{"id":1343,"date":"2008-10-07T17:22:37","date_gmt":"2008-10-07T15:22:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/10\/07\/liveblogging-die-zweite-debatte-obama-mccain_1343"},"modified":"2008-10-07T17:22:37","modified_gmt":"2008-10-07T15:22:37","slug":"liveblogging-die-zweite-debatte-obama-mccain","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/10\/07\/liveblogging-die-zweite-debatte-obama-mccain_1343","title":{"rendered":"Liveblogging: Die zweite Debatte Obama-McCain"},"content":{"rendered":"<p>(23:30h) Obama hat das Wichtigste geschafft: Er hat einf\u00fchlsamer als sein Opponent die Sorgen der Mittelschicht angesprochen &#8211; unbezahlbare Gesundheitskosten, Energiekosten, Arbeitslosigkeit und das generelle Gef\u00fchl, dass es ungerecht zugehe in der amerikanischen Gesellschaft der Bailouts und Foreclosures.<br \/>\nJohn McCain versuchte, auch auf diesem Feld zu punkten. Aber sein Vorschlag, er werde den Finanzminister anweisen, alle faulen Hypotheken aufzukaufen, damit Hausbesitzer entlastet werden, wird ihm vielleicht noch auf die F\u00fc\u00dfe fallen. Mit anderen Worten: John McCain wird jedem Amerikaner in N\u00f6ten ein H\u00e4uschen kaufen, um nicht als b\u00f6ser gef\u00fchlloser Bush-Republikaner dazustehen. Das wirkt ein bi\u00dfchen verzweifelt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2008\/10\/lau-blog-live-450x200.jpg\" title=\"lau-blog-live-450x200.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2008\/10\/lau-blog-live-450x200.jpg\" alt=\"lau-blog-live-450x200.jpg\" height=\"175\" width=\"390\" \/><\/a><br \/>\nMcCain versuchte, Obama zugleich links (im Sozialen) und rechts (in der Aussenpolitk) zu \u00fcberholen. Eben noch kritisiert er Obama f\u00fcr seine angeblichen Steuerpl\u00e4ne und daf\u00fcr, dass er die Regierung immer mehr erm\u00e4chtigen wolle &#8211; und dann kommt er selbst mit dem gr\u00f6\u00dften H\u00e4uslekaufprogramm der Weltgeschichte?<br \/>\nH\u00e4tter er nicht eher als wahrer Konservativer sprechen sollen: Leute, es tut mir leid, wir k\u00f6nnen uns bestimmte Dinge nicht mehr leisten, wir m\u00fcssen zur\u00fcck zu amerikanischen Tugenden, f\u00fcr die ich stehe? Er hat es nicht mal versucht. Sein einziges ernsthaftes Ziel war, Obama als F\u00fchrunsgperson zu diskreditieren. Es ist ihm nicht gelungen.<br \/>\nObama f\u00fchrt in ersten Umfragen deutlicher als zuvor.<\/p>\n<p>(22:37h) Obama endet mit einem Pl\u00e4doyer f\u00fcr einen erneuerten amerikanischen Traum, der unter Bush (und Senator McCain) vor die Hunde gekommen sei. Bisschen kitschig, aber sch\u00f6n, wie er seine einfache Herkunft ins Spiel bringt und Amerika daf\u00fcr dankt, dass er eine Chance bekommen hat.<br \/>\nMcCain variiert noch einmal den Wert seiner Erfahrung in unsicheren Zeiten. Er hat seine Intonierung deutlich ge\u00e4ndert: Hier spricht jemand, der verstanden hat, dass ernste Zeiten kommen. Und er empfiehlt sich als alten Fahrensmann.<br \/>\nAuch dies ist eine klare Alternative: Obama appeliert an eine alte Hoffnung, die betrogen worden sei. McCain bringt sich als Steuermann in schwerer See an.<\/p>\n<p>(22:31h) W\u00fcrden die Kandidaten Israel verteidigen, falls Iran es angreift? McCain nimmt den Ball auf und spricht von einem &#8222;zweiten Holocaust&#8220;, den es zu verhindern gelte. Obama l\u00e4\u00dft sich die Butter hier nicht vom Brot nehmen: Keine Nuklearwaffen f\u00fcr Iran, auch die milit\u00e4risch Option wird nie vom Tisch genommen &#8211; aber zuvor gehe es um effektivere Diplomatie. Und um wirtschaftlichen Druck, f\u00fcr den es noch unausgesch\u00f6pfte Mittel gebe. Will er immer noch mit Iran reden? Ja, er gesteht aber ein, dass es vielleicht nicht funktionieren werde. Dann sei man aber in einer sehr starken Position, eben weil man die diplomatischen Mittel ausgesch\u00f6pft habe.