{"id":2735,"date":"2009-07-08T12:07:12","date_gmt":"2009-07-08T10:07:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=2735"},"modified":"2009-07-08T12:07:12","modified_gmt":"2009-07-08T10:07:12","slug":"warum-deutschland-in-afghanistan-mehr-tun-muss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2009\/07\/08\/warum-deutschland-in-afghanistan-mehr-tun-muss_2735","title":{"rendered":"Warum Deutschland in Afghanistan mehr tun muss"},"content":{"rendered":"<p><em>(Langfassung eines St\u00fccks, das in ver\u00e4nderter Form morgen in der ZEIT erscheint:)<\/em>\u00a0<\/p>\n<p>Der freundliche Herr mit Silberm\u00e4hne und randloser Brille brauchte neun Worte, um das politische Berlin in helle Aufregung zu versetzen. Ivo Daalder, als neuer Nato-Botschafter Obamas Mann in Br\u00fcssel, erl\u00e4uterte Fachleuten und Politikern, wie es weitergehen soll mit der ISAF in Afghanistan, bei ihrem \u201egr\u00f6\u00dften und gef\u00e4hrlichsten Einsatz in der Geschichte der Nato\u201c. Die Schl\u00fcsselworte standen etwas versteckt auf Seite 7 seines Redemanuskripts vom vergangenen Mittwoch: \u201eDennoch k\u00f6nnen und sollten Europa und Deutschland mehr tun.\u201c Daalder hatte an diesem Tag nur eine Botschaft, verpackt in viele freundliche Worte der Anerkennung: Es brennt in Afghanistan, und Deutschland mu\u00df helfen.<\/p>\n<p>Auch das noch. Eine Woche zuvor erst waren drei deutsche Soldaten bei einem Einsatz in Nordafghanistan umgekommen, als sie sich unter heftigem Beschuss mit ihrem Panzerfahrzeug zu retten versuchten. Dem Verteidigungsminister stand ein schwerer Gang ins th\u00fcringische Bad Salzungen bevor, zur Beerdigung der drei Gefallenen. Und prompt kamen dann auch schon die neuesten Meinungsumfragen heraus: Kaum noch ein Drittel der Deutschen unterst\u00fctzt jenen Einsatz, den die Regierung partout nicht unseren \u201eKrieg\u201c in Afghanistan nennen will.<\/p>\n<p>Der Verteidigungsminister bet\u00e4tigt sich in diesen Tagen haupts\u00e4chlich als Semantiker. In jeder seiner \u00f6ffentlichen \u00c4usserungen stellt er klart, Deutschland befinde sich nicht im Krieg, sondern im Kampfeinsatz. Warum ihm diese Unterscheidung so wichtig sei, die dem Volk offenbar nicht einleuchtet? Es gehe darum, so Jung, den Taliban nicht den Rang einer Kriegspartei mit Kombattantenstatus zuzugestehen. Sie m\u00fc\u00dften weiter als Terroristen und Verbrecher behandelt werden.<\/p>\n<p>Die sprachliche Entsch\u00e4rfung macht den Einsatz aber offenbar nicht popul\u00e4rer. Im Gegenteil: Je \u00f6fter Franz-Josef Jung bestreitet, dass Deutschland Krieg f\u00fchrt, um so mehr setzt sich beim Publikum der fatale Eindruck von \u00dcberforderung und Verleugnung fest. Zumal wenn die Bundeswehr sich gleichzeitig gezwungen sieht, die Einsatzregeln f\u00fcr die Soldaten zu lockern, wie just am Wochenende publik wurde. Die Soldaten werden eine \u00fcberarbeitete \u201eTaschenkarte\u201c bekommen. Diese kurze Anweisung \u2013 eine \u00dcbersetzung der deutschen Einsatzregeln in simple Worte &#8211; gibt ihnen Orientierung \u00fcber ihre Befugnisse in Gefahrensituationen. Die neue Taschenkarte wird den Gebrauch der Waffe leichter machen \u2013 eine Reaktion auf zunehmenden Beschuss und h\u00e4ufigere Hinterhalte im Einsatzgebiet. Die Deutschen werden also k\u00fcnftig offensiver vorgehen d\u00fcrfen, wie von der Truppe lange schon gew\u00fcnscht. Das hei\u00dft wom\u00f6glich: Mehr Gefechte, mehr Verletzte, mehr Tote.