{"id":3123,"date":"2009-10-12T17:31:37","date_gmt":"2009-10-12T15:31:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=3123"},"modified":"2009-10-12T17:36:28","modified_gmt":"2009-10-12T15:36:28","slug":"wo-sarrazin-recht-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2009\/10\/12\/wo-sarrazin-recht-hat_3123","title":{"rendered":"Wo Sarrazin Recht hat (und Lau Unrecht)"},"content":{"rendered":"<p>Meine diversen <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?s=sarrazin\">Texte zum Sarrazin-Interview<\/a> haben eine Welle von Reaktionen ausgel\u00f6st. Manche Leser antworten noch auf dem altmodischen Weg, der unserer <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Hard_copy\">&#8222;dead tree edition&#8220;<\/a> entspricht: Leserbriefe trudeln in hoher Zahl ein. Hier einige Proben.<\/p>\n<p>Linus Westheuser, Berlin, schreibt:<\/p>\n<p><em>Die von der ZEIT gepflegte journalistische Disziplin des Sprechens u\u0308ber Migranten (\u201eUnsere Angst\u201c, grillende Ausl\u00e4nder im Tiergarten, etc.) bot schon einige Male Anlass, ungl\u00e4ubig den Kopf zu schu\u0308tteln; den Vogel abgeschossen aber hat in dieser Hinsicht der Kommentar von J\u00f6rg Lau in der letzten Ausgabe.<br \/>\nAls habe es alle kritischen Erkenntnisse zur Konstruktion von Differenz durch Sprache nicht gegeben, wird hier ein weiteres Mal v\u00f6llig selbstverst\u00e4ndlich die Sprecherposition des mal gn\u00e4digen mal strengen Richters u\u0308ber Zugang und Ausschluss eingenommen, die von der Hetze der Bild-Zeitung zum Sprachduktus der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rden den deutschen Diskurs u\u0308ber Einwanderung kennzeichnet.<br \/>\nDie im Zentrum dieses Diskurses stehende Verfu\u0308gungsmacht u\u0308ber Drinnen und Drau\u00dfen basiert dabei, wie in dem vorliegenden Kommentar, einerseits auf diffusen Zuschreibungen nationaler Art, wie dem reichlich anma\u00dfenden \u201eWir\u201c, welches in seiner Unspezifiziertheit eine wei\u00dfe, deutsche\u00a0 Mehrheitsgesellschaft zu beschw\u00f6ren scheint. Auf der anderen Seite steht der unkritische Bezug auf \u00f6konomische Dominanz, die sich in \u00c4u\u00dferungen wie \u201eein Punktesystem muss her, das formuliert, &#8222;wen wir brauchen\u201c in ihrer Fixierung auf Verwertungsinteressen zeigt. Unbezweifelt bleibt in beiden Logiken, wer der &#8218;Herr im Hause&#8216; ist und die Forderungen zu stellen hat. <\/em><\/p>\n<p><em>Die Idee schliesslich, dass das wei\u00dfe, deutsche \u201eWir\u201c in Reaktion auf die Leistung der Migranten, gleichsam als Integrations-Zuckerbrot, soziale Exklusion abbauen werde, ist an Zynismus kaum zu u\u0308bertreffen. Es wird damit die Schuld fu\u0308r  Ausschlussmechanismen den leistungsunwilligen Migranten selbst zugeschoben, sowie die Ausgrenzung in letzter Instanz als soziales Disziplinarinstrument legitimiert.<br \/>\nEs ist hier dieselbe Selbstgef\u00e4lligkeit des M\u00e4chtigen am Werk, wie in der Feststellung, dass Migranten \u201evor allem durch Moscheenneubauten und den Kampf [!] fu\u0308r Gebetsr\u00e4ume in Schulen\u201c auf sich aufmerksam machen; eine Verdrehung, die geflissentlich einseitiges migrantisches Handeln mit einer einseitigen deutschen Aufmerksamkeit verwechselt.<br \/>\nSchon auf individueller Ebene ist es bedauerlich bis unertr\u00e4glich, wenn ein offenbar gebildeter Mensch seine eigene Position so wenig hinterfragt. Die Lizenz jedoch, die eigene Unreflektiertheit auf der Titelseite eines intellektuellen Leitmediums ausbreiten zu k\u00f6nnen, macht dies zum Symptom eines weitaus schwerwiegenderen Problems, das zu benennen l\u00e4ngst u\u0308berf\u00e4llig ist: Die deutsche Debatte u\u0308ber Einwanderung ist bestimmt von einem zunehmend unbeku\u0308mmerteren Ethnozentrismus, in welchem die \u00c4u\u00dferungen Laus sich mit denen Sarrazins trefflich u\u0308berschneiden.