{"id":1315,"date":"2008-09-27T00:29:17","date_gmt":"2008-09-26T22:29:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/attentat-auf-faschismusforscher-in-israel_1315"},"modified":"2008-09-27T00:29:17","modified_gmt":"2008-09-26T22:29:17","slug":"attentat-auf-faschismusforscher-in-israel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/attentat-auf-faschismusforscher-in-israel_1315","title":{"rendered":"Attentat auf Faschismusforscher in Israel"},"content":{"rendered":"<p>In Israel ist ein <a href=\"http:\/\/www.haaretz.com\/hasen\/spages\/1024632.html\">Attentat<\/a> auf einen der ber\u00fchmtesten Faschismusforscher der Gegenwart ver\u00fcbt worden &#8211; Professor Zeev Sternhell von der Hebr\u00e4ischen Universit\u00e4t Jerusalem. Eine Rohrbombe erwartete ihn vor seinem Haus. Sternhell \u00fcberlebte leicht verletzt. In der Umgebung seines Hauses wurden Flugbl\u00e4tter gefunden, auf denen gegen Friedensaktivisten von Peace Nowgehetzt wird. Es wird darum davon ausgegangen, da\u00df das Attentat dem rechten Rand der Siedlerbewegung zuzuschreiben ist.<\/p>\n<p>\tSternhell ist als Kritiker der Siedlerbewegung und der Besatzung des Westjordanlands bekannt. Erst in diesem Jahr wurde er mit dem renommierten Israel-Preis ausgezeichnet. In folgendem Text begr\u00fcndet er seinen s\u00e4kularen Zionismus. Es ist ein bewegndes Zeugnis. Wenn Menschen wie Sternhell &#8211; \u00dcberlebende, die sich f\u00fcr Israel und f\u00fcr das Recht der Pal\u00e4stinenser auf einen eigenen Staat einsetzen &#8211; zu Feinden werden, dann steht Israel am Rande einer gro\u00dfen inneren Krise. Darum haben auch viele namhafte Politiker den Anschlag verurteilt.<\/p>\n<p>\tIch entnehme die deutsche \u00dcbersetzung von Sternhells Interview dem Newsletter der israelischen Botschaft vom 11. M\u00e4rz 2008. Ich m\u00f6chte Sie besonders den hier gelegentlich herein schauenden Muslimen ans Herz legen, die Israel gerne kritisieren. (Man halte sich vor Augen: Die Botschaft Israels verbreitet einen solchen Text! Welch ein gro\u00dfartiges Land.)<\/p>\n<p>\t&#8222;Der israelische Ideenhistoriker Zeev Sternhell erh\u00e4lt dieses Jahr              als weltweit renommierter Faschismusforscher und einer der f\u00fchrenden              Intellektuellen seines Landes den Israel-Preis f\u00fcr politische              Wissenschaften. In einem Interview mit Ari Shavit hat er sich nun              ausf\u00fchrlich zu seinem Verh\u00e4ltnis zu Israel und dem Zionismus              ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/nlarchiv.israel.de\/2008_html\/Dateien\/_03\/110308\/sternhell.jpg\" height=\"260\" width=\"350\" \/><br \/>\n\t<sup>(Foto:              Daniel Bar On, \u00a9 Hebrew University of Jerusalem)<\/sup><\/p>\n<p>\tF\u00fcr Sternhell, der 1935 in Galizien geboren wurde, den Holocaust              im besetzten Polen \u00fcberlebte und 1951 von Frankreich aus nach Israel              einwanderte, stellt Israel vor dem Hintergrund der Erfahrungen              seiner Jugend nicht prim\u00e4r eine politische Angelegenheit, sondern              eine \u201eR\u00fcckkehr zur Menschlichkeit\u201c dar: \u201eEine R\u00fcckkehr zum Leben als              Menschen. Denn dort, im Ghetto, hat man die menschliche Grundlage in              sich verloren. Die menschliche Identit\u00e4t. Man h\u00f6rte \u00fcberhaupt auf,              menschlich zu sein. Man war kein Mensch.\u201c<\/p>\n<p>\t\u201eAls Jugendlicher in Avignon habe ich drei Zeitungen am Tag              gelesen und durch die die Entwicklungen in Pal\u00e4stina verfolgt. Dann              kam die Erkl\u00e4rung zur Gr\u00fcndung des Staates, im Mai 1948. Ihre              Generation kann nicht die Aufregung verstehen, die uns erfasste. Es              war nur vier Jahre, nachdem die Rote Armee uns befreit hatte, sechs              Jahre, nachdem die Nazis das Ghetto ausgel\u00f6scht hatten. Und der              \u00dcbergang von diesem Schrecken, dieser Hilflosigkeit, zu einem              j\u00fcdischen Staat, der einen Krieg gewinnt.