{"id":2196,"date":"2009-03-25T13:54:19","date_gmt":"2009-03-25T12:54:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=2196"},"modified":"2009-03-25T13:54:19","modified_gmt":"2009-03-25T12:54:19","slug":"mit-dem-radikalen-islam-verhandeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2009\/03\/25\/mit-dem-radikalen-islam-verhandeln_2196","title":{"rendered":"Mit dem radikalen Islam verhandeln?"},"content":{"rendered":"<p>\u00a0<\/p>\n<p>Aus der ZEIT von morgen:<\/p>\n<p><span>Es ist schon atemberaubend, wem auf einmal alles Gespr\u00e4che angeboten werden: Mit den \u00bbmoderaten Taliban\u00ab will Obama reden. Ohne \u00bbpragmatische\u00ab Teile von Hamas k\u00f6nne es keinen Frieden geben, sagen 14 angesehene Ex-Diplomaten. Die Briten sprechen jetzt offiziell mit dem \u00bbpolitischen Fl\u00fcgel\u00ab Hisbollahs. Amerikanische Senatoren eruieren beim Autokraten Syriens die M\u00f6glichkeit eines Friedens mit Israel. Und dann hat sich der amerikanische Pr\u00e4sident in einer spektakul\u00e4ren Videobotschaft an Iran gewandt, jenes Land, in dem immer noch Kundgebungen mit dem Ruf \u00bbTod Amerika\u00ab enden.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>Obama, der die W\u00e4hler und die Welt mit seinem Idealismus gewann, offenbart sich au\u00dfenpolitisch als radikaler Realist. In kaum sechzig Tagen hat er die herrschende Maxime der amerikanischen Politik seit 9\/11 gekippt: Keine Verhandlungen, keine Gespr\u00e4che mit dem politischen Islam. Ihr seid entweder f\u00fcr uns oder f\u00fcr \u00bbdie Terroristen\u00ab. Und die bek\u00e4mpfen wir mit Bomben, nicht mit Worten. Doch nun sind (fast) alle, f\u00fcr die bislang Kontaktsperre galt, gesuchte Gespr\u00e4chspartner.<\/span><\/p>\n<p><span>Denn eine gro\u00dfe Ern\u00fcchterung hat eingesetzt. Die Bestandsaufnahme ergibt folgendes Bild: Der radikale Islam ist bis auf Weiteres ein Machtfaktor vom Maghreb \u00fcber den Nahen Osten bis Pakistan. Die Islamisten haben Macht \u00fcber die politische Einbildungskraft der Muslime gewonnen. Unsere Interventionen haben ihren Einfluss nicht gebrochen. Eher im Gegenteil. Der Islamismus l\u00e4sst sich nicht wegbomben \u2013 weder aus Afghanistan noch aus Gaza. Er verschwindet auch nicht durch Modernisierung und S\u00e4kularisierung. Und es macht sich der nagende Zweifel breit, ob dies gerade wegen unserer Pr\u00e4senz im Herzen der islamischen Welt so ist. Was tun? R\u00fcckzug? Raus, blo\u00df raus?<\/span><\/p>\n<p><span><strong>Es darf keine schwarzen<br \/>\nL\u00f6cher mehr geben<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span>In der vernetzten, globalisierten Welt w\u00e4re das eine fatale Option, wie der Fall Afghanistan zeigt: Denn der 11. September ist ja gerade dadurch m\u00f6glich geworden, dass wir die Afghanen mit den Taliban allein gelassen hatten, nachdem sie die Sowjetunion besiegt hatten. Dass so etwas nicht wieder passieren darf, dass es keine schwarzen L\u00f6cher der Staatlichkeit mehr geben darf, ist unterdessen der Minimalkonsens dar\u00fcber, was der Westen in Afghanistan erreichen muss. Alle anderen leuchtenden Ziele in dem kriegsgeplagten Land \u2013 Demokratie, Menschenrechte, Bildung \u2013 werden l\u00e4ngst immer weiter abgedimmt. Und wenn Barack Obama nun gar von Abzugspl\u00e4nen zu reden beginnt, liegt ein Hauch von Def\u00e4tismus in der Luft.