<br \/>\nNur ein Vorschlag zur Gu\u0308te: Wie w\u00e4re es, anstatt Migranten in w\u00f6chentlichen Gespr\u00e4chen \u201eunter Deutschen\u201c wieder und wieder mit Zuschreibungen zuzukleistern, einmal eine oder einen aus der so markierten Gruppe selbst zu Wort kommen zu lassen?&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Joachim Hosemann aus Mayen hingegen schreibt:<br \/>\n<em>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/em><\/p>\n<p><em>als Zeitabonnent und Kenner der Berliner Verh\u00e4ltnisse \u00e4rgerte mich, dass Sie das Sarrazin-Interview zu brennend hei\u00dfen Problemen mit t\u00fcrkisch-arabischen Immigranten nicht brachten, es aber im Sinne der Gutmenschen lau kommentierten. <!--more-->Leider sind oft nur durch spitze z.T. \u00fcberzogene Formulierungen Probleme und Entwicklungen zu veranschaulichen, um es den oft aus provinziellen Schutzzonen stammenden Politikern zu vermitteln. Aber es war ja schon immer so: Der \u00dcberbringer der schlechten Nachricht ist der B\u00f6se und was nicht sein darf, gibt es nicht.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Karl Boelke aus Wesseling meint:<\/p>\n<p><em>Die Diskussion \u00fcber die Integration von Ausl\u00e4ndern nimmt inzwischen abstruse Formen an. Es wird um das Problem herumgeredet wie um den ber\u00fchmten Hei\u00dfen Brei.<\/em><\/p>\n<p><em>Es ist egal aus welchen Medien man Informationen zu erhalten sucht.<\/em><\/p>\n<p><em>Allein das Geschwafel, ob Deutschland ein Einwanderungsland ist oder nicht, geht mir genauso auf den Geist, wie das &#8222;Eingestehen einer Niederlage&#8220; nach einer Wahl. Beides sind Tatsachen, die man zu Kenntnis nehmen mu\u00df, wenn man kann.<\/em><\/p>\n<p><em>In den letzten Jahrzehnten haben sich die Probleme mit Einwanderern deutlich versch\u00e4rft, aber niemand hat sich ernsthafte Gedanken gemacht, diese Probleme zu l\u00f6sen.<\/em><\/p>\n<p><em>Jetzt geilt man sich daran auf, da\u00df jemand versucht hat, die Integrationsdebatte mit krassen Formulierungen, er h\u00e4tte wissen m\u00fcssen, wie die Sch\u00f6nschw\u00e4tzer darauf reagieren w\u00fcrden, ingang zu bringen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie kann man die Formulierung &#8222;&#8230; produktive Funktion  au\u00dfer f\u00fcr Obst- und Gem\u00fcsehandel&#8220; als Hohn betrachten?<\/em><\/p>\n<p><em>Oder was soll der Hinweis: &#8222;Wir sollten feiern &#8211; wie man es im Einwanderungsland USA tut &#8211; da\u00df diese Menschen lieber arbeiten&#8230;&#8220;? Diese Menschen sind ja gerade nicht das Problem \u00fcber das diskutiert werden mu\u00df! Nebenbei sollte der Verfasser einmal die mexikanisch\/amerikanische Grenze besuchen.<\/em><\/p>\n<p><em>Das vorgeschlagene Integrationsministerium bringt eins: Immense unn\u00fctze Mehrkosten (Dienstwagen als kleinster Posten etc.), aber keine L\u00f6sung.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie l\u00f6st man das heutige Problem, wenn man k\u00fcnftig Einwanderer nach einem Punktesystem aussuchen will? Geschw\u00e4tz.<\/em><\/p>\n<p>Joachim Wolff aus Reinbek gibt zu Bedenken:<\/p>\n<p><em>Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Herrn Sarrazin, und der hat um Entschuldigung gebeten.