{"id":2426,"date":"2009-05-19T16:55:46","date_gmt":"2009-05-19T14:55:46","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=2426"},"modified":"2009-05-19T16:55:46","modified_gmt":"2009-05-19T14:55:46","slug":"netanjahu-obama-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2009\/05\/19\/netanjahu-obama-12_2426","title":{"rendered":"Netanjahu &#8211; Obama 1:2"},"content":{"rendered":"<p><em>Meine Analyse zum ersten Treffen der beiden Regierungschefs aus der ZEIT von morgen:<\/em><\/p>\n<p>Er hat die Zauberformel nicht benutzt: Das Wort \u00bbZweistaatenl\u00f6sung\u00ab kam Benjamin Netanjahu bei seinem Antrittsbesuch in Washington nicht \u00fcber die Lippen. Obama bekannte sich umso eifriger zu einem pal\u00e4stinensischen Staat. Hat Netanjahu sich trotzig durchgesetzt gegen Obamas neue Nahostpolitik? Nein, der israelische Premier steht vor der Schicksalsfrage seines politischen Lebens. Und es ist Obama, der ihn durch seine Kurs\u00e4nderung dahin dr\u00e4ngt.<br \/>\nUnter solchem Druck hat lange kein israelischer Regierungschef gestanden und unter solchen Bedingungen noch kein Gipfel stattgefunden: Netanjahu musste lange auf ein Treffen warten, um sich zwischen lauter Arabern eingeklemmt zu finden. Obama rahmt den Antrittsbesuch des Israelis mit hochsymbolischen arabischen Auftritten ein. Schon Wochen zuvor hatte er K\u00f6nig Abdullah von Jordanien empfangen. N\u00e4chste Woche kommt Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Machmud Abbas nach Washington und die Woche darauf \u00c4gyptens Pr\u00e4sident Mubarak. Solche Politik mit dem Terminkalender w\u00e4re fr\u00fcher ein Eklat gewesen. Kann es sein, dass sich hier gerade Grundlegendes verschiebt in der Nahostpolitik?<!--more--><br \/>\nSt\u00fcck um St\u00fcck hat Obamas Regierung begonnen, den Druck in der Nahostpolitik auf Israel zu verlagern. US-Emiss\u00e4re wurden nach Syrien und Kairo geschickt, ohne Jerusalem zu konsultieren. Dann reiste auch Obamas neuer Iranspezialist Dennis Ross, ehemals Clintons Nahostunterh\u00e4ndler, an den Golf, ohne Israel zu besuchen oder auch nur \u00fcber Ergebnisse seiner Gespr\u00e4che zu informieren. Die enge Sicherheitskooperation zwischen Milit\u00e4r und Geheimdiensten beider L\u00e4nder wurde zum Erschrecken der israelischen Seite einseitig heruntergefahren. Obama signalisierte, dass Amerika einer pal\u00e4stinensischen Einheitsregierung auch dann Hilfsgelder zukommen lassen werde, wenn die radikalislamische Hamas ihr angeh\u00f6re. Das w\u00e4re eine radikale Abkehr von der bisherigen Kontaktsperre zu den Islamisten. Bislang hatte es immer gehei\u00dfen, Hamas m\u00fcsse erst Israel anerkennen.<br \/>\nDoch dann trauten die Israelis ihren Ohren nicht mehr: Die amerikanische Atomunterh\u00e4ndlerin Rose Gottemoeller forderte Israel vor den Vereinten Nationen auf, dem Nichtverbreitungsregime f\u00fcr Atomwaffen beizutreten. Gottemoeller nannte Israel ganz beil\u00e4ufig in einem Atemzug mit Indien, Pakistan und Nordkorea. Schockwellen in Jerusalem: Hatte Obama die Geheimabsprache von Nixon und Golda Meir gek\u00fcndigt, wonach die klandestine israelische Atombewaffnung unter unausgesprochenem Schutz