<\/p>\n<p>(22:26h) Gibt es einen neuen Kalten Krieg mit Ru\u00dfland? McCain sieht das nicht kommen, warnt aber eindringlich vor Putin und pl\u00e4diert f\u00fcr einen Natobeitritt Georgiens und der Ukraine. Es gehe darum, einig H\u00e4rte gegen\u00fcber Ru\u00dfland zu zeigen.  Obama stimmt McCain zu, und er will sogar noch moralische und finanzielle Unterts\u00fctzung f\u00fcr die ehemaligen Trabantenstaaten der Sowjetunion. Obama macht es klug: Wo auch immer es geht, stimmt er McCain zu, und zeigt sich damit pr\u00e4sidentiell. Er muss in der Aussenpolitik nur zeigen, dass er gleichermassen kompetent ist, McCain aber muss ihn v\u00f6llig aus der Bahn werfen, weil die Aussenpolitik sein Pfund ist. Das schafft er heute nicht.<\/p>\n<p>(22:18h) McCain f\u00e4ngt fast jeden Beitrag mit einer Attacke an: Jetzt geht es um Obamas Idee, in Pakistan milit\u00e4risch gegen Osama bin Laden vorzugehen. Das stellt McCain als unvorsichtige und unerfahrene \u00c4usserung hin. Der Punkt, den er schon letztes Mal ausgewalzt hat, ist so wichtig, weil alles davon abh\u00e4ngt, dass McCain es schafft, seinen Opponenten als gef\u00e4hrliche Wahl hinzustellen. Darum bricht Obama nun auch die Regeln und stellt seine Position klar, obwohl das nicht vorgesehen ist. Und schickt hinterher, McCain habe zur Vernichtung Nordkoreas und zur Bombardierung Irans aufgerufen. So viel zur Ruhe, die aus Erfahrung kommt.<\/p>\n<p>(22:08h)  Obama nimmt McCains Satz auf, er &#8222;verstehe nicht&#8220;, was die Sicherheitsbed\u00fcrfnisse Amerikas seien: In der Tat verstehe er nicht, warum Amerika in Irak einmarschiert sei, w\u00e4hrend Osama Bin Laden weiter in Afghanistan sei. McCain habe damals falsch gelegen. Amerikas Platz in der Welt sei heute prek\u00e4rer als vor acht Jahren wegen der falschen Politik George Bushs und John McCains. Obama pl\u00e4diert f\u00fcr ein Handeln im Einklang mit der internationalen Gemeinschaft, etwa in Darfur. McCain legt den Finger in Obamas Wunde: Er sei f\u00fcr den fr\u00fchen Abzug aus dem Irak gewesen, und damit w\u00e4re Petraeus&#8216; Erfolg nie m\u00f6glich gewesen.<br \/>\nRichtig, aber wiegt das schwerer als die mangelnde Urteilskraft bei der Entscheidung \u00fcber den Beginn des Krieges?<\/p>\n<p>(22:03h) Obama macht einen Punkt, indem er seine an Krebs gestorbene Mutter anf\u00fchrt: Sie habe noch auf dem Totenbett mit den Versicherungsfirmen streiten m\u00fcssen. In so einem System sei etwas grunds\u00e4tzlich falsch. Er werde die Verbraucher sch\u00fctzen, w\u00e4hrend John McCain weitere Deregulierung f\u00fcr die Versicherungsfirmen durchsetzen wolle.<\/p>\n<p>(21:58 h) Wenn Obama einf\u00fchlsam \u00fcber die Sorgen der Menschen spricht, die sich die Gesundheitskosten nicht mehr leisten k\u00f6nnen, macht er gute Punkte. Wenn er McCains Plan angreift, zeigen die Zustimmungslinien nach unten. Bei McCain ist es genauso. Die Leute wollen L\u00f6sungen h\u00f6ren, und sie wollen merken, dass jemand ihre Sorgen ernst nimmt.<\/p>\n<p>(21: 52h) McCain sagt, er werde die Frage nach der Reform der sozialen Sicherungssysteme  beantworten, aber er tut es nicht: Er lobt Reagan (zum zweiten Mal), was ein bisserl sentimental wirkt. Und dann schweift er lange \u00fcber nukleare Energie ab (Ich war auf Kriegsschiffen mit Nuklearantrieb, die sind sicher!).<br \/>\nObama pl\u00e4diert f\u00fcr eine Regierungsinvestititon in gr\u00fcne Energie. Wie beim Internet wird eine erste Anstrengung gebraucht, damit dann eine bl\u00fchende Industrie darauf aufgebaut werden k\u00f6nne.