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber helfen uns Tabus weiter? Integrationsprobleme sind ein offenbarer Sachverhalt. Was stimmt nicht an Herrn Sarrazins Aussagen? Probleme m\u00fcssen benannt werden, um sie zu l\u00f6sen. F\u00f6rdern ist nun mal mit Fordern zu verbinden. <\/em><\/p>\n<p><em>Wird aber eine wichtige Integrationshilfe gen\u00fcgend vorangebracht? Der b\u00fcrgernahe Beamte &#8211; B\u00fcnabe &#8211; sollte als t\u00fcrkisch und arabisch sprechender Streifenpolizist die Menschen in Problemvierteln mit islamischen Zuwanderern mit der Polizeiuniform im Guten vertraut machen. Er k\u00f6nnte das Vertrauen der Menschen gewinnen, die Ablehnung unseres Staates abbauen helfen und Hinweise auf Ordnung und Regeln in unserer Gesellschaft geben.<\/em><\/p>\n<p>Victor Zander aus W\u00fcrzburg findet:<\/p>\n<p><em>Leider hat Herr Sarrazin mit seiner \u00c4u\u00dferung \u00fcber unsere t\u00fcrkischen Mitb\u00fcrger recht, auch wenn er ein Tabu verletzt hat. Der Zentralrat der Juden sollte mit der Nazi-Keule etwas weniger herumfuchteln &#8211; sie trifft sonst nicht mehr. \u00dcbrigens: Unsere islamischen Landsleute werden es dem Zentralrat der Juden sicherlich nicht danken&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Ulrich Kn\u00f6ller aus Bad D\u00fcrkheim wirft ein:<\/p>\n<p><em>Guten Tag,<\/em><\/p>\n<p><em>J\u00f6rg Lau&#8217;s Beitrag sagt selbst: &#8222;Es ist eine Errungenschaft, \u00fcber diese Dinge..ohne Hass diskutieren zu k\u00f6nnen&#8230;&#8220; Der ZEITsei Dank, dass sie dieses Thema auf Seite 1 bringt.<\/em><\/p>\n<p><em>Was mich st\u00f6rt, ist die Verdammung von Herrn Sarrazin. Ich bin ihm dankbar, dass er das Thema durch seine Polemik  &#8211;  aber korrekt in den Fakten  &#8211;  in die allgemeine Aufmerksamkeit katapultiert hat und sagt, was sonst niemand zu sagen wagt. <\/em><\/p>\n<p><em>In meiner Meinung nach journalistischen &#8222;Stern-Minuten&#8220; hat das Heute Journal das Thema am 07.10.09 behandelt: Die Fragen von Claus Kleber und die Antworten des B\u00fcrgermeisters Buschkowski waren sowohl im Ton, in der Sache und den Schlussfolgerungen herzerw\u00e4rmend.  Das &#8222;politisch korrekte Gutmenschentum&#8220; hier in Deutschland bringt uns nicht weiter, man sollte eindeutig F\u00f6rdern+Fordern  &#8211;  oder Zuwendungen abdrehen, wenn sich Zuwanderer bei uns nicht eingliedern wollen. <\/em><\/p>\n<p><em>Herr Lau sagt selbst: &#8222;Gr\u00f6\u00dfere Aufnahmewilligkeit gegen mehr Engagement und Eigenverantwortung.&#8220; Sehr gut auch die anschlie\u00dfenden Ratschl\u00e4ge an die t\u00fcrkische Gemeinschaft z.B., ebenso an die Mehrheitsgesellschaft, die sich &#8222;&#8230;fragen lassen muss, warum es so verteufelt schwer ist, hierzulande dazuzugeh\u00f6ren&#8230;&#8220; <\/em><\/p>\n<p><em>Vielleicht liegt es an Reaktionen wie der von  Herrn Weber (und der Ihren, Herr Lau, am Anfang Ihres Artikels), die auf mutige Aussagen \u00fcber Tatbest\u00e4nde derartig \u00fcberzogen emotional verurteilend reagieren. Eine von Herrn Weber betriebene &#8222;Entmachtung&#8220; von H. Sarrazin w\u00fcrde all denen Recht geben, die schon immer meinen, man k\u00f6nne in Deutschland eben nicht &#8222;\u00fcber diese Dinge unverklemmt&#8230;diskutieren.<\/em><\/p>\n<p>Reinhard Krau\u00df aus Bad Kreuznach stimmt zu:<br \/>\n<em><br \/>\nHerr Sarrazin poltert keineswegs am rechten Rand, er poltert mitten in der Gesellschaft. Er tr\u00e4gt duch seine \u00c4u\u00dferungen mehr zur Integration bei als all die vielen Gutmenschen. Man sollte ihm dankbar sein f\u00fcr die entfachten Diskussionen. Er vermittelt dem viel zitierten kleinen Mann, dass es da oben doch noch welche gibt, die um seine \u00c4ngste, Sorgen und auch ganz konkreten Erfahrungen im Umgang mit Einwanderern jedwelcher Generation wissen und ihn auch ernst nehmen.