der USA steht? Nein, noch nicht. Aber er hatte ganz nebenbei demonstrieren lassen, dass er dazu f\u00e4hig w\u00e4re. Die Nennung Israels in diesem Zusammenhang dient zwar auch dazu, die westliche Ablehnung des iranischen Atomprogramms vom Verdacht der Doppelmoral zu befreien. Doch wurde Gottemoellers Auftritt in Israel als bedrohlicher Tabubruch gesehen. Ist Israel, wie ein Kommentator in Ha\u2019aretz f\u00fcrchtete, blo\u00df noch \u00bbirgendein beliebiges Land in Nahost\u00ab?<br \/>\nJedenfalls scheint die neue amerikanische Regierung das Land nicht l\u00e4nger als einen Partner anzusehen, mit dem man nach anderen Regeln umgeht als mit seinen Nachbarn. So forderte Obamas Vize Joe Biden vor der Versammlung der gr\u00f6\u00dften israelischen Lobby-Organisation \u00adAIPAC: \u00bbIsrael muss f\u00fcr eine Zweistaatenl\u00f6sung eintreten\u2008\u2026 Sie werden das nicht gern h\u00f6ren: Israel sollte keine Siedlungen mehr bauen, existierende Au\u00dfenposten schleifen und den Pal\u00e4stinensern Bewegungsfreiheit gew\u00e4hren.\u00ab Und Hillary Clinton erg\u00e4nzte die Druckkulisse: Wenn Israel \u00bbstarke Unterst\u00fctzung gegen\u00fcber Iran\u00ab bekommen wolle, \u00bbkann es bei den Friedensbem\u00fchungen mit den Pal\u00e4stinensern nicht an der Seitenlinie stehen bleiben. Beides geht Hand in Hand.\u00ab Ist das dieselbe Hillary Clinton, die sich im Wahlkampf auf Kosten Obamas als unbeirrbare Freundin Israels profiliert hatte? Offenbar wird dieser Tage neu bestimmt, was es bedeutet, Freund Israels zu sein.<br \/>\nObamas Botschaft l\u00e4sst sich so zusammenfassen: Wir sehen die Region nicht mehr nur durch eure Brille, was ja auch nicht eben erfolgreich war. Der Blankoscheck, den Bush euch ausgestellt hat (\u00bbIsrael can do no wrong\u00ab), ist geplatzt. Unsere strategischen Interessen im Nahen Osten sind zwar \u00fcberlappend mit euren, aber eben nicht deckungsgleich. Wir wollen Irans Einfluss ebenso sehr eind\u00e4mmen wie ihr, aber dazu brauchen wir Fortschritte bei der pal\u00e4stinensischen Sache. Stillstand oder gar R\u00fcckschritt in Pal\u00e4stina sind n\u00e4mlich die beste Reklame f\u00fcr Irans terroristische Einflussagenten von Hisbollah und Hamas. Wenn es keine Perspektive f\u00fcr eine pal\u00e4stinensische Staatlichkeit gibt, wie die moderaten arabischen Regime sie vorgeschlagen haben, kann Iran sich als Pate der Pal\u00e4stinenser aufspielen. Die iranische Bedrohung Israels ist ernst. Aber die USA werden sie nicht als Ausrede f\u00fcr fortgesetzten Siedlungsbau und Besatzung hinnehmen. Wir verstehen eure Sicherheitsbed\u00fcrfnisse. Eben darum werden wir jetzt den diplomatischen Weg mit Iran versuchen \u2013 ohne Vorbedingungen und ohne Naivit\u00e4t. Sollte Iran auf unser Angebot nicht eingehen, st\u00e4rkt das unsere Legitimit\u00e4t f\u00fcr andere Ma\u00dfnahmen, denn er kann sich dann nicht mehr als Opfer amerikanischer Missachtung und Doppelmoral hinstellen.