{"id":1399,"date":"2008-10-18T01:14:41","date_gmt":"2008-10-17T23:14:41","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=1399"},"modified":"2008-10-18T01:14:41","modified_gmt":"2008-10-17T23:14:41","slug":"amerikanisches-krisentagebuch-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/10\/18\/amerikanisches-krisentagebuch-2_1399","title":{"rendered":"Amerikanisches Krisentagebuch (2)"},"content":{"rendered":"<p>Heute sprach in der Kennedy School of Government der Ex-Senator <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Sam_Nunn\">Sam Nunn<\/a> (D), ein von beiden politischen Lagern hoch respektierter weiser Mann der Aussenpolitik.<\/p>\n<p>Er k\u00e4mpft mit den Aussenministern <a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/public\/article_print\/SB120036422673589947.html\">Kissinger, Shultz und Perry<\/a> f\u00fcr die nukleare Abr\u00fcstung. Noch vor wenigen Jahren w\u00e4ren weniger ber\u00fchmte Menschen f\u00fcr eine solche Initiative als linke Spinner abgetan worden.<\/p>\n<p>Jetzt sind es die weisen alten M\u00e4nner, die dem Irrsinn nicht l\u00e4nger zuschauen wollen (Amerika hat ca. 7500 strategische Atomwaffen, die in 15 Minuten eingesetzt werden k\u00f6nnen, Ru\u00dfland kaum weniger).<\/p>\n<p>Im Publikum sitzt ein noch viel \u00e4lterer Mann mit sch\u00fctterem Resthaar, sehr fragil &#8211; der 92j\u00e4hrige Aussenminister Kennedys und Johnsons, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_McNamara\">Robert McNamara<\/a>. Er war die Hassfigur der Antivietnamkriegsbewegung. Heute ist er einer der entschiedenen Bef\u00fcrworter von Abr\u00fcstung und Entsppannungspolitik.<\/p>\n<p>Nunn sagt, wir m\u00fcssen mit den Russen enger zusammenarbeiten. Wir h\u00e4tten nicht die NATO, sondern die EU erweitern sollen. Wir h\u00e4tten Putins Angebot zu einem gemeinsamen Raketenschild annehmen sollen. Wir werden nichts gegen die iranische R\u00fcstung erreichen, sagt er, wenn wir nicht mit Chinesen und Russen und den Nationen S\u00fcdostasiens zusammenarbeiten. Er r\u00e4t davon ab, von einer NATO-Aufnahmen Georgiens und der Ukraine zu reden: &#8222;Wir Amerikaner haben verlernt, zwischen unseren vitalsten und blo\u00df lebendigen Interessen (<em>vital and vivid<\/em>) zu unterscheiden.&#8220;<\/p>\n<p>Soll hei\u00dfen: Die Russen nicht mit Georgien und Ukraine \u00e4rgern, wenn man sie zugleich zum Abr\u00fcsten und bei der Front gegen Iran braucht. Und im \u00fcbrigen solle Amerika endlich mit dem Iran verhandeln: &#8222;Wir bestrafen sie nicht dadurch, dass wir nicht mit ihnen reden.&#8220;<\/p>\n<p>McNamara sekundiert: &#8222;Das ist genau das, was dieses Land jetzt h\u00f6ren mu\u00df!&#8220;<\/p>\n<p>Etwas dreht sich hier in Amerika.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">*<\/p>\n<p>Als ich in der edelsten Wohngegend Bostons &#8211; Back Bay &#8211; vom Rad steige, sagt eine Passantin: <em>Hey, very green!<\/em> Das ist anerkennend gemeint. Dass jemand in Anzug und Krawatte auf dem Fahrrad herumf\u00e4hrt &#8211; in Amsterdam oder Berlin eine Normalit\u00e4t, ist immer noch ein Kuriosum hier.<\/p>\n<p>Aber nicht mehr lange, wenn es so weitergeht. Detroit verkauft in diesem Jahr 30 % weniger Autos als im Vorjahr. Manche Leute kaufen nicht nur kein Neues, sondern geben ihr Auto ab und steigen aufs Fahhrad um.