\u00a0<!--more--><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span>Die Politik der \u00bbausgestreckten Hand\u00ab (Obama) wirft vier Fragen auf: Wie viele Zugest\u00e4ndnisse muss der Westen machen, weil der Gegner weder milit\u00e4risch noch durch andere Zwangsmittel wie Boykotte und Sanktionen zu besiegen ist? Wie weit darf der Westen dabei gehen, wenn wir nicht unsere Werte verraten wollen? K\u00f6nnen wir mit Feinden Israel voraussetzungslos und \u00bbergebnisoffen\u00ab reden? Grunds\u00e4tzlich gefragt: L\u00e4sst sich mit radikalen Islamisten \u00fcberhaupt Realpolitik machen?\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>Obamas Gru\u00dfadresse zum iranischen Neujahrsfest Nouruz ist eine k\u00fchne Probe darauf. Der Pr\u00e4sident geht am sechzigsten Tag seiner Amtszeit eine waghalsige Wette ein \u2013 dass er ein Regime, das seit Generationen von Antiamerikanismus und Antiwestlertum lebt, durch Verhandlungsofferten in die Weltgemeinschaft zur\u00fcckholen k\u00f6nne.<\/span><\/p>\n<p>Riskant ist die Sache nicht nur f\u00fcr ihn selbst, sondern auch f\u00fcr die Gegenseite im Politschach. Denn Obama r\u00e4umt mit unerbittlicher Freundlichkeit ein \u00dcberlebensmittel des Regimes ab: den h\u00e4sslichen Amerikaner. Sicher ist es kein Zufall, dass ihm der Pr\u00e4sident des \u00bbKleinen Satans\u00ab, der israelische Pr\u00e4sident Schimon Peres, mit einer eigenen Neujahrsansprache an das \u00bbedle iranische Volk\u00ab zur Seite springt \u2013 die Iraner m\u00f6gen \u00bbihren berechtigten Platz unter den aufgekl\u00e4rten Nationen der Welt\u00ab einnehmen. \u00bbIch bin sicher\u00ab, so Peres letzte Woche, \u00bbder Tag ist nicht fern, an dem wir zu gut nachbarlichen Beziehungen zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen.\u00ab Man reibt sich die Augen: Noch vor Wochen war all dies undenkbar. Achse des B\u00f6sen, adieu?<\/p>\n<p><span>Obama zieht in seiner Ansprache kurzerhand einen Strich unter Jahrzehnte gescheiterter amerikanischer Iranpolitik. Drei Minuten gen\u00fcgen ihm, um mit drei\u00dfig Jahren Sprachlosigkeit zu brechen. Implizit beerdigt er die Politik des regime change, indem er sich an \u00bbdas Volk und die F\u00fchrer der Islamischen Republik Iran\u00ab \u2013 eine lange vermiedene Formel \u2013 wendet. Seine Regierung, sagt er, habe sich \u00bbnun der Diplomatie verschrieben\u00ab. Damit ist die Option eines Milit\u00e4rschlages zwar nicht v\u00f6llig ausgeschlossen, aber doch nach ganz weit hinten ins Regal verbannt. Und das alles beherrschende Thema der westlichen Iranpolitik, den Streit ums Nuklearprogramm, erw\u00e4hnt Obama nicht ein einziges Mal. Denn nun soll \u00bbdie ganze Bandbreite der vor uns liegenden Fragen\u00ab behandelt werden, und dies k\u00f6nne nicht durch \u00bbDrohgeb\u00e4rden\u00ab bef\u00f6rdert werden, sondern nur durch \u00bbwechselseitigen Respekt\u00ab. Obama stellt Iran vor die Wahl, seinen \u00bbberechtigten Platz unter den V\u00f6lkern\u00ab einzunehmen oder weiter auf Einfluss durch \u00bbTerror und Waffen\u00ab zu setzen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>Der iranische Revolutionsf\u00fchrer Chamenei hat es sofort verstanden: Die Neujahrsbotschaft verbirgt unter einer dicken Schicht von zuckers\u00fc\u00dfen Nettigkeiten eine glasklare Botschaft, die das diplomatische Spiel um den Mullahstaat ver\u00e4ndert. Darum gab der Ajatollah am Sonntag seinem Verdacht Ausdruck, die USA k\u00f6nnten \u00bbunter dem Samthandschuh eine Gusseisenhand versteckt haben\u00ab.