{"id":1430,"date":"2008-10-29T06:26:47","date_gmt":"2008-10-29T04:26:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=1430"},"modified":"2008-10-29T06:26:47","modified_gmt":"2008-10-29T04:26:47","slug":"amerikanisches-krisentagebuch-iv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/10\/29\/amerikanisches-krisentagebuch-iv_1430","title":{"rendered":"Amerikanisches Krisentagebuch IV"},"content":{"rendered":"<p><strong>Cambridge\/ Massachusetts<\/strong> Klaus Scharioth, der deutsche Botschafter in Washington, ist eigentlich schwer zu verbl\u00fcffen, seit er einst im Krisenstab die Tsunami-Hilfe koordiniert hat. Doch der Finanz-Tsunami der letzten Wochen hat Scharioth nach zwei Amtsjahren in Washington noch einmal ein v\u00f6llig neues Amerika-Gef\u00fchl beschert.<br \/>\nElf Tage vor der Wahl soll er an der Kennedy School of Government in Harvard vor k\u00fcnftigen Diplomaten, Managern und Politikern erl\u00e4utern, welche Weltprobleme den neuen Pr\u00e4sidenten erwarten. Als die Einladung ausgesprochen wurde, war das ein Routinetermin. Doch inzwischen hat sich vieles gedreht: \u201eNoch vor vier Wochen\u201c, so Scharioth, \u201ereagierten die Amerikaner auf den Begriff \u201aRegulierung\u2019, als h\u00e4tte ich ein schmutziges Wort benutzt. Doch jetzt hat Washington selbst die Welt zu einem Gipfel eingeladen, bei dem es um die Regulierung der globalen Finanzm\u00e4rkte gehen soll. Still und heimlich sind viele heilige K\u00fche geschlachtet worden in den letzten Wochen.\u201c<br \/>\nDer Karrierediplomat Scharioth, der als Staatssekret\u00e4r im Ausw\u00e4rigen Amt mit Schr\u00f6der und Fischer f\u00fcr das Nein zum Irakkrieg verantwortlich war, ist alles andere als ein Rechthaber. Doch er kann sich das Wort von einer \u201eermutigenden Lernkurve der letzten Wochen\u201c nicht verkneifen. Das bezieht sich vor allem darauf, dass der US-Finanzminister Paulson mit seinem Rettunsgpaket dem europ\u00e4ischen Krisenmanagement gefolgt ist.<br \/>\nDoch damit nicht genug: Scharioth erntet auch keinen Widerspruch, wenn er nun eine neue Weltfinanzarchitektur, Klimaschutz und Energiewende zu den obersten Priorit\u00e4ten des kommenden Pr\u00e4sidenten erkl\u00e4rt \u2013 und im Gegenzug Irak, Iran, Aghanistan, den islamistischen Terrorismus und den Nahostkonflikt fast schon wie Nebensachen behandelt. Daran h\u00e4tte sich vormals der kleine transatlantische Unterschied festgemacht: Hier die softe europ\u00e4ische Venus, da der strenge amerikanische Mars. Setzt jetzt etwa Venus die Agenda? \u201eMultilateralismus\u201c jedenfalls ist auf einmal keine europ\u00e4ische Marotte mehr, sondern eine schlichte Notwendigkeit der neuen weltpolitischen Situation.<br \/>\nWie der Botschafter m\u00fcssen sich viele Europ\u00e4er dieser Tage daran gew\u00f6hnen, dass sie neuerdings in Amerika fast mit einer Art Demut behandelt werden. Auch hier in Harvard \u2013 wei\u00df Gott ein unwahrscheinlicher Ort f\u00fcr intellektuelle Bescheidenheit&#8230;<!--more--><br \/>\nAmerikas \u00e4lteste, wohlhabendste und renommierteste Hochschule ist unverhohlen stolz auf ihren Einflu\u00df. Harvard sieht sich als Amerikas Hirn \u2013 im selbstbewu\u00dften R\u00fcckblick auf 372 Jahre, die sieben Pr\u00e4sidenten und mehr als 40 Nobelpreistr\u00e4ger hervorgebracht haben. F\u00fcr Politik und Wirtschaft der Vereinigten Staaten ist Harvard der gr\u00f6\u00dfte Think Tank von allen, der immer noch die brilliantesten Experten hervorbringt.