<\/p>\n<p>\tAls 13j\u00e4hriger Junge f\u00fcrchtete ich sehr, dass die Araber die              Juden abschlachten w\u00fcrden. Es sah aus, als g\u00e4be es nur 60 000 Juden              und um sie herum Millionen von Arabern. Und dann die Tatsache, dass              die Armee der Juden k\u00e4mpfte und siegte und der Staat entstand \u2013 das              war f\u00fcr mich etwas jenseits aller Vorstellungen. <strong>Die reine Tatsache,              dass diese Juden, die in die Ghettos gingen, die man durch die              Stra\u00dfen jagte, die man t\u00f6tete und schlachtete, nun aufstehen und              sich einen Staat errichten. Ich betrachtete dies wirklich als ein              Wunder. Dies war ein historisches Ereignis von beinahe              metaphysischer Dimension. Und pl\u00f6tzlich gibt es Juden, die Minister              sind, Juden, die Offiziere sind, und einen Pass, Uniformen, eine              Flagge. Und jetzt haben die Juden, was die Goyim haben. Sie sind              nicht mehr von den Goyim abh\u00e4ngig. Sie k\u00f6nnen auf sich selbst              aufpassen. Die Gr\u00fcndung des Staates war f\u00fcr mich wie die Sch\u00f6pfung              der Welt.<\/strong> In meinem ganzen Leben gab es keinen aufregenderen Moment.              Er versetzte mich in eine Art Rauschzustand.\u201c<\/p>\n<p>\t\u201eIch bin nicht nur Zionist, ich bin Super-Zionist. F\u00fcr mich war              und bleibt <strong>der Zionismus\u00a0 das Recht der Juden, selbst \u00fcber ihr              Schicksal und ihre Zukunft zu bestimmen. Das Recht von Menschen,              Herren ihrer selbst zu sein, ist in meinen Augen ein Naturrecht. Ein              Recht, das die Geschichte den Juden verweigert hatte und vom              Zionismus zur\u00fcckgeholt wurde. Das ist seine tiefere Bedeutung. Damit              stellt er eine m\u00e4chtige Revolution dar, die das Leben von jedem              einzelnen von uns ber\u00fchrt.<\/strong> Ich habe diese Revolution gef\u00fchlt, als              ich im Gymnasiastenalter allein nach Israel einwanderte. Erst da,              als ich im Hafen von Haifa das Schiff \u201eArtza\u201c verlie\u00df, h\u00f6rte ich              auf, das Objekt des Handelns anderer zu sein und wurde zu einem              Subjekt. Erst dann wurde ich zu einem Menschen, der \u00fcber sich selbst              bestimmt und nicht von anderen abh\u00e4ngig ist.\u201c<\/p>\n<p>\t\u201eIch bin ein alter zionistischer Linker, sowohl im nationalen als              auch im sozialen Sinne. Wenn man so will, bin ich ein              National-Israeli. Es wird zweifellos Freunde von mir auf der Welt              geben, die dies nicht positiv betrachten, aber ich habe noch nie              darum gebeten, positiv betrachtet zu werden. Wer den Zweiten              Weltkrieg \u00fcberstanden und die Gr\u00fcndung des Staates erlebt hat und              allein mit noch nicht einmal 16 Jahren eingewandert ist, ist allein              daher hierher gekommen, um in einem j\u00fcdischen Nationalstaat zu              leben.<\/p>\n<p>\tEs liegen hier zwei Dimensionen vor. In der einen Dimension              glaube ich nicht, dass man hier die Existenz sichern kann ohne              Nationalstaat. Ich mache mir nichts vor. <strong>Ich glaube, wenn die Araber              uns vernichten k\u00f6nnten, w\u00fcrden sie dies mit Freude tun. Wenn die              Pal\u00e4stinenser und die \u00c4gypter, und all jene, die mit uns Abkommen              unterzeichnet haben, etwas tun k\u00f6nnten, damit wir nicht hier w\u00e4ren,              w\u00e4ren sie gl\u00fccklich. Daher droht uns noch immer eine existentielle              Gefahr. Und St\u00e4rke ist noch immer die Versicherungspolice f\u00fcr unsere              Fortexistenz. Und obwohl ich gegen die Besatzung bin, und obwohl ich              will, dass die Pal\u00e4stinenser die gleichen Rechte haben wie ich,              glaube ich, dass ich den nationalstaatlichen Rahmen brauche, um mich              selbst zu verteidigen.<\/strong><\/p>\n<p>\tAber es gibt auch die andere Dimension. Ich habe keine Religion.              Ich habe nicht die Sicherheit und nicht die St\u00fctze der Religion.              Daher bin ich ohne den nationalstaatlichen Rahmen ein entwurzelter              Mensch. Ein unvollst\u00e4ndiger Mensch.\u00a0 Es ist ein Paradox. <strong>Heute              sprechen die Religi\u00f6sen im Namen des Nationalismus, den ich nicht              akzeptiere, da er den anderen, den pal\u00e4stinensischen Nationalismus              nicht achtet.