<br \/>\nWas wie ein Widerspruch in sich aussieht, ist in Wahrheit eine konsistente Haltung: Amerika versteht Israels Sorge, der iranische Pr\u00e4sident leugnete den Holocaust und drohte Israel mehrfach mit Ausl\u00f6schung. Trotzdem kann Israel kein gr\u00fcnes Licht f\u00fcr die Bombardierung der iranischen Atomanlagen erwarten. Denn Israel k\u00f6nnte das Programm allenfalls f\u00fcr einige Zeit zur\u00fcckwerfen. Der Angriff w\u00fcrde Iran endg\u00fcltig die Legitimit\u00e4t erteilen, sich die Bombe als Lebensversicherung zu verschaffen.<br \/>\nObama hat seinen CIA-Chef Leon Panetta letzte Woche nach Jerusalem geschickt, um klarzumachen, dass er nicht von einem Schlag gegen Iran \u00bb\u00fcberrascht\u00ab werden wolle. Nur wenige Tage sp\u00e4ter sagte er Newsweek, er nehme selbst \u00bbkeine Option vom Tisch\u00ab und \u00bbverstehe sehr klar, dass Israel Iran als existenzielle Bedrohung betrachte\u00ab. Es sei nicht seine Aufgabe, die Israelis \u00fcber ihre Sicherheitsbed\u00fcrfnisse zu belehren. Umgekehrt wird er sich f\u00fcr seine Verhandlungen mit Teheran kein Zeitlimit von den Israelis diktieren lassen.<br \/>\nImmerhin: Obama kommt Netanjahu beim Iranthema entgegen, indem er einen amerikanischen Milit\u00e4rschlag als letzte M\u00f6glichkeit nicht ausschlie\u00dft. Mit dieser Sicherheitsgarantie f\u00fcr Israel durchkreuzt er zugleich Netanjahus Strategie, am liebsten nur noch \u00fcber Iran zu reden. Netanjahu sieht es als seine historische Aufgabe, die iranische Gefahr zu bannen. Daran lie\u00df sein Wahlkampf keinen Zweifel. Sein Wunsch, die Nahostdebatte von Ramallah und Jerusalem weg nach Teheran zu drehen, hat aber auch banale innenpolitische Gr\u00fcnde: Die wirkliche Herausforderung f\u00fcr den Premier liegt n\u00e4mlich in dem anderen Konfliktfeld \u2013 bei der Frage eines Pal\u00e4stinenserstaates.<br \/>\nOb Netanjahu \u00bbZweistaatenl\u00f6sung\u00ab sagt oder nicht, ist dabei gar nicht so wichtig. In Washington hat Obama es ihm erspart, nicht zuletzt aus R\u00fccksicht auf seine fragile Koalition von ultrarechts bis links. Das \u00e4ndert nichts daran, dass sich Israels Partner unmissverst\u00e4ndlich festgelegt haben auf das Ziel eines unabh\u00e4ngigen Pal\u00e4stina. Netanjahu hat also nur die Wahl zwischen israelischer Selbstisolation und einer De-facto-Unterst\u00fctzung f\u00fcr einen Pal\u00e4stinenserstaat \u2013 unter welcher Formel auch immer. Er ist in der Klemme: Er kann es sich nicht leisten, die Amerikaner zu ver\u00e4rgern, indem er weiterhin den Siedlern im Westjordanland freie Hand l\u00e4sst. Verliert er Amerika, dann werden die Sozialdemokraten seine Koalition verlassen. Und auch in seiner eigenen Partei, dem Likud, s\u00e4he man eine Entfremdung vom gro\u00dfen Bruder mit Schrecken. Verh\u00e4ngte er aber einen Siedlungsbaustopp oder lie\u00dfe gar Siedlungen r\u00e4umen, so w\u00fcrde die Basis seiner eigenen Partei gegen ihn revoltieren.<br \/>\nAber nur er k\u00f6nnte es tun. Das ist Netanjahus Paradox: Er ist seit Ariel Scharons Abgang der erste israelische Premier, der einem Pal\u00e4stinenserstaat im Westjordanland ins Leben helfen k\u00f6nnte \u2013 weil er die inneren Gegner eines israelischen R\u00fcckzugs einbinden k\u00f6nnte und bei den Rechten die Glaubw\u00fcrdigkeit h\u00e4tte, den Abzug einzuleiten. Es w\u00e4re allerdings wohl das Ende seiner Partei, die mit dem Siedlungsprojekt aufgestiegen ist.