{"id":1317,"date":"2008-09-27T22:53:36","date_gmt":"2008-09-27T20:53:36","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/1317_1317"},"modified":"2008-09-27T22:53:36","modified_gmt":"2008-09-27T20:53:36","slug":"1317","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/09\/27\/1317_1317","title":{"rendered":"Spiel, Satz, Sieg: Obama"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2008\/09\/ma-00098-clowell-house-harvard-university-cambridge-massachusetts-posters.jpg\" title=\"ma-00098-clowell-house-harvard-university-cambridge-massachusetts-posters.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2008\/09\/ma-00098-clowell-house-harvard-university-cambridge-massachusetts-posters.jpg\" alt=\"ma-00098-clowell-house-harvard-university-cambridge-massachusetts-posters.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p>\tGestern abend war ich auf Einladung der dort wohnenden Studenten im Lowell House, dem sch\u00f6nsten Studentenwohnheim (&#8222;dorm&#8220;) Harvards. Zu etwa 120 sahen wir im \u00fcberf\u00fcllten Junior Commons Room die erste Debatte der beiden Kandidaten. Man sitzt in gem\u00fctlichen Ledersesseln in einem holzget\u00e4felten Raum, der\u00a0 dem Vorbild des englischen Cambridge nachstrebt. Die Studenten sind eine bunt gemischte Truppe aus all american boys und girls, vielen Asiaten und einer ansehnlichen Zahl Schwarzer.<\/p>\n<p>\tCameron Van Peterson, der Tutor im Lowell House, der mich eingeladen hat, ist einer von ihnen.\u00a0 Die Atmosph\u00e4re gleicht einem public viewing bei der Fussball WM. Man isst Pizza und trinkt Ginger Ale dazu (kein Alkohol bei \u00f6ffentlichen Studentenveranstaltungen).<\/p>\n<p>\tNach der Debatte sollte ich eine Einsch\u00e4tzung &#8222;aus europ\u00e4ischer Sicht&#8220; abgeben. Na ja.<\/p>\n<p>\tMir sind folgende Dinge aufgefallen: McCain wirkte sehr unwohl in seiner Haut. St\u00e4ndig grinste er angespannt, wenn Obama redete. W\u00e4hrend Obama den Senator aus Arizona \u00f6fter als &#8222;John&#8220; anredete, kam McCain &#8222;Barack&#8220; nie \u00fcber die Lippen. Nicht einmal konnte McCain es \u00fcber sich bringen, Obama ins Auge zu sehen. Obama wollte sich offenbar als ein Insider darstellen, der mit McCain per Du ist, McCain wollte Obama auf Distanz halten als jemanden, der unerfahren ist, keine Ahnung hat und eigentlich nicht mit ihm auf einem Podium diskutieren sollte.<\/p>\n<p>\tImmer wieder betonte McCain, Obama &#8222;versteht offenbar nicht, dass&#8230;&#8220; F\u00fcr sich selbst nahm er lange Erfahrung in Anspruch (&#8222;I have a record&#8220;). Und zugleich stellte er sich selbst als &#8222;Maverick&#8220; dar, als Unangepa\u00dften. Das tut man eigentlich nicht. Das Urteil \u00fcberl\u00e4\u00dft man dem Zuschauer. &#8222;Ich bin ein Unangepa\u00dfter&#8220; &#8211; irgendwie peinlich, sowas.<\/p>\n<p>\tObama war recht forsch. Sehr viel aggressiver als gegen\u00fcber seiner Rivalin Clinton. Er erntete gro\u00dfe Lacher in unserem Saal, als er auf McCains Forderun nach &#8222;prudence&#8220; (Besonnenheit) konterte: Ja, das sei zweifellos richtig.Aber diese Forderung habe doch einen schr\u00e4gen Klang, wenn sie von jemandem komme, der Nordkorea mit Ausl\u00f6schung bedroht und \u00f6ffentlich ein Lied \u00fcber die Bombardierung Irans angestimmt habe.<\/p>\n<p>\tInsgesamt schien mir, da\u00df McCain auf seinem Feld, der Aussenpolitik, nicht den erwarteten Sieg erzielen konnte. Sicher wird er manchen Zuschauer mit seiner Erfahrung beeindruckt haben &#8211; er z\u00e4hlte wichtige Entscheidungen auf, an denen er beteiligt war, vo, ersten Golfkrieg \u00fcber Bosnien, Kosovo und Afghanistan bis zum Irakkrieg.