<br \/>\nWo sind die Reportagen die nicht nur \u00fcber die allt\u00e4gliche Diskrimierung berichten. Wo sind die Berichte aus der Mitte der sich bildenden Gettos, \u00fcber die Herausbildung eigener Rechtsr\u00e4ume, \u00fcber Gesch\u00e4fte f\u00fcr die das deutsche Ladenschlu\u00dfgesetz nicht gilt weil es niemand von ihnen einfordert.<br \/>\nWo sind die Journalisten, die mit unseren jungen Polizisten  unterwegs sind und \u00fcber deren Erfahrungen berichten, die Journalisten, die von Schulh\u00f6fen berichten, von Finanzbeamten, die ihnen Gesch\u00e4fte zeigen von denen niemand eine Buchf\u00fchrung und Bilanzierung entsprechend den Vorschriften einfordert.<br \/>\nWas glauben Sie denn wie oft sie den Satz zu h\u00f6ren bekommen: &#8222;Warum soll ich denn Schei\u00df-Deutscher werden, ich hab doch mehr Vorteile wenn ich T\u00fcrke bleibe&#8220;, wie oft sie diesen Satz zu h\u00f6ren bekommen wenn sie ihre H\u00e4user in den Vorst\u00e4dten verlassen und sich einlassen auf das Leben da &#8222;unten&#8220;.<br \/>\nWenn diese Gesellschaft es nicht schafft von allen B\u00fcrgern das gleiche zu fordern wird das Poltern nicht mehr aus der Mitte der Gesellschaft kommen,die Mitte wird zum rechten Rand und der wird riesig.<\/em><\/p>\n<p>Sven J\u00f6sting aus Hamburg hat<\/p>\n<p><em>&#8222;diverse Kommentare verschiedener Medien und eine Vielzahl von Leserbriefen studiert, die sich auf die \u00c4u\u00dferungen von Thilo Sarrazin (SPD), den fr\u00fcheren Berliner Finanzsenator und heutiges Mitglied des Bundesbankvorstandes in Bezug auf t\u00fcrkische und arabische Einwanderer bezogen.<br \/>\nDie meisten Reaktionen waren verst\u00e4ndlicherweise hoch-emotional und reflexartig und auch zu verstehen (nachvollziehbar). Indes: Sarrazin steht nicht alleine, wenn man die k\u00fcrzlich erschienenen Interviews zum Beispiel von Heinz Buschowsky (SPD), dem B\u00fcrgermeister von Berlin-Neuk\u00f6lln zur Hand nimmt.<br \/>\nKlar ist: in seiner Funktion als Bundesbankvorstand hat er a) mit den Themen sehr sensibel umzugehen und b) \u2013 was noch viel wichtiger ist \u2013 sich nur zu Themen zu \u00e4u\u00dfern, die auch mit seiner Position und  seiner T\u00e4tigkeit in direktem Zusammenhang stehen. Das w\u00e4re ein wirklicher berechtigter Vorwurf, denn zum Thema Integration ausl\u00e4ndischer B\u00fcrger hat er keinerlei Mandat.<br \/>\nThilo Sarrazin ist indes kein Unbekannter, was seine markigen Spr\u00fcche angeht, die Sarkasmus ebenso beinhalten wie klare, direkte Worte, die aufr\u00fctteln sollen, (&#8230;).<br \/>\nNun ist aber an fast jedes Vor-Urteil meist auch mit einem Teil Wahrheit verbunden. Und die Integrationsf\u00e4higkeit und -willigkeit mancher Migranten, mancher ausl\u00e4ndischer Mitb\u00fcrger kann durchaus kritisch betrachtet werden, wie dies in einem TV-Report vom SpiegelTV am gestrigen Abend (11.1.09) geschah, wo eine Jugendrichterin mehrfach wiederholte, dass es leider in bestimmten Berliner Bezirken so aussieht, dass fast alle Jugendliche mit arab-t\u00fcrkischem Migrationshintergrund einen kriminellen famili\u00e4ren Hintergrund haben.<br \/>\n(&#8230;)<br \/>\nSomit hat Thilo Sarrazin \u2013 auf seine \u201espezielle Art\u201c \u2013 eine Lawine der Aufmerksamkeit und Aufgeregtheit los getreten, die nach Antworten und nicht reflexartiger Bek\u00e4mpfung\/Anti-Haltung ruft. (&#8230;)<br \/>\nIch sehe die \u00c4usserungen von Thilo Sarrazin als \u201eAkt des Auf- und Wachr\u00fcttelns\u201c.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine diversen Texte zum Sarrazin-Interview haben eine Welle von Reaktionen ausgel\u00f6st. 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