereitet dem Senat mit einer B\u00fcrgerinitiative schlaflose N\u00e4chte. 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