<br \/>\nMcCain distanziert sich von Bush und Cheney, dessen Energiegesetz er wegen der Bevorteilung der \u00d6lindustrie nicht zugestimmt habe, w\u00e4hrend &#8222;der da&#8220; sehr wohl daf\u00fcr gestimmt habe. er triumphiert, aber das Publikum bei CNN zieht nicht mit. McCains Grundproblem: Wie sich von Bush distanzieren, ohne opportunistisch zu wirken?<\/p>\n<p>(21:38h) McCain schl\u00e4gt eine Ausgabensperre f\u00fcr alle Bereiche ausser Verteidigung vor. Und dann verteidigt er seine These, man m\u00fcsse alle Bereiche zugleich reformieren: &#8222;Ich werde einem Kranken nicht sagen, er m\u00fcsse warten, bis wir die Energie im Griff haben. Wir sind Amerikaner, wir k\u00f6nnen mit mehrern Dingen zugleich fertig werden.&#8220; Guter Punkt.<br \/>\nObama kommt immer wieder mir den Steuervorteilen, die McCain den gro\u00dfen Unternehmen gew\u00e4hren wolle. (McCain will aber allen Steuererleichterungen bringen &#8211; wie auch immer man das finanzieren will.) Eine Ausgabensperre in allen Bereichen sei ungerecht, sagt er, man m\u00fcsse Priorit\u00e4ten setzen. McCain wiederum greift Obama wegen seiner geplanten Steuererh\u00f6hungen an: Das w\u00fcrde die Wirtschaftr abw\u00fcrgen in dieser eh schon prek\u00e4ren Lage. Wir wollen, sagt er, niemandes Steuern erh\u00f6hen. Die beiden Profile werden so immerhin recht klar. Es gibt eine klare Alternative zwischen einer Steuerpolitik, die ausgleicht (Obama) und einer Steuersenkungspolitik, die vor allem auf Ankurbelung der Wirtschaft setzt. Dass  beide unter den jetzigen Umst\u00e4nden kaum finanzierbar w\u00e4ren, steht auf einem anderen Blatt. Wegen des Formats kann der Moderator keine kl\u00e4renden Nachfragen stellen.<\/p>\n<p>(21:26h) Eine Fragerin m\u00f6chte wissen, warum man den Politikern noch trauen soll. Obama verweist darauf, dass George Bush mit einem ausgeglichenen Haushalt angefangen hat, den er von Clinton \u00fcbernahm. Wieder identifiziert er McCain mit dieser Politik der gro\u00dfen Ausgaben bei gleichzeitiger Bevorteilung der Reichen. McCain wiederum geht frontal gegen Obama vor, den er als den am weitesten links stehenden Sentor aller Zeiten hinstellt, der immer f\u00fcr weitere Ausgaben gestimmt hat. McCain scheint sich deutlich besser zu f\u00fchlen als beim letzten Mal, deutlich lockerer schlendert er zwischen den Menschen herum. Befragt, welche Priorit\u00e4ten er zwischen Energie, Gesundheitsreform und Sozialreformen setzen w\u00fcrde, schweift er weit ab und sagt schlichtweg, man k\u00f6nne alles gleichzeitig machen.<br \/>\nObama setzt Energieunabh\u00e4ngigkeit als erste Priorit\u00e4t. Gesundheit kommt als zweites. Als drittes setzt er Bildungspolungspolitik auf die Tagesordnung. Er klingt hier deutlich fokussierter als sei Gegner.<\/p>\n<p>(21:18 h) McCain greift sehr aggressiv an: Obama und seine &#8222;Genossen&#8220; h\u00e4tten daf\u00fcr gesorgt, dass die Kreditistitutionen wie Fannie Mae und Freddie Mac sich mit schlechten Krediten \u00fcbernommen haben.<br \/>\nObama spricht zun\u00e4chst zu dem Frager, dem er das Bailout-Paket erl\u00e4utert. Dann wendet er sich seinem Kontrahenten zu, den er als bekennenden Deregulierer brandmarkt. Dann kriegt er sich wieder ein und sagt: &#8222;Sie sind aber nicht daran interessiert zu h\u00f6ren, wie Politiker hier mit dem Finger aufeinander zeigen.&#8220; Gut erkannt, die Leute haben genug Sorgen.<\/p>\n<p>(21:14 h) McCain, befragt dar\u00fcber, wen er als Finazminister einsetzen w\u00fcrde, sagt omin\u00f6s: es m\u00fcsse jemand sein, mit dem die Menschen sich instinktiv identifizeren k\u00f6nnen (das Thema seiner Anti-Obama-Taktik).