<\/p>\n<p>\tAber oft wirkte er eben doch als sehr sehr alter Mann &#8211; wenn er etwa Roosevelt \u00fcber die Invasion in der Normandie zitierte, als w\u00e4re er dort auch schon selbst dabei gewesen.<\/p>\n<p>\tDen Namen des iranischen Pr\u00e4sidenten verhaute er &#8211; Ahmadamadinedschad \u00e4h Ahmadinedschad. Beim Thema Iran wurde er richtig wach, w\u00e4hrend er zuvor \u00fcber die Finanzkrise nur Unfug verbreiten konnte. (Er will die Krise \u00fcberwinden, indem er die Ausgaben radikal k\u00fcrzt &#8211; f\u00fcr alles ausser das Milit\u00e4r! &#8211; und zugleich stimmt er der gr\u00f6\u00dften Staatsausgabe aller Zeiten zu, dem 700 Milliarden-Dollar-Paket der Regierung. Die Bush-Regierung, die er selbst als Senator gest\u00fctzt hat, hat das Land in ein Riesendefizit gewirtschaftet &#8211; doch die Finanzkrise an der Wall Street hat mit den Staatsausgaben herzlich wenig zu tun.)<\/p>\n<p>\tBeim Thema Iran war McCain voll da: Immer wieder beschwor er die Szene herauf, dass Obama sich mit Ahmadinedschad an einen Tisch setzen werde &#8211; und damit dessen Position zu Israel aufwerten werde. Obama widersprach &#8211; Gespr\u00e4che ohne Vorausbedingungen seien keine Anerkennung der Gegenposition und &#8222;kein Teetrinken&#8220;. Aber McCain schlug immer wieder in die gleiche Kerbe.<\/p>\n<p>\tMan konnte hier eine klare Alternative in der Aussenpolitik sehen: McCain glaubt, er k\u00f6nne eine &#8222;Liga der Demokratien&#8220; zusammenbringen, die ausserhalb der UN (und ohne Russen und Chinesen) die westlichen Politikvorstellungen erzwingen k\u00f6nne. (Das Problem ist nur, dass die L\u00e4nder, die er dabei im Blick hat &#8211; Frankreich, Deutschland, Grossbritannien &#8211; dies allesamt f\u00fcr eine Schnapsidee halten.)<\/p>\n<p>\tObama hat erkannt, dass die Zeit f\u00fcr solche Hegemonietr\u00e4ume vorbei ist und setzt auf Diplomatie selbst gegen\u00fcber Schurken. Der alte Weg, den McCain weitergehen m\u00f6chte, habe gegen\u00fcber Iran nichts gebracht, sagt er. Naiv hat er sich dabei nicht gezeigt. Wenn wir direkten Gespr\u00e4chen eine Chance geben, sagt Obama, und diese scheitern, sind wir in einer sehr viel besseren Position, harte Sanktionen mit allen beteiligten M\u00e4chten durchzudr\u00fccken, als heute.<\/p>\n<p>\tSchlauer Weise beruft Obama sich dabei auf Henry Kissinger, der l\u00e4nger schon eben diesem <a href=\"http:\/\/irannuclearwatch.blogspot.com\/2008\/09\/what-kissinger-really-said-about.html\">Strategiewechsel das Wort redet<\/a>. Obama w\u00fcrde nicht sofort selber mit dem Pr\u00e4sidenten Irans am Tisch sitzen, sondern die Aussenminister zun\u00e4chgs sprechen lassen. McCain konnte nur w\u00fctend zischend behaupten, &#8222;mein Freund&#8220; Kissinger\u00a0 sei nicht f\u00fcr Gespr\u00e4che ohne Vorbedingungen. Stimmt aber nicht. Punkt Obama.<\/p>\n<p>\tAn diesem Punkt dachte ich: Wenn die Aussenpolitik McCains starke Seite ist, dann war das hier ein Desaster.<\/p>\n<p>\tObama war sehr stark in puncto Irakkrieg: W\u00e4hrend McCain immer wieder betonte, der &#8222;surge&#8220; wirke und man werde den Krieg gewinnen, konterte Obama, der &#8222;surge&#8220; sei erst n\u00f6tig geworden, weil man den Krieg jahrelang falsch gef\u00fchrt habe. Und im \u00fcbrigensei der Irakkrieg selbst\u00a0 eine &#8222;Ablenkung&#8220; von der wahren Front im Kampf gegen den Terrorismus, die in Afghanistan verlaufe. Osama bin Laden ist immer noch auf freiem Fu\u00df, und die Gefahr eines nuklearen Anschlags auf Amerika sei nicht gebannt, weil Pakistan und Afghanistan aus dem Blick geraten seien wegen des unn\u00f6tigen Kriegs im Iran.