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>Mitten hinein in den iranischen Wahlkampf \u2013 im Juni sind Pr\u00e4sidentschaftswahlen \u2013 wird den Iranern eine Alternative zur Selbstisolation geboten. Jeder Kandidat wird sich dazu verhalten m\u00fcssen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>Schon n\u00e4chste Woche wird man eine Ahnung bekommen, wie die iranische F\u00fchrung die Charme-offen-sive beantwortet. Bei der Afghanistan-Konferenz in Den Haag sitzen die Iraner mit am Tisch, Auge in Auge mit Hillary Clinton. Man hat ein Interesse an einem stabilen Nachbarn, ebenso wie Pakistan und Indien, die anderen Anrainer. Dass wir jetzt einerseits die Nachbarn als Partner f\u00fcr die Stabilisierung Afghanistans gewinnen und andererseits zugleich mit den Taliban verhandeln wollen, die alle drei als Todfeinde sehen, erscheint als Widerspruch. Ist es aber in Wahrheit nicht.<\/span><\/p>\n<p><span><strong>\u00bbModerate Taliban\u00ab<br \/>\nist ein ungeschickter Begriff<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span>Das Wort von den \u00bbmoderaten Taliban\u00ab hat sofort die Sp\u00f6tter auf den Plan gebracht: Sind das Taliban mit kurzen B\u00e4rten, die Frauen nur mit Kieseln steinigen wollen? In anderen Worten: Moderate Taliban seien ein Widerspruch in sich.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>Mit dem ungeschickten Begriff ist aber eigentlich anderes gemeint. In Afghanistan gebe es eine F\u00fclle verschiedener \u00bboppositioneller militanter Kr\u00e4fte\u00ab, wie die deutsche Expertin Citha Maass formuliert. Unterschiedliche Gr\u00fcnde treiben Stammesf\u00fchrer den Aufst\u00e4ndischen zu \u2013 Widerwille gegen die Besatzer, Unzufriedenheit mit der korrupten Regierung, Stammesfehden, Geld- und Machtgier. Religi\u00f6s-ideologischer Fanatismus ist nur f\u00fcr eine kleine Minderheit ausschlaggebend, und doch nennen wir alle \u00bbTaliban\u00ab. Statt mit Begriffen wie \u00bbKrieg gegen den Terrorismus\u00ab die Unterschiede zu verwischen, kommt es heute darauf an, legitime Beschwerden und rationale Motive vom blinden Hass eines harten Kerns zu scheiden. Die diplomatische Offerte richtet sich an jene Teile der Aufstandsbewegung, die der geistige Vater des neuen Ansatzes, der australische Soldat und Intellektuelle David Kilcullen, \u00bbGelegenheits-Guerilla\u00ab nennt.<\/span><\/p>\n<p><span>Kilcullen ist der Kopf hinter dem Erfolg von General Petraeus im Irak. In der Provinz Al Anbar ist es gelungen, die Stammesf\u00fchrer von al-Qaida wegzulocken, indem man ihre Beschwerden gegen die Regierung ernst nahm und sie zum Teil der L\u00f6sung machte. Neben der Stammesdiplomatie war die Herstellung von Sicherheit auf lokaler Ebene entscheidend f\u00fcr den Erfolg des surge \u2013 und nat\u00fcrlich viel Geld f\u00fcr die Stammesmilizen. Will man das Rezept von Al Anbar auf Afghanistan \u00fcbertragen, so wird man auch dort \u00bbmit 90 Prozent derjenigen verhandeln m\u00fcssen, gegen die wir k\u00e4mpfen \u2013 genau wie wir es im Irak getan haben\u00ab (Kilcullen). Es geht darum, in vielen kleinen Verhandlungen diejenigen, die blo\u00df ihren Vorteil