<\/strong> Aber die Wahrheit ist, dass wir, die S\u00e4kularen, des              nationalstaatlichen Rahmens sehr viel mehr bed\u00fcrfen als die              Religi\u00f6sen. Wenn man mir Israel nimmt, bleibe ich mit nichts, gar              nichts zur\u00fcck. Ich bin nackt und blo\u00df. Daher ist Israel so wichtig              f\u00fcr mich. Und ich kann es nicht wie eine vollendete, gew\u00f6hnliche und              normale Tatsache behandeln. Ich behandle es wie etwas, das man die              ganze Zeit sch\u00fctzen muss. Etwas, bei dem man darauf achten muss,              dass es einem nicht zwischen den Fingern zerrinnt. Denn Dinge              zerrinnen leicht, das haben wir schon gelernt. Und manchmal schnell,              von einem Tag auf den anderen.\u201c<\/p>\n<p>\t\u201eIch bin nicht nach Israel gekommen, um in einem binationalen              Staat zu leben. H\u00e4tte ich als Minderheit leben wollen, h\u00e4tte ich              andere Orte w\u00e4hlen k\u00f6nnen, an denen das Leben als Minderheit sowohl              angenehmer als auch sicherer ist. <strong>Aber ich bin auch nicht nach              Israel gekommen, um ein Kolonialherr zu sein. In meinen Augen ist              ein Nationalismus, der nicht universal ist, der nicht die nationalen              Rechte anderer achtet, ein gef\u00e4hrlicher Nationalismus. Daher glaube              ich, dass die Zeit dr\u00e4ngt. <\/strong>Wir haben keine Zeit. Und was mich              besorgt macht, ist, dass das gute Leben hier, das Geld und die B\u00f6rse              und die Wohnungen in der Preislage Manhattans die Leute in einer              schrecklichen Illusion leben lassen. Aber es kann nicht noch hundert              Jahre so weiter gehen. Ich bin nicht sicher, dass es noch zehn Jahre              so weiter gehen kann.<\/p>\n<p>\tMeine Generation, die erste Generation der Staatsgr\u00fcndung, f\u00fcr              die die Existenz des Staates ein Wunder ist, verl\u00e4sst nach und nach              die B\u00fchne. Und f\u00fcr uns ist es eine Trag\u00f6die, dies zu sehen. F\u00fcr mich              ist das wirklich das Ende der Welt. Denn\u00a0 der Mensch will die              Zukunft seiner Kinder und seiner Enkel gesichert wissen. Als B\u00fcrger              will ich die Zukunft der Gesellschaft gesichert wissen, in der ich              lebe. Und als Mensch strebe ich danach, etwas zu hinterlassen,              Fingerabdr\u00fccke. Und ich will wissen, dass, wenn ich den L\u00f6ffel              abgebe, meine T\u00f6chter und Enkelinnen hier weiter ein normales Leben              f\u00fchren werden. Ein normales Leben, das ist, was wir wollten. Aber              heute erscheint dieses normale Leben nicht gesichert. Die Zukunft              meiner T\u00f6chter und Enkelinnen erscheint mir nicht gesichert. Und das              verfolgt mich wirklich. Es verfolgt mich, dass das, was heute ist,              morgen auseinander fallen kann.\u201c<\/p>\n<p>\t<em>Zeev Sternhell ist em. Professor f\u00fcr politische              Wissenschaften an der Hebr\u00e4ischen Universit\u00e4t Jerusalem.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Israel ist ein Attentat auf einen der ber\u00fchmtesten Faschismusforscher der Gegenwart ver\u00fcbt worden &#8211; Professor Zeev Sternhell von der Hebr\u00e4ischen Universit\u00e4t Jerusalem. Eine Rohrbombe erwartete ihn vor seinem Haus. Sternhell \u00fcberlebte leicht verletzt. In der Umgebung seines Hauses wurden Flugbl\u00e4tter gefunden, auf denen gegen Friedensaktivisten von Peace Nowgehetzt wird. Es wird darum davon ausgegangen, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":54,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[168,170],"tags":[],"class_list":["post-1315","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-israel","category-menschenrechte"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Attentat auf Faschismusforscher in Israel - J\u00f6rg Lau<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/attentat-auf-faschismusforscher-in-israel_1315\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Attentat auf Faschismusforscher in Israel - J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"In Israel ist ein Attentat auf einen der ber\u00fchmtesten Faschismusforscher der Gegenwart ver\u00fcbt worden &#8211; Professor Zeev Sternhell von der Hebr\u00e4ischen Universit\u00e4t Jerusalem. Eine Rohrbombe erwartete ihn vor seinem Haus. Sternhell \u00fcberlebte leicht verletzt. In der Umgebung seines Hauses wurden Flugbl\u00e4tter gefunden, auf denen gegen Friedensaktivisten von Peace Nowgehetzt wird. Es wird darum davon ausgegangen, [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/attentat-auf-faschismusforscher-in-israel_1315\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2008-09-26T22:29:17+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/nlarchiv.israel.de\/2008_html\/Dateien\/_03\/110308\/sternhell.