{"id":2087,"date":"2009-02-23T14:16:11","date_gmt":"2009-02-23T13:16:11","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=2087"},"modified":"2009-02-23T14:16:11","modified_gmt":"2009-02-23T13:16:11","slug":"erika-steinbach-gedenken-mit-schmiss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2009\/02\/23\/erika-steinbach-gedenken-mit-schmiss_2087","title":{"rendered":"Erika Steinbach &#8211; Gedenken mit Schmiss"},"content":{"rendered":"<p><em>Mir als <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2005\/46\/Heimat_2fLau_46\">Kind von Vertriebenen<\/a>, die von ihrem Verlust nie gro\u00dfes Aufhebens gemacht haben, ist es schmerzhaft zu sehen, wie die Vorsitzende des &#8222;Bundes der Vertriebenen&#8220; &#8211; Erika Steinbach &#8211; das Gedenken an die Verbrechen f\u00fcr ihre pers\u00f6nlichen Zwecke und f\u00fcr die ihres Verbandes instrumentalisiert.<br \/>\nSteinbach macht die Erinnerung an Vertreibung und Reintegration von Millionen schwierig. Sie diskreditiert ein Thema, das immer noch nicht zuende erfroscht und bedacht ist.<br \/>\nVor fast 5 Jahren habe ich sie getroffen und portr\u00e4tiert. Seit meinem Text von damals hat sich leider nichts ver\u00e4ndert, wie die jetzigen Querelen um Steinbach zeigen. Darum hier noch einmal mein Text aus der ZEIT vom 27. Mai 2004:<\/em><\/p>\n<p>Mit dem Nazi\u00fcberfall kam Erika Steinbachs Vater nach Westpreu\u00dfen. Dieses Detail ihrer Vertreibungsgeschichte wurde erst bekannt, als polnische Zeitungen dar\u00fcber schrieben. Die CDU-Bundestagsabgeordnete und Vertriebenenfunktion\u00e4rin Erika Steinbach hat das Pech, eine hoch gewachsene, elegante Blondine zu sein, die sich f\u00fcr antideutsche Propaganda der d\u00fcmmsten Art geradezu anbietet. Im letzten Herbst prangte sie, in eine SS-Uniform montiert und auf dem Bundeskanzler reitend, auf dem Titel eines polnischen Nachrichtenmagazins. Hat es ihr nichts ausgemacht, derart zur Hassfigur stilisiert zu werden? &#8222;Ach, wissen Sie, ich kann einfach keinen Groll empfinden. Letztlich m\u00fcssen die Polen selber damit klarkommen.&#8220; So einfach liegen die Dinge nicht: Vor einigen Jahren hat ein anderes polnisches Blatt enth\u00fcllt, dass Erika Steinbachs Familie erst mit der deutschen Besatzung nach dem \u00dcberfall auf Polen ins westpreu\u00dfische Rahmel gekommen war. Ihr Vater, aus Hanau stammend, war als Wehrmachtssoldat in Rahmel &#8211; polnisch Rumia &#8211; stationiert worden. Die Mutter war Anfang der vierziger Jahre aus Bremen \u00fcbergesiedelt.<\/p>\n<p>Warum hat Erika Steinbach, seit 1998 Pr\u00e4sidentin des Bundes der Vertriebenen, nicht selber ihre Familiengeschichte offen gelegt? Was ihre Mutter mit zwei Kindern auf der Flucht \u00fcber die Ostsee, nur ein Schiff nach der untergegangenen Gustloff, erlebt hat, ist ja auch so schlimm genug &#8211; Hunger, Enteignung, Erniedrigung. Erika Steinbach h\u00e4tte aus einem offensiven Umgang mit ihrer Herkunft bei den Polen Vertrauen gewinnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8222;Denen, die jetzt sagen, ich sei gar keine echte Heimatvertriebene, antworte ich: Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass unser n\u00e4chster Vorsitzender \u00fcberhaupt keine famili\u00e4re Verbindung zu dieser Geschichte hat. Die Sache geht ohnehin alle Deutschen etwas an.&#8220; Sie schaut einen intensiv und einvernehmend an, wenn sie solche Dinge sagt, und man merkt, dass sie das Thema damit wirklich f\u00fcr beendet h\u00e4lt. Wenn die Polen sich daran sto\u00dfen, dass die Tochter eines Besatzungssoldaten ihnen im Namen der Vertriebenen gro\u00dfm\u00fctig Vergebung anbietet, so f\u00e4llt das, meint Steinbach, auf diese selbst zur\u00fcck. Ach, wenn blo\u00df die l\u00e4stigen Polen nicht w\u00e4ren, das Gedenken w\u00e4re ein Kinderspiel.