suchen, f\u00fcr ihr Stammesethos eintreten oder \u00bbnur\u00ab eine lokale islamische Herrschaft wollen, von den unvers\u00f6hnlichen globalen Dschihadisten zu trennen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>Aber was hei\u00dft \u00bbnur lokal\u00ab? Hier liegt eine rote Linie, die der Westen nur um den Preis der Selbstaufgabe \u00fcberschreiten kann. Die afghanischen Frauen, die M\u00e4dchen in den Schulen, die NGO-Mitarbeiter und all jene, die sich durch die westliche Intervention haben ermutigen lassen, m\u00fcssten am Ende den Preis bezahlen, wenn wir nach der Devise handelten: Wenn die Radikalen nur euren Teil der Welt zur H\u00f6lle machen wollen, werden wir ihnen nicht l\u00e4nger im Weg stehen.<\/span><\/p>\n<p><span>Eine andere rote Linie ist die Sicherheit Israels. Aber ist es f\u00fcr Freunde Israels nicht gerade wichtig, mit seinen Feinden zu sprechen? Ein deutscher Diplomat, der oft mit Israels Gegnern am Tisch sitzt, meint: Die Israelis \u00bbfinden es eigentlich ganz gut, wenn wir in Teheran eine halbe Stunde lang \u00fcber Israels berechtigte \u00c4ngste sprechen, weil sie selbst keine Gelegenheit dazu bekommen\u00ab.<\/span><\/p>\n<p><span>Der radikale Islamismus wird nicht verschwinden \u2013 weder in der staatlichen Auspr\u00e4gung der \u00bbIslamischen Republik\u00ab noch in Form von Aufstands- und Widerstandsbewegungen wie sie die Taliban, Hisbollah und Hamas darstellen. Dies erst einmal zur Kenntnis zu nehmen ist bitter. Und der Verdacht, dass es sich letztlich doch um Rationalisierungsversuche f\u00fcr einen R\u00fcckzug handelt, schwebt \u00fcber der neuen Offenheit.<\/span><\/p>\n<p><span>Zun\u00e4chst allerdings ist die Niederlage der bisherigen Politik und ihrer irrationalen Kombination von massiver gewaltt\u00e4tiger Intervention mit Sprechverboten einzugestehen. Dass Obama dazu bereit ist, macht ihn auch in den Augen der Gegner Amerikas stark, nicht schwach. Eben weil die bisherige Politik so wenig erfolgreich war, f\u00fchrt ja heute kein Weg daran vorbei, die L\u00fccke zu suchen zwischen dem politischen Fl\u00fcgel Hisbollahs und den Militanten. Und im Fall von Hamas hei\u00dft das: die Fanatiker im Exil in Damaskus von denjenigen in Gaza zu unterscheiden, die aus dem israelischen Einsatz gelernt haben, dass sie zwar nicht vernichtet werden, aber auch selbst nicht siegen k\u00f6nnen. Denn wenn es je eine legitime Einheitsregierung in den pal\u00e4stinensischen Gebieten geben wird \u2013 Voraussetzung einer Zweistaatenl\u00f6sung \u2013, wird auch Hamas beteiligt sein m\u00fcssen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>Obama hat mit seiner Offerte an Iran die T\u00fcr zu einem Politikwechsel aufgesto\u00dfen. Jetzt gibt es die Chance, im Geist des radikalen Realismus einen echten Dialog zu versuchen \u2013 ohne Naivit\u00e4t, \u00dcberheblichkeit und Toleranzrelativismus.\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Aus der ZEIT von morgen: Es ist schon atemberaubend, wem auf einmal alles Gespr\u00e4che angeboten werden: Mit den \u00bbmoderaten Taliban\u00ab will Obama reden. Ohne \u00bbpragmatische\u00ab Teile von Hamas k\u00f6nne es keinen Frieden geben, sagen 14 angesehene Ex-Diplomaten. Die Briten sprechen jetzt offiziell mit dem \u00bbpolitischen Fl\u00fcgel\u00ab Hisbollahs. 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