<br \/>\nAber etwas ist anders hier, in diesen fiebrigen Wochen zwischen dem Finanzdesaster, das Amerikas Rolle in der Welt gef\u00e4hrdet und einer Wahl, die m\u00f6glicherweise eine historischen Machtwechsel bringt. Ein manisch-depressiver Hauch haftet dieser Tage den Diskussionen in Harvard an: Das Selbstbild schillert zwischen einem demokratisch revitalisierten Amerika, das sich durch die Wahl eines Schwarzen zum Pr\u00e4sidenten \u00fcber das dunkelste Kapitel seiner Geschichte erheben k\u00f6nnte \u2013 und einem global blamierten Amerika, dessen Scheck geplatzt ist, weil es \u00fcber seine Mittel gelebt hat und nun auch noch den Globus mit in den Abgrund rei\u00dft.<br \/>\nDie Selbstsicherheit der intellektuellen Elite ist f\u00fcr den Moment jedenfalls angeschlagen wie lange nicht mehr. Die produktive Kehrseite davon ist eine neue Offenheit, auch gegen\u00fcber Europa. Und es sind gerade die zuvor oftmals verh\u00f6hnten Seiten an Europa, die jetzt interessieren: ein risikoscheues Rentensystem, das Bausparermodell, eine regulierte Bankenwelt, Umweltschutzrichtlinien. Wer h\u00e4tte das gedacht: das Konzept W\u00fcstenrot und der EU-Multialteralismus sind pl\u00f6tzlich sexy.<br \/>\nProfessor Jay Light, der Dekan der Harvard Business School, h\u00e4tte sich kaum tr\u00e4umen lassen, ein solches Bekenntnisse vor tausenden Studenten abzugeben: \u201eAuch mein Haus wurde immer wertvoller in den letzten Jahren. Ich hielt das f\u00fcr eine Folge meiner Brillianz als Immobilieninvestor. Sp\u00e4t habe ich erkannt, dass 15 Millionen Hausk\u00e4ufer sich ebenfalls f\u00fcr brilliante Investoren hielten. Sie ritten auf der gleichen Blase wie ich selber.\u201c Dies Mea Culpa sprach der Professor nicht im Stillen, sondern im prachtvollen Sanders Theatre, dem repr\u00e4sentativen Votragsraum der Universit\u00e4t. Harvards Rektorin Drew Faust hatte die prominentesten \u00d6konomen ihrer Uni aufs Podium gebeten, um die Krise zu erkl\u00e4ren. Seit der Zeit des Vietnamkriegs, erinnern sich \u00e4ltere Kollegen, hat es eine solche\u00a0 ausserordentliche Debatte nicht mehr gegeben.<br \/>\nAuch Kenneth Rogoff, Harvards Spezialist f\u00fcr Geldpolitik und ein Berater John McCains, sah sich dort zu einer Bescheidenheitsgeste gen\u00f6tigt: \u201eIch habe zwar seit einem Jahr prophezeit, dass eine gro\u00dfe Investmentbank zum Opfer der Subprime-Krise werden w\u00fcrde. Dass aber keine einzige unabh\u00e4ngige Investmentbank \u00fcbrig bleiben w\u00fcrde, h\u00e4tte ich mir nie vorstellen k\u00f6nnen.\u201c Er sei letztens von einem Studenten gefragt worden, so Rogoff, \u201eob man sich nun etwa &#8211; da es an Wall Street ja etwas eng geworden sei \u2013 nach einem \u201aechten Job\u2019 umsehen solle.\u201c<br \/>\nDie anwesenden Studenten lachten zwar dar\u00fcber. Doch in Wahrheit hat den exklusiven Klub der Harvard Business School l\u00e4ngst die nackte Angst ergriffen angesichts der Aussicht, dass die gro\u00dfen Investmentbanken nicht mehr Schlange stehen werden, um die Absolventen abzuwerben. Und musste sich nicht gerade erst George W. Bush &#8211; selbst ein Alumnus dieser kapitalistischen Kaderschmiede \u2013 ausgerechnet vom venezuelanischen \u00d6l-Sozialisten Hugo Chavez als \u201eGenosse Bush\u201c verh\u00f6hnen lassen, weil er nun l\u00f6blicher Weise endlich die Banken verstaatlicht habe?