<\/p>\n<p>Empathie ist nicht Erika Steinbachs St\u00e4rke. Aber sie hat gemerkt, da\u00df irgendeine Geste in Richtung Polen an der Zeit ist. Daraus ist gleich wieder eine neue Gedenkidee entstanden: Die Vertriebenen wollen im Franz\u00f6sischen Dom zu Berlin eine Gedenkfeier zum Warschauer Aufstand abhalten, der am 1. August vor 60 Jahren begann. &#8222;Wir wollen zeigen, dass wir Anteil nehmen auch an polnischem Leid&#8220;, sagt Erika Steinbach. Damit w\u00e4re den Gegnern des von ihr und Peter Glotz initiierten &#8222;Zentrums gegen Vertreibungen&#8220;, hofft sie, der Wind aus den Segeln genommen. Nur leider spielen die Polen wieder nicht mit. Steinbach ist es unbegreiflich, dass die Polen ihre Feier als ungeh\u00f6rige Instrumentalisierung eines nationalen Gr\u00fcndungsmythos betrachten. Beim Warschauer Aufstand wurden 200 000 Menschen, mehrheitlich Zivilisten, von den deutschen Besatzern get\u00f6tet, anschlie\u00dfend die Stadt dem Erdboden gleichgemacht. Die geplante Gedenkfeier nennen selbst besonnene Kommentatoren wie der Deutschlandkenner Adam Krzeminski eine &#8222;Provokation&#8220;.<\/p>\n<p>Doch Erika Steinbach sieht sich im Recht, und sie wird ihre Sache durchziehen, mit allen Schikanen der deutschen Gedenkkultur, ob es den Polen passt oder nicht. Was auch immer Steinbach anpackt, verfolgt sie mit terminatorhafter Entschlossenheit. Bei dem Zentrumsprojekt komme man gut voran, man stehe in Verhandlungen um eine Immobilie in Berlin: &#8222;Nur weil die Polen sich aufregen, k\u00f6nnen wir dieses gro\u00dfe Thema doch nicht fallen lassen.&#8220;<\/p>\n<p>Soeben ist Erika Steinbach zum dritten Mal als Pr\u00e4sidentin wiedergew\u00e4hlt worden. An diesem Pfingstwochenende, bei den traditionellen Vertriebenentreffen, wird sie gefeiert werden. Tats\u00e4chlich hat sie den Bund der Vertriebenen aus der politischen Paria-Existenz gef\u00fchrt. An die Stelle des Muckertons der fr\u00fchen Jahre ist in ihrer Amtszeit ein selbstbewusster, konfrontativer Stil getreten. Es ist kein geringes Verdienst, die Vertriebenenverb\u00e4nde zugleich aus der Ecke der Ressentimentpolitik geholt zu haben. Steinbach hat erstmals einen notorischen Auschwitzleugner als Funktionstr\u00e4ger abw\u00e4hlen lassen (&#8222;Glauben Sie mir, das war nicht einfach!&#8220;). Sie hat ihren Verband mindestens verbal von der &#8222;Preu\u00dfischen Treuhand&#8220; distanziert, einem Club Ewiggestriger, der in den Beitrittsl\u00e4ndern mit Restitutionsforderungen Angst und Schrecken verbreitet (siehe Dossier, Seite 15-18). Es ist ihr mit gro\u00dfem Geschick gelungen, das seit der Ostpolitik eingefrorene Verh\u00e4ltnis zur Sozialdemokratie aufzutauen. Sie hat Otto Schily und Gerhard Schr\u00f6der als Gastredner auf dem &#8222;Tag der Heimat&#8220; gewinnen k\u00f6nnen. Peter Glotz sitzt mit ihr gemeinsam der Stiftung vor, die das &#8222;Zentrum&#8220; errichten will. Ralph Giordano, Joachim Gauck und Lothar Gall unterst\u00fctzen das Vorhaben.<!--more--><\/p>\n<p>Die neue, von alten Feindschaften freie Besch\u00e4ftigung mit dem Vertreibungsthema liegt seit ein paar Jahren ohnehin in der Luft: Im Kosovo lie\u00df sich die Aktualit\u00e4t des Themas studieren, und angeleitet von Guido Knopp und G\u00fcnter Grass \u00fcbt die breite \u00d6ffentlichkeit einen neuen Blick auf das Leid der 15 Millionen vertriebenen Deutschen, fern von Restitutionsanspr\u00fcchen und Revanchegef\u00fchlen. Die Zeiten, da die Vertriebenen f\u00fcr ihre au\u00dfenpolitische Verstocktheit mit Missachtung gestraft wurden, sind vorbei. Die Gef\u00fchlsblockade ist beseitigt, und auch viele auf der Linken hat ein schlechtes Gewissen angesichts der fr\u00fcheren Herzensk\u00e4lte gepackt.