<\/p>\n<p>Da hat es gerade noch gefehlt, dass Obamas Nato-Mann ausgerechnet jetzt den Druck erh\u00f6ht. Nicht dass man nicht schon geahnt h\u00e4tte, dass es eines Tages so kommen w\u00fcrde. Obama war ja nicht zuletzt aufgrund des aussenpolitischen Versprechens gew\u00e4hlt worden, den \u201efalschen Krieg\u201c im Irak zu beenden, und den \u201erichtigen Krieg\u201c in Afghanistan zu gewinnen \u2013 und zwar mit Hilfe eben jener europ\u00e4ischen Freunde, die ein Bush nicht mehr erreichen konnten.<\/p>\n<p>Aber warum jetzt mehr Druck? Die ma\u00dfgeblichen Aussenpolitiker der Koalition sind mehr als \u201eein St\u00fcck weit irritiert \u00fcber Herrn Daalder\u201c, wie ein Mitglied des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses formuliert. Bei Union und SPD trifft man vor allem auf zwei Reaktionen: <em>Haben die Amerikaner vergessen, dass wir bald schon mitten im Wahlkampf stehen?<\/em> <em><span>D<\/span><\/em><em>ie wissen doch genau, dass wir unsere Mandatsobergrenze auf 4.500 Mann erh\u00f6ht haben und st\u00e4ndig mehr Soldaten schicken! <\/em><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wissen \u201edie\u201c das: Barack Obama hat darum beim Besuch der Kanzlerin am vorletzten Wochenende peinlich vermieden, von den Deutschen \u00f6ffentlich mehr zu verlangen. Das Thema Afghanistan wurde mit R\u00fccksicht auf den 27. September gemieden. Obama weiss sehr wohl, dass die Kanzlerin das toxische Thema bis dahin lieber nicht anfassen m\u00f6chte. Vielleicht schickt er  eben darum seinen Nato-Mann schon einmal nach Berlin, um deutlich zu machen, dass man sich an die Ausklammerung des Themas besser nicht gew\u00f6hnen m\u00f6ge. Jene 600 Soldaten, die soeben von Deutschland zur Absicherung der afghanischen Wahl im August zus\u00e4tzlich ins Land beordert wurden, m\u00fcssten auch danach auf jeden Fall bleiben, sagte Daalder in Berlin: \u201eDie Sicherheitslage wird sich nach der Wahl nicht wie von Zauberhand verbessern. Da finden wir f\u00fcr ihre Soldaten schon etwas zu tun.\u201c<\/p>\n<p>Auch wenn Merkel und Obama in Washington das Thema Afghanistan mieden \u2013 es ist schwer vorstellbar, dass der amerikanische Pr\u00e4sident seiner wichtigsten europ\u00e4ischen Partnerin nichts von der geplanten Gro\u00df-Offensive in der s\u00fcdafghanischen Provinz Helmand gesagt haben sollte. Dieser Vorsto\u00df hat nun am letzten Donnerstag begonnen. Im Lichte dieses milit\u00e4rischen Angriffs, des gr\u00f6\u00dften seit der Invasion von 2001, bekommt die neue diplomatische Offensive des Nato-Botschafters eine enorme Dringlichkeit. Die Amerikaner suchen jetzt die Wende um jeden Preis in dem bald achtj\u00e4hrigen Krieg.<\/p>\n<p>4000 Marines sind seit letztem Donnerstag dabei, die Provinz Helmand unter Kontrolle zu bringen \u2013 eine Hochburg der Taliban und zugleich das wichtigste Drogenanbaugebiet des Landes. Durch Diplomatie und milit\u00e4rische St\u00e4rke zugleich will Obama beweisen, dass er sich diesen Krieg wirklich zu eigen gemacht hat. Was am Hindukusch passiert, ist nun auf Gedeih und Verderb \u201eObama&#8217;s war\u201c (Washington Post). Und ein Pr\u00e4sident, der sein Schicksal derart mit diesem Konflikt verbindet, kann und muss auch gegen\u00fcber seinen Verb\u00fcndeten bestimmter auftreten.<\/p>\n<p><span>Der Strategiewechsel der Amerikaner unter Obama wurde in Berlin mit Genugtuung aufgenommen. Nun aber beginnt die Zufriedenheit der Nerv\u00f6sit\u00e4t zu weichen. Jahrelang hatte man die amerikanische \u00dcberbetonung des Milit\u00e4rischen kritisiert und das deutsche Konzept der \u201evernetzten Sicherheit\u201c dagegengehalten, in dem die Betonung auf dem zivilen Aufbau liegt. Das wird nun unterlaufen, indem die Kritisierten sich reuig zeigen: <\/span><em>Jawohl, ihr hattet recht. Wir haben erstens (im Irak) einen falschen Krieg gef\u00fchrt, und zweitens den richtigen Krieg (in Afghanistan) auf die falsche Weise.