<\/p>\n<p>An diesem Tag ist der Dow wieder um mehr als 700 Punkte gefallen. Im Goethe-Institut h\u00e4lt ein Club von Gesch\u00e4ftsleuten, die zwischen Amerika und Deutschland Handel treiben, eine Debatte vor dem letzten Treffen Obama-McCain ab.<\/p>\n<p>Ich soll ein Statement \u00fcber die deutsche Wahrnehmung der Wahl abgeben. Mein Kommentar f\u00e4llt ziemlich herbe aus, weil ich all die <a href=\"http:\/\/www.transatlantictrends.org\/trends\/TTSplash.cfm\">erschreckenden Zahlen \u00fcber den Ansehensverlust Amerikas<\/a> in den letzten Jahren runterzitiere.<\/p>\n<p>Ich habe zeitweilig das Gef\u00fchl, ein bisschen zu weit zu gehen. Doch nachher bedanken sich einige Leute daf\u00fcr. Noch so ein unwahrscheiliches Verdienst von George W. Bush: Er hat mit seiner Hybris eine seit dem Ende des Vietnamkrieges nicht mehr dagewesene Welle der Selbstkritik eingeletet.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">*<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Haili Cao ist eine Kollegin aus Peking, die in diesem Jahr das renommierte Nieman-Fellowship f\u00fcr Journalisten inne hat. Sie hat die amerikanische Wahl ein bisschen \u00fcber, sagt sie. Zur Abwechslung reden wir \u00fcber China. Sie beklagt sich scherzend \u00fcber einen Schweizer Kollegen, der sie immer wieder fassungslos bedr\u00e4ngt, dass die Chinesen sich nicht mehr \u00fcber ihr Regime aufregen und mehr Demokratie verlangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8222;Er will einfach nicht verstehen, dass wir anders sind!&#8220; Es muss merkw\u00fcrdig f\u00fcr Haili sein, sich dauernd f\u00fcr ihr Land rechtfertigen zu m\u00fcssen. Aber da sind die Ereignisse der letzten Wochen sicher eine Erleichterung: Denn nachdem die Finanzkrise offen gelegt hat, wie sehr die USA von China abh\u00e4ngen, wird sich der Ton doch sehr m\u00e4ssigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">*<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Beim Essen erz\u00e4hlt eine italienische Kollegin hier am Institut, die eigentlich in Washington Jura unterrichtet, dass all ihre Kollegen in D.C. pl\u00f6tzlich riesige L\u00f6cher in ihren Pensionspl\u00e4nen haben: &#8222;Einer hat 30.000 Dollar verloren, ein anderer Hunderttausend. Die rechnen jetzt schon, wieviel l\u00e4nger sie vielleicht arbeiten m\u00fcssen, um das wieder wettzumachen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">F\u00fcr Eltern bedeutet die Kreditkrise, dass sie nicht wissen, wie sie die College-Kosten ihrer Kinder aufbringen sollen. Das l\u00e4uft hier n\u00e4mlich auch oft \u00fcber Darlehen, und die werden teurer (oder sind gar nicht mehr verf\u00fcgbar). Harvard kostet pro Jahr derzeit 52.000 Dollar. Das ist ein Spitzenpreis, aber an der weniger renommierten Boston University sind es auch 48.000 Dollar. Die geb\u00fchrenfreien, aber auch entsprechend d\u00fcrftiger ausgestatteten staatlichen Unis haben im laufenden Jahr bereits 4 Prozent mehr Zulauf.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Staat kommt wieder, mit m\u00e4chtigen Schritten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute sprach in der Kennedy School of Government der Ex-Senator Sam Nunn (D), ein von beiden politischen Lagern hoch respektierter weiser Mann der Aussenpolitik. Er k\u00e4mpft mit den Aussenministern Kissinger, Shultz und Perry f\u00fcr die nukleare Abr\u00fcstung. Noch vor wenigen Jahren w\u00e4ren weniger ber\u00fchmte Menschen f\u00fcr eine solche Initiative als linke Spinner abgetan worden. 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