<br \/>\nAndere Likud-F\u00fchrer hatten die St\u00e4rke, Helden des R\u00fcckzugs zu werden \u2013 Menachem Begin machte Frieden mit \u00c4gypten, Ariel Scharon r\u00e4umte die Siedlungen in Gaza. \u00bbBibi\u00ab Netanjahu wird dieses Format nicht zugetraut. Und darum gibt es nicht wenige in Israel, die beim diplomatischen Armdr\u00fccken Obama den Sieg w\u00fcnschen. Unter den amerikanischen Juden, die Obama zu 78 Prozent gew\u00e4hlt haben, ist es ohnehin so.<br \/>\nNetanjahu steht durch Obamas Neuorientierung der Nahostpolitik vor der Schicksalsfrage seines politischen Lebens: Ist Israels Sicherheit am besten gedient, indem man zusammen mit den USA einen regionalen Frieden anstrebt, der schmerzhafte territoriale Zugest\u00e4ndnisse fordert, aber daf\u00fcr eine breite internationale Anstrengung zur Eind\u00e4mmung des Iran verspricht? Oder soll Israel seine Sicherheit darin suchen, sich selbst zu verteidigen und den Pal\u00e4stinensern weiter ihre Staatlichkeit zu verwehren?<br \/>\nDie Alternative ist nun klar: Einigeln oder schmerzhafte Integration in die Region \u2013 dazwischen gibt es nichts mehr. Entscheidet Netanjahu sich f\u00fcr Letzteres, warten Herkulesaufgaben auf ihn. Scharon zwang das Land in eine Zerrei\u00dfprobe, als er 8000 Siedler aus Gaza evakuieren lie\u00df. Im Westjordanland w\u00e4ren es \u00fcber 100\u2008000.<br \/>\nEs kommen aufregende Wochen: W\u00e4hrend Barack Obama und Netanjahu im Oval Office sa\u00dfen, schwitzten die Redenschreiber des Pr\u00e4sidenten schon \u00fcber seinem n\u00e4chsten gro\u00dfen und vielleicht schwierigsten Auftritt: In zwei Wochen wird Obama in Kairo eine Rede an die islamische Welt halten, die Amerikas Ansehen nach acht Jahren Bush wiederherstellen soll. Was Obama in Kairo sagen wird, bestimmt auch Ne\u00adtan\u00adjahus politischen Spielraum mit. Genau wie in Israel warten in der arabischen Welt viele heimlich darauf, dass Obama die politischen F\u00fchrer zu den Schritten dr\u00e4ngt, die sie aus eigener Kraft seit Jahrzehnten nicht zu tun verm\u00f6gen: Schluss mit unsinnigen Maximalforderungen wie dem R\u00fcckkehrrecht f\u00fcr alle Pal\u00e4stinenser! Integriert die Fl\u00fcchtlinge in euren L\u00e4ndern, statt sie als menschliche Reserve gegen Israel in Lagern dahinvegetieren zu lassen! Erkennt Israel als j\u00fcdischen Staat an, und tretet den Hasspredigern in euren Medien entgegen!<br \/>\nOb ein Druck entstehen wird, der Netanjahu zum Friedensprozess dr\u00e4ngt, wird auch davon abh\u00e4ngen, wie Obama sich zur anderen Seite der Gleichung stellt. Der neue Druck auf Israel wird nur dann als legitim empfunden werden, wenn Obama auch von den Arabern ein Ende der Lebensl\u00fcgen fordert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Analyse zum ersten Treffen der beiden Regierungschefs aus der ZEIT von morgen: Er hat die Zauberformel nicht benutzt: Das Wort \u00bbZweistaatenl\u00f6sung\u00ab kam Benjamin Netanjahu bei seinem Antrittsbesuch in Washington nicht \u00fcber die Lippen. Obama bekannte sich umso eifriger zu einem pal\u00e4stinensischen Staat. 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