<\/em><span> <\/span><em>Wir nehmen uns eure Kritik zu Herzen.<\/em><span> Botschafter Daalder sagte in Berlin: \u201eWir haben so viele Jahre lang die falsche Strategie in Afghanistan verfolgt, dass es uns kaum gelingen kann, diesen Krieg binnen einen Jahres zu drehen.\u201c Das ist ein bemerkenswert offenherziges Gest\u00e4ndnis. Es schafft zugleich eine ziemliche unwiderstehliche Verpflichtung. Denn: <\/span><em>Wenn wir mit der Reue durch sind<\/em><span> \u2013 so die neue amerikanische Logik -, <\/span><em>w\u00fcrden wir uns gerne mit euch zusammensetzen und \u00fcberlegen, wie wir den richtigen Krieg doch noch gewinnen k\u00f6nnen. Wir haben \u00fcbrigens nicht viel Zeit. Nicht mehr als zw\u00f6lf bis achtzehn Monate.<\/em><span> Dann n\u00e4mlich drohen auch in den USA die n\u00e4chsten Wahlen: Bei der Abstimmung zum Kongress Ende 2010 wird Obamas Politik ihrem ersten Stresstest beim W\u00e4hler unterzogen werden. Ist dann keine Wende zu sehen, wird es eng.<\/span><\/p>\n<p>Worauf aber zielt eigentlich der neue amerikanische Druck? Geht es um die Beteiligung an gef\u00e4hrlichen Kampfeins\u00e4tzen im paschtunisch dominierten S\u00fcden des Landes, wie in der deutschen Debatte oft suggeriert wird? Eher nicht: Die Amerikaner warten dabei nicht auf die Deutschen, wie die jetzige Offensive in Helmand zeigt. Und sie k\u00f6nnen auch nicht erwarten, dass im Dezember, wenn der Bundeswehr im Parlament ein neues Mandat erteilt werden muss, wesentlich mehr als die jetzt schon m\u00f6glichen 4.500 Truppen bewilligt werden. Selbst eine schwarz-gelbe Regierung h\u00e4tte da nicht mehr Spielraum, wie sich schon dieser Tage andeutet: Der Versuchung, aus der Anti-Stimmung im Wahlkampf Honig zu saugen,  erliegen jetzt schon namhafte Unions-Abgeordnete. Der CSU- Landesgruppenchef Ramsauer fordert lauthals eine \u201eExit-Strategie\u201c. Und auch der Sicherheitsexperte der CSU, Hans-Peter Uhl, w\u00fcnscht \u00f6ffentlich einen \u201ebaldigen Abzug\u201c der Bundeswehr. Er halte es darum f\u00fcr \u201ean der Zeit, die Priorit\u00e4t des Afghanistan-Einsatzes vom Milit\u00e4r zur Polizei zu verlagern.\u201c<\/p>\n<p>Die bittere Wahrheit ist allerdings, wie andere einflussreiche Aussenpolitiker der Koalition hinter vorgehaltener Hand bereitwillig eingestehen, dass Deutschland und Europa bei eben dieser Aufgabe \u201eschm\u00e4hlich versagt\u201c haben. Deutschlands etwa 40 permanente Ausbilder und 100 zus\u00e4tzliche Trainer haben seit 2002 circa 25.0000 Polizisten gecoacht. Nicht schlecht, aber viel zu wenig. Der Versuch, seit 2007 die Polizeiausbildung zu europ\u00e4isieren, wurde vollends ein Fiasko. Von den versprochenen 400 Trainern kamen nur rund die H\u00e4fte. Man zerstritt sich \u00fcber die Finanzierung und die Richtlinien. W\u00e4hrenddessen hat Obama nun 1.500 zus\u00e4tzliche Trainer in Marsch gesetzt. Deutschland gibt schlanke 35,7 Millionen \u20ac im Jahr f\u00fcr die Polizei-Ausbildung aus &#8211; deutlich weniger, als der Regierung die Rettung des Quelle-Katalogs (50 Millionen \u20ac) per Massekredit wert ist.<\/p>\n<p>Vielleicht hat die berechtigte Kritik an der fr\u00fcheren amerikanischen Kriegsf\u00fchrung \u2013 mit ihren vielen zivilen Opfern durch Luftangriffe \u2013 die deutsche Seite verleitet, die eigenen Anstrengungen nicht mehr selbstkritisch zu durchleuchten, weil sie ja ohnehin den moralisch h\u00f6herwertigen Ansatz zu repr\u00e4sentieren schienen. Doch das ist nun vorbei, auch wenn die Amerikaner jetzt in Helmand massiv vorgehen und dabei zwangsweise  neue Opfer produzieren werden. Denn ein n\u00fcchterner Blick auf die Zahlen zeigt, dass Amerika in der zivilen Aufbauarbeit viel mehr tut als die Europ\u00e4er. Die Bundesregierung