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/attentat-auf-faschismusforscher-in-israel_1315\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/attentat-auf-faschismusforscher-in-israel_1315\",\"name\":\"Attentat auf Faschismusforscher in Israel - J\u00f6rg Lau\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website\"},\"datePublished\":\"2008-09-26T22:29:17+00:00\",\"dateModified\":\"2008-09-26T22:29:17+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/attentat-auf-faschismusforscher-in-israel_1315#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/attentat-auf-faschismusforscher-in-israel_1315\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/attentat-auf-faschismusforscher-in-israel_1315#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Attentat auf Faschismusforscher in Israel\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/\",\"name\":\"J\u00f6rg Lau\",\"description\":\"Ein Blog \u00fcber Religion und Politik\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57\",\"name\":\"J\u00f6rg Lau\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"J\u00f6rg Lau\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/author\/joerg-lau\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Attentat auf Faschismusforscher in Israel - J\u00f6rg Lau","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/attentat-auf-faschismusforscher-in-israel_1315","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Attentat auf Faschismusforscher in Israel - J\u00f6rg Lau","og_description":"In Israel ist ein Attentat auf einen der ber\u00fchmtesten Faschismusforscher der Gegenwart ver\u00fcbt worden &#8211; Professor Zeev Sternhell von der Hebr\u00e4ischen Universit\u00e4t Jerusalem. Eine Rohrbombe erwartete ihn vor seinem Haus. Sternhell \u00fcberlebte leicht verletzt. In der Umgebung seines Hauses wurden Flugbl\u00e4tter gefunden, auf denen gegen Friedensaktivisten von Peace Nowgehetzt wird. Es wird darum davon ausgegangen, [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/attentat-auf-faschismusforscher-in-israel_1315","og_site_name":"J\u00f6rg Lau","article_published_time":"2008-09-26T22:29:17+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/nlarchiv.israel.de\/2008_html\/Dateien\/_03\/110308\/sternhell.jpg"}],"author":"J\u00f6rg Lau","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"J\u00f6rg Lau","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/attentat-auf-faschismusforscher-in-israel_1315","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/attentat-auf-faschismusforscher-in-israel_1315","name":"Attentat auf Faschismusforscher in Israel - J\u00f6rg Lau","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website"},"datePublished":"2008-09-26T22:29:17+00:00","dateModified":"2008-09-26T22:29:17+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/attentat-auf-faschismusforscher-in-israel_1315#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/attentat-auf-faschismusforscher-in-israel_1315"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/attentat-auf-faschismusforscher-in-israel_1315#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Attentat auf Faschismusforscher in Israel"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/","name":"J\u00f6rg Lau","description":"Ein Blog \u00fcber Religion und Politik","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57","name":"J\u00f6rg Lau","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g","caption":"J\u00f6rg Lau"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/author\/joerg-lau"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pG02W-ld","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1315","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/users\/54"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1315"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1315\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1315"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1315"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1315"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}