<\/p>\n<p>\tObama sagte, er werde mehr Truppen (aus Irak) nach Afghanistan schicken, damit dieser vergessene Krieg nicht verloren gehe. Ich halte das f\u00fcr richtig und klug. Und ich wei\u00df, da\u00df unsere Regierung es genau so sieht. F\u00fcr Merkel wie f\u00fcr Steinmeier, die sich hier absolut einig sind, w\u00e4re es gro\u00dfartig, jemanden im Weissen Haus zu haben, der diese Sicht teilt und damit ihre eigene Position zuhause leichter machen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>\tAls ich den Studenten diese europ\u00e4ische Sicht auf das Thema erkl\u00e4rte, fand ich weitgehend Zustimmung. Eine Studentin fragte mich, wie ich mir die Tatsache erkl\u00e4re, dass Obama in Europa \u00fcberw\u00e4ltigend vorne liege, w\u00e4hrend er hier in Amerika immer noch ungef\u00e4hr gleichauf mit McCain bewertet werde.<\/p>\n<p>\tDarauf antwortete ich mit einer Episode aus meinem Besuch in Los Angeles vorige Woche, wo ich mit einem sehr netten Republikaner \u00fcber Obama debattiert hatte. Peter fragte mich, wie ich mir die 200.000 Zuh\u00f6rer f\u00fcr Obama in Berlin erkl\u00e4re: &#8222;Are they anti-american?&#8220; Ich mu\u00dfte schlucken, denn Peter meinte das ernst. Nein, gab ich zur\u00fcck: das sind Leute, die sich das gute Amerika zur\u00fcckw\u00fcnschen. Leute, die Amerika lieben und es satt haben, immer wieder Dinge verteidigen zu m\u00fcssen, die man nicht verteidigen kann. Im \u00fcbrigen, und das war meine Schlussbemerkung, hat schon Winston Churchill gesagt: &#8222;The Americans will always do the right thing. After they&#8217;ve exhausted the alternatives.&#8220; Es gab freundlichen Applaus.<\/p>\n<p>\tJa, man wird hier derzeit als Europ\u00e4er sehr nett behandelt. Es gibt eine neue Nachdenklichkeit \u00fcber das amerikanische Modell &#8211; im Zeichen der Finanzkrise, die eine sehr viel tiefere Krise in sich bereith\u00e4lt. Und im Zeichen des Niedergangs der amerikanischen Macht, deren Zeichen nur einer der Kandidaten zu lesen bereit ist. Was nicht bedeuten mu\u00df, dass die Leute ihn darum auch w\u00e4hlen werden.<\/p>\n<p>\tAmerika ist durch die Bush-Regierung innen wie aussen unerh\u00f6rt geschw\u00e4cht worden. Obamas Versprechen ist, diese Situation zu verstehen (statt sie wie McCain zu leugnen) und das ANSEHEN Amerikas wieder herzustellen. Ich habe den Eindruck, er hat seinen Anspruch darauf glaubhaft machen k\u00f6nnen. John McCain war ein ehrenhafter Mann, bis er vor seiner Partei in die Knie gegangen ist und auf eine unfa\u00dflich zynische Weise die bisher unf\u00e4higste Person seit Bestehen der amerikanischen Demokratie f\u00fcr das Vizepr\u00e4sidentenamt nominiert hat. (Dan Quayle war ein Gigant dagegen!) Und so etwas von einem Mann, der sich etwas auf seine Erfahrung und Urteilskraft zugute h\u00e4lt!<\/p>\n<p>\tMein Eindruck ist: Die Sache ist gelaufen. Obama &#8222;knocked the ball out of the ballpark&#8220;, wie man hier sagt. Wenn das mal nicht wieder typisch europ\u00e4isches Wunschdenken ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern abend war ich auf Einladung der dort wohnenden Studenten im Lowell House, dem sch\u00f6nsten Studentenwohnheim (&#8222;dorm&#8220;) Harvards. Zu etwa 120 sahen wir im \u00fcberf\u00fcllten Junior Commons Room die erste Debatte der beiden Kandidaten. 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