<br \/>\nEine bedrohliche, unverst\u00e4ndliche Welt tut sich da auf, in der die staatsferne, marktfreundliche und unternehmerzentrierte Wirtschaftswissenschaft, wie sie in Harvard seit jeher gelehrt wird, unter enormen Rechtfertigungsdruck ger\u00e4t. Wer es an die Harvard Business School geschafft hat, m\u00f6chte einst am gro\u00dfen Rad mitdrehen \u2013 als Unternehmer, Spitzenmanager oder Wirtschaftspolitiker im Dienst des freien Markts. Und nun das: Es k\u00f6nnte sein, dass die n\u00e4chsten Abschluss-Jahrg\u00e4nge gewissermassen als Dissidenten in eine Welt entlassen werden, die den Staat wieder lieben gelernt hat und Regulierung f\u00fcr die Rettung h\u00e4lt.<br \/>\nDie Studenten haben im Zeichen der Krise begonnen, sich von den privaten Spitzenunis ab- und den kostenlosen staatlichen Hochschulen zuzuwenden. Harvard muss sich als weltweiter Ranglistenf\u00fchrer zwar noch keine Sorgen um den Andrang machen. Doch die Kreditkrise hat es vor allem f\u00fcr Begabte aus unteren Schichten schwieriger gemacht, die fast 50.000 Dollar aufzubringen, die ein Jahr Harvard kostet. College-Darlehen sind immer schwerer zu bekommen. Die Universit\u00e4t wird also selbst mehr Geld f\u00fcr Stipendien ausgeben m\u00fcssen und entsprechend weniger f\u00fcr Forschung und Lehre \u00fcbrig behalten.<br \/>\nDennoch: Mit einem Stiftungsverm\u00f6gen von fast 38 Milliarden Dollar \u2013 freilich vor dem Crash berechnet &#8211; ist Harvard besser gegen die Krise abgeschirmt als der Rest des Landes.<br \/>\nF\u00fcr sein Personal gilt das zwar im Prinzip auch. Doch wer dieser Tage mit amerikanischen Kollegen beim Lunch sitzt, merkt schnell, da\u00df nicht nur die Armen einer ungewissen Zukunft entgegensehen. Mancher hat in diesen Wochen den Auszug der betrieblichen Alterversorgung erhalten und dabei feststellen m\u00fcssen, dass in der aktiengest\u00fctzten Pensionsplanung h\u00e4\u00dfliche L\u00fccken klaffen \u2013 bei dem einen sind es 30.000 Dollar, beim \u00e4lteren Kollegen gar 100.000 Dollar. \u201eWie macht ihr das eigentlich in Deutschland?\u201c wird nun mit echtem Interesse gefragt.<br \/>\nVon der Altersplanung bis zur Geopolitik ist es in den Gespr\u00e4chen dieser Tage nur ein kleiner Schritt: Es ist, als h\u00e4tte das ganze Land mit der Krise einen ern\u00fcchternden Kontoauszug \u00fcber seinen Stand in der Welt zugestellt bekommen.<br \/>\nDas Gef\u00fchl, dass Amerikas globale Reputation auf einem Tiefpunkt ist, schl\u00e4gt an einem Ort wie Harvard besonders hart durch, weil der Campus in Cambridge eine Begegnungsst\u00e4tte f\u00fcr die internationale Elite ist. Unterschwellig bestimmt eine bange Frage alle Debatten \u00fcber internationale Politik: Wie hoch wird der Preis sein, den Amerika &#8211; und der gesamte Westen &#8211; f\u00fcr diese Krise noch bezahlen m\u00fcssen? Wie weit wird der geopolitische Machtverlust reichen?<br \/>\nMancher Fremde sp\u00fcrt den Wandel schon im Campus-Alltag: Die chinesische Journalistin Haili Cao hat in diesem Jahr eines der renommierten Nieman Fellowships f\u00fcr Journalisten inne. Sie h\u00e4lt es f\u00fcr ausgemacht, dass China die Krise des amerikanischen Finanzkapitalismus als Best\u00e4tigung des eigenen Weges sehen und gr\u00f6\u00dferen Einflu\u00df auf der Weltb\u00fchne fordern wird. F\u00fcr sie selbst macht sich das schon ganz ohne ihr Zutun bemerkbar: Seit Beginn der Krise kommt Haili wesentlich seltener unter Druck, sich f\u00fcr die Demokratiedefizite ihres Landes und f\u00fcr seine Tibet-Politik zu rechtfertigen. Man blickt anders auf China, seit mit dem Finanzdesaster klar geworden ist, wie weit Pekings Einflu\u00df auf seinen Schuldner Washington geht. Das macht Hailis Alltag angenehmer, irritiert sie aber auch, denn die Reporterin ist selbst eine scharfe Kritikerin ihrer Regierung. Wird im Zeichen des Krisen-Realismus, fragt sich Haili Cao, das Engegement f\u00fcr Demokratie und Menschenrechte zum Kollateralschaden der amerikanischen Wertberichtigung?