stellte 2008 140 Millionen \u20ac f\u00fcr den Aufbau bereit. Die USA kamen im gleichen Jahr bereits auf 5,6 Milliarden Dollar. Darin sind auch die Mittel f\u00fcr die afghanischen Sicherheitskr\u00e4fte enthalten. Aber selbst wenn man sie abzieht, bleibt die besch\u00e4mende Tatsache, dass Amerika fast 15 mal so viel in den zivilen Aufbau Afghanistans investiert wie Deutschland. Und f\u00fcr 2009 hat Obama den Beitrag kurzerhand abermals verdoppelt auf geplanten 10,3 Milliarden. Zum Vergleich: Die Europ\u00e4ische Union ist stolz darauf, f\u00fcr die Zeit zwischen 2007 bis 2010 insgesamt 700 Millionen \u20ac bereitzustellen.<\/p>\n<p>Dieses wachsende Ungleichgewicht f\u00fchrt dazu, dass das deutsche Mantra langsam unglaubw\u00fcrdig wirkt, man stehe zur \u201evernetzten Sicherheit\u201c und werde \u2013 nun aber wirklich! &#8211; die \u201ezivile Komponente\u201c st\u00e4rken. Dazu war schon viele Jahre Zeit. Mit der mangelnden Kampfbereitschaft der Deutschen haben sich die Alliierten zwar abgefunden. Das ungen\u00fcgende zivile Engagement aber ist das eigentliche Problem: Wenn Deutschland sich in einem glaubw\u00fcrdigen Umfang am Staatsaufbau, an der F\u00f6rderung der Landwirtschaft sowie an der Ausbildung von Polizei und Armee beteiligen w\u00fcrde, g\u00e4be es keinen Druck, mehr zu tun. Doch stattdessen hat die Regierung sich darauf verlegt, immer wieder symbolische Kontingenterh\u00f6hungen vorzunehmen, um den Druck abzufangen: Die Tornados und neuerdings die Awacs-\u00dcberwachungsflugzeuge, die Deutschland bereitstellt, sind vor allem Placebos f\u00fcr die Alliierten. Sie werden nicht aus milit\u00e4rischer Notwendigkeit nach Afghanistan geschickt, sondern um dem bef\u00fcrchteten Ruf nach mehr Soldaten etwas entgegensetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die deutschen Abgeordneten, die jetzt in die Ferien und dann in den Wahlkampf gehen, ist schmerzlich klar, wie schwer die deutsche  Afghanistan-Politik bei ihren W\u00e4hlern zu vertreten ist.  Nur die todesmutigen unter ihnen werden das Thema von sich aus ansprechen bei ihren Wahlkreisveranstaltungen. Wenn es aber doch aufkommt, sagt ein Sozialdemokrat mit von Vergeblichkeit gezeichneter Stimme, \u201ebraucht man dann schon ein paar Minuten\u201c: \u201eViele W\u00e4hler haben ihre Meinung gebildet und h\u00f6ren schlicht nicht mehr zu.\u201c Wer diese dennoch erreichen wolle, m\u00fcsse \u201edie gro\u00dfe moralische Erz\u00e4hlung\u201c \u00fcber Afghanistan fallen lassen und eine realistische Perspektive bieten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In Wahrheit aber werden seit geraumer Zeit schon die Ziele f\u00fcr den Einsatz heruntergedimmt. Von Demokratie, Menschen- und Frauenrechten als Ziel der westlichen Mission ist auff\u00e4llig selten noch die Rede. Die Afghanen in die Lage versetzen, ihren Lebensunterhalt und ihre Sicherheit selbst zu garantieren, lautet die neue, bescheidene Maxime. Dass die Taliban nie wieder die Kontrolle \u00fcber das Land haben d\u00fcrfen, ist der Minimalkonsens.<\/p>\n<p>Vielleicht liegt in dieser Ern\u00fcchterung eine Chance. Doch einfacher wird es damit eben nicht. Denn der neue Realismus am Hindukusch bringt auch ein neues afghanisches Paradox mit sich: In Zukunft m\u00fcssen f\u00fcr deutliche bescheidenere Ziele erheblich gr\u00f6\u00dfere Mittel mobilisiert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Langfassung eines St\u00fccks, das in ver\u00e4nderter Form morgen in der ZEIT erscheint:)\u00a0 Der freundliche Herr mit Silberm\u00e4hne und randloser Brille brauchte neun Worte, um das politische Berlin in helle Aufregung zu versetzen. 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