<br \/>\nObama kontert mit seiner bew\u00e4hrten Taktik &#8211; &#8222;Senator McCain is right&#8220; -, sehr pr\u00e4sidentiell und ruhig zu antworten und seinen Opponenten zu vereinnahmen, statt sich auf den Kampf einzulassen.<\/p>\n<p>(21:09) Obama geht sofort auf die Bush-Regierung und ihre Deregulierungspolitik los, mit der er McCain identifiziert. Er pl\u00e4diert f\u00fcr Regullierung der Finanzm\u00e4rkte. Und schon f\u00e4llt das Zauberwort: Middleclass! Ihr braucht jemanden, der f\u00fcr Euch da ist, einen Anwalt der kleinen Leute.<br \/>\nMcCain beginnt merkw\u00fcrdiger Weise mit der Energiepolitik, dann findet er zum Thema zur\u00fcck: er wird versuchen, die Immobilienpreise zu stabilisieren. Der Finanzminister wird die schlechten Hypotheken aufkaufen.<\/p>\n<p>(18:54h) So viel vorweg zur Vorbereitung: Die heutige Debatte ist eigentlich keine. Es gibt ein <a href=\"http:\/\/blogs.suntimes.com\/sweet\/2008\/10\/mccain_obama_deal_puts_limits.html\">31seitiges Memorandum<\/a>, in dem beide Parteien die genauen Regeln festgelegt haben.<br \/>\nDie Debatte findet demnach im &#8222;Town-Hall&#8220;-Format statt. Das hei\u00dft, die Kandidaten m\u00fcssen auf Fragen aus dem Publikum reagieren. Die Publikumsfragen wurden nat\u00fcrlich vorher gesiebt &#8211; nicht von den jeweiligen Kampagnen, sondern von der Gallup-Organisation. So soll klargestellt werden, dass die Fragesteller in etwa repr\u00e4sentativ f\u00fcr das ganze Land sind.<br \/>\nAuch aus dem Internet kommt etwa ein Drittel der Fragen. Es sind leider keine Nachfragen erlaubt, weder f\u00fcr den Moderator Tom Brokaw, noch f\u00fcr die Fragesteller.<br \/>\nDie Kandidaten d\u00fcrfen sich auch nicht direkt angehen. Es ist sogar festgelegt, welchen Raum in der Arena sie betreten d\u00fcrfen.<br \/>\nSo kann das Ganze zu einem sterilen Verfahren werden. Ich denke allerdings, dass die aggressiven Vorgepl\u00e4nkel, \u00fcber die ich hier berichtet habe, f\u00fcr einige Spannung sorgen werden. Die beiden werden sich hart angehen, und sei es auch um die Ecke.<br \/>\nDas Gute an diesem Format: Die beiden Kontrahenten d\u00fcrfen keine vorbereiteten Notizzettel mitbringen. Sie d\u00fcrfen lediglich w\u00e4hrend der Debatte Notizen aufschreiben.<br \/>\nZwei Stunden noch!<\/p>\n<p>(11:22h) Heute Nacht um 3h MEZ werde ich hier wieder <strong>live<\/strong> die Pr\u00e4sidentschaftsdebatte begleiten.<br \/>\nEs ist einiges an Dramatik zu erwarten, nachdem beide Kandidaten einen deutlich aggressiveren Wahlkampf f\u00fchren: McCain setzt darauf, Obama durch Angriffe auf seinen Charakter zu unterminieren (daher die Ver\u00f6ffentlichungen \u00fcber radikale Bekannte des demokratischen Kandidaten). Und Obama versucht McCain im Gegenzug mit der Ideologie der Deregulierung um jeden Preis zu identifizieren, die an der gegenw\u00e4rtigen Krise schuld sei.<br \/>\nMcCain sieht sich der Schwierigkeit gegen\u00fcber, dass ein negativer Charakterwahlkampf in einer Zeit gro\u00dfer \u00f6konomischer Sorgen wie eine Ablenkung vom Eigentlichen aussehen kann.<br \/>\nUnd Obama steht vor dem Problem, dass er einerseits angreifen muss, andererseits damit riskiert, als &#8222;w\u00fctender schwarzer Mann&#8220; dazustehen und vor allem \u00e4ltere wei\u00dfe W\u00e4hler zu verschrecken, die er dringend braucht.<br \/>\nBeste Vorrausetzungen f\u00fcr einen spannenden Abend (Morgen).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(23:30h) Obama hat das Wichtigste geschafft: Er hat einf\u00fchlsamer als sein Opponent die Sorgen der Mittelschicht angesprochen &#8211; unbezahlbare Gesundheitskosten, Energiekosten, Arbeitslosigkeit und das generelle Gef\u00fchl, dass es ungerecht zugehe in der amerikanischen Gesellschaft der Bailouts und Foreclosures. 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