<\/p>\n<p>Ironischerweise war es Joschka Fischer, der Erika Steinbach in die Politik getrieben hat. Eine von ihm angef\u00fchrte chaotische Demonstration der Frankfurter Spontis im Jahr 1974, die den Verkehr lahm legte, emp\u00f6rte sie so sehr, dass sie sich trotzig entschloss, der CDU beizutreten. Sie stieg als Ziehkind Alfred Dreggers, den sie bewunderte, in der Frankfurter Kommunalpolitik auf, bis sie 1990 ein Direktmandat f\u00fcr den Bundestag gewann. In der Bundestagsfraktion hat sie sich auf alle Reizthemen geworfen &#8211; von der Abtreibung \u00fcber die Homoehe und die Wehrmachtsausstellung bis zum Asylmissbrauch &#8211; und lie\u00df keine Gelegenheit verstreichen, sich als aggressive neue Stimme des rechten CDU-Fl\u00fcgels zu profilieren. Wer ein Rollback von 1968 und seinen gesellschaftlichen Folgen wollte, erkannte Erika Steinbach, musste sich in der Union gegen Rita S\u00fc\u00dfmuth stellen, in der sie die schleichende Unterwanderung der CDU durch den linken Zeitgeist personifiziert fand. Steinbach verhinderte 1995 durch geschicktes Strippenziehen die Einf\u00fchrung einer Frauenquote in der CDU.<\/p>\n<p>Sie wollte urspr\u00fcnglich auch die EU-Beitritte der Polen und Tschechen verhindern und verlangte deshalb unerf\u00fcllbare Entsch\u00e4digungsregelungen und R\u00fcckkehrrechte f\u00fcr ihre Klientel. Nun soll das alles Schnee von gestern sein. Es geht ihr nicht mehr um Restitution, sondern um Identit\u00e4tspolitik f\u00fcr eine alternde, langsam aussterbende Gruppe.<\/p>\n<p>Wenn Erika Steinbach von ihrer Jugend erz\u00e4hlt, als die Mutter auf fremde Hilfe angewiesen war und man bei Bauern betteln ging, die einen als &#8222;Kakerlaken&#8220; beschimpften, dann lugt f\u00fcr einen Moment eine wohl kontrollierte Wut unter der freundlich-verbindlichen Funktion\u00e4rsoberfl\u00e4che hervor. Die Erniedrigung des Fl\u00fcchtlingskindes durch die eigenen Landsleute hat sie l\u00e4ngst in handliche kleine Geschichten geformt. Aber man sp\u00fcrt noch, wie die Erfahrung des Unerw\u00fcnschtseins ihr zur Kraftquelle geworden ist. Sie sei sehr sch\u00fcchtern gewesen und habe erst durch die Musik &#8211; sie ist ausgebildete Geigerin &#8211; gelernt, sich auszudr\u00fccken und zu pr\u00e4sentieren. &#8222;Man hatte sich anzupassen, man sollte nicht st\u00f6ren&#8220;, sagt sie in Gedanken an ihre Jugend. Diesen Komplex hat sie gr\u00fcndlich \u00fcberwunden. Erika Steinbachs bis zur Mutwilligkeit selbstbewusstes Auftreten ist ein einziger Triumph \u00fcber die Dem\u00fctigungen der fr\u00fchen Jahre, gerade dann, wenn sie angefeindet wird und alles an ihr abzuprallen scheint. Steinbach f\u00fchrt einen Kampf um Anerkennung. Und die h\u00f6chste Form der Anerkennung ist heute die als Opfer.<\/p>\n<p>Steinbach prozessiert gegen Journalisten, die dem Zentrum unterstellen, als Konkurrenzprojekt zum Holocaust-Denkmal geplant worden zu sein. Es geht ihr nicht um Gleichsetzung oder Relativierung. Aber die Identit\u00e4tspolitik hat ihre T\u00fccken: Das j\u00fcdische Leiden stellt in der Konkurrenz der Opfer so etwas wie einen Ma\u00dfstab dar. Erika Steinbach stellt immer wieder jene Analogien her, die sie anderen verbieten will: Die ersten Heimatvertriebenen, hat sie einmal gesagt, seien die von Hitler ins Exil getriebenen &#8222;j\u00fcdischen Mitb\u00fcrger&#8220; gewesen.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher wollten die Vertriebenen f\u00fcr ihre Aufbauleistung zu Hause anerkannt werden, heute konzentriert sich der Ehrgeiz auf die Anerkennung des Leidens, gerade auch bei den Nachbarn. Erika Steinbach hat bei der Wiederbeheimatung der Vertriebenen in der deutschen Gesellschaft einige Siege errungen. Im neuen, erweiterten Europa wird es eine gewisse Demut brauchen, damit ihr Kampf nicht in einem Fiasko endet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mir als Kind von Vertriebenen, die von ihrem Verlust nie gro\u00dfes Aufhebens gemacht haben, ist es schmerzhaft zu sehen, wie die Vorsitzende des &#8222;Bundes der Vertriebenen&#8220; &#8211; Erika Steinbach &#8211; das Gedenken an die Verbrechen f\u00fcr ihre pers\u00f6nlichen Zwecke und f\u00fcr die ihres Verbandes instrumentalisiert. 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