<br \/>\nDie Krise ist die Stunde der w\u00fctenden alten M\u00e4nner, die seit Jahren zunehmend ungeduldig der Selbstzerst\u00f6rung des amerikanischen Einflusses in der Welt zugesehen haben. Professor Joseph Nye, der ehemalige Dekan der Kennedy School und Erfinder des Konzepts der \u201esanften Macht\u201c (soft power), pl\u00e4diert bei seinen \u00f6ffentlichen Auftritten in diesem Herbst geradezu flehentlich: \u201eWir Amerikaner m\u00fcssen unseren guten Ruf wieder erlangen.\u201c<br \/>\nDer Demokrat Nye steht Obama nahe, f\u00fcr den er auch als Berater arbeitet. Aber der Wunsch nach neuer moralischer Glaubw\u00fcrdigkeit f\u00fcr Amerika ist \u00fcberparteilich. Der langj\u00e4hrige demokratische Senator Sam Nunn hat zwei republikanische Aussenminister \u2013 Henry Kissinger und George Shultz \u2013 f\u00fcr eine globale Abr\u00fcstungsinitiative gewonnen. Letzte Woche sagte Nunn in Harvard in seiner Vorlesung: \u201eWir haben verlernt, unsere vitalen Interessen zu definieren. Wir m\u00fcssen aufh\u00f6ren, Russen und Chinesen wie zweitrangige M\u00e4chte zu behandeln. Wir k\u00f6nnen sie nicht wie Gegner behandeln und zugleich ihre Kooperation im Kampf gegen Klimawandel, Finanzkrise und Irans Atomr\u00fcstung fordern. Und im \u00fcbrigen machen wir uns etwas vor, wenn wir glauben, wie w\u00fcrden die Iraner bestrafen, indem wir nicht mit ihnen reden.\u201c<br \/>\nNunn glaubt, Amerika k\u00f6nne nur glaubhaft f\u00fcr einen atomwaffenfreien Iran eintreten, wenn es sich selbst wieder der Abr\u00fcstung verschreibe. Nicht nur die studentischen Zuh\u00f6rer der Kennedy School stimmten enthusiastisch zu, sondern auch der Ehrengast \u2013 der fragile 92j\u00e4hrige Robert McNamara, der als Verteidigungsminister Kennedys und Johnsons einst den nuklearen Erstschlag propagiert und den Vietnamkrieg eskaliert hatte. Der Altersradikalismus der weisen M\u00e4nner und die Sehnsucht der Jungen nach Wandel bilden eine h\u00f6chst unwahrscheinliche Koalition.<br \/>\nDie Krise f\u00fchrt in Cambridge zu einer Atmosph\u00e4re, in der Schmerzhaftes \u00fcber Amerikas Lage geradezu mutwillig ausgesprochen wird. Heisst das aber auch, dass das Land sich durchringen wird, den Wechsel zu w\u00e4hlen? Ein wei\u00dfer Student sagt in einer der vielen Debatten \u00fcber Wahlkampf: \u201eMag sein, dass manche Wei\u00dfe Barack Obama wegen seiner Rasse nicht w\u00e4hlen werden. Ich werde ihn gerade darum w\u00e4hlen, weil ich endlich wieder stolz sein will auf mein Land.\u201c So hoch sind die Erwartung hier, dass sich daraus noch so ein Cambridge-Paradox ergibt: Die Angst vor der Entt\u00e4uschung steigt mit jeder guten Nachricht f\u00fcr Obama.<br \/>\nEine Lust an bitteren Wahrheiten erf\u00fcllt Harvard dieser Tage zwischen Krise und Wahl. Ob sie auch dann noch anh\u00e4lt, wenn die Hoffnung auf den Wechsel frustriert werden sollte, steht freilich auf einem anderen Blatt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cambridge\/ Massachusetts Klaus Scharioth, der deutsche Botschafter in Washington, ist eigentlich schwer zu verbl\u00fcffen, seit er einst im Krisenstab die Tsunami-Hilfe koordiniert hat. Doch der Finanz-Tsunami der letzten Wochen hat Scharioth nach zwei Amtsjahren in Washington noch einmal ein v\u00f6llig neues Amerika-Gef\u00fchl beschert. 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